Wenn der Darm Weihnachtsferien macht: Unser Körper im Ausnahmezustand
Shownotes
„Ein, zwei Tage üppiges Essen steckt ein gesunder Körper meistens locker weg. Doch fünf Wochen Dauer-Ausnahmezustand im Dezember bringen Stoffwechsel, Immunsystem und Mikrobiom ordentlich ins Trudeln.“ In dieser Folge HEALTH NERDS spricht Podcast-Host Felix Moese mit Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum darüber, was rund um Weihnachten tatsächlich in unserem Verdauungssystem passiert: mehr Zucker, mehr Alkohol, mehr hochverarbeitete Lebensmittel, dazu Stress und oft deutlich weniger Schlaf. Eine Kombination, die den Körper messbar belastet – und rund um die Feiertage sogar mit einem Anstieg der Herzinfarktrate einhergeht.
Während unser Darm mit kurzfristigem Überfluss gut umgehen kann, ist er evolutionär nicht auf wochenlangen Dauerstress ausgelegt. Im Zentrum der Folge stehen deshalb die evolutionären Grundlagen unseres Stoffwechsels, die Bedeutung von Rhythmus und Vorhersagbarkeit für die Verdauung sowie die Auswirkungen von Stress auf Darmbarriere, Mikrobiom und Immunfunktion. Oder anders gesagt: "Evolutionär betrachtet kann unser Körper nichts mit XXL-Adventskalendern anfangen."
Ein zentrales Thema ist der biologische Ausnahmezustand, in den viele Menschen rund um Weihnachten geraten. Hohe Kaloriendichte, ständiges Snacken und verschobene Schlafzeiten verändern das Darmmikrobiom messbar und fördern entzündliche Prozesse. Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Reflux oder Trägheit sind dabei keine Schwäche, sondern nachvollziehbare Warnsignale eines Systems, dem über längere Zeiträume Regenerationspausen fehlen. Diese Prozesse bleiben nicht auf den Darm beschränkt, sondern wirken sich auch auf Energielevel, Immunfunktion und die Anfälligkeit für Infekte aus.
Gleichzeitig geht es in dieser Folge um praktikable Strategien jenseits von Verboten und Perfektionsdruck: Warum Bewegung ein zentraler Regulator für Verdauung und Stressverarbeitung ist – Stichwort Weihnachtsspaziergang. Warum Essenspausen und feste Routinen dem Darm Stabilität geben. Wie kurze Atemrituale vor dem Essen den Parasympathikus aktivieren. Und wann Verdauungsenzyme oder Bitterstoffe sinnvoll unterstützen können.
HEALTH NERDS – Mensch, einfach erklärt.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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00:00:01: Unter Stress kann ich essen, das ist kein Problem, ich kann nur nicht verdauen.
00:00:04: Die Auswirkungen auf den Verdauungstrakt sehen wir immer und immer und immer wieder.
00:00:07: Und Weihnachten liefert dann genau das oder auch die Vorweihnachtszeit.
00:00:10: Zeitdruck hatten wir schon mitgesprochen.
00:00:24: Leute, der Weihnachts-Countdown ist on, nicht mehr lange bis die feierlichen Tage kommen, die Festtage kommen.
00:00:31: Matthias Baum ist da, unser Gesundheitswissenschaftler, mein Lieber, du hast gerade an einer großen Tasse einen großen Schluck genommen.
00:00:35: War es Glühwein oder Kakao?
00:00:36: oder was trinkst du da?
00:00:38: Ich hab mir einen Kaffee noch gemacht.
00:00:39: Ach so, was ist in deinem Kaffee drin?
00:00:41: Ich trink auch hier ein.
00:00:42: Kaffee, einfach nur
00:00:44: Kaffee.
00:00:44: Da haben wir auch schon ein paar mal drüber gesprochen.
00:00:46: Ich mach ja immer Hafermilch rein.
00:00:48: Ja.
00:00:48: Der große Hype um Milchersatzprodukte.
00:00:51: Aber das ist heute nicht unser Thema.
00:00:53: Wir haben ein großartiges Weihnachtsthema hier uns überlegt.
00:00:57: Wir wollen mal darüber reden, wie die Folge so schon heißt.
00:01:00: Wenn der Darm Weihnachtsferien macht, unser Körper im Ausnahmezustand.
00:01:03: Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen.
00:01:04: Diese Wochen vor Weihnachten sind für viele von uns ein echter Ausnahmezustand.
00:01:10: Ein, zwei Tage üppiges Essen.
00:01:12: Das steckt ein gesunder Körper meistens locker weg.
00:01:14: Aber fünf Wochen.
00:01:15: Dauerausnahmezustand.
00:01:17: Im Dezember, meistens geht es ja schon im November, sogar los mit Weihnachtsfeiern, mit Keks, mit Plätzchen, mit hier nochmal Keks und da nochmal eine Gänsekeule.
00:01:24: Also unser Darm, unser Darm Mikrobiom, das wird ordentlich durchgewirbelt.
00:01:27: Mehr Zucker, mehr Alkohol, mehr hochverarbeitete Lebensmittel, dazu der Stress und Schlafmangel und noch die Kälte draußen.
00:01:34: Also für unser Verdauungssystem bedeutet das Dauerbelastung.
00:01:37: Die Folge können vielfältig sein.
00:01:40: von Blähungen über Völlegefühl, Trägheit, Reizungen der Darmschleimhaut und eben ein Mikrobiom, das aus dem Gleichgewicht
00:01:47: gerät.
00:01:47: Unser Darm ist kein Fan von XXL.
00:01:51: Das bezieht sich auf XXL Adventskalender, XXL Portionen beim Essen, XXL Fett,
00:01:57: Wurst,
00:01:58: Süßes, Alkohol, Fertigprodukte.
00:02:01: Entzündungen im Körper können verstärkt werden, die Schutzpariere der Darmschleimhaut wird geschwächt.
00:02:07: Und das bleibt dann meistens eben nicht nur auf den Bauch beschränkt, sondern hat auch Auswirkungen auf Immunsystem, Stoffwechsel und sogar Herzkreislaufsystem.
00:02:14: In dieser Folge wollen wir also genau hinschauen, was passiert rund um Weihnachten wirklich in unserem Darm?
00:02:21: Warum verkraftet unser Verdauungssystem kurze Ausnahmen, aber eben keine wochenlange Überforderung?
00:02:27: Und weshalb reagiert der Körper dabei nicht immer mit klaren Warnsignalen, sondern eher so mit schleichenden Beschwerden und Symptomen?
00:02:34: So, und wir wollen natürlich die entscheidende Frage klären, ab wann kippt Genuss in Belastung?
00:02:39: Was braucht unser Darm an Weihnachten wirklich, um stabil zu bleiben?
00:02:43: So, und auch das nochmal vorne weg, wir wollen hier niemanden die Festtage vermiesen oder irgendwie Verbote aussprechen oder irgendwas schlecht machen.
00:02:50: Wir wollen euch einfach nochmal ein Status quo geben, was bei vielen von uns in diesen Wochen rund um Weihnachten im Körper los ist und wie wir vielleicht mit ein paar einfachen Tricks und Interventionen unserem Körper helfen können, besser damit klarzukommen.
00:03:02: Matthias, ich hab's grad schon gesagt, auch du bist natürlich im Weihnachtsstress und im Weihnachtsmodus.
00:03:10: Ich bin nicht im Stress, das muss ich erst sagen.
00:03:13: Wir haben grade gesprochen, du fährst von Hamburg an Weihnachten zur Familie nach Speyer, also einmal quer durch Deutschland.
00:03:18: Du hast deine Praxis, da kommen immer noch auch natürlich Patienten.
00:03:21: Wir haben hier Podcasts aufzunehmen, du hast Schulungen und dies und das und jenes.
00:03:24: Also ich kann euch sagen, wenn einer Stress hat vor Weihnachten, dann ist es Matthias.
00:03:28: Und das Thema Verdauung, sagen wir mal, schwingt dann bei vielen einfach so mit.
00:03:33: Man lebt so in den Tag rein, also so beobachte ich es auch bei mir.
00:03:36: Man erliegt dann eben doch häufig den Versuchungen und denkt, komm, jetzt ist eh egal.
00:03:41: Im Januar mache ich wieder eine Fastenzeit, ein Detox oder irgendwas.
00:03:45: Jetzt ist eh wurscht.
00:03:45: Jetzt hau ich hier mir alles rein bis Weihnachten.
00:03:48: Lass uns mal wirklich eine Bestandsaufnahme machen.
00:03:50: Ich habe es ja schon eingangs so ein bisschen beschrieben.
00:03:53: Was sind die größten Durcheinanderwirbler oder die größten Herausforderungen für unseren Darm jetzt in diesen Wochen rund um Weihnachten?
00:04:02: Was ist aus deiner Sicht etwas, wo du sagst, das ist es tatsächlich, was unser Immunsystem auch evolutionär betrachtet.
00:04:09: Und wir haben ja hier bei den Hälften jetzt immer diese evolutionäre Brille.
00:04:12: Was ist eben komplett anders als in den vielen Tausenden Jahren der Evolution?
00:04:19: Wo fängt es an?
00:04:20: Ja, wo fange ich an an der Stelle.
00:04:22: Aber auf jeden Fall das, was wir auch mit quasi einem Titel mit versprochen haben, das ist vor allen Dingen der Darmes, den wir in den Weihnachtsurlaub senden und der Überfluss und der Dauerüberfluss, also wenn wir es wirklich... Bezüglich der gesamten Vorweihnachtszeit sehen, aber auch noch mal explizit rund um Weihnachten.
00:04:40: und das das würde ich heute auch noch mal ein bisschen noch mal mehr in den Fokus rücken, weil die Tage stehen jetzt an, wenn es dann zu Familie geht, wenn man plötzlich wieder von dem einen stressigen Paket in das nächste eindringt.
00:04:52: Und Dauerüberfluss ist wohl das, was interessanterweise sowieso etwas ist, was was evolutionär überhaupt gar keine Rolle gespielt hat.
00:05:00: Überfluss.
00:05:01: vielleicht durchaus in einer gewissen Form, aber wechselnd zu Knappheitsphasen.
00:05:06: Und wenn wir das in der Sesonalität betrachten würden, dann wäre jetzt eigentlich sowieso eher eine Phase der Knappheits, der Verfügbarkeit von Ressourcen, wäre jetzt sowieso eher etwas, was geringer wäre.
00:05:18: Das wollte ich gerade sagen, den Gedanken hatte ich nämlich auch gerade, weil wir sind in der kalten Jahreszeit im Winter, es wächst weniger, die Natur zieht sich zurück.
00:05:26: Also ich sage mal, der Mensch im Laufe der Evolution wird diesen Überfluss mit Sicherheit nicht im Winter erlebt haben, wo die Zeit der Verknappung war, wo es keine Früchte gab, wo es weniger Tiere waren, wo alle sich irgendwie zurückgezogen haben, wo auch viele Tiere in den Winterschlafmodus gehen, um eben auch Kalorien zu reduzieren, die sie verbrauchen.
00:05:43: Das wird beim Menschen nicht anders gewesen sein.
00:05:45: Ich glaube, wir wären evolutionär betrachtet nicht im Dezember Phasen gehabt haben, wo wir mit dicken Bäuchen rumgelaufen sind und gar nicht wussten, wohin mit dem Essen.
00:05:53: Selbst sozialkulturell.
00:05:54: Wir haben das ja schon mal immer aufgegriffen, auch in eine sozialkulturelle Evolution.
00:05:58: die quasi Menschen gemacht ist, also Anthropogen ist, aber natürlich auch unterschiedliche Phasen erlebt hat.
00:06:06: Das heißt, diese Form des Überkonsums und der Notwendigkeit, du hast es eben gesagt, ich habe auch darüber nachgedacht, von Weihnachtsfeiern und hier nochmal treffen und vielleicht noch alle Weihnachtsmärkte besuchen, die es dann hier so in den Städten gibt.
00:06:22: Da ist es schon mal Grund voraussetzung, aber spätestens bei ganz vielen, nämlich alle fühlen sich davon angesprochen, aber Überfluss an den Weihnachtsfeiertagen, das nimmt dann auf jeden Fall noch mal mit zu und sorgt doch bei vielen für Beschwerden, gerade im Verdauungsdruck.
00:06:37: Von so.
00:06:38: der Klassiker ist natürlich Völlegefühl, unregelmäßiger Stuhlgang, Durchfall, Verstopfungen, Blähungen, Reflux, vielleicht auch einfach so Bauchschmerzen und das Gefühl zu haben.
00:06:50: Ich vertrag das alles so nicht mehr.
00:06:52: Und da kann es ja durchaus sein, dass es jetzt an den drei Haupt- Weihnachtsfeiertagen, aber natürlich auch danach noch zwischen den Jahren bis zur Silvester, immer weiter dieses Übermaß mit einer Rolle spielt.
00:07:06: Und man, wie du eben auch schön gesagt hast, soll ja, dann gucken wir halt aufs neue Jahr.
00:07:10: Und dann mache ich das Ganze wieder anders.
00:07:12: Und ich glaube, eine wichtige Komponente, die bei den ... Da haben in den Weihnachtsferien wirklich auch noch mit einer Rolle spielt, hat nicht nur etwas mit Ernährung zu tun, was viele denken würden, sondern wie ich eben meinte, von dem einen Stressumfeld in ein weiteres Stressumfeld zu kommen.
00:07:30: Und das können wir ruhig an der Stelle auch einmal ansprechen, dass durchaus die örtliche Veränderung, die Familien-Situation, die Familie, die man über das Jahr vielleicht gar nicht so häufig gesehen hat, jetzt plötzlich in eine neue soziale Herausforderung bringt.
00:07:45: Und obwohl wir auch hier evolutionär eigentlich auf die Gruppe angewiesen sind, es essentiell ist, die Sicherheit der Gruppe zu haben, verlässt man aber eigentlich vielleicht für den Moment auch seine Ursprünglich oder seine Gruppe, die man über das Jahr hat.
00:08:00: Und das Stresssystem würde wieder anders aktiviert.
00:08:02: Und das kennt viele und würden sie auch beschreiben, wo vielen schon davor grauts vor Gesprächen zu Themen, die jedes Jahr wieder an Weihnachten vielleicht mit angesprochen werden.
00:08:14: Und das belastet, und das muss man verstehen, eben nicht nur die Psychi- oder die mentalen Themen, sondern auch den Darm und die Verdauung.
00:08:23: Ja, es gibt ja auch das Sprichwort.
00:08:25: Das schlägt mir auf den Magen oder das geht mir auf den Magen.
00:08:28: Boah, wenn ich daran denke, da krieg ich schon Magen-Schmerzen.
00:08:31: Das kommt also nicht von ungefähr, sondern ich glaub, jeder, der zum Beispiel mal Liebeskummer hatte, oder wirklich großen Ärger mit irgendjemandem oder etwas hatte.
00:08:41: Der wird das an dem eigenen Körper wahrscheinlich auch schon gespürt haben.
00:08:44: Wie die Gedankenwelt oder die Emotionswelt Einfluss, direkten Einfluss auf das körperliche hatte.
00:08:49: Das hat, glaube ich, jeder im Leben schon mal erlebt.
00:08:51: Und das finde ich faszinierend.
00:08:52: Und klar, das ist natürlich an Weihnachten vielleicht nicht immer so extrem, sondern es ist so ein schleichendes Ding, was von mehreren Seiten kommt.
00:08:59: Wie du gerade schon gesagt hast, Familie, Reiseplanung, oh Gott, für den muss ich noch was besorgen.
00:09:04: Die Tante Liesbett kommt, auf die habe ich ja gar keine Lust.
00:09:06: Die war letztes Jahr so so unverschämt.
00:09:08: Was weiß ich, ne?
00:09:09: Und das sind so viele kleine ... Baustellen, die in Summe dann aber schon sehr belassen sind und eben auch auf Darm und Verdauung gehen können.
00:09:16: Ja, und dann ist es quasi dieser psychoemotionalen Stressor, dann hatten wir schon identifiziert, na ja, Dauerüberfluss.
00:09:23: Ja, es ist darauf ausgelegt.
00:09:25: Natürlich würden jetzt viele Familien sagen, das stimmt so gar nicht.
00:09:28: Bei uns gibt es leicht gedünsteten Fisch und vielleicht ein bisschen Gemüse, aber auch immer ehrlich, genau, bei vielen dann in der Kombination und auch in der Abfolge, so, der vierundzwanzigste Abends geht es los und am fünfundzwanzigsten Mittag steht schon die nächste ganz auf dem Tisch und man entscheidet sich dann auch dafür, weil es ja eine Tradition ist, was man vielleicht sonst auch nicht hat quasi... auch die Mahlzeit auszulehnen, Vorspeise, Hauptgang, Dessert noch mit zu ergänzen.
00:09:56: Plus Plätzchen und so weiter, Zwischendrin, Schokolade und so weiter.
00:10:00: Das heißt, hohe Energieste, dazu haben wir schon mal gesprochen, wieviel mehr Tausende Kalorien quasi in diesem kurzen Zeitraum der Hauptfeiertage dann eigentlich konsumiert werden.
00:10:09: Und nochmal, allein das ist, denke ich, durchaus kompensierbar.
00:10:13: Das wird auch Erfolge über das Jahr nicht per se zerstören.
00:10:18: Ich erwähne es immer wieder gerne.
00:10:20: Gewichtszunahme findet nicht zwischen Weihnachten und Neujahrstaats, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.
00:10:26: Also natürlich ist es von den Zeiträumen etwas anderes.
00:10:29: Aber wie du sagst, wenn die Vorweihnachtszeit mit dazugezählt wird und man insgesamt dort mit unterwegs ist, hohe Stressbelastung.
00:10:35: Und jetzt kommt ein anderes von uns häufig gesprochenes Thema mit dazu, Alkoholkonsum.
00:10:41: Ja, und das eben ... in der höheren Regelmäßigkeit vielleicht, weil, na ja, dann ist die eine von ja dort und der nächste Klübein dort und dann Weihnachten auch noch mal.
00:10:51: Plus, und das wäre mein nächstes Thema, der Verschiebung meines Biorhythmus.
00:10:59: In meinem Umfeld zu Hause schaffe ich jetzt ganze regelmäßige Schlafenszeiten zu haben.
00:11:05: und verlasse dann mein gewohntes Setting und gehe zu der Familie und es sind mehr längere Veranstaltungen und man zieht das Ganze in den Armen rein.
00:11:15: Es wird quasi die Quantität des Schlafes unter Umständen reduzieren, auf jeden Fall aber die Qualität des Schlafes, weil mit vollem Magen schläft sich dann auch nicht gut.
00:11:25: Und die letzte wichtige Komponente, die noch mit dazu gehört und das ist bei dem Überkonsum auch logisch.
00:11:31: die Bewegungsarmut.
00:11:33: Also am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt dann irgendjemand aus der Gruppe mal auf die Idee zu sagen, lass uns mal einen Spaziergang machen, weil irgendwie gar nichts mehr geht, gefühlt.
00:11:43: Aber es regnet gerade, lass uns doch lieber Netflix anscheiden.
00:11:45: Aber der Bewegungsmangel
00:11:46: ist auch etwas, was viele unterschätzen.
00:11:49: Das ist für viele auch, die sich eher der Bewegungsarm unterwegs sind und sich nicht so gut motivieren können.
00:11:56: Motivation hat was mit Neurotransmittern zu tun, hat was mit Dopamin zu tun.
00:12:01: und hat etwas auch mit Verknappung zu tun oder dem Hinweis des Gehirns, dass man sagt, ich bin neugierig darauf, Dopamin würde ausgeschüttet, um eine Lösung zu finden, z.B.
00:12:11: für mein Hungergefühl.
00:12:12: Und immer dann, wenn ich gegessen habe, wird mein Motor Cortex, also die Region im Gehirn, die quasi die Bewegung vereinflusst ausgedrückt initiiert, wird runterreguliert.
00:12:24: Welchen Drang auch aus evolutionärer Sicht habe ich denn, mich zu bewegen, wenn ich doch hier alles habe?
00:12:31: mit ausreichend Energie im Überfluss sogar versorgt bin.
00:12:34: Und dann wissen wir aber auch, dass Bewegung ja wiederum eigentlich ein Superregulator ist, um auch Verdauungsprobleme mitzuregulieren, Stress abbauen zu können, auch schon im Vorfeld, was Positives für seinen Schlaf zu tun.
00:12:46: Und dafür muss es keine intensive sportliche Einheit sein.
00:12:49: Alles in allem ist es dann kein Genuss, sondern wirklich ein biologischer Ausnahmezustand.
00:12:53: Aber lass uns doch mal da direkt gleichen konkreten Tipp geben.
00:12:58: Wir wollen ja auch immer unserer Community ein paar Ideen mit an die Hand geben, was man probieren kann.
00:13:02: Also ich würde jetzt zum Beispiel aus dem, was du gesagt hast, ableiten, okay, was kann ich tun, wenn ich auf all das nicht verzichten will?
00:13:09: Und ich habe ja eingangs gesagt, wir wollen niemand was wegnehmen.
00:13:12: Könnte eine Idee sein, also zum Beispiel versuchen, sich jetzt um diese Weihnachtstag herum wirklich bewusst mehr zu bewegen.
00:13:19: Spaziergang ist ein gutes Thema.
00:13:21: Einfach zum Beispiel auch, wenn ich jetzt in der Vorweihnachtszeit nach Hause komme.
00:13:24: Noch einkaufen war, vielleicht noch Geschenke eingepackt habe.
00:13:27: Die Kinder sind im Bett, wie auch immer.
00:13:29: Einfach noch mal zu sagen, bevor ich jetzt schlafen gehe, gehe ich noch mal zehn Minuten raus vor die Tür und gehe noch mal eine Runde laufen.
00:13:35: Wenn das organisatorisch möglich ist, auf jeden Fall.
00:13:38: Das ist immer eine sinnvolle Ergänzung.
00:13:39: Und für die Weihnachtszeige selbst, auf jeden Fall auch.
00:13:41: Nicht
00:13:42: zur Kirche fahren mit dem Auto, die fünfhundert Meter.
00:13:44: laufen.
00:13:46: Vielleicht auch wenn es wetter schlechtes regnet.
00:13:47: Aber das ist
00:13:48: doch ein
00:13:49: gutes Learning.
00:13:49: Also jeden Tag ein bisschen Bewegung, jeden Tag irgendwie laufen, vielleicht auch wirklich mal überlegen, kann ich ein, zwei Tage in der Woche mal zur Arbeit fahren, vielleicht mit Bus und Bahn, wo ich vielleicht auch mal zehn Minuten laufen muss und lasse das Auto bewusst mal stehen.
00:14:02: Es fällt mir selber schwer.
00:14:03: Ich weiß, man ist in seinen Routinen so drin, aber Nummer als Idee.
00:14:07: Also wir haben gelernt, Bewegung ist ein guter Modulator, ein gutes unterstützendes Tool, was unserem Körper sehr helfen kann, Stress besser zu verarbeiten und damit eben auch positive Effekte auf Verdauungstrakt und Kohath.
00:14:21: Also lass uns das doch mal mitnehmen, in diesen Tagen des Überflusses irgendwie versuchen mehr Bewegung bewusst in unseren Alltag einzubauen.
00:14:29: Erster Haken, den können wir dran machen, finde ich gut.
00:14:32: Lass uns gerne dabei dranbleiben, was sinnvoll wäre, praktisch auch mit zu integrieren.
00:14:38: Und da möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass Verdauung an sich, wie viele denken, kein Automatismus ist.
00:14:45: Es ist ein Zustand, den der Körper einnimmt.
00:14:48: Das heißt, es braucht gewisse Grundvoraussetzungen dafür, dass Verdauung überhaupt stattfinden kann.
00:14:54: Wir haben von außen zugeführt hohe Kaloriendichten, hohe Fett, Zucker.
00:15:00: Ich weiß, Kombinationen, hohe Energiedichte in den Mahlzeiten, hohe Mahlzeitenfrequenz.
00:15:05: Aber dass wir überhaupt verdauen können und auch da zählt, im Regelfall wird das möglich sein, vielleicht mit leichten Abweichungen zur sonstigen Verdauung.
00:15:14: Aber was braucht denn ein Darm, damit er seine Arbeit verrichten kann, in den Zustand der Verdauung übergehen kann?
00:15:20: Es braucht Ruhe, es braucht Vorhersagbarkeit, es braucht Rhythmus und es braucht Sicherheit.
00:15:29: Also Struktur zusammengefasst?
00:15:31: Ja, Struktur und ich meine Sicherheit ist noch ein bisschen mehr, weil können wir uns vorstellen, wenn mich die Vorweihnachtszeit oder auch die Weihnachtszeit selbst nicht nur Stress, sondern für Unsicherheiten sorgt oder auch Treffen von Familienmitgliedern für... und Sicherheit unbehagen sorgt, dann wird sich das auf die Verdauung mit auswirken.
00:15:50: Die Verbindung haben wir häufig schon besprochen, weil auch hier, du hast es eben mit den Emotionen beschrieben, die mir irgendwie auf den Magen schlagen, oder dass einem die Galle hochkommt, so ungefähr.
00:16:00: Die Auswirkungen auf den Verdauungstrakt sehen wir immer und immer und immer wieder.
00:16:04: Und Sicherheit ist eine ganz wichtige Komponente.
00:16:06: Unter Stress kann ich essen, das ist überhaupt kein Problem, ich kann nur nicht verdauen.
00:16:10: Das ist ein großer Unterschied.
00:16:11: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:16:12: Und Vorhersagbarkeit und Rhythmus, Das ist auch eine simple Empfehlung für Menschen, die häufig mit Verdauungsbeschwerden auch ein Problem haben.
00:16:22: Und es kann, wisst ihr, eine Vielzahl von Ursachen dafür geben.
00:16:26: Aber in den Phasen Regelmäßigkeit, regelmäßigen Rhythmus, also nicht so viel, hier ess ich mal dort und mach ich mal dies und jenes, Vorhersagbarkeit für den Verdauungstrakt ist eine ganz wichtige Komponente.
00:16:39: Stellt dir das wie folgt vor, wenn du jeden Tag und die gleiche Uhrzeit deine Mahlzeiten zu dir nimmst, unter der Woche beispielsweise, dann prägt das deinen Biorhythmus.
00:16:50: Und Biorhythmus hat nicht nur was mit sich wachfühlen zu tun, sondern heißt auch, neben der zentralen Uhr in unserem Gehirn wird jedes einzelne Organ angesteuert.
00:17:01: Und wenn ich beispielsweise jeden Morgen um zehn Uhr dreißig die erste Mahlzeit zu mir nehme oder ein Frühstück zu mir nehme.
00:17:08: Dann wird schon um zehn Uhr, der Verdauungstrakt, sich darauf vorbereiten, weil er weiß, er wird bald was kommen.
00:17:14: Ein bisschen mehr Magensache macht Sinn, Enzyme können vorbereitet werden.
00:17:17: Das ist wirklich so.
00:17:20: Die Unregelmäßigkeit ist der Rhythmus, den man sich anpasst, wenn man dann vielleicht auch bei der Familie ist oder Familie zu einem kommt.
00:17:26: Und plötzlich finden die Mahlzeiten zu anderen Zeiten statt.
00:17:30: Man schläft länger, man schläft kürzer.
00:17:32: Ach komm, lass doch noch eine Zwischenmahlzeit einbauen.
00:17:35: Das beeinflusst den Zustand der Verdauung und beeinträchtigt die Effizienz in der Verdauung.
00:17:42: Und Weihnachten liefert dann genau das, oder auch die Vorweihnachtszeit.
00:17:45: Zeitdruck hatten wir schon mitgesprochen.
00:17:47: Soziale Anspannung, ja, emotionale Trigger.
00:17:51: Ich muss mal gar nicht auf detailliert eingehen.
00:17:53: Jeder hat so was vielleicht auch, oder kennt es, zumindest aus Erzählungen, im eigenen familiären Kontext, dass man sich ... Unwohl fühlt, obwohl es Familie ist, aber es ist natürlich nicht der Kern, mit dem man das ganze Jahr verbracht hat.
00:18:07: Obwohl es irgendwie Familie ist, aber man kommt dann wieder zusammen.
00:18:10: Das Essen verschiebt sich, mehr Alkohol, Schlaf verändert sich in Quantität und Qualität.
00:18:17: Und der Darm selbst schaltet auf den Notbetrieb.
00:18:20: Und die Symptome, die nachher im Vernahungstrakt entstehen, sind dann das, was viele beschreiben, mindestens um die Weihnachtsfeiertage, aber vielleicht auch schon in der Vorweihnachtszeit beginnt.
00:18:29: Wenn wir das auch noch mal in diesen evolutionären Kontext bringen, also unser Darm bekommt ständig Nachschub, ständig wird was nachgeworfen, hoch kalorisch, hoch verarbeitet, hoch fettig, hoch zuckerverdichtet.
00:18:42: Er bekommt kaum echte Pausen, er kann sich also kaum reparieren, kaum regenerieren.
00:18:48: und das ist natürlich etwas, wenn wir noch mal evolutionär wirklich den Vergleich ziehen, etwas, was in der Evolution so, man kann fast sagen, nie stattgefunden hat, oder?
00:18:57: schon gar nicht über fünf Wochen.
00:18:58: Vor allen Dingen, in dem Umfang, in dem Ausmaß kann man wirklich davon ausgehen, nie.
00:19:03: Weil das, und das gehört logischerweise auch noch mit dazu, ist ja nicht so, dass wir uns Kiloweise Zucker aus irgendwelchen natürlichen Lebensmitteln reinknallen.
00:19:13: Also, dass jetzt keine Ahnung, den ganzen Tag irgendwie getrocknete Datteln gegessen werden würden.
00:19:17: Die sind halt irgendwo drin verarbeitet.
00:19:19: Und auch hier ist Zucker gleich Zucker, das ist dann auch relativ egal.
00:19:25: Und solche hohen Fettmengen, Wo findet man die mal?
00:19:29: Ja, durchaus.
00:19:30: Wenn wir uns vorstellen, etwas gejagt, gefischt oder was auch immer zu haben, dann habe ich da eine kurzfristige Verfügbarkeit.
00:19:37: Und trotzdem will ich noch mal unterstreichen, wenn wir das, also wenn man nur diese Komponente, gleiche Energiedichte und unterschiedliche Lebensmittel nicht so hoch verarbeitet beispielsweise nimmt, wird es eine andere Auswirkung haben.
00:19:50: Aber ich glaube, dass der Haupttreiber für die Verdauungsprobleme viel weniger als nur an dem Überkonsum liegt.
00:19:56: Das ist eine wichtige Komponente, sondern viel mehr an dem Stress.
00:20:01: Weihnachten muss schön werden und muss toll werden und der neuen, veränderten sozialen und psychoemotionalen Belastung, die so eine Familie mit sich bringen können.
00:20:12: Bitte versteht mich nicht falsch.
00:20:14: Ich liebe meine Familie auch, ich freue mich da auch drauf.
00:20:17: Und bisher würde ich auch sagen, geht auch alles gut.
00:20:19: Aber selbst wenn ich mich bewusst darauf freue, verändert das meine tägliche Routine.
00:20:26: Und dann ist es ein Risikofaktor dafür, dass das vielleicht auch Verdauungsprobleme noch einmal bestehen.
00:20:33: Und viele werden jetzt sagen, ja, genau das ist eigentlich das, wenn ich mit meiner Familie dann irgendwie unterwegs bin an Weihnachten.
00:20:38: Obwohl ich sie mag,
00:20:40: stressen mich das.
00:20:41: Ja,
00:20:41: ich bin nicht in meinem eigenen Bett, ich bin nicht in meinem eigenen Umfeld.
00:20:44: Man ist auch genervt so ein bisschen, ja, also ich glaube, das kann jeder so nachvollziehen.
00:20:47: Man ist dann schnell gereizt irgendwie und denkt, oh, Leute, lass mich, ich will doch eigentlich nur, ich habe so ein hartes Jahr hinter mir, ich will doch auch noch mal ein bisschen entspannen.
00:20:55: Ja, das glaube ich kennen viele.
00:20:57: Lass uns trotzdem Matthias, wir reden noch gleich über den Stress noch mal weiter, aber lass uns noch mal kurz bei diesem Thema ständige Kalorienbombadierung auf unseren Verdauungstrakt.
00:21:06: Also Learning auch daraus, wenn wir nicht darauf verzichten können und wollen.
00:21:10: Wenn wir auch mal ein Stück Stollen und ein Keks und eine Weihnachtskeule, eine Gänsekeule essen wollen, gar kein Problem.
00:21:16: Aber vielleicht ist das eine Idee nicht über den ganzen Tag von morgens schon mit dem Adventskalender und der Schokolade.
00:21:23: um sieben Uhr geht es los.
00:21:25: Bis abends um drei Uhr zur Weihnachtsfeier dauerhaft da irgendwelche Dinge reinwerfen, sondern dann eher zu sagen, okay.
00:21:31: Ich ohne jetzt Fastenzeiten zu haben, aber im Grunde sich so kleine Fasteninseln zu bauen, einfach zu sagen, okay?
00:21:40: Ich mache meinetwegen nach dem Frühstück jetzt wirklich mal eine Pause bis vierzehn Uhr und esse keine süßen Datteln, Kekse, Plätzchen, sondern mache eine Pause und dann von mir aus um vierzehn Uhr esse ich Mittag.
00:21:51: und esse direkt auch danach noch ein Keks oder ein Stück Kuchen von mir aus, mache dann aber auch wieder eine Pause möglichst bis zum nächsten Mal.
00:21:57: Und er ist nicht ständig zwischendurch diese Zwischenmalzeiten.
00:22:02: Das könnte doch eine Idee sein.
00:22:03: Oder dass man zumindest versucht, dem Darm auch Phasen zu geben, wo er mal wenigstens sechs, sieben Stunden verdauen kann, regenerieren kann, reparieren kann.
00:22:10: Ich glaube, dass sechs, sieben Stunden wahrscheinlich klappen werden könnte.
00:22:15: Was ich für mich als Tipp daraus ableiten würde, ist gepaart auch mit dem, was wir erwarten und wie es sich am Ende des Tages Weihnachten darstellt.
00:22:25: Ehrlicherweise unter uns dieses Weihnachten wird nicht phänomenal anders werden.
00:22:32: als die letzten Jahre.
00:22:32: Und das heißt, wenn ich mal über die letzten Jahre oder zumindest mal über letztes Jahr reflektiere und mich dann erinnere, wie habe ich mich da gefühlt, welche Konflikte gab es unter Umständen wie auch immer?
00:22:41: und wie ist genau das, wie du so Mahlzeitenfrequenzen angesprochen hast, wie ist das bei mir abgelaufen?
00:22:46: Also bin ich morgens aufgestanden und habe mich zum Kaffee dann erstmal mit Keks und Ähnlichem hingesetzt.
00:22:52: sich hier einen Plan zu machen und auch zu sagen, ich halte mich mal zumindest an meiner Standardessensfenster, so wie ich sie sonst auch habe, wird eure Verdauung positiv unterstützen.
00:23:02: Das Problem entsteht dann meinetwegen durch Zwischenmalzeiten, die dann auch nicht aus ein paar Nüssen und etwas Obst bestehen, sondern dann häufig auch eine hohe Kaloriendichte haben und das gleiche Muster aktivieren.
00:23:15: Und das wissen wir dann auch.
00:23:18: nicht nur die Symptomatik von Verdauungsbeschwerden ist ein Thema, sondern natürlich beeinflusst es auch sehr kurzfristig, das Darmikrobiom, Alkohol zu Kaffett, wissen wir relativ nach, was ich, die Darm-Bahären-Integrität.
00:23:31: Also Beeinflussung der Tide-Junkjunts, Histamin, Abbaufähigkeit, vielleicht auch Mastzellen, die jetzt noch mehr aktiviert werden.
00:23:40: Und irgendwie wirkt sich das auch auf die Verträglichkeit der Nahrung über die Tage mit aus.
00:23:44: Es staut sich quasi auch etwas mit an.
00:23:48: Und mir fehlen dann, weil ich so unregelmäßig esse und so viel, dann auch die Verdauungsenzyme, die ich dann wirklich brauchen würde.
00:23:55: Sind Verdauungsenzyme als Supplement etwas, was helfen kann in diesen Tagen?
00:24:00: Ich finde
00:24:01: das immer wieder eine sinnvolle Ergänzung, die zumindest mal mit dabei zu haben, vor allen Dingen, wenn man das schon von sich kennt.
00:24:08: Oder auch wirklich zu sagen, unterstützend für den Zeitraum, fett aufspaltenen Enzyme.
00:24:13: Einweis aufspaltende Enzyme, stärker aufspaltende Enzyme, also Lipasen, Proteasen, Amylasen mit dabei zu haben.
00:24:22: Nicht als Standard, dass man das immer verwenden müsste, aber hier gerade so zur Unterstützung.
00:24:28: Pflanzlich, was gut funktioniert, auch mal ein paar Bittertropfen.
00:24:32: Und bitte nicht opas bitter liqueur nehmen, weil der hat aufgrund des Alkohols eher wieder einen negativen Effekt.
00:24:38: Bitterstoffe aber zu Beginn der Mahlzeit und nicht am Ende kann durchaus auch die Verdauung phasenweise positiv mit unterstützen, klar.
00:24:47: Super.
00:24:48: Also, Verdauungsenzyme, Pausen beim Essen machen, vielleicht den alten, sagen wir mal, Jahresrhythmus, den man in der normalen Phase des Jahres hat, versuchen beizubehalten.
00:24:57: Wie ist es auch, wenn ich zum Beispiel sage, Matthias, ich versuche mal das Thema Weihnachtsgebäck, fettes Essen, so ein bisschen zu klustern, also, dass ich sage, okay, Das mache ich ein, zwei Mal die Woche von mir aus jetzt in der Vorweihnachtszeit, aber die anderen fünf Tage oder sechs Tage versuche ich, na, ich will nicht sagen Clean Eating, aber ich versuche zumindest mal auf diese Weihnachtsvöllerei zu verzichten, dass ich das so ein bisschen, ne, dass ich sage, okay, Freitag ist Weihnachtsfeier, gut, da gebe ich jetzt mal Vollgas, aber Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag mache ich mal wieder ruhig.
00:25:27: Und selbst dieses Vollgas geben, also man darf auch in so einer Entscheidung, dass ich zu einer Weihnachtsfeier gehe, auch immer noch währenddessen reflektieren und sagen, möchte ich überhaupt den Nächsten.
00:25:38: Möchte ich überhaupt noch die nächste Mahlzeit.
00:25:41: Diese Reflexion in einer Situation finde ich gut.
00:25:44: Ich erwähne hier noch mal die, glaub ich, auch schon mehr häufiger zitierte Zwei-Tage-Regel, die finde ich mir auch an der Stelle immer wieder wichtig, macht nicht das Gleiche zwei Tage hintereinander.
00:25:53: Also, wenn es dann passiert, dann aber am nächsten Tag anders.
00:25:56: Und mit anders meine ich eher wieder auf eure alten Routinen zurückkehren.
00:26:01: Das ist der Grund, warum der Drang am Ende des Jahres dann auch so stark wird, im Januar noch mal alles anders zu
00:26:06: machen.
00:26:07: Lass uns noch einmal Matthias reinzoomen ein bisschen in den Darm.
00:26:11: Wir haben versprochen, wenn der Darm Weihnachtsferien macht, was im Körper los ist.
00:26:15: Wir wollen wirklich mal reingucken.
00:26:17: Also ich weiß, du sprichst oft auch von
00:26:19: stillen
00:26:21: Entzündungen.
00:26:23: Was können bestimmte Weihnachtsklassiker auslösen?
00:26:27: Wenn wir über die Gänsekeule sprechen, sehr fettig, wenn wir über eine hochverarbeitete Soße sprechen, viele Kohlenhydrate, viel Zucker.
00:26:36: Was passiert mit der Darm-Schleimhaut?
00:26:39: Warum fördert das Entzündungsprozesse im Körper?
00:26:42: Gib uns da noch mal kurz einen biologischen Einblick.
00:26:45: Was ist da los?
00:26:46: Wir haben relativ gut definiert Nährstoff auslösende Faktoren oder ESM.
00:26:52: entweder Bestandteile in der Nahrung oder globale Informationen wie Kaloriendichte, hohe Fettmengen, Zucker.
00:27:01: Hier haben wir eine unmittelbare Auswirkung auf das Darm-Mikrobium.
00:27:05: Das haben wir schon viel gesprochen.
00:27:07: Wir hatten versucht, in der letzten Zeit ein bisschen aufzulösen, dass man so ... Man gibt ein paar Bakterien rein, und dann funktioniert das schon.
00:27:14: Das Darm-Mikrobium kann sich unfassbar schnell anpassen.
00:27:17: Und
00:27:18: es kann geformt werden.
00:27:20: Und
00:27:21: kann ... einen Zustand von, ich nenn's mal, einem anti-enzyntischen Zustand eher zu einem pro-enzyntischen Zustand nehmen.
00:27:26: Das heißt, dass kurzzeitig entzündungsfördernde Bakterien, Patrogene, mehr werden, mehr sich präsentieren, Substanzen produzieren, die das Immunsystem dringern können.
00:27:37: Und dann haben wir erstmal lokal gebildete Entzündungsreaktionen.
00:27:41: Und dann haben wir Nahrungsbestandteile, das können auch andere Umweltgifte sein, das können Umweltgifte sein, das können andere Zusatzstoffe sein, die in der Nahrung vorkommen, auch in Hochverarbeiteter Nahrung.
00:27:51: und die Darmbarriere schädigen können.
00:27:53: Aber auch hier gilt auch für die Darmbarriere veränderte Starminkromion, gepaart mit hoher Kaloriendichte, hoher Fitmenge, hoher Zuckermenge.
00:28:02: Ganz häufiges Essen wird die Durchlässigkeit mit beeinflussen Gluten gehört.
00:28:06: Auch noch mit dazu.
00:28:07: Das sind Faktoren, die von außen kommen.
00:28:09: Und alles sorgt am Ende dafür, dass das Darm-assoziative Immunsystem aktiver wird.
00:28:16: Und aktiver heißt im Endeffekt, Es sorgt dafür, dass es überprüfe ich in der Stoffe, kommt rein und es muss quasi verarbeitet werden.
00:28:23: Und das kostet Energie.
00:28:25: Das kennen dann viele postprandial, also nach dem Essen, dass man so in diese Fressnerkose fällt und sagt, ich muss mich erst mal hinlegen, ich komm gar nicht mehr hinterher.
00:28:33: Ein bisschen ist das auch völlig normal.
00:28:36: Und auch hier wieder evolutionär, total von Vorteil.
00:28:39: Weil die Entzündung, die im Darm beginnt, endet dort nicht.
00:28:42: Das denken wir, oder dachte man vielleicht lange.
00:28:45: Aber es ist die Autobahn ... Blutsystem oder Blutgefäße werden Entzündungsmediatoren auch transportieren.
00:28:53: Das wird im Gehirn ebenfalls für einen kurzzeitigen, entzündlichen Prozess sorgen.
00:28:58: Und das Gehirn wird quasi unterreguliert, vereinfacht ausgedrückt.
00:29:02: Dass das Mal passiert, ist total hilfreich.
00:29:04: Warum möchte ich, dass mein Gehirn entzündet?
00:29:05: Warum möchte ich, dass überhaupt Entzündungsprozesse sind?
00:29:08: Weil nach einer abgelaufenen Entzündung immer Heilung stattfindet, Wohnteilung stattfindet.
00:29:14: Der Körper passt sich an.
00:29:15: Es können neue Strukturen gebildet werden.
00:29:17: Aber jetzt haben wir das, wie gesagt, diese Überflussreaktion eigentlich gar nicht so häufig.
00:29:23: Aber wenn sie dann mal passieren, sind sie vielleicht sogar ganz gut.
00:29:26: Das heißt nicht, dass man so Excess-Tage einbauen muss in unserer heutigen Zeit, aber sie werden da gewesen sein.
00:29:31: Sie sorgen für Entzündung.
00:29:34: Und jetzt haben wir aber das Problem, die nächste Entzündung beahnt sich in ein paar Stunden schon quasi mit an.
00:29:39: Und innere Faktoren gibt es auch.
00:29:42: Aktives Stresssystem, ob nun durch Emotionen, durch andere psychoemotionale Faktoren, wird die Konzentration an Stresshormonen verändern.
00:29:52: Schlaf gehört dann auch mit dazu.
00:29:54: Schlafmangel sorgt dann letztendlich auch wieder für ein verändertes Stresshormonprofil.
00:29:59: Mehr Stresshormone werden die Barriere durchlässiger machen und chronische Entzündung oder erst mal niedriggradige Entzündung, stille Entzündung, wie das gesagt hat, nimmt Potenzial zu.
00:30:09: Und für den kurzen Zeitraum Über die Weihnachtsfeiertage ist das natürlich danach auch kompensierbar, aber es hält unter Umständen länger an oder ist wochenweise schon in der Vorweihnachtzeit.
00:30:18: mit deinem Thema?
00:30:19: Ja, und das ist auch ein Thema, weiß ich auch, aus eigener Beobachtung, aus eigenen Erlebnissen, aber auch statistisch.
00:30:25: Über die Weihnachtstage werden viele Leute krank.
00:30:28: Und ja, also, ich erinnere mich, wir hatten auch mal eine Folge dieses Leisure-Signis-Syndrom.
00:30:33: Genau, und also was so oder Holiday-Signis, ne?
00:30:36: Also so, das gehört hier auch mit rein.
00:30:39: Also nur weil es viele Kenntnis aus dem Sommer ist bei den einen oder anderen, die nicht krank werden, die werden wahrscheinlich auch nicht krank, weil die Stresssysteme aufgrund der Weihnachtssituation sowieso am Anschlag rumbleibt.
00:30:50: Aber wenn ich so vorbereiten mich hier retten möchte in die Feiertage, dass jetzt mal einmal alles wegfällt und abfallen kann, ja auch das wird dafür sorgen, dass jetzt genau andersrum das Stresssystem einmal wirklich abgeschaltet wird.
00:31:05: Und das passt sehr gut zu der letzten Folge, die wir auch gemacht haben, dass Infektionen mit irgendwelchen Viren und Ähnlichem wahrscheinlich schon längst stattgefunden haben, aber das Immunsystem aufgrund von Stress auch unterdrückt worden ist.
00:31:19: Und jetzt schießt einmal das Immunsystem über, oder?
00:31:24: Reaktionsmöglichkeit, weil nicht mehr die Stresshormone ist hemmen.
00:31:27: Natürlich gibt es andere Faktoren in der Zeit.
00:31:30: Die Barrieren-Shading-Alkohol gehört logischerweise, ich hab's sicher nicht schon mal erwähnt, auch mit dazu, dass wir auch anfälliger sind.
00:31:37: Und die Barrieren schon anfälliger dafür sind, dass wir uns infizieren.
00:31:40: Und später vielleicht ist es auch eher zu Erkältungssymptomen, aber auch Gastrointestinal, also Verdauungsdruck zu Problemen oder Infekten kommen
00:31:48: könnte.
00:31:49: Also, Matthias, lass uns noch mal die ... drei, vier wichtigsten Learnings und Tipps ganz kurz zusammenfassen und mitgeben.
00:31:57: Bewegung, gute Idee.
00:31:59: Jetzt vor Weihnachten rund um die Feiertage, spazieren gehen, laufen.
00:32:03: Es muss nicht des Fitnessstudio eineinhalb Stunden sein.
00:32:05: Bewegung zehn Minuten Viertelstunde kann helfen, ist wirklich ein Gamechanger.
00:32:11: Ernährungsinseln schaffen, S-Pausen schaffen, nicht durchgängig von morgens bis abends reinwerfen, sondern wirklich auch mal Pausen machen.
00:32:18: Bei den Routinen im Idealfall bleiben.
00:32:22: Das kann sich natürlich in so einem Familienkontext auch mal unterscheiden.
00:32:26: Aber vielleicht findet man irgendwo einen Mittelweg.
00:32:28: Man darf, das ist in meiner Erlaubnis, auch mal eine Mahlzeit ausfallen lassen.
00:32:33: Auch wenn ...
00:32:34: Mama meckert.
00:32:35: Oma oder Mama sagen jetzt, nimm bitte doch noch, ich hab das mal aufzubereitet.
00:32:39: Schmeckt dir nicht, Matthias, du ist ja gar nicht.
00:32:40: Das ist sicherlich auch etwas, was erlaubt ist.
00:32:42: Stress vielleicht auch bewusst, sagen wir mal, akzeptieren oder ... Nicht so tun, als wenn alles schon handelbar ist, sondern auch für sich bewusst mal reflektieren, okay, es ist jetzt gerade eine stressige Phase.
00:32:54: Es stresst mich alles, es strengt mich an.
00:32:57: Auch bewusst damit umgehen, auch vielleicht sich mal rausnehmen, auch vielleicht mal sagen, Leute, ich brauch mal zehn Minuten für mich.
00:33:04: Ist nicht böse gemeint, aber ich muss mal durchatmen, ich muss mal irgendwie eine Runde spazieren gehen.
00:33:09: Alleine gerne auch, um mal auch bei sich zu sein, kann auch helfen.
00:33:13: Ja.
00:33:14: finde ich wichtig und das passt zu dem Essensthema auch noch ganz gut.
00:33:19: Und das ist etwas, was ich auch immer wieder gerne empfehle.
00:33:22: Es passt eigentlich zu Weihnachten sehr gut, weil in Wahrheit ist es ja ein christlicher Feiertag.
00:33:29: Und ohne jetzt jemanden eine Religion vorschreiben zu wollen, auch im Alltag.
00:33:34: Aber was ich empfehle, ist statt des früher üblichen Tischgebetes, was durchgeführt worden ist, auch sich eine Routine zu entwickeln.
00:33:43: Das kann man übrigens mit ins neue Jahr nehmen.
00:33:44: Das gebe ich gerne mit raus.
00:33:46: Vor dem Essen, wenn man sich nicht für ein Gebet entscheiden möchte, für eine kurze Atemübung.
00:33:52: Also zwei Minuten entspannt tief durchatmen, was noch mal erzeugt, aktiviert die parsympathische Aktivität.
00:34:00: Ventraler Parsympathikus wird aktiv und sorgt ... dafür, dass der Zustand Richtung Verdauung schon mal aktiviert werden kann.
00:34:08: Das in der Regelmäßigkeit wird auch Verdauungsekretion positiv mit beeinflussender Anbeweglichkeit und so weiter und so fort.
00:34:14: Und eben nicht dann hektisch und zwischendurch und noch mit Handy mit unterwegs sein.
00:34:19: Und ich finde den Punkt gut, dass man ... seine Bedürfnisse in der Familie durchaus auch, wie du schon sagst, es kommuniziert.
00:34:26: Also, wenn es einem Stress bereitet, was es dann auch immer sein macht, muss jetzt nicht unbedingt der familiäre Konflikt sein, aber es kann ja auch wirklich sein so, ich will jetzt nicht essen und ich will nicht, dass wir den ganzen Tag aufeinanderhängen.
00:34:37: Ich brauche mal kurz eine Auszeit, so was auch mit rauszugeben, hilft und hilft auch dem da.
00:34:43: Ja, vielleicht auch noch so als Tipp für Eltern oder junge Eltern, wie Matthias und ich es auch sind.
00:34:48: vielleicht auch in der Partnerschaft, einfach mal zu sagen, pass auf.
00:34:51: Ihr müsst ja nicht zwingend immer als du die Kinder oder das Kind bespaßen am Wochenende beispielsweise, sondern vielleicht auch mal für eine halbe Stunde sich einzeln rausnehmen, sagen, pass auf.
00:35:02: Du übernimmst das jetzt mal, ich brauche mal eine Stunde für mich.
00:35:06: Und dann wechselt man.
00:35:07: Also im Gotteswillen soll nicht heißen, dass man die Kinder abschiebt oder dass der eine das alles alleine macht.
00:35:10: Aber ich glaube ...
00:35:11: Das müssen wir uns auch nichts vormachen, dass ich mir im Alltag in der heutigen Zeit ... ist es selten so, dass ein Kind ununterbrochen, was evolutionell betrachtet, vielleicht dazu gehören würde, aber ununterbrochen mit uns zusammen unterwegs wäre.
00:35:26: Das heißt, Weihnachten und Weihnachtszeit oder Weihnachtsurlaub heißt dann auch, okay, auch hier verändert sich die Situation.
00:35:33: Nicht, dass man seine Kinder nicht sieht, aber mehr als sonst.
00:35:36: Definitiv.
00:35:37: Kindergarten, Schulen, Ferien.
00:35:39: Plötzlich musst du vierundzwanzig sieben da sind.
00:35:41: Gerade wenn du kleine Kinder hast, also ich sehe es bei meinen Jungs, die haben halt von Wachwerten bis Schlafengehen, ist da Papa, Mama voll im Fokus.
00:35:48: Und das ist auch okay so.
00:35:49: Aber das stellt auch Paare natürlich vor Herausforderungen.
00:35:53: So, was haben wir gelernt aus diesem Gespräch?
00:35:55: Weihnachten ist kein Problem für unseren Damen.
00:35:58: Der Dauerausnahmezustand, der kann es sein.
00:36:02: Unser Verdauungssystem ist evolutionär darauf ausgelegt, mit Phasen von Fülle und Phasen von Pause umzugehen, was es nicht gut kann, wochenlanges Dauerfeuer aus Zucker, Alkoholstress und fehlender Regeneration.
00:36:15: Blehungen, Völlegefühl, Trägheit, gereizte Darmschleim heute, das sind keine Schwäche, sondern eher ein Signal, ein Hinweis, dass unser Genuss gerade kippt und in Überforderung mündet.
00:36:28: Die gute Nachricht, unser Körper ist erstaunlich resilient, es braucht keine Perfektion, es braucht keine Verbote, keinen Totalverzicht, es braucht aber Struktur, Pausen, Verlässlichkeit.
00:36:39: Gerade dann, wenn eben gefühlt alles egal scheint und jetzt ist eh zu spät, jetzt kann ich auch noch die Gänsekeule auch noch essen.
00:36:47: Also, wenn wir unserem Darm über die Feiertage eines schenken wollen, dann nicht weniger Genuss, sondern mehr Struktur, Mehr Klarheit und uns selbst vielleicht ein besseres Gefühl für Stress und wie wir damit umgehen.
00:37:02: Matthias, ich danke dir sehr.
00:37:03: Es hat großen Spaß gemacht.
00:37:05: Frohe Weihnachten sage ich dir noch nicht, weil wir hören uns eh.
00:37:07: Leute, euch wünsche ich jetzt auf jeden Fall eine möglichst stressfreie Zeit oder zumindest ein paar Ideen, was ihr tun könnt, um Stress und Ernährung und Verdauung ein bisschen zu unterstützen.
00:37:19: Nächste Woche gibt es trotz der Weihnachtsfeiertage natürlich unsere Sprechstunde.
00:37:22: Also stellt uns gerne eure Fragen oder schickt uns gerne mal euer Feedback.
00:37:25: Wie ist es bei euch?
00:37:26: Wie geht ihr damit um?
00:37:27: Was beobachtet ihr in diesen Tagen vielleicht an eurem eigenen Körper?
00:37:31: Schreibt gerne bei Spotify direkt in die Kommentare oder schickt uns eine E-Mail an Podcastatartgerecht.com.
00:37:37: Wir freuen uns auf eure Nachrichten und hören uns spätestens am ersten Weihnachtsfeiertag mit der Sprechstunde.
00:37:42: Bis dahin, bleibt gesund, schöne Weihnachten und Ahoj.
00:37:47: Vielen Dank.
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