Wie Nahrung Gene an- und ausschaltet: SAMe – epigenetische Ernährung (Deep Dive)

Shownotes

„Gene sind kein festgeschriebenes Schicksal.“ Ob genetische Informationen aktiv sind oder stumm bleiben, wird nicht allein durch unsere DNA bestimmt. Entscheidend ist auch, wie sie reguliert werden und genau hier kommt die Ernährung ins Spiel.

Im diesem HEALTH NERDS Deep Dive widmen sich Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum einem zentralen Molekül der Epigenetik: S-Adenosylmethionin (SAMe). Es gilt als der wichtigste Methylgruppen-Spender im menschlichen Stoffwechsel und spielt eine Schlüsselrolle bei der Frage, welche Gene abgelesen werden und welche nicht. Im Fokus steht die sogenannte Methylierung. Dieser biochemische Prozess wirkt wie ein Regulationsmechanismus auf unserer DNA: Gene werden nicht einfach „ein- oder ausgeschaltet“, sondern in ihrer Aktivität fein gesteuert. SAMe liefert dafür die notwendigen Methylgruppen und beeinflusst damit, wie intensiv genetische Programme ablaufen - mit weitreichenden Konsequenzen für Zellgesundheit, Entzündungsprozesse und Stoffwechselregulation.

Doch SAMe wirkt nicht nur auf epigenetischer Ebene. Es ist beteiligt an der Bildung wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, spielt eine Rolle bei der Leberfunktion, der Phospholipidsynthese sowie bei Prozessen der Entgiftung und Zellstabilität. Auch Zusammenhänge mit Stimmung, Stressresilienz, Gelenkgesundheit und chronischen Entzündungen werden wissenschaftlich diskutiert.

Die Folge ordnet ein, wie SAMe im Körper entsteht, warum es selbst kaum über die Nahrung aufgenommen wird und welche Rolle seine Vorstufe Methionin sowie begleitende Mikronährstoffe wie Folat, Vitamin B12, B6 und Cholin spielen. Dabei wird deutlich: Epigenetische Regulation ist kein einzelner Schalter, sondern ein fein abgestimmtes System – Balance ist entscheidend, nicht maximale Aktivierung. Für wen ist dieses Thema relevant? Welche Rolle spielt epigenetische Ernährung im Alter, bei chronischen Entzündungen oder erhöhter Stressbelastung? Und wann kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein und wann nicht?HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.

Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben)

Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hier geht es wirklich um epigenetische Ernährungskomponenten.

00:00:05: Da könnte man quasi auch Folse, auch B-II von Cullin, B-VI mit ergänzen.

00:00:11: Aber zentrales Element ist es Adenosylmethionin.

00:00:28: Unsere Gene sind kein festgeschriebenes Schicksal.

00:00:32: Also, ob sie aktiv sind oder stumm bleiben, das hängt auch und entscheidend davon ab, was wir essen.

00:00:40: Also, welche Nährstoffe unser Stoffwechsel bekommt, um sie zu verarbeiten.

00:00:46: Ein zentrales Molekül dabei nennt sich SAME.

00:00:49: Es gilt als eines der wichtigsten in unserem Körper und spielt eine Schlüsselrolle in der epigenetischen Steuerung unserer Gene.

00:00:58: Was heißt das?

00:00:59: In diesem Health Nerds Deep Dive, da wollen wir darüber sprechen, wie Nahrung unsere Gene an- und ausschalten kann, warum die sogenannte Methylierung ein biologischer Schaltmechanismus ist und was Sami mit Entzündung, Stressresilienz, unserer Stimmung und der Zellgesundheit zu tun hat.

00:01:18: Matthias Baum aus dem Health Nerds Wissenschafts Team.

00:01:20: Man lieber hier im Deep Dive tauchen wir direkt rein in dieses Thema.

00:01:23: Es ist spannend.

00:01:24: Ich glaube, vielen von uns ist gar nicht bewusst, dass wir über unsere Nahrung, über das, was wir essen, unsere Gene an und ausschalten können.

00:01:31: Das ist Epigenetik.

00:01:33: Gib uns einen Einblick da rein.

00:01:34: Was bedeutet das?

00:01:34: Wie funktioniert das?

00:01:37: Also, du hast es gerade schon gesagt, die Gene sind nicht alleine entscheidend.

00:01:40: Die

00:01:41: genetische, die Erbinformation, die wir haben, Und wissen, ob diese Hardware quasi vorhanden ist, entscheidet noch nicht darüber, welche Gene abgespielt werden.

00:01:51: Wir sprechen hier, es ist ein bisschen vereinfacht ausgedrückt von diesem An- und Ausschalten.

00:01:55: Das ist nicht ganz so wie näher, wie das klingt.

00:01:57: Aber es geht darum, dass wir in der Epigenetik folgen, das sehen, das ist quasi wie die Software.

00:02:03: Und die Software bedeutet, ich habe bestimmte Gene, die abgespielt werden, abgelesen werden, dann das Eiweiß daraus gebildet wird.

00:02:10: Das können dann Hormone, Enzyme, Rezeptoren, Neurotransmitter oder was auch immer sein.

00:02:15: Und damit diese Gene an- und abgeschaltet werden, ist vereinfacht ausgedrückt.

00:02:20: Also so mit Anführungszeichen und Abführungszeichen an- und ausschalten.

00:02:24: Es geht grundsätzlich darum, die Regulation der Gene zu aktivieren.

00:02:27: Und da spielt Ernährung eine ganz entscheidende Rolle.

00:02:30: Viele Aspekte der Ernährung, also da können wir noch mal ausführlich über auch epigenetische Ernährung sprechen, aber heute dieses eine Molekül-Same oder eigentlich voll ausgesprochen S-Adenosyn-Methionin.

00:02:43: Und es ist ein körpereigenes Molekül, das produziert wird.

00:02:46: Es ist kein Vitamin und auch nicht mehr eine klassische Aminosäure.

00:02:51: Aber wer sich mit Aminosäuren auskennt, hört Methionin.

00:02:54: Das ist eine unserer essenziellen Aminosäuren, eine schwefelhaltige Aminosäure, die wir auch logischerweise in der Nahrung finden.

00:03:01: quasi mit Baustoff das Ganze nachher sein wird.

00:03:04: Und also, um das nochmal zu visualisieren, dass wir es verstehen, unser Titel suggeriert ein bisschen Gene an und ausschalten, dass es wie so ein Lichtschalter ist.

00:03:12: Ganz so einfach ist es nicht.

00:03:13: Du hast es schon gut beschrieben.

00:03:14: Im Grunde wird diese Genesequenz gelesen und dann entschieden, okay, welche Teile davon spiele ich jetzt ab und welche nicht.

00:03:22: Genau.

00:03:23: Oder anders ausgedrückt.

00:03:25: Es braucht sogenannte Start- und Stoppsignale.

00:03:28: Und das Ganze passiert nicht mit irgendeiner Substanz, sondern wir benötigen sogenannte Methylgruppen.

00:03:36: Wenn jetzt den Begriff Sami ausgesprochen ist, an den Methionin hört, versteht vielleicht, okay, Methylgruppen sind wichtig, die an bestimmten Stellen quasi wie eine Art Stoppsignal setzen.

00:03:49: Es wird weniger stark abgespielt werden oder es wird weggenommen und das Gen kann dementsprechend

00:03:55: abgespielt

00:03:56: werden.

00:03:56: Und grundsätzlich können wir einen gewissen Einfluss darauf nehmen.

00:04:00: Natürlich nicht im Sinne von.

00:04:02: ich esse entweder Sami direkt oder den Baustoff Metionin.

00:04:07: Und dann reguliert sich alles, aber es gehört logischerweise mit dazu.

00:04:11: Und S-Adenosylmetionin ist der zentrale Methylgruppenspender für den menschlichen Stoffwechsel.

00:04:18: Und deswegen sollten wir uns das genauer anschauen.

00:04:20: So, und dieser alte Spruch, du bist, was du isst, ja, der ist schon sehr alt und sehr abgedroschen, aber In diesem Kontext bekommt er eine ganz andere Bedeutung.

00:04:31: Ja und nein, weil du bist, wie du abgespielt wirst.

00:04:36: Das könntest du beeinflussen.

00:04:38: Wie du bist, wie du bist, habe ich die Assoziation.

00:04:41: Das, was wir aufnehmen, gerade an essenziellen Substanzen, kommt ja noch rein.

00:04:45: Und bei bestimmten essenziellen Fettsorchen werden dann wirklich diese Fettsorchen auch eingebaut in unsere Zellmembranen.

00:04:53: Und hier haben wir quasi den Methylgruppenspender perspektivisch.

00:04:58: der eine Auswirkung darauf haben wird, wie unsere DNA und unsere Histone mitgeliert werden.

00:05:05: Aber es endet nicht dort.

00:05:06: Es ist auch wichtig für die Synthese, also für die Produktion verschiedener Neurotransmitter, für die Phospholipidsynthese, für Substanzen wie Kreatin, Carnitin oder auch Melatonin und für Leberentgiftungsprozesse.

00:05:21: Gib uns noch mal ein paar konkrete Beispiele, dass wir besser verstehen, welche Nahrung oder welche Lebensmittel beispielsweise was in unserem Körper an oder eben ausschalten.

00:05:32: also keine Ahnung wenn ich jetzt vermehrt Bananen esse oder vermehrt rohes Fleisch oder vermehrt Gemüse

00:05:39: gibt es

00:05:39: da sagen wir dass man weiß okay wenn das passiert geht er das runter und das hoch.

00:05:44: Nein,

00:05:45: so ist es nicht.

00:05:46: Das ist hier sehr spezifisch.

00:05:48: Nochmal, Same ist körperigen, wird aber aus der Ursprungsaminosorre, essenzieller Aminosorre, Methionin gebildet.

00:05:55: Dafür brauche ich Energie, ATP, um ein Enzym zu aktivieren, nämlich Methionin-Adenosiltransferase.

00:06:04: Das ist vor allen Dingen der Leber.

00:06:06: Und am Ende haben wir hier einen Zyklus, einen Reaktionszyklus, bestimmte Substanzen rausgebildet werden unter anderem Methylgruppen.

00:06:15: Das brauche ich dann für jede Zelle und für dieses Gen abspielen.

00:06:19: Und noch ein paar andere Substanzen, die mit Sami auch in Verbindung stehen, nämlich zum Beispiel der Homo-Zystein-Stoffwechsel.

00:06:26: Das kennen viele mit dem Thema Herz-Kreistoff-Erkrankungen.

00:06:29: Homo-Zystein entsteht, wenn mir dann bestimmte Vitamine fehlen wie Folat, Vitamin B-Zwölf, Jolien, Beta-Inen, die ... zur Remitidierung sorgen, sodass wieder Samen drausgebildet werden kann.

00:06:41: Zyklus heißt immer, ich hab so eine Art Reaktionsweg.

00:06:44: Und wenn mir eine dieser anderen Substanzen, dieser Vitamine fehlt, dann baut sich das unter Umständen zu einer anderen Substanz ab, die auch heterogen, also gefäßschädigend sein kann und mit Herzkreisverkrankungen in Verbindung steht.

00:06:56: So, was will ich sagen?

00:06:58: Ich hab in der Banane von deinem Ausgangspunkt jetzt nicht irgendwie die eine Substanz, die meine Gene an und abschaltet.

00:07:05: sondern es ist eher globaler in der Ernährung zu betrachten.

00:07:08: Das heißt, wenn wir natürlich uns überernären, klassisches Beispiel wieder, also zu viel essen, werden mehr Gene abgespielt, die beispielsweise mit Insulinenausschüttung in Verbindung stehen.

00:07:18: Und dann verändert sich unser Stoffwechsel, obwohl unsere Gene eigentlich alle gleich sind.

00:07:22: Also da hat Ernährung auch einen Einfluss.

00:07:24: Und hier geht es wirklich um epigenetische Ernährungskomponenten.

00:07:29: Da könnte man quasi auch Folsäure B-II von Collin B-VI mit ergänzen.

00:07:35: Aber zentrales Element ist ...

00:07:39: Und Matthias, wo kommt denn Sami in der Nahrung dann vor?

00:07:43: Also gibt es bestimmte Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen, wo das erhöht drin ist und vor allem natürlich daran geknüpft die Frage.

00:07:51: Vielleicht kannst du das kurz am Anfang mal beantworten.

00:07:53: Was passiert denn, wenn ich zu wenig davon zu mir nehme?

00:07:55: Was kann ein Mangel denn auslösen?

00:07:58: Was ein Mangel auslösen könnte, wäre natürlich zu wenig Methylgruppen im Körper.

00:08:05: Die dann zu was führen, die können dann nicht an unsere DNA und Histone bilden und das beeinflusst, wie Gene abgespielt werden.

00:08:11: Sodass sie beispielsweise nicht gestoppt werden und kontinuierlich abgespielt werden.

00:08:16: Das wäre so das klassische Bild dazu.

00:08:19: Aber noch mal, es ist nicht so simpel in Null und Eins gedacht, in Schwarz und Weiß.

00:08:25: Das ist eine wichtige Komponente, was zur Geneabspielung natürlich wichtig ist.

00:08:29: Aber eine Mangelversorgung, nicht mit Same.

00:08:32: sondern mit Methionin, also der Vorstufe.

00:08:36: Das ist ein durchaus wichtiges Thema und dementsprechend auch ein Ernährungsthema.

00:08:40: Bedeutet, ich gehe in der Frage weiter, Same selbst kommt quasi praktisch nicht in Lebensmittel vor, weil ich habe es eben schon gesagt, aus Methionin wird in Verbindung mit Energie und einem Enzym in der Umwandlung Same erst, also dann wird das anders.

00:08:54: Strukturiert.

00:08:55: Das heißt, wir gehen eine Stufe zurück.

00:08:57: Ernährungsseitig würden wir auf Methionin gehen, um daher Methylgruppen bilden zu können bzw.

00:09:02: Sami bilden zu können.

00:09:03: Und Methionin ist eine essenzielle Aminosäure.

00:09:07: Und sie ist schwefelhaltig.

00:09:10: Das heißt, immer dann, wenn Eiweiße irgendwie vielleicht auch mal ein bisschen, nicht nur faulig riechen, sondern so ein bisschen schwefelig riechen, so der klassische Geruch wäre Ei, beantwortet ihr vielleicht auch die Frage, wo ich es Tendenzelt drin finden würde.

00:09:24: Nämlich in Eiern, beispielsweise habe ich eine hohe Menge an Methionin, aber auch in Fisch und in Fleisch.

00:09:29: Und grundsätzlich überall, wo ich über Eiweiß spreche, weil diese einzelne Aminosäure-Methionin wird dort eingebaut sein.

00:09:35: Darüber kann ich das mit abdecken.

00:09:37: Und wenn ich das jetzt ernährungsseitig erweitere, brauche ich ja für die Bildung von Sami bei mir im Körper nachher noch ein paar andere.

00:09:45: Vitamine, das muss auch tierischen Ursprungs sein.

00:09:49: Sonst werden wir es nicht an der Weite über die Nahrung aufnehmen.

00:09:56: in deiner eben erwähnten Banane oder in Kartoffeln vielleicht auch.

00:09:59: Und Kulin eben auch ganz besonders in Eiern, in Innereien, in der Leber, pflanzlich auch in roter Biete beispielsweise.

00:10:07: Sondern habe ich Komponenten, das Sami gebildet werden kann und jetzt vorwegegriffen, weil wir hier ja in den Diebdives auch immer über Mikronährstoff-Supplementierung sprechen, gibt es natürlich auch die Anwendung direkt von Sami.

00:10:20: Gut Matthias, das habe ich verstanden.

00:10:21: Dann lass uns jetzt mal schauen auf die Auswirkungen in unserem Körper oder auf unsere Gesundheit.

00:10:27: Also, welche Effekte sind wissenschaftlich gut belegt?

00:10:31: Effekte auf, ich sage mal, unser Stresssystem, Entzündungen, Immunsystem, unsere Stimmung, habe ich eingangs schon gesagt, Stress, Leberfunktion.

00:10:42: Was gibt es dafür Erkenntnisse?

00:10:44: Bleiben wir erstmal in der Physiologie und in der Biochemie drin.

00:10:49: Same ist nicht nur Methylgruppenspender, sondern eben auch beteiligt an dem Stoffwechsel von wichtigen Neurotransmittern.

00:10:59: Serotonin, Dopamin, Neuartrinalin, Neuartrinalin als Stresshormon.

00:11:03: Und dementsprechend auch der Einsatz natürlich mit Blick auf Na ja, sagen wir mal, depressive Verstimmung im milden bis moderaten Bereich wäre eine Komponente dabei.

00:11:14: Dann habe ich schon gesagt, Samir ist auch wichtig im Kontext der Leberfunktion.

00:11:19: Das heißt auch im Choline-Stoffwechsel in der Leber, was wichtig ist für Leberfunktion beispielsweise, für die membranen Stabilität der Leberzellen, dass das gut funktioniert, die Überlegung im medizinischen Einsatz auch bei bestimmten Lebererkrankungen das vielleicht mitzuverwenden.

00:11:37: Und in ein anderer Bereich, gerade so mit Blick auf Gelenker und Gelenkfunktion bis hin zu vielleicht dann auch Schädigung der Gelenke, wie Arthrose, weil Same Einfluss nimmt auf die Knorpelmatrix und gegebenenfalls auch auf Entzündungsprozesse und dementsprechend das ein Einsatzgebiet sein könnte, wo man das vielleicht mit integriert.

00:11:59: Aber der zentrale Aspekt, um das abschließend vielleicht da nochmal zu sagen, ist, quasi die Ernährungskomponente, die ich für meine epigenetischen Programme brauche, ausreichend Methylgruppen, damit eine ausgewogene Mötilierung, also ich hol mir zumindest den Baustoff, das Mötiliert werden könnte und das schützt vor disregulierter Genexpression, also das Gene zu viel abgespielt werden und dementsprechend verhindere ich zumindest eine Untermötilierung, so könnte man sagen, sodass die Gene immer frei sind und abgespielt werden, abgespielt werden.

00:12:33: Aber es gibt logischerweise auch einen zu viel.

00:12:35: Also es muss sich am Ende die Balance halten.

00:12:36: Das heißt nicht viel hilft viel.

00:12:38: Wir wollen ja auch das Gene abgespielt werden.

00:12:40: Jetzt ist die Frage natürlich am Ende immer, was können wir alle besser machen?

00:12:46: Ja, also für wen ist dieses Thema Sammé relevant?

00:12:50: Gibt es bestimmte Zielgruppen oder gibt es bestimmte Lebensphasen, wo ich das im Auge behalten sollte?

00:12:56: Oder gibt es bestimmte Beschwerden, die ich vielleicht habe, die auf einen Mangel oder einen Überfluss von Sammé hindeuten können?

00:13:05: Wer sollte das Thema Sammé auf die Agenda nehmen?

00:13:09: Also aus einer epigenetischen Perspektive natürlich immer dann, wenn wir vielleicht sowas sehen, dass ein bestimmtes Gehend mehr und mehr abgespielt wird, um dagegen zu wirken, um diesen Metilierungsprozess mit zu unterstützen.

00:13:21: Und das ist natürlich spannend, wann vor allen Dingen im höheren Alter beispielsweise bei chronischen Entzündungen, ich hab's eben nochmal indikationsbezogen, auch somit Blick auf Leberfunktion, Leberfunktionsstörung, könnte man drüber nachdenken.

00:13:34: und wo es auch immer wieder auftaucht.

00:13:37: Das habe ich gerade schon angedeutet mit Blick auf die Neurotransmitter-Ebene.

00:13:41: Nicht uninteressant, aber auch bei Erschöpfungsthemen spielt es durchaus mit eine Rolle als Begleitung, nicht als alleinige therapeutische Einsatz.

00:13:52: Und für Autonomalverbraucher würde ich sagen, der Hauptaspekt logischerweise darin, erst mal ausreichend Methionin dem Körper zuzuführen.

00:14:01: Und der Einsatz sieht dann eher vor, Bei gezielten Interventionen, gerade somit aus einer epigenetischen Perspektive, Interventionen quasi den Prozess mit zu unterstützen, ist jetzt nicht das, was jeder immer sofort einnehmen müsste.

00:14:17: Wenn ich mich gezielt mit Sami versorgen möchte, geht das über eine Supplementierung und ein Ja in welcher Form?

00:14:25: Ist das ein Pulver?

00:14:25: Ist das eine Kapsel?

00:14:26: Mache ich das täglich?

00:14:27: Was kannst du uns hiermit geben?

00:14:30: Also Punkt eins, ja, es gibt es als Supplementierung was ... Genau diesen Zwischenschritt zwischen nur der alleinigen Aminosäure-Methionin zu Saame, also zu diesem S-Adenosyl, quasi was noch mit angehängt wird, diese enzymatische Veränderung, das gibt es.

00:14:46: Das heißt, man kann Saame quasi kaufen, typischerweise in Kapsel-Varianten.

00:14:53: Es gibt, glaube ich, auch in Pulver-Varianten.

00:14:55: Es macht aber mehr Sinn in Kapselvarianten, damit die Struktur auch stabil bleibt und im Idealfall dann auch im Darm auch wirklich erst aufgenommen werden kann und nicht schon im Vorfeld irgendwie auseinandergebaut wird.

00:15:06: Von daher ist auch hier das Thema mit einer entweder magensaftresistenten Kapsel oder zumindest einer stabileren Kapselhürde durchaus sinnvoll.

00:15:13: Die

00:15:13: direkte Einnahme von Aminosäuren beispielsweise hilft das auch, kann mein Körper daraus sammeln.

00:15:20: So wie wir das Eingangs erwähnt haben, ist epigenetische Ernährung relativ breit.

00:15:24: Es gehören verschiedene Aspekte mit dazu.

00:15:26: Ich könnte auch über die Co-Faktoren, die B-Vetamine, die ich erwähnt hatte, Folsauer, B-Zwölf, B-Sex über Kulin argumentieren und sagen, das gehört quasi genauso mit dazu, damit dieser Umbauprozess auch weiterlaufen kann, die Reaktionen ablaufen können.

00:15:43: Und natürlich sind auch Aminosorchen hier wieder eine Rolle.

00:15:45: Genauso kann man sagen, na ja, dann verwende ... die essenziellen Aminosäuren oder alle proteinogenen Aminosäuren, wie in Amin beispielsweise, so dass wir auch Methionin mit ergänzt haben.

00:16:00: Der andere Teil funktioniert natürlich über Ernährung, wobei nochmal der Gehalt an Methionin in tierischen Lebensmitteln, eine dieser essenziellen Aminosäuren und insbesondere in Eiern nochmal deutlich höher ist.

00:16:12: Und dann könnte man sagen, okay, so ein wirklich epigenetisches Lebensmittel auch mit Kulin in Kombination ist interne Eier.

00:16:19: Gerne.

00:16:20: Super.

00:16:21: Wie Nahrung unsere Gene an und ausschaltet.

00:16:25: Epigenetische Ernährung.

00:16:27: Sami hier im Deep Dive.

00:16:29: Matthias, herzlichen Dank.

00:16:31: Vielen Dank.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.