Das Glutathion-System: Entgiftung auf Zellebene (Deep Dive)

Shownotes

„Entscheidend ist nicht, dass freie Radikale entstehen - entscheidend ist, ob der Körper sie ausgleichen kann.“ Freie Radikale entstehen täglich im Stoffwechsel, bei Entgiftungsprozessen, Immunreaktionen, körperlicher Aktivität oder durch Umweltbelastungen. Gesundheit hängt davon ab, wie gut der Körper diese Prozesse regulieren kann. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei Glutathion.

In diesem HEALTH NERDS Deep Dive sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über das wichtigste körpereigene Antioxidans. Glutathion wirkt direkt in den Zellen, fängt freie Radikale ab und kann vom Körper kontinuierlich regeneriert werden. Diese Fähigkeit macht es zu einem zentralen Faktor für Zellschutz, Mitochondrienfunktion und Entgiftung.

Glutathion ist ein intrazelluläres Puffersystem. Es neutralisiert reaktive Moleküle, wird dabei oxidiert und anschließend wieder in seine aktive Form überführt. Besonders relevant ist seine Funktion in der Phase-II-Entgiftung der Leber, wo es toxische Substanzen für die Ausscheidung vorbereitet und andere antioxidative Systeme unterstützt.

Gebildet wird Glutathion nicht über die Nahrung, sondern aus den Aminosäuren Glutamat, Glycin und vor allem Cystein, das häufig als limitierender Faktor wirkt. Entscheidend ist daher weniger die direkte Zufuhr, sondern die Fähigkeit des Körpers, diese Bausteine verfügbar zu machen. Gerät dieses System unter erhöhte Belastung – etwa durch chronische Entzündungen, metabolische Erkrankungen, intensive körperliche Aktivität, Medikamente oder zunehmendes Alter – zeigt sich, wie stabil die antioxidative Regulation tatsächlich funktioniert. Wann wird oxidativer Stress zum Problem? Woran lässt sich erkennen, ob die körpereigene Entgiftungskapazität ausreicht? Welche Rolle spielen Ernährung, Aminosäuren und Vorstufen wie Cystein oder NAC? Und wann ist eine Supplementierung sinnvoll?

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Transkript anzeigen

00:00:01: Also ich muss gestehen, dass ich es sehr sinnvoll finde, dieses Puffersystem bei fast jedem Menschen irgendwie mal mit zu überprüfen.

00:00:08: Immer dann, wenn metabolische Erkrankungen, also Stoffwechselerkrankungen entstehen, Diabetes, Militus beispielsweise, oder auch gerade auch neurodegenerative Erkrankungen, kann es sein, dass zu viel oxidative Produkte nicht gut kompensiert werden können.

00:00:30: Analyse und Fakten.

00:00:33: Mit Felix Möse und Matthias

00:00:35: Baum.

00:00:35: Glutadion gilt als das wichtigste körpereigene Antioxidanz.

00:00:41: Es schützt unsere Zellen vor oxidativem Stress, was also bedeutet, es spielt eine zentrale Rolle bei Entgiftungsprozessen und entscheidet mit darüber, wie gut unser Körper mit Stress, Entzündungen und Umweltbelastungen umgehen kann.

00:00:56: In diesem Health Nerds Deep Dive sprechen wir darüber, was Glutadion genau ist.

00:01:01: Wir schauen auf die biologischen Grundlagen, ordnen Supplements kritisch ein und klären wie Ernährung, Lebensstil und Stress unseren Glutadion-Status beeinflussen.

00:01:12: Matthias Baum aus dem Health Nerds Wissenschaftsteam Glutadion.

00:01:15: Ich bin mir sicher, es gibt viele Menschen, die haben davon noch nie gehört.

00:01:19: Wie passt das zusammen, wenn es doch das wichtigste Antioxidanz unseres Körpers ist?

00:01:25: Ja, es ist das wichtigste körpereigene Antioxidant.

00:01:28: Und wir sprechen, wenn wir über Antioxidant entsprechend fallen, uns schnell Dinge ein.

00:01:33: Komm, machen wir schnell überlegen.

00:01:35: Wahrscheinlich Vitamin C, Vitamin E, die eine oder andere vielleicht noch Ubi-Quinole oder andere Substanzen.

00:01:40: Und wir haben eine totale antioxidative Kapazität.

00:01:45: Und jetzt kommt der spannende Teil, nämlich Glutadion.

00:01:49: In der Aussprache könnte es die ein oder anderen auch noch mal mit interessieren.

00:01:52: Also Glutasion ist das wichtigste körpereigene Antioxidant.

00:01:55: Wir produzieren das quasi selbst.

00:01:58: Und es macht es deshalb so wichtig und du hast es gerade schon schön erwähnt.

00:02:02: Es arbeitet primär intrazellulär, also in den Zellen selbst drin.

00:02:07: Und immer dann, wenn freie Radikale entstehen, entscheidet sich der Körper, reduziert es.

00:02:11: Glutation zu produzieren.

00:02:14: Es kann dann quasi freie Radikale aufnehmen.

00:02:17: Also wir haben klassisch chemisch so eine Reduxreaktion.

00:02:20: Dann ist es oxidiert und das Spannende dabei ist, es kann resyntitisiert werden.

00:02:25: Das heißt, es baut quasi sich automatisch wieder um und kann sich wieder selbst reduzieren.

00:02:30: Und das macht es in der Systematik schon einmal sehr interessant.

00:02:35: Und es ist eben nicht unbedingt primär von außen zugeführt.

00:02:39: Und du hast einen anderen wichtigen Aspekt mit erwähnt.

00:02:42: Es ist wichtig, wenn es um das Thema Entgiftung geht.

00:02:45: Also wenn man über Glutadion und die Messung davon, auch beispielsweise im Blut spricht, sagen viele auch, es hat hier eher was mit der Entgiftungskapazität zu tun.

00:02:55: Und das hängt damit zusammen, dass das Glutadion wichtig ist in der Phase II Entgiftung der Leber, um quasi die.

00:03:04: Es ist wichtig für die Mütter-Hondrien und es ist ein radikalen Fänger und gleichzeitig in den Verhältnissen immer wieder wichtig für den Ausgleich, für das passende zelluläre Verhältnis.

00:03:31: Also da sieht man wirklich.

00:03:32: der Körper, die Zellulär-Verhältnisse, die die Zellulär-Verhältnisse haben.

00:03:34: Körperzellen reagieren, darauf, wie viel freie Radikale entstehen und wie viel gefangen werden müssen.

00:03:37: Wenn wir alles immer nur von außen zu führen, könnte es auch einen zu viel geben, müsste man auch sagen.

00:03:42: Und das unterscheidet dieses körpereigende System und macht es, wie man so schön sagt, das wichtigste körpereigender antioxidative System.

00:03:51: Lass uns nochmal einen Schritt zurückspringen und auch das nochmal erklären.

00:03:53: Antioxidation.

00:03:55: Was heißt das und was passiert da im Körper?

00:03:58: Man hat diesen Begriff tausendfach gehört.

00:04:01: Man hört, es werden freie Radikale eingefangen.

00:04:03: Aber was genau passiert da und warum ist das für unser Überleben und für unsere Gesundheit so essentiell?

00:04:09: Vielleicht grundsätzlich.

00:04:10: Antioxidation ist der Gegenpart zur Oxidation.

00:04:14: Wenn wir über Oxidation sprechen, wird von einem Substrat Elektronen abgegeben.

00:04:19: Und dann entsteht ein ist freies Radikal quasi mit dazu.

00:04:23: Und die Elektroden müssen auf der anderen Seite wieder gefangen werden, das Ganze muss ausgeglichen werden, das wäre quasi die Antioxidation, ganz vereinfacht an der Stelle einmal erklärt.

00:04:33: Jetzt muss man verstehen, dass es unterschiedliche Gründe gibt, warum freie Radikale entstehen, ob nun in Entgiftungsprozessen, ob in irgendwelchen anderen Stoffwechselprozessen unterkörperliche Aktivität, wenn das Immunsystem aktiviert wird, immer entstehen hier freie Radikale oder wir haben oxidative Prozesse.

00:04:49: Und das Entscheidende ist jetzt nicht, dass per se jede Antioxidation immer super ist, sondern es geht um das Verhältnis.

00:04:55: Und hier setzt Glutzerierung quasi auch mit an.

00:04:58: Es passt den Ausgleich an.

00:05:00: Ein körpereigenes System funktioniert logischerweise besser, als wenn ich von außen nur Antioxidantin hinzufüge, auch mit der Frage kommen die dann alle an der Zelle genauso an.

00:05:08: Und hier arbeitet die Zelle also selbst und hat ein eigenes System, ein Ausgleich zu schaffen.

00:05:14: Ausreichend oxidative Produkte, die ... notwendig sind, dass andere zelluläre Prozesse angestoßen werden und dann weitere Schutzsubstanzen produziert werden können und gleichzeitig nicht zu viele, damit die Zelle nicht kaputt geht und am Ende sich selbst zerstören würde.

00:05:31: Super spannend.

00:05:32: Das heißt nur, dass ich es richtig verstehe.

00:05:34: Wenn ich zu viele von diesen freien Radikalen im Körper habe, ist das nicht gut.

00:05:39: zu viel ist nicht gut und das ist so die die mehr aus den ich nenn sie mal aus den achtziger und neunziger jahren wo wo man festgestellt hat okay oxidative produkter freieradikale das ist das was wir abwehren müssen.

00:05:52: das macht gesundheit und krankheit letztendlich aus oder kranker entsteht dadurch.

00:05:56: ich möchte das auch Nicht sagen, dass das nicht eine Rolle spielt, aber es geht immer um das Verhältnis.

00:06:01: Und was wir häufig sehen, ist entweder ein Milieu, eine Situation durch Entzündung, durch körperliche Aktivität, durch psychieemotionale Stressbelastung, was auch immer, dass sehr viele freie Radikale produziert werden.

00:06:12: Natürlich gehören auch Substanzen von außen mit dazu, also Metalle, Schwermetalle und ähnliches.

00:06:20: Entgiftungsprozesse.

00:06:21: überall werden auch immer eine gewisse Menge an freien Radikalen produziert werden.

00:06:26: Und problematisch wird es immer nur dann, wenn die antioxidative Kapazität und dazu zählt dann auch Glutadion nicht ausreicht und auch andere Antioxidantien nicht ausreichend zur Verfügung stehen und wir dann ein zu viel haben.

00:06:41: Aber ich kann rein theoretisch auch ein zu wenig haben, indem ich jeden oxidativen Prozess unterbinden würde, was für den zellulären Stoffwechsel auch nicht hilfreich wäre.

00:06:52: Also eine Balance, die extrem wichtig ist.

00:06:54: und ja, ich sage mal jeder, der das Thema auch mal googelt oder sich mit Antioxidantien beschäftigt, der wird schnell lesen.

00:07:03: Also zu viele freie Radikale.

00:07:05: Du hast es schon gesagt, Krankheiten, erhöhtes Risiko für Krebs, Schlaganfälle, beschleunigte Faltenbildung, Hautprobleme, wie Akne können entstehen, Müdigkeit.

00:07:17: Erschöpfung, Konzentrationsschwächen, Zellmembran oder auch die Zellen können in ihrer Funktion gestört werden.

00:07:24: Also zu viel ist nicht gut, zu wenig eben auch nicht.

00:07:27: Umso wichtiger, dass man diese modulierenden, diese regulierenden Stoffe hat, die also immer auch gucken, hey, jetzt brauchen wir gerade oxidativen Stress oder Antioxidantin, jetzt brauchen wir sie weniger, die die also auch wieder einfangen.

00:07:39: Find ich super spannend.

00:07:41: Umso wichtiger also, dass wir mal besser noch verstehen, Glutadion, wo Wo können wir es in der Ernährung finden oder in welchen Stoffen ist es vorhanden?

00:07:53: Wenn wir schon von Körper-Eigen sprechen, dann wird schon klar, der Körper produziert das Ganze einmal selbst.

00:07:59: Und wo findet das ganze Staat?

00:08:02: nicht in Gefäßsystemen primär, sondern intracellulär?

00:08:06: Und bei Glutation handelt es sich um ein sogenanntes Tripeptit.

00:08:10: Also drei unterschiedliche Aminosäuren, die hier zusammenkommen.

00:08:13: Das eine ist ein Abkömmling des Glutamines oder eben auch die Glutaminsäure.

00:08:19: Es ist Cystein und Glycin.

00:08:21: Und hier raus kann also über Reaktionen der Körper selbst Glutadion produzieren.

00:08:28: Und dann haben wir dieses Redox-Puffersystem.

00:08:30: Und dann lass mich das einmal genauer erklären, wenn dann reduziertes Glutadion entstanden ist.

00:08:36: Also das heißt, es kann jetzt noch freie radikale fangen.

00:08:40: Wird es vom Körper selbst gebildet.

00:08:45: Ausgeschüttet in der Zelle kann freie Radikale fangen und dann ist dieses Glutation oxidiert.

00:08:50: Und am Ende kann es wieder umgewandelt werden in reduziertes Glutationen.

00:08:55: Ist das soweit nachvollziehbar?

00:08:57: Das ist nachvollziehbar, absolut.

00:08:58: Dann bleibt trotzdem Matthias für mich natürlich die Frage, was können wir denn aktiv tun, um unseren Körper zu unterstützen, dass er das auch bilden kann in ausreichender

00:09:06: Nähe.

00:09:08: Und das zeigt uns dann relativ klar, dass wir nicht Glutadionen über die Nahrung zu führen, sondern im Idealfall die Bausteine dafür.

00:09:17: Glutaminsaure und auch Glycine kriegen wir vielleicht noch ganz gut mit abgedeckt.

00:09:21: Der limitierende Faktor ist hier ganz häufig Cystein, also einer der schwefelhaltigen Aminosauren.

00:09:28: Und alle drei sind Aminosäuren.

00:09:31: Also können wir überleiten und sagen, okay, Eiweißreiche Lebensmittel oder auch Aminosäuren selbst sind der Baustoff, dass der Körper selbst Glutadion bilden kann, wenn die Zeilen gut funktionieren.

00:09:42: Und das sollte im Idealfall quasi mit abgedeckt sein.

00:09:45: Dann bildet die Zelle reduziertes Glutadion und der Körper kann hier mit diesem Puffer-System arbeiten.

00:09:52: Wann, Matthias, sollte ich das Thema Glutadion oder ... Oxidativen Stress in meinem Körper besonders im Blick haben.

00:10:00: Also gibt es Lebensphasen, wo das Thema sein sollte, gibt es bestimmte Zielgruppen, wo du sagst, da muss man das im Blick behalten.

00:10:09: Wer sollte da besonders sensibel sein?

00:10:12: Also ich muss gestehen, dass ich... Es ist sehr sinnvoll, dieses Puffersystem bei fast jedem Menschen irgendwie mal mit zu überprüfen.

00:10:19: Es muss nicht der Hauptangriffspunkt sein, aber wenn wir so versuchen, ein bisschen zu klasstern, immer dann, wenn metabolische Erkrankungen, also Stoffwechselerkrankungen, stehen, Diabetes, Militus beispielsweise, oder auch ... Das chronologisch höhere Alter, also je älter wir werden, desto wahrscheinlicher könnte es sein, dass dieses System nicht mehr so optimal funktioniert.

00:10:37: Wenn bestimmte Erkrankungen entstehen, gerade auch neurodegenerative Erkrankungen, kann es sein, dass zu viel oxidative Produkte nicht gut kompensiert werden können.

00:10:47: Wenn ich bestimmte Medikamente einnehme, die ... Insbesondere den Leberstoffwechsel stressen und natürlich auch den Bedarf an Glutadion in der Entgiftung mit erhöhen oder ich andere Toxine zuführe, macht es durchaus Sinn.

00:10:59: Bei Sportlerinnen und Sportlern macht es durchaus Sinn, herauszufinden, wie funktioniert dieses Redox-Puffersystem?

00:11:06: Um dann zu erkennen, habe ich unter Umständen zu wenig reduziertes Glutadion.

00:11:13: Das heißt, es ist unter Umständen ein Baustoffproblem.

00:11:15: Ich habe das gerade schon erwähnt.

00:11:16: Glutaminsorra, Cysteine.

00:11:20: habe ich vielleicht ausreichend, aber eine sehr hohe Menge oxidiertes Plutation.

00:11:26: Dann könnte das ein Hinweis sein, dass es mir zeigt, der Körper versucht, das zu kompensieren, aber die oxidative Belastung ist hoch.

00:11:31: Also müssen wir den Auslöser quasi herausfinden, wo entsteht diese Oxidation?

00:11:37: Eben durch körperliche Aktivität, Medikamente, Stoffwechselprozesse, die wir dann eher versuchen, auch mit anzusteuern.

00:11:45: Und wir versuchen auch herauszufinden, stimmt das Verhältnis, zwischen reduzierter Glutadion zur Gesamtmenge, was uns einen Aufschluss darüber gibt, ob die Entgiftungskapazität dann gut funktionieren kann.

00:11:57: Also, es ist ein superspannender Ansatzpunkt diagnostisch.

00:12:02: Jetzt muss nicht jeder losrennen und das einmal für sich untersuchen.

00:12:06: Aber für viele Menschen, die auch mit hoher Entzündungslast und vielleicht auch schon bestätigter freien Radikalen zu kämpfen haben, ich denke auch an cardiometabolische Themen und so weiter, ist auch dieses System durchaus spannend und wichtig, sich genauer mit anzuschauen.

00:12:22: Jetzt lasst uns mal über das Thema Supplements sprechen.

00:12:26: Kann man Glutadion supplementieren?

00:12:29: Ist das sinnvoll?

00:12:30: Funktioniert das?

00:12:31: Gibt es da wissenschaftliche Evidenzen?

00:12:33: Also das ist auf jeden Fall möglich und ist auch verfügbar, orales Glutadion dann in der reduzierten Form typischerweise zu verwenden.

00:12:41: Das haben wir ja in ganz vielen Substanzen, die In der ähnlichen Kategorie einordnen würde z.B.

00:12:46: auch so Chorinzyme-Q-Xen-Ubi-Quinol.

00:12:48: Das wäre die reduzierte Form.

00:12:51: Der Körper kann auch das quasi umwandeln.

00:12:53: Und ja, die orale Anwendung gibt es.

00:12:56: Und die kurzfristige Gabe bei gesunden Menschen zeigt aber, und das sehen wir dann häufiger, nicht so den enormen Effekt.

00:13:04: Das heißt, es kommt wahrscheinlich gar nicht so im Körper an, wie wir uns das vorstellen.

00:13:08: Das haben wir ja ganz häufig.

00:13:10: Das bedeutet, die eine Überlegung, macht es vielleicht den Aufnahmeweg zu verbessern.

00:13:15: Hier werden Themen diskutiert wie Liposomales Glutadion.

00:13:19: Es wird quasi in eine Fethölle gepackt, damit die Bioverfügbarkeit mitsteigen könnte und es besser in die Zelle gelangen könnte.

00:13:27: Oder auch pharmacologisch betrachtet die Gabe von Glutadion über Infusion.

00:13:33: Ist jetzt nicht der Standardgedanke dabei.

00:13:35: Was aber durchaus sinnvoller sein könnte, als reines Glutadion zu verwenden, auch in der reduzierten Form, ist, über die Vorstufe nachzudenken.

00:13:45: Was hatte ich eben eingangs gesagt?

00:13:46: Limitierend ist hier insbesondere gerne eine Aminosäure von diesen Dreien bei diesem Tripeptid und das ist Zystein.

00:13:54: Und was sich da ganz gut bewahrheitet hat oder was als Vorstufenstrategie gut geeignet ist, ist Zystein in einer bestimmten Verbindung.

00:14:01: Das haben viele vielleicht schon mal gehört.

00:14:03: Das nennt sich N-Azithyl-Zystein oder abgekürzt Nack.

00:14:08: Das kennen die ein oder anderen schon mal.

00:14:10: Das sorgt quasi dafür, diese Aminosorge verfügbarer zu machen.

00:14:14: Also steht den Zellen mehr Cysteine am Ende zur Verfügung und das intracelluläre Glutadion in der reduzierten Form kann quasi wie aufgefüllt werden.

00:14:23: Das macht natürlich immer dann Sinn, wenn das erniedrigt ist.

00:14:26: Wenn nur das oxidierte Glutadion erhöht ist, dann müssen wir eher suchen, was ist die Ursache für so viel oxidativen Stress?

00:14:37: Und mehr Glutadionproduktion macht Sinn, wenn ich das mit nachgewiesen habe.

00:14:42: Aber das wäre wahrscheinlich eher die Strategie, weil sich auch mit Blick auf die Ergebnisse rund um so lipo-somanes Glutadion ein bisschen streitig ist, wie gut hier jetzt die Evidenz dabei ist.

00:14:54: Bei der Vorstufengabe mit dem NRZ Tütsis, die Ihnen ist es durchaus sinnvoll.

00:14:59: das wichtigste körpereigene Antioxidanz.

00:15:03: Die wichtigsten Fragen hier im Health Nerds Deep Dive.

00:15:06: Matthias, vielen Dank.

00:15:08: Vielen Dank.

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