Koffein: Meistkonsumierte psychoaktive Substanz der Welt (Deep Dive)

Shownotes

„Koffein macht nicht wirklich wach - es unterdrückt nur das Signal der Müdigkeit.“ Kaffee am Morgen, der Espresso zwischendurch, der Energy-Drink vor dem Training: Koffein ist die meistkonsumierte psychoaktive Substanz der Welt – für viele unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. Doch was im Körper tatsächlich passiert, hat weniger mit zusätzlicher Energie zu tun als mit einem neurobiologischen Trick.

In dieser HEALTH NERDS Deep Dive Episode sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum darüber, wie Koffein im Gehirn wirkt – und warum Timing, Dosis und individuelle Stoffwechselunterschiede entscheidend sind.

Biologisch blockiert Koffein den Adenosin-Rezeptor. Adenosin signalisiert dem Gehirn, dass Energie verbraucht wurde und Erholung nötig ist. Wird dieser Rezeptor gehemmt, verschwindet die Müdigkeit nicht – sie wird lediglich überdeckt. Koffein erzeugt oder liefert also keine neue Energie, sondern maskiert das Ermüdungssignal.

Gleichzeitig beeinflusst es das Belohnungssystem: Die dopaminerge Signalübertragung wird verstärkt, Motivation und Fokus steigen – ohne dass tatsächlich mehr Dopamin produziert wird. Parallel aktiviert Koffein das Stresssystem. Adrenalin und Noradrenalin nehmen zu, teils auch Cortisol. In moderater Dosis kann das leistungsfördernd sein. Unter chronischem Stress jedoch kann es Unruhe, Nervosität und Schlafprobleme verstärken.

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Halbwertszeit. Im Durchschnitt bleibt Koffein vier bis sechs Stunden im Körper – bei manchen deutlich länger. Selbst wenn der „Kick“ nicht mehr spürbar ist, beeinflusst es weiterhin die Schlafarchitektur: weniger Tiefschlaf, fragmentierter Schlaf, längere Einschlafzeit. Individuelle Unterschiede im Leberstoffwechsel, im Hormonstatus oder im Stressniveau spielen hier eine zentrale Rolle.

Wann unterstützt Koffein Fokus und Leistungsfähigkeit? Wann wird es zum Stressverstärker? Und was unterscheidet echte Wachheit von der bloßen Unterdrückung von Müdigkeit?

HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.

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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: Aber morgens aufstehen und direkt Kaffee reingießen, hat nichts mit echter Wachheit zu tun.

00:00:06: Sondern unterdrückung des Mülligkeitsignal, was noch mit besteht.

00:00:23: Ja, Alltagsstoff kann man bald schon sagen.

00:00:26: Von Milliarden Menschen weltweit täglich konsumiert aber kaum jemand versteht ihn wirklich.

00:00:31: Koffein ist die meistkonsumierte psychoaktive Substanz der Welt.

00:00:36: Hammer oder?

00:00:37: Kaffee am Morgen, Espresso zwischendurch, der Energy-Drink vorwährend nach dem Sport?

00:00:42: für

00:00:42: viele ist Koffeen Leistungsbooster Wachmacher und ja, man kann glaube ich auch sagen Stimmungstool in einem.

00:00:50: Aber was passiert eigentlich im Körper wenn wir zu uns nehmen.

00:00:54: Wie wirkt das im Gehirn?

00:00:56: Warum fühlen wir uns tatsächlich fokussierter oder manchmal gleichzeitig nervös?

00:01:00: und ab wann wird aus dem Wachmacher vielleicht so etwas wie ein Stress

00:01:05: verstärker?".

00:01:07: In diesem Health Nerds Deep Dive sprechen wir also mit Matthias Baum darüber, wie Koffein

00:01:12: auf

00:01:13: Dopamin- und Cortisol wirkt, warum Timing entscheidend ist und für wen weniger tatsächlich mehr sein kann!

00:01:21: Ein hochspannendes Ding.

00:01:21: Ich bin sehr gespannt, was wir hier lernen!

00:01:23: Matthias, schön, dass du da bist.

00:01:25: Herzlich willkommen.

00:01:26: Hallo Felix ich freue mich immer mit dabei zu

00:01:27: sein.

00:01:28: Hast du heute schon Koffein-Intos?

00:01:30: Ja ich habe Koffeen-Intus das ist richtig.

00:01:33: Ja auch hier guck mal ein schönes Käffchen gerade.

00:01:36: Ich weiß du trinkst auch gerne einen guten Kaffee.

00:01:38: Ich hab schon gesagt, es ist die meistkonsumierte psychoaktive Substanz der Welt.

00:01:44: Das klingt erst mal nach einem Hollywood-Film.

00:01:46: Psychoaktivesubstanz ganz kurz zur Einordnung heißt was genau?

00:01:50: Naja das heißt vor allen Dingen dass Koffein jetzt nicht irgendwie ein ernährungsklassischer Ernährungsbestandteil ist sondern wir rutschen hier eher auch in so eine pharmacologische Richtung.

00:01:59: rein und sehr klar beschriebener Mechanismus warum Koffeein das dann mit uns macht was wir immer zuschreiben.

00:02:07: Viele würden sagen, es ist auch für mehr Energie.

00:02:10: Ich fühle mich fitter und wacher...

00:02:13: Es verleiht Flügel?

00:02:14: Ja genau!

00:02:16: Das könnte man damit auch in Verbindung bringen.

00:02:19: Aber der Mechanismus ist etwas anderes oder etwas anders den wir uns jetzt gerne genauer anschauen.

00:02:25: aber letztendlich ist ein Alkaloidsstruktur gehört zu der Gruppe der Methylksantine und wirkt also wirklich im zentralen Nervensystem.

00:02:36: Ja, ein Stimulanz.

00:02:38: Wir haben über Koffein am Rande immer schon mal gesprochen und es ist auch klar dass das als aktive Substanz auch eine wichtige Rolle spielt wenn es um unseren Tag-Nachtrhythmus geht.

00:02:47: sprich wir können Koffeen gerne als Taktgeber beschreiben beziehungsweise unserem Biorhythmus damit etwas durcheinander bringen oder auch unser Schlaf und unsere Schlafqualität.

00:02:56: aber dazu glaube ich gleich nochmal

00:02:57: mehr.

00:02:57: Ist denn koffeinen evolutionär betrachtet einen Stoff mit dem wir in der Evolution irgendwo einmal in Berührung gekommen sind?

00:03:05: sonst enthalten.

00:03:06: Ich meine, Kaffee ist etwas was ein modernes Nahrungsmittel ist die Energy Drinks sowieso also vor ich sag mal fünfzig hunderttausend Jahren.

00:03:14: der Mensch wird Koffein wahrscheinlich nicht konsumiert haben oder?

00:03:17: Zumindest auch nicht in diesem Ausmaß.

00:03:18: und Kaffeekochen nochmal weniger haben wir ja auch natürlich heutzutage mehr natürlich eine industrielle Fertigung mit dabei.

00:03:24: jetzt könnte man schauen wo es Koffeen noch drin.

00:03:27: Kakao gehört noch mit dazu.

00:03:29: Wir finden es in verschiedenen Tees, in Guarana ist ein häufiges Beispiel aber natürlich strukturer gebunden und auch etwas anders in der Wirksamkeit.

00:03:38: wenn wir jetzt so über den Kaffee im klassischen Sinne mit Koffein in Verbindung sprechen ist das nochmal auch mit Brühung und Arzt den Kaffe daraus zu bekommen also unter hohem Druck oder als Filterkaffee können gleich nochmal im Detail drauf eingehen.

00:03:54: Also, dann lass uns mal ganz einfach anfangen.

00:03:56: Koffein biologisch?

00:03:58: Wie wirkt das im Gehirn?

00:04:00: also ich nirgendwas auf Ich trinke es in der Regel.

00:04:03: was passiert an dem Körper?

00:04:04: wie wandert es durch Schleimhäute und Darm ins Gehirnt Und gibt uns dann eben die beschriebenen Effekte?

00:04:09: genau also der Mechanismus warum wir von einer psychoaktiven Substanz letztendlich sprechen hängt damit zusammen dass koffee ein bestimmten receptor blockt und er nennt sich adenosine receptor.

00:04:23: Man nennt das ein kompetiver, also kompetiva Antagonist des Adenosine Rezeptors.

00:04:31: Vor allem da gibt es dann unterschiedliche A-Eins und A-Zwei-A nur dass man sie einmal gehört hat.

00:04:36: Und Adenosin für die die das vielleicht nicht so ganz kennen ist ein wichtiger hominostatsischer Marker für die Belastung im zentralen Nervensystem.

00:04:47: Adenosinen haben viele schon mal gehört.

00:04:49: wenn wir nämlich unseren Energieträger den universellen energieträgern schon adenosin triphosphat erinnert euch und wenn ich frei verfügbares adenosine habe dock das an diesen rezeptoren haben.

00:05:00: Und signalisiert am ende des tages dass der energieverbrauch hoch ist aktivität runtergefahren werden muss und wir merken schon okay.

00:05:07: dann dritt vielleicht im gefühl, wenn dieser receptor aktiv wird durch adenosinen sowas ein wie müdigkeit und zur ruhe kommen und pauser weil ich hatte einen hohen energie verbraucht.

00:05:19: Natürlich steigert sich das über den Tagesverlauf und man kommt zur Ruhe.

00:05:23: Und jetzt kommen Koffeine rein und blockiert diesen Rezeptor, dabei wird nicht adenosin entfernt.

00:05:29: Das Müdigkeit-Signal ist prinzipiell weiterhin da aber quasi nicht mehr so wahrgenommen.

00:05:36: Und dementsprechend hebt Koffein den Schlafdruck, also dass wir eigentlich zur Ruhe kommen müssen – nicht auf!

00:05:41: Es überdeckt ihn mit dem Blockieren dieses

00:05:44: Rezeptors.".

00:05:45: So das heißt aber auch wenn ich es richtig verstehe, Koffeein selbst liefert uns keine Energie sondern lässt uns fühlen, dass wir irgendwie mehr Energie haben und wacher sind.

00:05:56: Aber es liefert keine Energie.

00:05:58: ist das kein Zucker?

00:05:58: Genau, es steigert die Vigilanz, also die Wachheit Und die neuronale Erregbarkeit und da kommen natürlich andere Hormone, die damit eine Rolle spielen.

00:06:08: Also für ihn macht er noch ein paar andere Sachen mehr zum Beispiel Kategorlamine also Stresshormone Adrenalin, Nordrenalin ausschütten bei einigen auch mehr Cortisol.

00:06:16: subjektiv beschreiben das viele als eine Reduktion der Erschöpfung.

00:06:22: aber wie du richtig sagst es macht uns nicht wirklich fitter ist Hemm nur diesen einen Mechanismus.

00:06:28: Also es sorgt für keine neue Energieproduktion, das verbessert nicht die Mütter-Hondrien-Aktivität beispielsweise.

00:06:34: Es regeneriert keine Energiespeicher.

00:06:37: Ich habe das gefühlte Mehrenergie-Phänomen quasi mit dabei durch eine zentrale Hämmung von diesem Müdigkeit zu empfinden was eigentlich durch das Adenosin entstehen würde.

00:06:49: mehr Stresshormone also mehr Aktivität mehr Wachheit Aber ich habe keine echte Energieverfügbarkeit dadurch mehr.

00:06:56: Also trägt sich das System vielleicht ein bisschen aus?

00:06:58: Das heißt, wenn ich so einen Energy-Drink zu mir nehme, habe ich, sagen wir mal zwei Effekte... dass das Koffein, was mir dieses Gefühl, was du ihm beschrieben hast vermittelt und ich hab wahrscheinlich wenn der Zucker enthalten ist im Getränk dann tatsächlich auch noch diesen Zuckerboost.

00:07:14: Das ist zum einen ein Punkt, das kommt dann auch noch mit dazu, dass wir jetzt natürlich erst mal nur über die Struktur Koffeein an sich sprechen und dann kann ich sie natürlich ergänzen.

00:07:22: Ich habe es eben schon mit dem Kaffee erwähnt je nachdem welche Brühartig habe oder ob ich ein Espresso- oder einen Filtercafé verwende.

00:07:31: Und das scheidet sich nicht nur die Menge des Koffeins, sondern bei einem Espreso ist es typische Bild, dass wir auch die Creme haben also den fettigen Anteil damit vielleicht auch eine schnellerer oder bessere Aufnahme.

00:07:42: Zucker ist eine schöne Kombination mit dazu und wenn wir jetzt aus anderen Tees beispielsweise schwarzer Tee, grüner Tee nehmen dann haben wir das gebunden an eventuell auch noch Tanine.

00:07:53: Das finden wir auch bei Guarana mit dabei so dass der Impact nicht so hoch ist, also dann schießt mir das mein Koffein als Peak quasi mit rein.

00:08:01: Also da gibt es durchaus Unterschiede und der Zucker würde uns natürlich mehr Energie bringen und das ist ja für viele auch die Argumentation zu sagen ich will mich zum einen wacher fühlen und natürlich beeinflusst neben dieser Rezeptor Blockierung Koffee in auch den Neurotransmitter- und Hormonhaushalt Und das wollen dann viele gerade auch im sportlichen Kontext nutzbar

00:08:24: machen Spannend.

00:08:26: Und du weißt Matthias, ich bin auch großer Kaffeefan und beschäftige mich viel mit verschiedenen Kaffeesorten und Brüharten usw.. Auch nochmal ganz interessant!

00:08:35: Man denkt ja immer in so einem Espresso ist quasi geballter kaffeegebalte Koffeinladung drin.

00:08:42: Die Italiener trinken ja auch gerne spät abends nach dem späten Abendessen um drei zwanzig Uhr noch ein schönes Presso und viele fragen sich dann immer wie geht das?

00:08:50: Wie könnt ihr denn schlafen danach?

00:08:52: Ganz interessant kleine Zeitnot also einen.

00:08:55: Ein durchschnittlicher Espresso hat zwischen sechzig und achtzig Milligramm Koffein.

00:09:00: Eine Tasse Café hat bis zu hundertzwanzig oder hundredvierzig Millgramm Kaffee in, weil natürlich die Kontaktzeit mit Wasser viel länger ist bei einem Filtercafé, wo also das Wasser viel langer an der gemahlenen Bohne vorbeiläuft.

00:09:15: Das kann also viel mehr rauswaschen als bei einem Espresso, wo vielleicht fünfzehn oder zwanzig Sekunden das heiße Wasser unter hohem Druck kurz vorbeiläuft.

00:09:23: Also interessant!

00:09:24: Espreso weniger Koffein fasst die Hälfte von einer normalen Tasse Kaffee.

00:09:29: Kommt aber noch ein anderer Aspekt mit dazu nämlich auch die Menge.

00:09:32: also eine normale Tasse kaffe hat halt dann im Regelfall eigentlich zweihundert Milliliter wohin gegen der Espresse irgendwie beim Zwei-Zell drei-Zel beispielsweise liegt?

00:09:41: Korrekt Aber es stimmt schon, natürlich kann ich auch mit Polizei und Ähnlichem die Koffeinmenge logischerweise beeinflussen.

00:09:48: So, also spannendes Ding.

00:09:50: Das Koffein jetzt lass uns mal schauen.

00:09:52: du hast schon gesagt es hat auch Auswirkungen auf verschiedene Hormone.

00:09:57: ich habe eingangs zwei genannt Dopamin und Cortisol.

00:10:00: welche Rolle spielen diese beiden bei der Wirkung von Koffeen?

00:10:04: Genau!

00:10:05: Jetzt hatten wir eben schon gesagt das Koffeein diesen adenosine Rezeptor blockiert unterschiedliche insbesondere gerne diesen A-I Receptor und A-IIa.

00:10:16: so jetzt kann man sagen, okay was interessieren mich diese unterschiedlichen Rezeptoren.

00:10:19: Aber dieser A-II-A-Receptor der befindet sich in einem Hirnareal das nennt sich striatum und des striatums gehört zum mesolümbischen System und dann auch zu unserem mesolimbischen Belohnungssystem mit dazu Das heißt durch diese Blockade verstärkt Koffein die dopaminergesignale.

00:10:39: Übertragung.

00:10:40: Der Effekt den wir dann sehen würden ist durchaus mehr Motivation, Antrieb und Fokus.

00:10:48: Das heißt nicht es gibt mehr Dopamin, das ausgeschüttet wird.

00:10:51: wir haben eher nur eine Signalverstärkung.

00:10:53: Das setzen dann viele ein dass sie vielleicht natürlich auch in der Erfahrung gewohnheitsgemäß sagen ihr erst mal einen Kaffee und dann kann der Tag starten und viele Sportlerinnen und Sportlern nutzen eben auch so eine gewisse Koffeinmenge vor dem Training beispielsweise, um dann fokussiert mit hohem Antrieb an Übungen heranzugehen oder das Training zu durchführen.

00:11:14: Das ist auf Dopaminebene eine wichtige Rolle!

00:11:17: Der andere Teil ist die Beeinflussung der Stresshormonachse.

00:11:20: und auch für welche Leute ist Koffein geeignet?

00:11:24: Für wen auch nicht?

00:11:27: auch quasi den Hypothalamus und ein bestimmtes Areal, was mit unserem Stresssystem zusammenhängt.

00:11:32: Ein bestimmter Lokus, locus corelius.

00:11:35: Dadurch habe ich eine Aktivität des Sympathikus.

00:11:39: Und deswegen die Ausschüttung wie gefördert wird von Katticholaminen also Adrenalin- und Neuadrenalin und bei einigen eben auch einer Aktivierung das ist in Folge dessen passiert es dann häufig auch der Hormonstressaxe oder der HPA Axe also der Cortisol Ausschützung die da mit einhergeht.

00:11:54: Das heißt, ich habe in akuten Situationen moderaten Cortisolanstieg.

00:11:58: der wirkt dann noch erst mal vielleicht leistungsfordernder.

00:12:01: Der bringt mir nicht mehr Energie sondern wie gesagt macht mich wacher.

00:12:04: das passt schon gut zusammen.

00:12:05: aber wenn ich natürlich schon hohe Stressbelastung habe und das sehe ich natürlich bei vielen die sagen ich bin sowieso unter Strom jetzt noch mehr Kaffee oben drauf und dann gerne über den ganzen Tag, dann habe ich ja quasi schon eine höhere Grundaktivierung.

00:12:20: Und vielleicht auch ne veränderte oder schlechte Cortisol-Rhythmik wir haben erst kürzlich dazu gesprochen und das kann an den Stressen nochmal mehr verstärken.

00:12:27: bei vielen wirkt es auch in Verbindung mit

00:12:29: Angstthemen,

00:12:31: Angstproblematiken die entstehen können, vielleicht auch Panikthemen.

00:12:33: also da sollte man definitiv aufpassen oder auch bis hin zu Schlafproblemen.

00:12:38: So schlafe ist ein wichtiges Thema.

00:12:40: Jeder, der auch sensibel auf Koffein anspricht, merkt, ich trink das und relativ schnell setzt dieser Effekt ein.

00:12:48: Wahrscheinlich ist es natürlich auch je nachdem was ich trinke, ob's dann doch ein Soft-Drink ist oder im Kaffee wirkt vielleicht erst mal der Zucker und dann kickt irgendwie das Koffeen rein.

00:12:57: Man isst relativ schnell da.

00:12:59: Bei mir merk' ich zum Beispiel wenn ich lange Autofahrten habe, auch mal abends oder nachts fahre und dann trink ich sowas dann merke ich, oh das geht schnell und das hält mich eine gute halbe Stunde irgendwie fit.

00:13:10: Dann gibt es aber diesen Effekt dass man zu Hause ankommt und schlafen will, aber man kommt nicht so richtig zur Ruhe obwohl dieser Kick der ist schon vorbei.

00:13:20: also was passiert da?

00:13:21: oder wie lange bleibt das Koffein aktiv im Körper ohne mir diesen kick zu geben?

00:13:26: Dieser Kick noch mal in Kombination natürlich, wie ist das sonst zusammengesetzt?

00:13:30: Also sprich wenn du eben nicht ein Espresso an der Tankstelle getrunken hast sondern vielleicht so einen fertigen Drink mit sehr viel Zucker dabei dann kickt es stärker rein.

00:13:42: Der Effekt ist dann spülbar.

00:13:43: diese subjektive Erschöpfung ist erstmal weg oder man hat das Gefühl ich habe mehr Energie, die ich wirklich hatte.

00:13:49: also eigentlich hemme ich den Mechanismus denn eigentlich für die Erschöffungen sorgen würde.

00:13:55: Und das ist jetzt ein wichtiger Aspekt, nämlich die Anwesenheit von Koffein geht weit im Zeitraum deutlich weiter als dass viele glauben über den Zeitraum hinaus wo man ein subjektives Gefühl in Verbindung mit Koffeen feststellt.

00:14:10: Das heißt die Halbwertszeit im Abbau bei einem Erwachsenen liegt zwischen vier bis sechs Stunden.

00:14:18: Aber die Spanne wenn wir uns insgesamt anschauen es ist nur der Durchschnitt.

00:14:21: Die Spanne liegt zwischen zwei bis zehn Stunden.

00:14:25: Das heißt, so lange ist auch bei dir Felix dann das Koffein immer noch im System.

00:14:31: Welche Faktoren begünstigt das?

00:14:32: Wir sehen hier ganz klar individuelle Unterschiede, dass am Ende des Tages das Kaffeein verstoffwechselt wird und da spielt die Leber auch wieder eine entscheidende Rolle.

00:14:41: Wie gut funktioniert hier die Entgiftung?

00:14:43: Dann wissen wir, wir haben unterschiedliche Entgifftungstypen, schnelle Metaboliser und eher langsame.

00:14:51: ordnet sich so ein bisschen an, wie lang bleibt dann der Koffeingehalt auch wirklich im System?

00:14:55: Und diese vier bis sechs Stunden bezieht sich auf die sogenannte Halbwärtszeit.

00:14:59: Also im Schnitt vier bis sechstunden halbwärts Zeit.

00:15:04: Das heißt nach sechs Stunden ist nicht alles weg sondern nur etwa die Hälfte und dann wieder die hälfte.

00:15:11: Und das hat dann auch wenn wir keine subjektive Stülbarkeit des Koffeeins mehr haben obwohl wir den Effekt vielleicht schon kennen haben wir das, was du eben gerade beschrieben hast.

00:15:22: Wenn ich dann nach Hause komme und nicht ins Bett lege, kann ich erstmal nicht

00:15:25: einschlafen.".

00:15:25: Das heißt, Koffein zu spät sorgt am Ende des Tages dafür, dass die Einschlafzeit sich verlängert.

00:15:32: Und dann haben wir aber auch eine extreme Veränderung der Schlafarchitektur und Auswirkungen auf die Schlafqualität.

00:15:38: Ja?

00:15:39: D.h.,

00:15:39: der Tiefschlaf wird reduziert.

00:15:41: Die Schlafeffizienz sinkt ab!

00:15:44: Das meinte ich mit der Schlafarchitektur, das Ganze wird fragmentierter.

00:15:47: D.h.,

00:15:48: sich kommen nicht so gut in den Wechsel von Rem-Schlaf und Tiefschlafphasen gerade in der ersten Nacht Hälfte.

00:15:53: Und habe hier wirklich Veränderung durch die Anwesenheit des Koffeins.

00:15:57: Warum?

00:15:58: Die Adenosin Wirkung bleibt quasi blockiert!

00:16:01: Ich hab meinen Melatoninsignal, aber es ist durchaus auch abgeschwächt... ...und mein Stresssystem bleibt ebenfalls mit hochgefahren.

00:16:09: Das heißt am Endeffekt dass die Beeinflussung von Koffein auf den Schlaf durchaus ein wichtiger Aspekt ist, bedingt durch den eigenen Stoffwechseltyp.

00:16:20: Also wie gut kann ich das für Stoff wechseln?

00:16:21: Es geht immer nur um Halbwertszeit und von daher kennen viele diese Angabe... Meine Oma hat es früher schon immer gesagt, nee nachmittags nicht zu späten Kaffee trinken.

00:16:31: Früher noch belächelt und da muss ich natürlich sagen meine Oma war intuitiv schon ... Hat sie die Daten quasi schon erkannt gehabt?

00:16:40: Nee weil es sich wirklich dann auf den Schlaf so negativ in so vielen Aspekten mit auswirkt.

00:16:46: Und von daher kann man schon sehr pauschal allein bei den Haltwärtszeiten sagen bitte nicht im Nachmittagsbereich noch anfangen, Kaffee zu trinken.

00:16:53: Weil es sich auf die Nacht auswirken wird selbst wenn ich nicht mehr das klare Empfinden der Wachheit habe.

00:16:59: Ja ist spannend und da müssen wir direkt mal anknüpfen weil die Frage stellt sich natürlich meinen Eindruck ist... Es gibt Leute, die reagieren empfindlicher auf Koffein oder sind Siebler und den ist es völlig egal.

00:17:11: also es gibt Menschen weiß ich auch bei mir im Freundeskreis.

00:17:15: auch ich ehrlich gesagt hab so's Gefühl.

00:17:17: Ich kann durchaus drei, vier Tassen Kaffee auch gegen Nachmittag und Abend trinken.

00:17:21: Und schlaft trotzdem wie ein Stein.

00:17:24: Andere trinken in eine halbe Tasse Kaffe und sind die ganze Nacht wach gefühlt.

00:17:28: Ist das so?

00:17:28: Ist das ein subjektives Gefühl von mir.

00:17:30: oder ist die Verstoffwechslung vom Koffein wirklich individuell?

00:17:35: Es gibt natürlich einmal gewisse Gewöhnungseffekte, womit man dann gut umgehen kann.

00:17:42: Fakt ist aber auch wenn du Felix als du begonnen hast Kaffees zu trinken gemerkt hattest... Gott, das schiebt mich einmal komplett hoch und ich kann die Nacht nicht mehr schlafen.

00:17:50: Würdest du weniger trinken?

00:17:51: Wahrscheinlich ja!

00:17:52: Und es gibt massive Unterschiede und ich hatte's gerade schon angesprochen.

00:17:55: Die Leber spielt die entscheidende Rolle.

00:17:56: Es gibt in der ersten Phase der Leberentgiftung die sogenannten Enzyme.

00:18:01: über die haben wir glaube ich auch schon mal gesprochen.

00:18:03: In dem Fall geht es um ZIPAA-II Enzymaktivität Und die ist durchaus unterschiedlich in der Ausprägung.

00:18:09: Wir kennen das auch bei anderen, da sind es andere Zypenzyme wenn wir über Alkohol-Metabolisierung beispielsweise sprechen oder ähnliches auch andere Toxiner oder was auch immer.

00:18:18: und dann gibt es eben langsame Metabolisierer

00:18:21: d.h.,

00:18:22: die Halbwertzeit wird am Ende des Tages länger Die Nebenwirkungen des Koffeins werden höher Es kommt noch mehr Unruhe mit dazu.

00:18:29: Vielleicht ist das System auch noch mehr gestresst und damit habe ich ein höheres Schlaf, Qualitätsrisiko und auch ein höheres Stressrisiko.

00:18:37: Während du wahrscheinlich eher ein schneller Metabolisierer bist.

00:18:42: kürzere Wirkdauer weniger Nebenwirkung oft auch eine höhere Toleranz plus ein gewisser Effekt sich daran gewöhnt zu haben.

00:18:48: Und dementsprechend gibt es hier erstmal wirklich, und das ist dann ein genetischer Unterschied.

00:18:53: Aber es gibt weitere Einflussfaktoren wie beispielsweise Hormonpräparate die verwendet werden oder auch andere Medikamente, die verwindet werden.

00:19:00: Gerade Frauen, die die Pille einnehmen oder Strogene mit zu sich führen, der beeinflusst es durchaus... Die Abbaukapazität des Koffeins.

00:19:09: in der Schwangerschaft verändert sich das.

00:19:11: Da natürlich bei anderen Schädigungen der Leberfunktionen, wenn der Stresslevel erhöht ist oder auch der Schlaf sowieso schon schlecht ist, dann ist meine klare Empfehlung für die Menschen, die das Gefühl haben, chronisch gestresst zu sein oder auch nachgewiesen haben, dass sie kronisch gestressed sind, furchtbar schlecht schlafen und einschlafen können durchschlafen, fragmentierten Schlaf haben.

00:19:34: Kaffee sollte ... sofort komplett rausgenommen werden.

00:19:37: Wichtiger Punkt, ja?

00:19:38: Also das hat man vielleicht gar nicht so auf der Uhr, dass man eine innere Unruhe hat und nicht gut schläft, ein latentes Gefühl des Stresses mit sich rumträgt und dass das Koffein tatsächlich da einen Punkt sein kann, der das vorantreibt oder verstärkt ist wichtig.

00:19:53: also vielleicht auch einfach mal probieren.

00:19:55: ich weiß wir haben über Kaffee auch ne Folge gemacht darüber mal gesprochen.

00:19:58: Da hast du gesagt, im Zweifel einfach mal eine Woche auf Kaffee verzichten und mal gucken wie man sich damit fühlt.

00:20:04: Also die Effekte glaube ich sind relativ schnell dann auch sichtbar.

00:20:08: Du hast ja gesagt die Halbwertzeit.

00:20:09: also ich sag mal nach vierundzwanzig Stunden wird der Körper relativ koffeinfrei sein

00:20:14: Das ist richtig.

00:20:14: Aber diese Entwöhnung wirkt sich natürlich auch aus, ne?

00:20:18: Es fühlt sich nicht zu Beginn unbedingt besonders gut an und geht gerne gerne auch einher mit Kopfschmerzen und ähnlichem.

00:20:24: Und fühlt es sich nicht so gut an aber führt das System selbst zur Stressregulation um nicht noch einen zusätzlichen Adrenalin, Neuadrenalin oder Cortisol-Kick mit dabei zu haben weil sowieso schon hohe Stressaktivität plus biorhythmische Verschiebung die ich durch zu spätes Koffein mit einsetze habe ich natürlich zügig die Möglichkeit, das System wirklich zu resetten.

00:20:45: Aber es ist ein

00:20:47: wichtiger Punkt da wollte ich gerade nochmal dich drauf ansprechen also das Thema Kaffeeentzug oder Koffeinentzug.

00:20:52: Ich hab eingangs so geschärzt und gesagt dass klingt wie so einen Hollywoodstreifen wenn wir über eine psychoaktive Substanz sprechen noch dazu die meist konsumierte.

00:21:01: aber jeder der regelmäßig Kaffeetrinkt beispielsweise und ne Phase hat wo er das mal nicht machen kann zum Beispiel weil er krank isst Das kennst du auch, da will man gar keinen Kaffee trinken oder?

00:21:12: Da hat man so, oh kaffe könnte ich jetzt keine Tasse trinken.

00:21:14: Fürchterlich!

00:21:15: Aber und das ist tatsächlich so, dass geht häufig eben mit Visualentzugserscheinungen einher, dass man zwei drei vier Tage Kopfschmerzen hat, auch latent aggressiv ist und gar nicht so richtig erst weiß woher das kommt.

00:21:28: Ein Kollege von mir hat zum Beispiel Montag bis Freitags in der Firma immer sehr viel Kaffe getrunken und hat sich dann vorgenommen, am Wochenende, Samstag, Sonntag gar kein Kaffee zu trinken.

00:21:37: Und er hatte ein halbes Jahr das durchgezogen und hatte immer am Samstag wenn er aufgestanden ist brutale Kopfschmerzen.

00:21:41: Und wusste gar nicht wo es herkommt bis er gemerkt hat Moment mal jetzt trinke ich meine Tasse Kaffe und zack war das Thema Kopfschmärzen wieder gelöst.

00:21:48: also dass heißt die ich sage mal die Gewöhnung im Gehirn auf diesen Stoff Hat das Züge einer Droge oder sind das die gleichen Areale?

00:21:58: Oder wie kann man sich das vorstellen?

00:21:59: Also

00:21:59: es ist nicht das klassische sucht thema mit dabei wobei man natürlich jetzt argumentieren könnte naja die beeinflussung oder die blockierung der der adenosin receptor im striatum beeinflusst natürlich dass die kette die hinten mit dran hängt also striatom und dann Natürlich auch in präfrontalen Cortex, wenn es um unser Belohnungssystem geht.

00:22:21: Das heißt natürlich ist dann das Empfinden in Verbindung mit Kaffee und der Mehrantrieb und die Motivation vielleicht auch daran gekoppelt.

00:22:30: Es ist aber vier eher mehr Gewöhnung, es ist nicht klassisch ein Suchtproblem so würde ich jetzt nicht einordnen, bedingt natürlich jetzt hier, wie gesagt nicht nur weil Rezeptoren von Adenosin geblockt sind sondern die ganze Kaskade, die wir gerade schon angesprochen haben auf Stresshormonebene eine Veränderung und damit auch Veränderungen beispielsweise des Flüssigkeitshaushaltes in Gefäßsystemen.

00:22:57: Und dann Kopfschmerzen, die da durch entstehen können.

00:23:01: und umso wichtiger dass man das tut.

00:23:03: im Idealfall ist alles was sich also dass man es tut meine ich dass man eine Kaffeepause einlegt.

00:23:10: Weil immer dann, wenn ich etwas in der Routine drin habe was potenziell auch negativen Effekt haben könnte gerade im Überkonsum oder mich meinem System im Moment in der momentanen Phase nicht gut tut das rauszunehmen, dass man es auch darauf verzichten könnte macht dann schon Sinn dem auch mal nachzugehen und lohnt sich auch mal eine Kaffee Pause vielleicht mit einzuegen.

00:23:34: Guter Punkt und guter Ansatz, also Kaffee durchaus mal reduzieren oder komplett mal rausnehmen.

00:23:39: Mindestens mal im Timing?

00:23:40: Ja, im Timingsabend.

00:23:42: Und als Taggeber finde ich das völlig in Ordnung.

00:23:46: zu sagen auch morgens Kaffees zu trinken ist bei mir auch eher ein Ritual.

00:23:51: Und trotzdem versuche ich immer wieder auch in Phasen es nicht zu tun.

00:23:54: manchmal habe ich auch selbst dieses Gefühl von Ich brauch's gerade im Moment nicht.

00:23:58: Und nochmal, es bringt euch aber am Morgen keine neue Energie.

00:24:01: Das ist der entscheidende Punkt!

00:24:03: Wenn ihr also wirklich den Biorhythmus resetten wollt – das haben wir schon häufiger mit erwähnt – Licht am Morgen für das Cortisol-Piek und die Wachheit und die zentrale Uhr in unserem Gehirn.

00:24:15: Superst hier als martische Nukleus.

00:24:17: Der Aktivator plus körperliche Bewegung am Morgen ist wie eine biorhythmische Taktgebung, dann kann ich den Kaffee irgendwo auch dazusetzen.

00:24:25: Aber morgens aufstehen und direkt Kaffe reingießen hat nichts mit echter Wachheit zu tun sondern unter Drückung des Mülligkeitsignal was noch mit besteht.

00:24:34: wichtiger Punkt abschließend für wen würdest du sagen Matthias ist koffein sinnvoll oder in welchen Phasen würdest Du sagen kann man es wirklich auch benutzen?

00:24:44: Und das hat eben einen effekt der auch gesundheitlich positiv ist.

00:24:47: Genau, das ist ein viel diskutiertes Thema auch vielleicht mit Blick.

00:24:50: Ist gesundheitsschädlich?

00:24:52: Ist es vielleicht auch protektiv mit dabei?

00:24:55: Es gibt weniger eine klare Empfehlung, dass man sagt alle bitte Kaffee beziehungsweise alle bitte koffein konsumieren so ist es nicht.

00:25:03: Das gibt keinen Nutzen davon.

00:25:05: Es gibt aber Orientierungswerte an dem man sich vielleicht festhalten kann die als Grenzwerte zu verstehen sind.

00:25:11: nicht Musswerte, ja.

00:25:14: Also das heißt für gesunde Erwachsene gilt ein Bereich von ungefähr vierhundert Milligramm pro Tag.

00:25:21: und jetzt nochmal das Timing natürlich mit berücksichtigen als tolerabel unproblematisch.

00:25:26: Jetzt reden wir noch nicht darüber was es vielleicht für gesundheitliche Vorteile geben kann.

00:25:30: bei Schwangeren liegt es bei unter oder eben maximal zwei hundert Milligramme pro Tag Und bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine klare sichere Menge.

00:25:39: von daher eher nicht verwenden und auch nicht versuchen mit einzubauen.

00:25:43: Und nochmal, wir reden nicht über Kaffee.

00:25:45: Wir reden über Koffein also durchaus drauf achten wo ist dann Koffeen überall enthalten in irgendwelchen Getränken mit dabei dass man das versucht dann rauszunehmen und es sollte.

00:25:55: diese Richtwerte heißt noch mal nicht die Menge sollte ich auf jeden Fall zu mir nehmen.

00:26:00: Ich sollte auf jeden Fall reduzieren, wenn ich Einschlaf und Durchschlafprobleme habe.

00:26:05: Bei erhöhter Nervosität bei Zittern oder Herzklopfen.

00:26:09: Und noch mal selbst über Jahre hinweg mein Kaffee gut vertragen hat.

00:26:13: Es gibt Einflussfaktoren, die außerhalb der Metabolisierungsrate der Leber liegen.

00:26:18: Wenn das aktuell eine Rolle spielt?

00:26:20: Kaffeeraus erster Schritt!

00:26:22: Ich würde es als ... Also ich hab eben gesagt ist keine klassische Sucht.

00:26:25: aber wenn so ne Abhängigkeit irgendwie zum Morgenkaffee besteht mal versuchen zu reduzieren, um da einfach mal auszubrechen.

00:26:32: Dann natürlich auch wenn man dieses Gefühl... zumindest erst einmal das Gefühl hat ich habe einen brutalen Leistungsabfall, wenn ich keinen Kaffee getrunken habe außerhalb dieser ersten Phase dieser Umstellungsphase und wenn ich immer meine Ich muss meinen Kaffees gegen die Erschöpfung trinken.

00:26:49: Das ist manchmal so ein Ritual, kennt das vielleicht.

00:26:52: Du hast es jetzt eben bei deinen Autofahrten beispielsweise genannt.

00:26:54: aber Leute die abends noch spät arbeiten beispielsweise oder unterwegs sind und sagen okay Jetzt habe ich nochmal eine Aufgabe gegen die Erschöpfung trinkechen Kaffee!

00:27:04: Das is'n Quick Win der sich auf den Stoffwechsel durchaus massiv auswirken sollte man nicht zu extrem durchführen.

00:27:11: richtet euch nicht zu sehr an den Milligramm Angaben.

00:27:14: wenn ich das Gefühl habe ich brauche Koffein um zu funktionieren lohnt es sich ist mal zu reduzieren.

00:27:21: Koffein, die meist konsumierte psychoaktive Substanz der Welt?

00:27:25: Die wichtigsten Fragen hier im Health Nerds Deep Dive Matthias vielen Dank!

00:27:30: Vielen Dank

00:27:31: und Leute keine Folge mehr verpassen.

00:27:33: solltet ihr nicht schon längst zum Inner Circle der health nerds gehören?

00:27:36: dann drückt die Glocke und abonniert unseren Podcast.

00:27:39: schon am kommenden Donnerstag gibt's die nächste folge

00:27:48: Analyse

00:27:53: und

00:27:54: Fakten.

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