Butyrat: Energiequelle für Darmzellen und Immunsystem (Deep Dive)

Shownotes

„Butyrat gehört zu den wichtigsten entzündungsregulierenden Molekülen des menschlichen Stoffwechsels und entsteht direkt im Darm.“ Die kurzkettige Fettsäure Butyrat, auch Buttersäure genannt, wird nicht direkt über die Ernährung aufgenommen, sondern entsteht erst dann, wenn Darmbakterien bestimmte Ballaststoffe im Dickdarm fermentieren. Dort dient Butyrat als zentrale Energiequelle für die Zellen der Darmbarriere und beeinflusst gleichzeitig Entzündungsprozesse, Immunsystem, Stoffwechsel und möglicherweise sogar das Gehirn.

Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum ordnen die aktuelle Wissenschaft rund um Butyrat und das Mikrobiom ein. Warum gelten Ballaststoffe als einer der wichtigsten Faktoren für Darmgesundheit? Welche Rolle spielen resistente Stärke und bakterielle Vielfalt? Und weshalb könnte ein langfristig ballaststoffarmer Lebensstil Entzündungen, Stoffwechselstörungen und Darmprobleme begünstigen?

Die Folge erklärt, wie Butyrat die Darmbarriere stabilisiert, warum bestimmte Darmbakterien für seine Produktion entscheidend sind und weshalb der Darm weit mehr ist als nur ein Verdauungsorgan. Außerdem geht es um die Verbindung zwischen Darm und Gehirn, individuelle Reaktionen auf Faserstoffe sowie die Frage, ob Butyrat auch als Supplement sinnvoll sein kann, etwa bei Reizdarm, chronischen Entzündungen oder sehr ballaststoffarmer Ernährung.

HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.

Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben)

Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: Was gut für die Butteratproduktion funktioniert, ist zum Beispiel resistenter Stärke.

00:00:05: Die wird beispielsweise gebildet wenn ich Kartoffel oder Reis koche sie abkühlen lasse.

00:00:13: wo könnte das dann sinnvoll sein?

00:00:16: allem wenn wir über barriere Störung also durchlässige Barrieren likiats sprechen beispielsweise?

00:00:22: Dann könnte Butterat eine passende Quelle sein.

00:00:24: Bei Boutyrath wissen wir, dass wir eine direkte anti-entzündliche, anti-inflammatorische Reaktion haben.

00:00:31: Es geht in das Gehirn hinein und beeinflusst auch hier entzündlich Prozesse?

00:00:48: Leute!

00:00:49: Wir sprechen heute über Boutyrat – Eine Fettsäure von der die meisten Menschen mich eingeschlossen wahrscheinlich noch nie gehört haben Und gleichzeitig spielt sie aber eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit.

00:01:02: Was ist das?

00:01:04: Butyrat!

00:01:05: Sie entsteht nicht direkt durch unsere Ernährung, das kann ich hier vorwegnehmen sondern sie entsteht durch unsere Darmbakterien.

00:01:13: Genauer gesagt dann wenn wir die richtigen Ballaststoffe essen.

00:01:17: Spannend ist butyrat wirkt dann am Ende aber nicht nur lokal im Darm sondern hat Einfluss auf Entzündungen auf unser Immunsystem und sogar auf unser Gehirn.

00:01:29: Das müssen wir uns angucken hier im Deep Dive, was ist Boutyrath genau?

00:01:33: Und warum ist es einer der wichtigsten Stoffe für unsere Darmgesundheit?

00:01:38: Matthias Baum wird Licht ins Dunkel bringen!

00:01:40: Unser Gesundheitswissenschaftler und Health Nerd herzlich willkommen.

00:01:43: lieber schön dass du da bist.

00:01:44: Hallo Felix ich freue mich wie immer mit dabei zu sein.

00:01:47: Matthias Warum haben so viele Menschen und ich fühle mich da absolut eingeschlossen bisher noch nicht von Boutyrad gehört.

00:01:55: Es ist kein Vitamin, es ist kein Mineralstoff.

00:01:58: Es ist keinen Makronährstoff?

00:02:00: Was genau ist das denn?

00:02:01: Genau du hast es

00:02:03: in

00:02:03: der Begrifflichkeit schon mal genannt.

00:02:04: Das ist eine Fettsäure also wirklich mal wieder ein Fett was gar nicht so verkehrt ist und Wichtiges für unsere Gesundheit ist eine sogenannte kurz kettige Fettsaure.

00:02:14: Kettenlängen von Fettsauern hatten wir schonmal mit angesprochen.

00:02:16: Es gibt Kurz-, Mittel- und Langkettigefettsäuren.

00:02:19: die werden unterschiedlichen Lebensmitteln beispielsweise drin finden wie dieses Butterat, hat eben nur vier C-Atome.

00:02:29: Und dementsprechend ist die Kettenlänge nicht extrem lang und wie du schon gesagt hast es ist kein Vitamin im klassischen Sinne weil was wissen wir noch mal bei Vitaminen?

00:02:40: Im Regelfall das ist so dass es Substanzen sind die essenziell sind und von außen hin zu geführt werden müssen also über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

00:02:47: Das ist bei Butterad indirekt der Fall.

00:02:50: man könnte das quasi eher einordnen Vielleicht so etwas wie Vitamin D-III.

00:02:56: Wir können das auch nicht ganz selbst produzieren, aber wir brauchen dafür in dem Falle Sonnenanstrahlung – ich übertrage das mal!

00:03:03: Das hast du nämlich eben schon schön erwähnt, dass Butyrat diese kurzkettige Fettsäure über mikrobielle Fermentation entsteht also über die Verstoffwechselung durch Bakterien und das Fermentieren, das Gehren insbesondere im Dickdarm wo das ganze stattfindet und das Ganze passiert durch sogenannte Ballaststoffe oder wie wir sie eigentlich eher genauer nennen würden Phaserstoffe Dietary Fiber die wir quasi auch über die Nahrung aufnehmen.

00:03:30: also wir haben eine Ursubstanz für die wir es eigentlich verwenden.

00:03:33: Wir haben die Bakterien die uns dabei helfen der Fermentation neben Produkte, die entstehen.

00:03:40: Und der Vollständigkeit halber muss man dazu erwähnen es ist nicht nur Butterat sondern auch Acetate und Propionat.

00:03:45: Die gehen manchmal so ein bisschen unter aber Fakt ist diese Fettsäuren und Butterad heißt eigentlich nichts anderes als Buttersäure.

00:03:55: Die finden wir dann quasi in diesem Fermentationsprozess und das erfüllt sehr wichtige Aufgaben wirklich für Darm, Immunsystemen.

00:04:05: So

00:04:05: wollen wir gleich natürlich mehr erfahren, aber lass uns kurz nochmal bleiben um erstmal überhaupt ein Einstieg hier zu finden.

00:04:11: Also Buttersäure das haben viele von uns schon mal gehört.

00:04:13: Das können wir alle irgendwie abspeichern.

00:04:17: Riecht glaube ich auch sehr unangenehm.

00:04:18: Butter Säure oder stinkt tatsächlich?

00:04:21: Ist

00:04:21: echt der klassische Geruch könnte man quasi dazu sagen.

00:04:24: Super

00:04:25: und Butyratt dass ich es richtig verstehe.

00:04:28: also Ich kann es nicht einfach supplementieren.

00:04:29: Es ist nicht einfach eine Pille die ich einwerfe

00:04:31: Da erhebe ich ganz kurz meinen Finger lieber Felix kann man nämlich doch.

00:04:36: Natürlich, hey!

00:04:38: Deswegen wollte ich gerne in diesem Deepdive auch genau darüber sprechen weil es Butterrad natürlich auch als Substrat gibt was ich supplementieren kann.

00:04:48: in verschiedenen Verbindungen können wir gerne noch mal drauf eingehen.

00:04:51: die Frage ist wenn wir diesen diese Zwischenebene haben macht das dann Sinn die zu umgehen und Butterrad direkt hinzuzufügen?

00:05:00: Ich würde sagen in bestimmten Situationen vielleicht ja.

00:05:04: Aber wir haben den zwei Klang für den dritten Klang des Butterats.

00:05:10: Wir brauchen die passenden Bakterien und den passenden Nährboden, also man könnte die Ballaststoffe oder Faserstoffe natürlich auch Perebiotikum nennen, der Nährboten für die Bakterie, das nachher Butterat daraus entsteht.

00:05:24: Jetzt können wir uns vorstellen, dass je nachdem welche Faserstoffe wir nehmen und wie viel Butterad produziert wird in diesem Fermentationsprozess Nicht nur Buttersauere, Arzitate und Propionat gebildet werden.

00:05:36: Sondern eben auch viele Gase.

00:05:39: Und dann könnte man jetzt sagen, wir einigen auch Krankheitsbilder.

00:05:42: gerade im Bereich des Verdauungstraktes ist ein zu viel an Ballaststoffen oder Phasostoffen vielleicht kontraproduktiv ... Sorgt für Verdauungsprobleme, mehr Blähungen.

00:05:52: Mehr Durchfälle die vielleicht entstehen können und das will man dann unter Umständen vermeiden.

00:05:58: also gibt es einen Einsatzgebiet meiner Meinung nach durchaus für Butyrat.

00:06:02: mit

00:06:03: einer gewissen Datenlage können wir gerne nochmal genauer

00:06:05: drauf schauen.

00:06:06: Spannend, also ich hatte es nämlich so verstanden dass man das tatsächlich gar nicht so einfach supplementieren kann sondern dass ist wirklich eben ein stoffes der im körper entsteht.

00:06:16: da lass uns mal kurz bleiben.

00:06:17: also man sagt auch guter rath isso Die Energiequelle für unsere Darmzellen, das ist ein Begriff der es mir in der Recherche herangeblieben.

00:06:25: Und ich habe eingangs auch gesagt Es kommt eben drauf an wenn ich es natürlich also wenn Ich diesen Prozess jetzt nicht umgehen will sondern Wenn ich es wirklich Natürlich in unserem Körper entstehen lassen will.

00:06:33: in meinem darm muss sich bestimmte Ballaststoffe essen.

00:06:37: Was müssen das für ballaststoffes sein?

00:06:39: Genau Also im ersten Schritt auf die Ballaststoffe bezogen.

00:06:42: am Ende geht es.

00:06:44: Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einteilung der Ballaststopfe in lösliche in wasserlöstliche und nicht-wasserlöstische Ballerststoffe.

00:06:50: Was gut für die Butterratsproduktion funktioniert ist zum Beispiel resistenter Stärke, haben wir schon mal darüber gesprochen.

00:06:57: Die wird beispielsweise gebildet wenn ich stärker hatte gelebensmittel Kartoffel oder Reis koche sie abkühlen nasse dann bildet sich eine neue struktur und resistent heißt in dem falle resistent vor Verdauungsenzymen kann nicht aufgespalten werden.

00:07:15: Das ist ja die Logik aller Ballaststoffe und auch Faserstoffe, da kommt der Name her Ballast eigentlich nur das Lebensmittel bringt mir gar keine Energie.

00:07:22: Aber in Wahrheit ist es der Nährboden für spezifische Bakterien.

00:07:28: D.h.,

00:07:29: wir haben explizit butyrat produzierende Bakterie, d.h.

00:07:32: ich brauche den richtigen Nährboten resistente Stärke verschiedene Polysacharide also langkettigere Zuckermoleküle.

00:07:42: Da kennen wir beispielsweise Pactin, das gibt es immer noch im Apfel oder Inulin, findet man in Chico-Ree.

00:07:47: Gibt es aber auch beides jeweils im Kontext als Prebiotikum in der Supplementierung?

00:07:52: Es gibt noch verschiedene so mittelkettige Zuckermoleküle, Uligosaharide oder Mehrfachzucker, so könnte man uns auch nennen.

00:08:00: Da gibt es verschiedene Phaserstofftypen und jetzt brauche ich die passenden Bakterien die im Darm produziert werden.

00:08:08: Jetzt kann man sagen, ja hab ich die oder nicht?

00:08:11: Der erste Schritt ist, bevor man zu viel testet ... Man kann das natürlich versuchen über die Ernährung zu steuern.

00:08:17: Das heißt hier kann ich einfach meinen Faser- und Ballaststoffanteil in der Ernährungen erhöhen.

00:08:24: Ich würde immer empfehlen mehr als jetzt.

00:08:27: Ist wahrscheinlich schon mal die richtige Richtung.

00:08:29: Ziel in Gramm, um ... ... um zwanzig bis vierzig Gramm.

00:08:33: Und wie jetzt neulich wieder jemand Zu mir sagte ich, ich probiere das wirklich.

00:08:37: Aber es ist echt verrückt ... Wenn ich das über Gemüse und Obst versuche mit abzudecken, diesen Faserstoffgehalt muss ich echt viel essen!

00:08:46: Man hat so das Gefühl, ja also, vierzig Gramm krieg' ich doch schnell rein.

00:08:49: Logischerweise besteht Gemüase auch nicht komplett oder in Gänze aus Badassstoffen oder natürlich Wasser- und natürlich auch Faserstoffe, die eben durchaus aufgespalten werden können.

00:09:02: Also Kohlenhydratquellen und Ähnliches dabei.

00:09:05: Dann kann ich es aber zumindest erhöhen und im Idealfall mit der Anwesenheit als Präbiotikum ist mehr Nährboden da, die Bakterien können sich besser vermehren.

00:09:13: Und ich habe dann auch am Ende mehr Butyrabildner oder butyratproduzierende Bakterie.

00:09:21: In der Kombination entsteht dann im Idealfall eine gute Konzentration.

00:09:27: Wir reden hier zwischen zehn bis zwanzig Millimol pro Liter an Butyrat im Dickdarm was sich natürlich auch wieder auf dem pH-Wert im Dickdarm noch mal mit auswirken wird.

00:09:38: Und jetzt kommt der andere Aspekt, den du eben erwähnt hast und den ich wichtig finde.

00:09:43: Der Treibstoff für unsere Darmzellen ist es richtig.

00:09:47: Butterat deckt zwischen sechzig bis siebzig Prozent des Energiebedarfs der Kolonozyten oder Enterozyten also der Darmzellen ab.

00:09:58: Zellproliferation, also physiologisch nicht entartend.

00:10:01: Das heißt neue Zellen, die gebildet werden, die Differenzierung der Zellen und wichtig auch hier die Barriere-Integrität.

00:10:08: Und jetzt können wir uns schon vorstellen okay wo könnte das dann sinnvoll sein?

00:10:13: Allem wenn wir über barriere Störung, also durchlässige barrieren Likigat sprechen beispielsweise Dann könnte Butterad eine passende Quelle sein.

00:10:22: Symptomatisch würde ich eben sagen, wenn Menschen sehr sensitiv auf sehr viel Ballaststoffe reagieren oder bestimmte Grunderkrankungen haben.

00:10:30: Enzündliche Damerkrankung, Reizdamen.

00:10:33: Jeden Ballaststoff zu nehmen kann schwierig sein.

00:10:35: und hier könnte man jetzt sagen okay vielleicht verwendet man Direktbutterat aber im Verhältnis ist es schon deutlich teurer als die Verwendung von Phaserstufen.

00:10:45: So also habe ich verstanden?

00:10:48: entsteht alles in unserem Darm oder passiert alles, um konkret zu sein.

00:10:52: Jetzt gibt es aber Effekte die dieses Butyrat hat auf ich habe es eingangs gesagt Immunsystem sogar unser Gehirn und auch eben auf das Thema Entzündung.

00:11:05: entzündungshemmung Gib uns da einen Einblick.

00:11:08: wie gelangt das Butyrat am Ende in den Blutkreislauf in unseren Körper?

00:11:13: Und was macht ist da?

00:11:14: warum hat es diese positiven Effekten?

00:11:17: Einmal haben wir, wenn du dieses Thema Immunmodulation ansprichst.

00:11:20: Logischerweise die Nähe der Darmbarriere zum Großteil unserer Immunzellen, die quasi lymphatisch im damen assoziierten Immunsystem auch mit angesiedelt sind.

00:11:32: Jetzt hatten wir gesagt ein Großteil des Butyrats wird als Energieträger verwendet aber gleichzeitig kommt eine gewisse Menge durch.

00:11:39: und bei Butyrat wissen wir dass wir eine direkte anti-entzündliche anti-inflammatorische Reaktion haben bei Immunzellen.

00:11:47: Jetzt muss man wissen, eine Immunzelle kann durch unterschiedliche, auch hier wieder, Substrate, Reizstoffe was auch immer getriggert werden das Entzündung überhaupt entsteht.

00:11:56: und wie funktioniert das?

00:11:57: Ganz simpel ausgedrückt die Immun-Zellen haben eine Antenne oben drauf.

00:12:00: da dockt eine Substanz an und in der Zelle wird ein Transkriptionsfaktor also einen Abspielprogramm aktiviert.

00:12:11: Ja, noch nicht der Code.

00:12:13: Es ist eher nur der Initiator, dass der Code aktiviert wird, also die Gene abgespielt werden und dann nennt sich NFKB.

00:12:20: Viele kennen das als den Entzündungs-Mediatra intracellulär.

00:12:25: Also oben kommt irgendeine Substanz ... Das

00:12:27: kennst nur du!

00:12:28: Das kennt niemand!

00:12:29: Ich

00:12:30: wette, ich wette... Das achtzig Prozent der Leute, die uns zuhören entweder in der Vergangenheit, weil ich hab das ja heute nicht zum ersten Mal erwähnt Sie haben das schon mal gehört.

00:12:41: Wie heißt das Ding?

00:12:42: Nfkb ist eine Abkürzung, ihr müsst euch den Namen nicht merken.

00:12:47: Was aber passiert ist von außen dockt etwas an in der Zelle wird Entzündung signalisiert und das ist der Botenstoff, der quasi an den Zellkehren geht und sagt wir haben hier Entzündenungen dann werden pro entzündliche Botenstoffe von diesen Immunzellen produziert.

00:13:03: Das sind unsere Interloquine TnF TNF-Alpha insbesondere.

00:13:08: So, und jetzt zurück ... Ich weiß, das hab ich ausgeholt, aber Butterrad hemmt quasi diesen NFK bei BBG?

00:13:14: Jetzt könnte man sagen ja okay dann hemmt es ja quasi dauerhaft meine Entzündung.

00:13:18: so ist es natürlich in dem Falle auch nicht.

00:13:21: Das greift an unterschiedlichen Stellen ein,

00:13:23: d.h.,

00:13:24: es aktiviert auch Teile des t regulierenden Systems Und, und das geht manchmal auch so ein bisschen unter Es hat quasi nicht nur Energieträgerfunktionen oder so was wie aktivierende Funktionen, sondern greift auch epigenetisch mit ein.

00:13:40: Das heißt es kann die Anwesenheit von Büttelrat und eine ausreichende Anwesennheit, die gehen in Expression also wie sie abgespielt werden verändern.

00:13:50: Und das mit dem Blick.

00:13:52: wenn wir raussuchen sieht dann eher aus wie ein anti-inflammatorisches Programm.

00:13:55: Also weniger Entzündung und dementsprechend können wir davon ausgehen in einer Welt wenn wir da immunologisch draufschauen, die mit sehr viel Entzündung zu tun hat.

00:14:06: Hilft uns natürlich die Butteratmenge und wir sehen diese Korrelationen zu wenig Faserstoffe.

00:14:11: Wir haben es ganz häufig erwähnt und auch die klare Verbindung zur Entstehung von unseren chronischen nicht übertragbaren Erkrankungen.

00:14:18: Und was fehlt ist dann eben unter anderem Butterad mit dabei?

00:14:22: Das heißt, wir haben immunologische, antientzündlich epigenetisch ... Auch für die Funktionsweise, wenn dann Butyratin die Blutbahn gelangt.

00:14:33: Dass es bluthöhrenschrankengängig ist eine kleine Fettsäurenstruktur Es geht in das Gehirn hinein und beeinflusst auch hier entzündliche Prozesse Also hat Einfluss auf Neuroinflamationes Stimuliert den Vargosnerv.

00:14:48: Das ist dann auch wieder sehr spannend Wenn wir über Themen wie Reizdarm beispielsweise sprechen wo wir wissen dass Nervensystem im Darm, das sogenannte enterische Nerven-System ist sehr sensibel.

00:15:01: Das heißt nicht dass die Menschen sensibel sind sondern sehr stark abhängig davon welche Informationen ankommen und dann werden Symptome unter Umständen auch stärker.

00:15:10: Und hier moduliert Butterat quasi auch den Vargosnerv hat Einfluss auf die Serotoninproduktion auf Damebene und am Ende auch auf Mikroglia.

00:15:22: Aktivität sprich die Entzündung im Gehirn, die quasi mitreguliert werden kann.

00:15:28: Und noch als einen letzten Effekt ... Die Beeinflussung des Insulinstoffwechsels.

00:15:33: Das kann man natürlich auf der einen Seite darüber erklären, dass man sagt, wenn ich viele Phaserstoffe esse, dann wird mein Blutzuckerspiegel langsamer einsteigen.

00:15:40: Aber wir haben schon häufiger über die GLP-I Analogiker gesprochen, ja?

00:15:46: Also das Thema Glutit, wenn wir über die Abnehmenspritze gesprochen haben.

00:15:50: Das war eigentlich was nochmal?

00:15:52: Ein Substrat quasi GLP-I ähnlich wirkt.

00:15:57: Und GLP R I ist wichtig für die Insulinregulation und Insulinausschüttung, und das beeinflusst Butterad auch – also nicht die Abnehmensspritze sondern die GLP II Aktivität und Produktion – und hat damit auch Einfluss auf Sättigung und Pyrkosistoffwechsel abgesehen davon dass ich natürlich wahrscheinlich im Vorfeld mehr Faserstoffen gegessen habe und mein Sättigungsgefühl sowieso auch ein anderes geworden

00:16:19: ist.

00:16:20: Also für einen, sagen wir doch so relativ unbekannten Stoff unglaublich viele Effekte auf unsere Gesundheit bedeutet Matthias.

00:16:29: Für jemanden der vielleicht relativ wenig Faserstoffe, relativ wenig Ballaststoffe ist aus welchen Gründen auch immer?

00:16:35: Wir hatten vor einigen Wochen auch unsere Spezialserie zum Thema Ernährung Carnivore Ernährungen beispielsweise wo es also an rein Fleisch basierte Ernährungs damit drüber gesprochen.

00:16:44: hier würde diese Ballaststoff Komponente ja komplett fehlen Worauf ich hinaus will, was sind denn, sagen wir mal typische Anzeichen wo ich hellhörig werden sollte oder aufpassen sollte dass sich vielleicht einen Mangel an Butirat habe.

00:17:02: Also gibt es Dinge wo man sagt bei dieser Ernährungsweise ist Vorsicht geboten.

00:17:07: oder Achtung wenn du die Effekte siehst check das mal überprüfen deine Ernährung.

00:17:13: Es sind dort genügend Ballaststoffe, Kohlenhydrate und alles was es braucht.

00:17:17: Damit ihm unser Darmikrobium so funktioniert und das auch gebildet werden kann.

00:17:22: Also simpel in den Ernährungsformen können wir das abklopfen.

00:17:26: Du hast es gerade schon gesagt etwas wie eine Carnivore Ernährung wo quasi auch bewusst auf Ballastoffe verzichtet wird.

00:17:33: Kann teilweise auch ne Ketogene Ernährungen sein gehen nach dem in welcher Variante man das durchführt.

00:17:38: Das ist wirklich viel!

00:17:40: noch mal, das haben wir auch in der Episode schon gesagt.

00:17:43: Das kann den bestimmten medizinischen Konstitutionen sinnvoll sein in einer bestimmten Phase wirklich mehr als Diät gedacht.

00:17:49: Aber auf Dauer und da haben wir zum einen Korrelation aber auch wirklich kausale Zusammenhänge.

00:17:55: wenn es um das Thema der Ballerstoffmenge und der Ballaststoffzufuhr dann will ich jetzt nicht nur am Butterad für sich alleine aufhängen, aber dass ist natürlich einer der Kernelemente.

00:18:05: Da haben Hirnfunktionen, dass wenn zu wenig Ballaststoffe konsumiert werden, Krankheiten nicht nur auf Ebene des Verdauungstraktes entstehen können.

00:18:19: Sondern eben auch Herz-Kreislauferkrankungen.

00:18:21: Man denkt an viele Dinge nicht, warum?

00:18:23: Weil ich natürlich einen indirekten Einfluss auch auf Stoffwechselmeterbolische Ebene mit dazu habe und dementsprechend durchaus einen sehr wichtigen regulierenden Faktor nicht in der Ernährung integriert habe.

00:18:35: Die westliche Ernährierung ist auch ... Kaloriendicht und fettreich.

00:18:39: Und auch vielleicht zuckereich, aber nicht so ballaststoffreich.

00:18:42: Das muss man halt relativ klar sagen.

00:18:45: Von daher würde ich für die meisten Menschen, zwar erzählen mir persönlich viele ... Ich esse ganz viel Obst, Gemüse und achte da auch drauf.

00:18:56: Ich glaube ehrlicherweise, dass es häufig zu kurz kommt.

00:19:00: Diese Verbindung, wenn wir ernährungsweise gekoppelt an potenzielles Krankheitsrisiko anschauen.

00:19:07: Dann ist die Faserstoffmenge, die Ballaststoffmenge egal welchen Begriff wir da zu nehmen.

00:19:11: Ist das gleiche mit gemein häufig viel zu gering und dann auch zu wenig Butterat.

00:19:19: Und dann eben die Stoffwechselfolgen immunologischen Folgen, die daraus entstehen können.

00:19:25: Das heißt nicht ich glaube es wird klar alle ... Es müssen definitiv nicht alle jetzt anfangen Butterate einzunehmen sondern eher über die Ernährung oder eine Phaserstoffergänzung.

00:19:36: Wir haben kürzlich auch über pH GG gesprochen, als möglichen Einsatz um die körpereigene Butteratproduktion mit anzukurbeln.

00:19:45: Wer mehr zu seinen Butterabildnern und zu seiner Butteraproduktion wissen will das kann man über eine Mikrobiomeanalyse herausfinden.

00:19:52: ist dass immer zwingend notwendig?

00:19:54: auf gar keinen Fall.

00:19:54: Also Matthias abschließend Boutyrath.

00:19:58: Es ist quasi unsichtbar, es entsteht in uns, in unserem Darm.

00:20:02: Was können wir noch tun um die Produktion ganz konkret zu unterstützen?

00:20:05: Du hast gesagt, mehr Ballaststoffe, mehr Phaserstoffe... Aber was konkret gibt uns ein paar Lebensmittel, die wir heute im Supermarkt direkt in unseren Einkaufskopf schmeißen können?

00:20:16: Alles an, nennen wir's mal grünem Gemüse beispielsweise gehört mit dazu.

00:20:23: Auch Wurzelgemüse kann man mit dazu packen.

00:20:25: Ja, man kann auch die Kartoffeln dazunehmen.

00:20:27: hier der wichtige Faktor kochen abkühlen lassen mindestens zwölf Stunden dann wieder erwärmen Dann haben wir diese resistente Stärke mit gebildet.

00:20:36: das kann eine Komponente mittlerweile sein.

00:20:39: Vielfalt spielt natürlich auch hier nochmal ne wichtige Rolle.

00:20:42: Wir haben schon häufiger über vielfalt gesprochen also lieber Abwechslung reinbringen Weil wir wissen, dass wir damit auch für die Diversität des Damenmikrobiums noch einen Vorteil mit dabei haben.

00:20:51: Also nicht nur Nährboden sondern quasi auch das unterschiedliche Bakterien sich dann von unterschiedlichen Nährstoffen reproduzieren können und wir damit ein positiven Effekt haben in die Richtung gedacht.

00:21:03: Und da muss ich natürlich eher darauf achten welche ... was haben Menschen für Vorstellung wenn sie an Gemüse denken?

00:21:09: Sie denken viel zu häufig nur an Nachtschockengewächse.

00:21:11: Tomaten, an Obagina an Paprika und viel weniger eben an Kohlgemüse, Blattgemüße, Chikori, Salate was dann auch immer mit dazugehört.

00:21:22: Hier würde man im Idealfall wirklich eine breite Palette und viel Abwechslung und für die Menge über die Ernährung abzudecken natürlich auch relativ viel davon essen müssen sprich diese twenty-fünf bis vierzig Gramm da sind schon mehrere Obst Gemüseportionen pro Tag als ein zwei Äpfel quasi um dann ein Pektingehalt mit abzudecken.

00:21:44: Das muss man sich einfach auch im Klaren darüber sein.

00:21:47: und vielleicht dann nochmal, wenn man sagt, man geht diesen Weg direkt mit Butterat.

00:21:53: Um das noch mal zu erwähnen es gibt eben Verbindungen meistens irgendwie so was wie Natriumbutterat oder ähnliche Kalzium MagnesiumButteratverbindungen geeignet bei Menschen die auf eine hohe Ballaststoffmenge wirklich nicht gut reagieren können.

00:22:09: Häufig haben wir niedrigen Butyrat-Spiegel bei chronischen zündlichen Darmerkrankungen, Morbus Kronen, Colitis ulcerosa aber eben auch bei Adipositas Typ II Diabetes oder Depression und Reizdarm spielt hier nochmal eine wichtige Rolle mit dabei.

00:22:23: wenn ich jetzt hier einfach sage okay viel Ballaststoffe rein dann wird das unter Umständlich gut vertragen.

00:22:28: man kann hier über Butyrate nachdenken aber ich erwähne noch mal die Datenlage ist heterogen.

00:22:34: das heißt wir haben Mal positive mal negative Datenlage, teilweise positiv insbesondere bei den Darmenthemen, Reizdamen und entzündlichen Darmerkrankungen.

00:22:45: Und die Überlegung natürlich man umgeht das.

00:22:47: Man bietet der Darm barrierenpassenden Treibstoff.

00:22:50: Man hat diesen Botenstoff quasi von Butyrate oder den kurzkettigen Fettsäuren, die auch mit dem Gehirn interagieren können, dass Immunsystemen regulieren können.

00:22:59: dann kann es eine Ergänzung sein, das würde ich aber absprechen.

00:23:04: Und noch mal es gibt bestimmt irgendwo in der Vielfalt der Lebensmittel auch wenn man merkt man reagiert stark auf Ballaststoffe dass man hier auf alternative Quellen vielleicht mit umsteigen kann.

00:23:15: Es gibt eine breite Palette die man hier verwenden kann.

00:23:17: Guthyrat zeigt

00:23:19: wie stark unsere Gesundheit auch von Prozessen abhängt Die wir gar nicht direkt sehen können die im Verborgenen stattfinden.

00:23:26: ein Stoff den wir nicht in die Hand nehmen können, denen wir nicht einfach so irgendwie beschreiben können.

00:23:32: Sondern der in unserem Körper selbst produziert wird vorausgesetzt will liefern die richtigen Voraussetzungen und genau darin liegt der Hebel, den wir selber beeinflussen können.

00:23:41: Ernährung Ballaststoffe ein gesundes Darm Mikrobiom Wer das versteht kann seine Gesundheit aktiv beeinflüssen Und eben auch wie wir gehört haben Entzündungen Immunsystemen und langfristig andere Systeme im Körper unterstützen.

00:23:55: Matthias, vielen Dank.

00:23:56: wieder viel gelernt in diesem Hearth Nerds Deep Dive.

00:23:59: Leute wenn ihr Fragen habt oder uns einen Kommentar hinterlassen wollt macht das gerne in den Kommentaren über.

00:24:04: die Spotify App funktioniert am einfachsten.

00:24:07: Ansonsten sage ich danke fürs Einschalten!

00:24:09: Leute bleibt neugierig und bleibt gesund.

00:24:12: Vielen Dank!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.