Mitochondrien: "Kraftwerke der Zellen" entscheiden, wie schnell wir altern
Shownotes
„Mitochondrien sind keine Batterien. Sie sind hochdynamische Sensoren unseres Lebensstils.“
Jede einzelne Zelle unseres Körpers braucht Energie. Für Bewegung, Konzentration, Regeneration, Immunabwehr und letztlich fürs Überleben. Verantwortlich dafür sind winzige Strukturen in unseren Zellen: die Mitochondrien. Lange galten sie vor allem als „Kraftwerke der Zelle“. Heute zeigt die Forschung: Ihr Einfluss reicht deutlich weiter.
Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklären, warum gesunde Mitochondrien eine zentrale Rolle für Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel, Regeneration und gesundes Altern spielen. Denn immer mehr Studien verbinden gestörte mitochondriale Funktionen mit Erschöpfung, chronischen Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen und neurodegenerativen Prozessen. Besonders spannend: Mitochondrien reagieren direkt auf unseren Lebensstil. Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress und sogar Kälte oder Hitze beeinflussen ihre Funktion messbar.
Die Folge erklärt, wie Energieproduktion in unseren Zellen überhaupt funktioniert, warum Muskelzellen besonders viele Mitochondrien besitzen und weshalb Ausdauertraining und sogenannte hormetische Reize wie Sauna, Fasten oder Kälte als starke Stimuli für die Neubildung von Mitochondrien gelten. Außerdem geht es um oxidativen Stress, metabolische Flexibilität, chronische Entzündungen und die Frage, warum Bewegungsmangel, Schlafdefizite, Überernährung und dauerhafter Stress unsere Zellkraftwerke langfristig schwächen können.
Besonders relevant: Die Wissenschaft diskutiert mitochondriale Gesundheit zunehmend als einen der zentralen Faktoren für Energie, Resilienz und biologische Alterungsprozesse. Die gute Nachricht dabei: Mitochondrien reagieren erstaunlich schnell auf positive Veränderungen im Lebensstil.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Immer da, wo viel Energie
00:00:01: benötigt wird und wo viele Stoffwechselprozesse stattfinden, finden wir dann auch viele dieser
00:00:06: Mythe-Hondrien.
00:00:07: Chronischer Schlafmangel
00:00:08: reduziert Insulinensensitivität aber eben auch direkt die mythe-hondriale Funktion.
00:00:14: Chronisch psychoemotionaler Stress wirkt sich auch negativ auf Mythe Hondrien aus?
00:00:19: Artgerecht Health Nerds Mensch.
00:00:22: einfach erklärt mit Felix Möse und Matthias Baum.
00:00:30: Leute, herzlich willkommen!
00:00:31: Es ist Donnerstag und Donnerstag ist Health Nerds Tag.
00:00:33: Wir haben ein super Thema wie ich finde heute dabei, wir haben immer super Themen dabei.
00:00:37: aber das Thema heute da freue ich mich ganz besonders drauf.
00:00:40: es geht um Energie, Energie in unserem Körper.
00:00:43: Es ist kein Geheimnis jede Zelle unseres Körpers braucht Energie für Bewegung zum Denken Regeneration für die Konzentration fürs Sprechen so wie wir jetzt gerade hier natürlich auch am Ende fürs Überleben.
00:00:56: Die große Frage ist nun, wie funktioniert das?
00:00:58: Wie kommt Energie in unsere Zellen?
00:01:00: oder wie entsteht Energie in den Zellen.
00:01:02: Wie wird sie von A nach B gebracht?
00:01:05: und wie funktioniert dieses ganze System dass wir ja als Mensch, als Lebewesen irgendwie überhaupt existieren können?
00:01:12: verantwortlich dafür sind winzige Strukturen in unseren Zellen die sogenannten Mituchondrieren.
00:01:17: Sie werden oft als die Kraftwerke der Zelle bezeichnet.
00:01:21: spannend es aber.
00:01:23: Mitochondrien produzieren nicht einfach nur Energie.
00:01:26: Ihr Zustand entscheidet mit darüber, wie leistungsfähig wir resilient und wie gesund wir zum Beispiel alternen.
00:01:33: Immer mehr Forschung verbindet deswegen geschwächte MitoCHONDRIEN Mit Erschöpfungen, mit chronischen Entzündungen, Stoffwechselprobleme Und auch mit neurodegenerativen Erkrankungen.
00:01:43: Die große Frage lautet also Wie halten wir unsere Mito CHONDRIEN?
00:01:48: Leistungsfähig!
00:01:49: Denn das scheint ja am Ende ein maßgeblicher Faktor für unsere Gesundheit und unser gesund Altwerden
00:01:55: zu sein.
00:01:56: Das wollen wir uns angucken, darüber sprechen wir mit Matthias Baum unserem Health Nerds und Gesundheitsexperten.
00:02:01: Lieber schön dass du da bist heim!
00:02:03: Hallo Felix ich freue mich wie immer mittlerweile zusammen.
00:02:05: Matthias Deiner Mitochondrien wie sind die drauf?
00:02:08: Richtig gut, richtig gut jeder Einzelnern.
00:02:12: Okay, also spannendes Thema.
00:02:14: Ich hab viele, viele Fragen mitgebracht und ich bin sicher auch unsere Community hat sofort im Kopf ein paar Gedanken.
00:02:18: wie funktioniert das?
00:02:20: Wie kann nicht Einfluss darauf nehmen?
00:02:22: Kann man diese Mitochondrien im Mikroskop sehen?
00:02:26: Kann man da Werte ablesen, wie gut die noch in der Lage sind Energie zu erzeugen.
00:02:33: Also wenn es offenbar Forschung gibt, die sagt Wenn die nicht mehr so gut drauf sind dann altern wir schneller oder werden schneller krank.
00:02:39: Das muss man ja irgendwie tatsächlich also messen können.
00:02:41: So und da würde ich gerne mal mehr erfahren von dir.
00:02:43: Lass uns mal ganz easy anfangen.
00:02:46: Die Kraftwerke der Zelle, das haben wir schon mal alle gehört.
00:02:49: Aber was genau sind Mitochondrien?
00:02:50: Sind das kleine Moleküle?
00:02:52: Sind es Atome?
00:02:53: Ist das ein Teil im Kern?
00:02:55: Was ist das genau?
00:02:56: Es ist gut, dass du es nochmal so nachfragst.
00:02:58: Also dieses Thema Kraftwerken der Zälle hört man immer wieder.
00:03:01: Was quasi schon vermitteln soll.
00:03:02: okay hier findet der größte Teil der Energieproduktion statt aber in der Einteilung sprechen wir eigentlich von sogenannten Zellorganellen sagt schon die Verniedlichungen also kleine organähnliche Strukturen einer Zelle.
00:03:15: Das heißt, wir finden in unterschiedlichen Zelltypen unterschiedliche Strukturen.
00:03:21: Aber so ein paar Basispakete sollten eigentlich mit dabei sein.
00:03:24: Wir haben schon über Zellen und den Zellkern schon mal gesprochen.
00:03:27: Das haben alle unsere Zellen mit dabei – fast alle unsere zellen.
00:03:31: Gehe ich gleich nochmal darauf ein!
00:03:32: Und natürlich Mythorhondrien.
00:03:34: Wichtig zu verstehen ist nicht nur ein Mythorhonrium pro Zelle sondern wir reden von einer Vielzahl also auch um sich diese Dimensionen bisschen vorstellen zu können.
00:03:45: Es ist nicht so, dass jede Zelle gleich groß ist.
00:03:47: Die nach Zelltyp – ob nun Herzmuskel-, Skelettmuskulatur-, Leberzellen-, Nervenzelle oder auch Eizelle sind unterschiedlich in der Größe und die Dichte der Mütterfrontrin ist auch deutlich unterschiedlich.
00:03:58: Das heißt wir können uns vorstellen, dass Zellen, die weniger gut durchblutet sind oder also wenn wir gerade
00:04:05: über
00:04:05: passive Strukturen angelenken Knorpel-Zellen, Bandstrukturen sprechen Dann wird die Mütterhondrien-Dichter auf der einen Seite nicht so hoch sein und andersrum.
00:04:14: Wenn wir über eine Herzmuskelzelle sprechen, dann finden wir da eher fünftausend Müttern pro Zellern.
00:04:21: Also nur um ein Gefühl davon zu haben.
00:04:22: Da macht ungefähr dreißig Prozent der Masse einer Herzmusklezelle aus.
00:04:26: Eizellen haben typischerweise die höchste Dichte an Müttehondren bis zu hunderttausende Mütten pro Zelle.
00:04:31: Und logischerweise immer da wo viel Energie benötigt wird und wo viele Stoffwechselprozesse stattfinden, Also Zellorganelle.
00:04:41: Und jetzt kommt noch eine ganz große Besonderheit, die man evolutionär eigentlich häufig so beschreibt, dass es irgendwann eine Art Fusion gab zwischen einem Bakterium und einer Urzelle, sodass es eine Art Symbiose entstanden ist.
00:04:55: Und Mütte-Hondrien selbst haben eine eigene DNA!
00:04:59: Deswegen machten wir diese Unterteilung.
00:05:02: Und diese Symbiosa hat letztendlich dazu geführt, dass uns diese Mütten in den Zellen komplexeren Lebensstrukturen dann auch enthalten geblieben sind und wir finden sie quasi als Bestandteil in unseren Zellen heutzutage mit eigener DNA.
00:05:18: Information, das ist wichtig.
00:05:19: Okay krass also schon jetzt in diesen ersten zwei Minuten viel gelernt.
00:05:24: viele Gedanken dazu.
00:05:25: Also okay wir haben also in jeder zelle von uns diese mitochondrien in verschiedenen anzeigen.
00:05:29: du hast es gerade gut
00:05:30: beschrieben genau lass mich da kurz rein in fast jeder Zelle weil Es gibt eine einen zelltyp wo wir das so nicht haben.
00:05:37: ich habe das eben auch erst mit dem zellkern noch gesagt.
00:05:39: Auch den finden wir nicht bei jeder zeller.
00:05:41: wenn wir nämlich eher retrozyten nehmen rote blutkapechen die Haben weder zellkerne noch mitochon drehen
00:05:46: so ok.
00:05:47: Und jetzt ist natürlich die Frage, also sie haben eine eigene DNA.
00:05:51: Das finde ich auch spannend.
00:05:51: habe ich noch nie gehört das in uns quasi etwas existiert was eine eigenständige DNA hat und gar nicht sagen wir Teil unseres oder natürlich Teil unses Ganzen ist aber eben doch sehr eigenständig.
00:06:03: super spannend.
00:06:04: Jetzt hab' ich eingangs gesagt Die Forschung interessiert sich momentan vor allem dafür weil man starke Zusammenhänge sieht zwischen vereinfacht gesagt dem Gesundheitszustand dieser Mütterchondrien oder den Funktionszustand der Müttern und unserer allgemeinen Lebenserwartung, Gesundheit, chronischen Krankheiten die auftreten usw.
00:06:26: Ist das etwas... Revolutionär Neues, was jetzt wirklich in den letzten Jahren erst so in den Fokus auch der Wissenschaft gerückt ist?
00:06:33: Weil es neue Forschungsmodelle und neue Möglichkeiten gibt da reinzuschauen.
00:06:38: Oder ist das ein altes Thema?
00:06:40: nur dass wir es einmal einordnen können wie lange beschäftigen wir uns schon mit diesem mythochondrieren Phänomen?
00:06:47: Mit Mythochondrien wird sich glaube ich schon sehr lange beschäftigt also spätestens dann als man den Energiestoffwechsel in den Zellen besser verstanden hat.
00:06:54: Das zentrale Phänomen, worum es eigentlich geht ist Energie- und Energieproduktion.
00:06:59: Und diese Symbiose, die ich eben beschrieben hatte zwischen einem Bakterium und einer Urzelle, die dazu geführt hat dass sie mit der Hondrien quasi geblieben sind und als Zellorganellen sich quasi mit eingespeist haben, haben sehr möglich das Ich aus bestimmten Energieträgern mehr Energie ziehen konnte.
00:07:15: Das heißt, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Energieproduktion.
00:07:18: Insbesondere aus Zucker haben wir schon häufiger zugesprochen.
00:07:21: aber eigentlich wird dann Zucker in Zellen häufig fermentiert ohne Sauerstoff.
00:07:25: und das Besondere ist dann dass Mütte-Hondrien aus dem Energieträger mehr Energie bilden können in Verbindung mit Sauerstoffs.
00:07:34: und wer noch weiß wie Energie produziert wird oder was unsere universellen Energiepakete sind da reden wir immer von Adenosin Trifosphat.
00:07:41: also es geht um.
00:07:43: Es geht um Energie, die dort drauf übertragen werden kann in Form einer Phosphatgruppe.
00:07:48: Also wird es phosphorylisiert?
00:07:50: Ich habe Sauerstoff mit dabei und wir sprechen quasi bei dieser Form der Energieproduktion von der oxidativen Phosphorylisierung.
00:07:58: Das Thema ist sehr lange sehr breit bekannt.
00:08:01: aber ja du hast absolut recht Die Forschung zeigt uns zunehmend dass wenn wir weiter einsteigen bei der Entstehung verschiedener Erkrankungen chronischer Krankheitsbilder, auch Themen die uns in der heutigen Zeit mehr betreffen.
00:08:13: Ob nun Erschöpfungssyndrome, Begleiterkrankung, Herz-Kreisauferkrankung und Stoffwechselerkrankungen, das man natürlich anfängt und schaut Kleinteiliger auch Indizellstrukturen rein und sieht Verbindungen zu einem gestörten mythohondrien Stoffwechsel bzw eine gestörte Energieproduktion Und wir können an der Stelle festhalten, um es simpel runterzubrechen.
00:08:35: Es geht immer um Energie weil ohne Energie könnte wie du eben schon beschrieben hast keine Muskelkontraktion, keine Gehirnaktivität, keine Immunantwort, keine Hormonproduktion, keine Regeneration stattfinden.
00:08:47: und jetzt stellen wir uns vor dass diese Mülter-Hondrien also nicht mehr adäquat arbeiten können und durch die eingeschränkte Funktionsweise kann die Zelle nicht richtig funktionieren, wenn eine zelle nicht funktionieren kann.
00:08:59: Und mehrere zellen dann das Gewebe bis hin zum Organen und es hat dann systemische Auswirkungen.
00:09:04: Das ist durchaus ein Thema, wenn wir über Mütterhontriöpartien beispielsweise sprechen in der sekundären Form also es gibt wieder unterschiedliche Auslöser dafür dass die Müttern geschädigt worden sind oder ihnen etwas fehlt so dass die Energieproduktion nicht gut stattfinden
00:09:20: kann.
00:09:20: So, und einen kleinen Schlenker müssen wir noch mal zu den roten Blutkörperchen machen.
00:09:24: Weil diesen Gedanken hatte ich gerade wenn die also zum Beispiel keine Mithorondrien-Kern oder keine Mythorondrieren haben wie kriegen diese Zellenenergie?
00:09:32: Oder wie erzeugen diese Zellenergie?
00:09:33: nur dass wir das einmal einordnen können?
00:09:35: Ja klar!
00:09:35: Also der fehlende Zellkern sorgt letztendlich dafür.
00:09:38: Das Wissenharter die sich schonmal mit zerdolären Bestandteilen des Bluts beschäftigt haben Und mit Anämien beispielsweise als Blutarmut und dem Auf- und Abbau von roten Blutkörperchen.
00:09:47: Die werden im blutbildenden Knochenmarkt produziert, der Zellkern wird rausgenommen.
00:09:51: deswegen viele kennen diese Form häufig dass sie so eingedellt ist.
00:09:54: das ist der fehlende Zellkerne vor allen Dingen.
00:09:57: und trotzdem brauchen Sie Energie.
00:09:59: ja das heißt die können sich nicht selbst replizieren.
00:10:01: das ist das eine.
00:10:02: das heißt sie werden in Milz und Leber wieder abgebaut und die Energie bekommen sie aus der Blutbahn.
00:10:07: da ist ja Gott sei Dank Zucker in einer gewissen Menge verfügbar.
00:10:11: der Zucker kann aufgenommen werden über direkte Kanäle kann dort fermentiert werden.
00:10:15: Und dann kann sich damit die Zelle versorgen und ausreichend versorgn.
00:10:19: Wie wir bei vielen wissen, ist genügend Zucker in der Blutbahn und mehr Zucker kommt rein.
00:10:24: Der Zucker kristallisiert am Blutfarbstoff, am Hemmoglobin.
00:10:28: Es kommt zu Verzuckerung und irgendwann zum Diabetes was wir auch als Messmethodik mitnehmen, wenn man den Langzeitglutzucker wird bestimmen das nur am Rande.
00:10:35: aber natürlich ist hier auch die Energieversorgung sichergestellt.
00:10:38: Das heißt nicht dass gar keine Energie produziert werden kann ohne Mütohondrien, aber der größte Teil wird daraus gebildet.
00:10:47: Das heißt bei einem Glukosemoleküle, also ein Molekül-Klukose produziert am Ende des Tages im Fermentationsprozess zwei Energiepakete ATP und wenn ich das Ganze weiterverarbeite aufspalte und in den Mütahondrien verarbeitet werde, werden thirty-six ATP produziert.
00:11:04: Also du merkst der Unterschied.
00:11:06: natürlich ist dieser Fermentation Prozess immer vorher notwendig Aber wir sehen, okay.
00:11:12: Wir können viel mehr Energie rausholen und dann eben nicht nur aus Zucker sondern auch aus Aminosäuren und Fettsäuren Und das macht natürlich die Energieträger vielfältiger für die Energiegewinnung und versorgt jede Zelle und jedes Organ den gesamten Organismus ausreichend mit Energie.
00:11:30: Okay so also das haben wir verstanden.
00:11:32: jetzt die Frage Welche Faktoren unseres Lebensstils diese Mitochondrien?
00:11:39: schädigen oder beeinflussen können.
00:11:41: Also ist es fehlende Bewegungen, ist es zu viel Stress?
00:11:46: Ist das die falsche Ernährung?
00:11:48: Was hat Einfluss auf die Mitochondrien in unseren Zellen?
00:11:53: Wenn wir sagen wenn sie nicht mehr richtig funktionieren und weniger werden dann hat das systemische Auswirkungen auf unser gesamten Organismus.
00:12:01: muss es ja Gründe dafür geben dass es bei manchen Leuten schneller geht bei anderen weniger der Fall ist.
00:12:06: was sind das für Gründer?
00:12:07: Also Zweifels Ohne hat unser Lebensstil und gerade auch der moderne Lebensstiel logischerweise Auswirkungen auf die Funktionsweise der Mythoron drin.
00:12:15: Und wir müssen so ein bisschen unterscheiden, also das vielleicht noch ergänzen.
00:12:17: zu der vorherigen Frage.
00:12:19: Natürlich steht diese Mythe-Hontriopatie in Zusammenhang als Mechanismus im Rahmen vieler chronischer Krankheitsbilder und man kann in die eine oder andere Richtung denken.
00:12:28: Das heißt entweder eine Erkrankung wie eine Infektion beispielsweise sorgt dafür dass mythe-hontrien nicht gut funktionieren oder eben unser Lebensstil sodass in Nachgang Erkränkungen Symptome entstehen können mit Energiemangel belastungsintoleranz Konzentrationsprobleme fehlende Stressresistenz, beispielsweise fehlender Regeneration und dann das Gewebe wirklich auf Dauer kaputt geht.
00:12:49: Wenn wir uns unseren Lebensstil schauen und von daher gliedert sich das sehr in Dinge ein über die wir schon häufiger auch gesprochen haben, dann gibt es natürlich verschiedene Dinge, die hier sehr entscheidend sind so dass eine bezieht sich vor allen Dingen darauf wenn wir uns anschauen okay wo finden wir relativ viele Mütterhondrien?
00:13:08: können wir zum Beispiel auch auf die Skelettmuskulatur schauen?
00:13:11: Jetzt können wir uns vorstellen, wenn die Dichte an Mütterhondrien in Muskelzellen so groß ist.
00:13:16: Natürlich gibt es unterschiedliche Muskeltypen oder Fasertypen, dass auch die Dichte sich hier unterscheidet.
00:13:22: aber es zeigt uns schon okay, die Muskelzelle scheint ja einen höheren Energiebedarf zu haben.
00:13:27: und jetzt können wir das andersrum wieder vorstellen, dass wenn wir uns nicht ausreichend bewegen eine Zelle darauf reagiert und natürlich auch erkennt und sagt naja gut Wenn hier wenig Energieanforderung besteht dann brauchen wir auch weniger Mütternhondrin.
00:13:40: ein wichtiger metabolischer Aspekt ist auf jeden Fall Bewegung und Bewegungsmangel.
00:13:46: Dann gibt es natürlich auch Ernährungsseitig, den einen oder anderen Aspekt, den man mit berücksichtigen kann wenn wir das auf einen zellulären Mechanismus unterbrechen.
00:13:55: Geht es vor allen Dingen darum, dass wenn ich eine hohe Energiedichte habe und eine Beeinflussung meines Kulkurses in Solinstoffwechsels wird das auch Auswirkungen auf die letztendlich die Energieverfügbarkeit in meinen Zellen dann selbst haben?
00:14:08: Und in der Funktion ist es also mit den Mütterhondrien.
00:14:11: Das heißt, hohe Zuckermengen sorgen am Ende des Tages dafür, dass die Zelle immer gut mit Energie gesättigt ist und da muss natürlich auch keine neuen Müttehondrene.
00:14:24: Und gleichzeitig steckt natürlich in der Ernährung unter Umständen nicht das drin, was benötigt wird.
00:14:28: Nämlich verschiedene Mikronährstoffe und vor allen Dingen sekundäre Pflanzenstoffe die für Mütterhontrien auch besonders wichtig und relevant sind also hohe Energiedichte viel Zucker wenig Mikronärstoffe.
00:14:40: Es gibt die einen oder anderen Mikronährstoffe, die in dem Kontext natürlich sehr entscheidend sind insbesondere die B-Vitamine Die notwendig sind dass die Energieproduktion überhaupt adäquat stattfinden kann auch in den Müttern Und dann einige andere Substanzen, die man schon mal gehört hat.
00:14:55: Nämlich so was wie Coenzyme Q-X, Ubiquinol.
00:14:59: Ohne das könnte die Energieproduktion nicht stattfinden.
00:15:02: Das würde ich auf jeden Fall im Kontext der Ernährung mit einordnen, dass man da vielleicht nicht adäquat versorgt ist und die Folge ist ... Die Mütterhontrien arbeiten nicht gut genug oder gehen vielleicht sogar kaputt?
00:15:14: Und dieses Kaputtgehen ist ein anderer Prozess der hier sehr entscheidend ist, über den wir auch schon mal gesprochen haben wenn wir über oxidativen Stress sprechen.
00:15:23: Das heißt viele freie Radikale
00:15:25: die gebildet werden.
00:15:26: Also Stress um dann nochmal kurz zu bleiben ist auch ein zentraler Punkt.
00:15:30: quasi dieser Reiz oder diese Reizüberflutung dieses Dauerbefeuern auch unseres Körpers mit ich sag mal akutem Stress versus Dauerstress vs.
00:15:41: ja wir haben ja über die Stressmethodiken und oder Stresssysteme schon gesprochen aber gib'n's da nochmal einen Einblick!
00:15:46: Stress-und Mitochondrien
00:15:48: psychologisch, psychoemotionaler Stress wirkt sich auch negativ auf Mütter-Hondrien aus.
00:15:53: Aber nicht unbedingt nur weil jetzt sehr viele Stresshormone unterwegs sind sondern weil viele Stress-Hormone im System am Ende den Stoffwechsel mit verändern.
00:16:03: dann ist die Frage wie reagieren wir da drauf?
00:16:05: meistens wie wir eigentlich auf Stress reagieren sollten mit Bewegung.
00:16:08: Wir werden eher ruhiger, unsere Ernährung verändert sich.
00:16:11: Da kommen einige Dinge dazu und den Stress, den ich meinte ist wirklich das was auf zellulärer Ebene versteht.
00:16:16: Das werden.
00:16:17: wir reden von oxidativen Stress.
00:16:18: also wir reden vom freien Radikalen die gebildet werden.
00:16:22: Und jetzt wird es spannend.
00:16:23: Die sind ja per se nicht nur schlecht aber zu viele freie radikale und zu wenig anti-oxidative Eigenschaften Sorgt letztendlich dafür dass Mütterhondrien auch zerstört werden können.
00:16:36: Und das ist der Übergang oder ein Teil des Mechanismus, wo dann auch andere Lebensdifaktoren eine ganz entscheidende Rolle spielen wie Schlafmangel beispielsweise.
00:16:45: Oder grundsätzlich Störungen im Tag Nachtrhythmus.
00:16:48: Der soziale psychioemotionalen Stress gehört damit dazu, dass quasi die Menge an freien Radikalen erhöht wird, die Dichte am freien radikal in den Mütterhontrien zu hoch wird und es dann kaputt geht.
00:17:04: Freieradikale sind auch notwendig, dass die Mütter-Hondrien funktionieren können.
00:17:08: Es geht dann eher um ein zu viel.
00:17:11: Aber in der Kombination und das ist quasi die Verbindung, die man häufiger hört oder versucht jetzt mehr und mehr zu erforschen, hohe oxidative Last, Lebensdifaktoren, die am Ende dazu führen, dass Müttern nicht mehr gut Energie produzieren können?
00:17:28: Nicht mehr gut funktionieren Und das ist auch ein wichtiger Punkt, nicht mehr neu nachgebildet werden können.
00:17:35: Weil diese Kraftwerke der Zellen sind keine Batterien im klassischen Sinn sondern Sensoren für unseren Organismus die von allen auch äußeren Einflüssen mit abhängig sind.
00:17:47: und wir haben eine zelluläre Maschinerie dass neu mittelkontrin gebildet werden kann so dass quasi Zelle immer wieder gesagt wird, okay wir haben hier gewisse Anforderungen.
00:17:56: Wir brauchen neue Mütterhondrien.
00:17:57: Das ist ein ganz entscheidender Prozess und der kommt unter Umständen zu kurz bei vielen Leuten.
00:18:02: also wenn wir gleich darüber sprechen was kann ich für meine Mütte-Hondrien eigentlich tun um sie zu regenerieren und aufzubauen?
00:18:09: Ganz allgemein auch ohne Erkrankung dann sind es genau diese Dinge die neben den Nährstoffen am Endeffekt dafür sorgen können dass die Müttherontogenese also die Neubildung von Mütthondrieren mit angestoßen werden
00:18:22: kann.
00:18:23: Spannend.
00:18:23: Also ich fasse mal zusammen, wenn ich es richtig auch verstanden habe.
00:18:27: Einer der stärksten Stimuli für Mitochondrien ist Bewegung oder auch Erhalt der Aufbau von Muskeln.
00:18:35: Da hast du schon gesagt da sitzen sehr viele dieser Kraftwerke drin also dem Körper die richtigen Reize geben das wir Muskelzellen nicht nur haben sondern dass wir sie benutzen regelmäßig.
00:18:45: und ein Thema wo ich auch nochmal drauf gucken möchte Ich weiß, es wird viel geforscht bei Mitochondrien in Bezug auf Kältereize.
00:18:52: Hitzereize also kälte Sauna.
00:18:55: Fasten!
00:18:56: Metabolische Flexibilität haben wir gerade vor wenigen Tagen erst drüber gesprochen.
00:19:00: Wieso reagieren mit Chondrieren so stark auf diesen... na ich nenne das mal kontrollierten Stress?
00:19:06: Es ist ja ein Stress wenn ich ins Eiswasser springe oder wenn ich bei hundert Grad in der Sauna sitze aber es ist eben kontrolliert, es ist punktuelles und ganz bewusst.
00:19:13: warum hat das so viele Effekte auf diese MitoCHONRIEN?
00:19:16: Weil Mito CHONRIERN Das ist das, was ich gerade schon versucht habe einzuführen.
00:19:22: Nicht nur irgendwie der Teil in einer Zelle ist, der Energie produziert sondern ein hoch dynamischer Stress-Umweltsensor ist darauf reagiert, wie die Anforderungen eben mit besteht.
00:19:34: Und das lässt sich vielleicht auch darüber erklären warum dann auch diese mütahontriale DNA auch hier eine wichtige Rolle spielt und so vielleicht doch eigene Strukturen produzieren können, antioxidative Systeme aktiviert werden können usw.
00:19:47: Das was du gerade beschreibst ist genau der spannende Ansatzpunkt.
00:19:50: wenn wir darüber reden Was können wir eigentlich für unsere Mütahondrien tun unterstützend?
00:19:55: Genau!
00:19:56: Wir reden hier von einem Reizsystem, also ein quasi Sensor unserer Zellen der aus Stress- und Umweltfaktoren supergut reagieren kann.
00:20:06: Jetzt haben wir eben Reize die vor allen Dingen chronisch wirken Bewegungsmangel ich bewege mich nicht mehr so werden Mitochondrien abgebaut.
00:20:12: Ich ernähre mich sehr energiereich.
00:20:15: ja wenn so viel Energie da ist dann brauche ich nicht viele Mito Chondrien.
00:20:18: ich ernähren mich mikronährstoffarm.
00:20:20: Dann kann die Energieproduktion vielleicht nicht richtig stattfinden.
00:20:23: Ich entwickelne Insulinresistenz und auch hier schade ich meinen Mütter-Horn-Rin.
00:20:28: Oder ich hab natürlich einen anderen auslösenden Faktor, der dazu führt wie beispielsweise infektion, chronische virale Infektionen die sehr viel oxidativen Stress zu viel oxidative Stress in der Zelle erzeugen und vor allen Dingen in den Müttern Rinnen dass sie nicht mehr richtig funktionieren.
00:20:46: Und jetzt drehen wir das aber einmal um und reden quasi wieder mal von etwas, was auch tief in unsere Revolution verankert ist und das sind Hormetische Reize.
00:20:56: Was sind Hrmetische Reizer?
00:20:57: Wir reden von Dosis-Wirkungsabhängigkeiten von Reizen die potenziell tödlich wären.
00:21:04: also du hast eben gesagt Beispielsweise, ich sitze bei hundert Grad in der Sauna.
00:21:08: Klar,
00:21:09: mache ich das eine Stunde?
00:21:10: Ganz
00:21:10: genau!
00:21:11: Bin ich gegrillt?
00:21:12: Mache ich's zehn Minuten?
00:21:13: ist es ein hormetischer Reiz.
00:21:15: Und wenn nicht quasi die Dosiswirkung von Hitze und Kälte mit berücksichtigen und Quasi Intensität- und Expositionsdauer mit Berücksichtige?
00:21:26: also genau das gleiche Prinzip.
00:21:27: Ich kann unter einer kalten Dusche da ist bewegt sich das Wasser, es fühlt sich noch mal ein bisschen intensiv an.
00:21:33: Es hat unterschiedliche Effekte aber es wird auch Einfluss nehmen auf die Energieproduktion in den Zellen.
00:21:38: Bei Kältereizen ist es super spannend und super gut untersucht.
00:21:42: Da haben wir schon einmal über das sogenannte braune Fettgewebe gesprochen.
00:21:46: Der Kälterreiz auf der Haut aktiviert unser Stresssystem.
00:21:51: Neuartrenalin würde ausgeschüttet Und NeuARTrenalin dockt dann diesen braunen Fett-Gewebe an Primae.
00:21:57: erstmal Babys haben zur verbesserten Energieproduktion oder zu Verbesserten Wärme-Produktion.
00:22:02: Aber was ist diese Wärmeproduktion eigentlich?
00:22:05: Es ist ein Prozess der Energieproduktion und braunes Fettgewebe heißt es deshalb, wenn ich hier rein soome in dieses braune Fett Gewebe finde eine hohe Dichte in diesen Fettsälen an Mühltochandrien.
00:22:15: So das heißt hier kann natürlich einen aktivierenden Faktor haben, der sich nicht nur auf braunes fett gewebe sondern natürlich im Idealfall auch auf andere Zellen auswirkt.
00:22:25: Jetzt geht es quasi darum, Hormetische Reize zu identifizieren.
00:22:29: Die explizit auch für die Mito-Hondrien sinnvoll sind und wir nennen sie quasi Mitohormetischer Reize.
00:22:37: Dazu zählt Hitze und auch Kälte.
00:22:40: Und das was ich gesagt habe, was Mitochondrien schädigen könnte oder in ihrer Funktion einschränken könnte ist ja tendenziell eher auch die gegenüberliegenden Reize also nicht Überernährung.
00:22:50: Das Ziel ist jetzt nicht Unterernährungen aber wenn einen gewissen Stressor in der Zelle auslösen kann, dass keine Energie oder weniger Energie vorhanden ist.
00:22:59: Also beispielsweise Fasten gehört mit dazu oder nüchterne Bewegung gehört mit dazu weil plötzlich in der zelle ein Sensor aktiv wird der mir sagt oh hier ist zu wenig energie verfügbar und im umkehrschluss reagiert die zelle direkt und unmittelbar darauf.
00:23:16: und längerfristig wenn ich das als hormetischen reiz zur gegebenen zeit auch wieder wiederhole dann werden nach und nach neue Mütterhondrien gebildet.
00:23:26: Das ist ein relativ klar beschriebener intracellulärer Mechanismus, der quasi dafür sorgt dass mehr Müttern als genetisches Programm abgespielt werden neu neugebildet werden können und ich damit die Dichte der Mütte Hondrien natürlich sehr gut beeinflussen kann.
00:23:40: Und hier spielen diese hormitischen Reize eine sehr sehr wichtige Rolle.
00:23:44: Leute, lasst uns hier einen kurzen Break machen.
00:23:47: Ihr wisst wir sprechen bei den Health Nerds jede Woche über spannende Themen rund um Gesundheit, Leistungsfähigkeit und natürlich auch Longevity.
00:23:55: Und klar ist auch damit unser Körper optimal funktionieren
00:23:58: kann
00:23:59: braucht er die richtigen
00:24:00: Bausteine.
00:24:01: Das Problem?
00:24:02: Unsere moderne Ernährung liefert oft nicht mehr ausreichend Vitamine Spurenelemente und genau die Stoffe die biologisch wirklich entscheidend sein können.
00:24:11: Und genau hier kommt artgerecht ins
00:24:13: Spiel.
00:24:14: Artgerecht, das ist die Company hinter den Health Nerds und entwickelt evidenzbasierte Supplements nach strengsten Reinheits- und Qualitätsstandards.
00:24:23: Immer mit dem Blick auf die entscheidende Frage – was braucht unser menschlicher Körper wirklich?
00:24:28: Und welche Mechanismen hat uns die Evolution mit auf unsere Reise gegeben?
00:24:33: Also egal ob Immunsysteme, Darmgesundheit, Zellschutz, Performance oder Healthy Aging und natürlich Longevity Artgerecht entwickelt Lösungen, die wissenschaftlich fundiert sind und gezielt dort ansetzen wo moderne Lebensweise häufig Probleme verursacht.
00:24:50: Und exklusiv für unsere HealthNerds-Community gibt es einen Rabattcode mit healthnerds-fünftzehn.
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00:25:16: Alle Infos und den Rabattcode findest du natürlich auch noch einmal in den Show-Notes.
00:25:21: Und jetzt geht's weiter.
00:25:23: Also wir fassen nochmal zusammen Matthias.
00:25:24: Bewegung, Muskeltraining und Krafttraining ist ein absolut positives Ding was wir machen können um unsere Mitochondrien zu unterstützen.
00:25:33: Ja
00:25:33: da gehe ich aber gerne noch mal
00:25:34: rein
00:25:35: weil Zweifelsohne ist Krafttrainig enorm wichtig für Langlebigkeit, für Muskel-Erhalt und für Muskelaufbau auch noch im höheren Alter usw.
00:25:44: Für den Stoffwechsel insgesamt.
00:25:46: wir haben gesagt aktive Muskulatur produziert extrem viele Myokiner also Botenstoffe der Muskulatur die Einfluss nehmen auf Entzündung, Stoffwechsel, Energieverteilung.
00:25:56: wichtig sind für das Gehirn und die Funktionsweise des Gehirns.
00:25:59: gar keine Frage.
00:26:00: Aber in dem Falle haben wir eine sehr spezifische Bewegung, die für Mütter-Hondrien sehr gut geeignet ist.
00:26:06: Und das ist vor allen Dingen der Bereich alles rund um Ausdommertraining und sogenanntes Schwellentraining also an einem Laktatbereich wo ich quasi kurz vor Umschalten bin im anaeroben Bereich sprich die Müttern gerade noch so arbeiten.
00:26:21: Das macht alte Müttehontrenstrukturen kaputt, macht auch ein bisschen mehr oxidativen Stress Und der Körper und insbesondere die Mütter-Hondrien, bzw.
00:26:30: die Zellen fangen dann an, körpereigene Antioxidantien zu produzieren.
00:26:35: Das ist der Bewegungsreiz, der hier besonders wichtig ist.
00:26:38: also Stichwort Schwellentraining, Ausdauertraining bis hin zur nüchternen Bewegung all das es sinnvoll für Müttehondrien und Müttherontrogenese.
00:26:47: So
00:26:47: da können Haken dran machen?
00:26:49: Dann hast du gerade auch sehr gut erklärt das Thema Hormetische Reize Also Kälte Hitze, Sauna, solche Dinge.
00:26:55: Auch das hat einen positiven Effekt.
00:26:58: und jetzt will ich natürlich von dir noch erfahren das Thema Ernährung.
00:27:01: Müssen wir auch da auf bestimmte Dinge achten?
00:27:03: können wir aktiv etwas tun?
00:27:05: gibt es einen Ernährungsstil?
00:27:07: du hast schon das Thema auch Fasten angesprochen also durchaus auch mal Phasen des Verzichts oder des Manges zu haben Das Thema Überessen zu viel Zucker, zu viel Kalorien und zu viel von allem auch als negativ dargestellt.
00:27:21: Gibt es aber noch etwas was man ernährungsseitig beachten sollte?
00:27:24: Absolut!
00:27:25: Also dort sind nochmal unter streichen.
00:27:27: Quantität ist ein ganz entscheidender Punkt für den Stoffwechsel insgesamt.
00:27:32: Aber für Mütter-Hondrien eben auch das würden wir hier auch als Hormetischen Reiz quasi mit einordnen.
00:27:37: Intermittierende Fastenmethoden mit zu verwenden natürlich Je nach Dosierung und je nach Umsetzung muss das nicht dauerhaft und ständig sein, aber durchaus eine Maßnahme die hier sehr gut geeignet ist.
00:27:49: Warum?
00:27:50: Es kommt in der Quantität auch an Energieverfügbarkeit zum Energiemangel oder einer reduzierten Energie- verfügbarheit und der Körper, die Zellen, die Organe müssen sich jetzt irgendetwas überlegen wo bekomme ich Energie her?
00:28:04: so dass es ein Aspekt für die metabolische Flexibilität natürlich sehr entscheidend ist natürlich extrem wichtig, dass wenn Energie in der Zelle abfällt nicht nur ich Reserven aus Fets und Fetts auch beispielsweise lösen kann sondern die Zellen auch verstehen.
00:28:22: Jetzt kommt weniger Energie an also brauche ich mehr Mütthorhontrien damit ich mit der weniger verfügbaren Energie besser Energie produzieren kann und unterschiedliche Energieträger verwenden kann weil nochmal zum Verständnis die Energieproduktion diese oxidative Phosphorylisierung in den Müthtorhondrien findet statt mit Fettsäuren als Basis, mit Glucose als Basiss und mit Aminosäuren.
00:28:46: Die werden eingeschmeißt teilweise aber das sind die Energieträger.
00:28:50: Während keine Mütterhontrien da bliebe mir nur Glucase in der Fermentation.
00:28:55: Das reicht nicht aus zumindest für Homo sapiens und nicht auf Dauer und von daher ist es wichtig dass neue Müttern durch dieses Fasten oder Energiemangel, man kann auch über Kalorienrestriktion sprechen.
00:29:10: Oder Energierestriktion sprechen hat einen positiven Impact auf die Mütter und Drehen.
00:29:16: Und qualitativ in der Ernährung ist vorne mit dabei Dinge, die wir auch schon durchaus hier auch mit besprochen haben wenn wir natürlich eine vielfältige Ernährungen sprechen und möglichst natürliche und Pflanzenvielfalt quasi in der Nahrung mit dabei haben.
00:29:34: Warum?
00:29:35: Weil wir in der hohen Pflanzendiversität eine hohe Dichte an sekundären Pflanzenstoffen haben, flavanoiden haben.
00:29:41: Und das sind indirekte Antioxidantien und super wichtig und hilfreich für die Funktionsweise der Mütterhornrinne.
00:29:47: also da sollte man auf jeden Fall darauf achten bis hin zur Mikronährstoffdichte wenn wir über B-Vitamine sprechen, über Magnesiumversorgung sprechen Und bis hin dann noch zum Thema der Supplementierung, wo man beispielsweise über Coenzyme-QC entsprechen kann.
00:30:03: Oder auch andere Zuckervarianten die nicht so wirken wie Klokose oder Riebose, was der Körper selbst auch bilden kann aber auch notwendig ist zur Bildung von Energie und alles was letztendlich hilfreich ist das Mütterhonderin gut funktionieren können.
00:30:20: Im größten Teil kann ich eine vielfältige Ernährung hier durchaus mit abdecken.
00:30:26: zielte Supplementierung kann man dann an der einen oder anderen Stelle natürlich drüber
00:30:30: nachdenken.
00:30:31: Also sehr komplex, umfänglich.
00:30:33: viele Themen spielen da rein und haben Einfluss darauf wie unsere Mitochondrien arbeiten können oder eben nicht.
00:30:40: die gute Nachricht ist sie reagieren sehr stark auf unseren Lebensstil.
00:30:44: Und das sind beide Richtungen, also auch wenn wir vielleicht jetzt uns selber mal an die Nase fassen und sagen oh da habe ich aber von dem was der Matthias gerade erzählt hat in letzten Jahren nicht so viel richtig gemacht.
00:30:52: man kann es ändern.
00:30:53: ja also wir können da relativ schnell eine Veränderung feststellen wenn wir eben anfangen uns entsprechend zu ernähren zu bewegen und unser Leben anzupassen.
00:31:04: Ich werfe dir noch mal zwei, drei Begriffe zu Matthias zum Thema Mitochondrien.
00:31:08: Gebt man nur kurz dazu bitte immer so ein Satz, eine Einschätzung.
00:31:11: das Thema Schlaf und Mito Chondrieren oder Schlafqualität und mit Chondrien?
00:31:16: Extrem wichtig!
00:31:17: Ein extrem wichtiger Faktor ich habe es gerade schon erwähnt sowohl als Störfaktor bei Schlafmangel Also quantitativ zu wenig Schlafen oder Verschiebungen im zirkardianen Rhythmus, auf jeden Fall.
00:31:27: Schlaf ist essentiell für Reparaturprozesse, Regenerationsprozessen, Entzündungsregulation, Hormonbalance und natürlich auch Energieproduktion.
00:31:35: Und dann wissen wir chronischer Schlafmangel reduziert Insulin-Sensitivität aber eben auch direkt die mütehontriale Funktion, die regenerative Kapazität – das kann durchaus einer der Treibenden Faktoren sein, der dazu führt dass auch Mütter-Hondren in ihrer Funktion abnehmen können.
00:31:53: Das heißt die Vorstellung ich versuche jetzt durch mein Training meine Müttern zu beeinflussen durch meinen Ernährungsverhalten und so weiter.
00:32:00: alles valide Punkte kann man durchaus umsetzen.
00:32:04: schlaf ist aber ganz vorne mit dabei und extrem notwendig.
00:32:07: Das Thema Entzündungen hab ich hier noch auf meinem Recherche-Zettel, chronische Entzindungen und Mitochondrien.
00:32:13: Wie ist da das Zusammenspiel?
00:32:15: Eine sehr enge Verbindung.
00:32:17: Die Frage ist immer so ein bisschen wofängtes an.
00:32:19: Ich habe es eben schon versucht Eingangs zu beschreiben.
00:32:21: also was war zuerst?
00:32:23: War erst die mitochondriale Dysfunktionen, die zur chronischen Entzindung geführt hat oder gab es eine andere Grunderkrankung, die zum Mito Chondrien Störung geführt haben.
00:32:32: Die Verbindungen sind relativ eng.
00:32:35: Wir wissen, wenn wir über die Merkmale des Alterns sprechen – Hallmarks of Aging haben wir auch eine Episode mal zugemacht.
00:32:42: Wissen wir das die Mütter-Hondriopatie einer der Hauptmechanismen ist, der quasi Alterung vorantreibt?
00:32:48: Weil die Energieproduktion nicht mehr gut funktioniert, Zellen gehen kaputt.
00:32:51: Man sieht es vielleicht sogar nach außen oder organe Gewebstrukturen funktionieren nicht mehr Gut und chronische Entzündungen sind natürlich auch wieder eine Folge oder ein Beschleuniger Das heißt, was dann noch immer die Ursache der chronischen Entzündung ist.
00:33:05: Also der Alterungsprozess an sich weil wir Zellen haben, die entzündliche Botenstoffe produzieren mit zunehmendem Alter vielleicht oder vielleicht auch viscerales Fett, was zur chronischen Erzündungen führt und eine gestörte Barriere-Situation im Darm sorgt für die Bildung von proentzündlichen Bodenstoffen.
00:33:23: Und jetzt kommt der spannende Punkt, die Verbindung zu den Mütterhondrien.
00:33:26: Das macht letztendlich mehr oxidativen Stress und zu viel oxidativer Stress, der nicht mehr kompensiert werden kann wird die Müttern mit einschränken.
00:33:35: Ich kann das nicht final sagen was dann der Mechanismus zuerst war aber die Verbindung ist relativ klar und klar wenn wir über so ein Mechanismus sprechen.
00:33:45: in der Einordnung wo steht es?
00:33:47: Wir haben hier eine sehr enge Verbindung.
00:33:49: wichtiger ist dass wir die Mötterhonderien unterstützen.
00:33:51: Und jetzt abschließend Matthias, wollen wir nochmal zwei negative Dinge besprechen.
00:33:56: Also ich fasse mal zusammen du hast schon gesagt Bewegungsmangel ist ein negativ Thema.
00:33:59: dauerhafter Stress ist ein Thema was einen negativen Einfluss hat.
00:34:02: permanentes überessen ja also zu viel einfach in unserem Organismus an Zucker an Kalorien Und chronisch hohe Blutzuckerwerte.
00:34:12: Auch ein Thema, das die Mitochondrien schädigt oder stresst.
00:34:16: Zwei Sachen auf die ich aber noch mal gucken möchte.
00:34:18: Vielleicht kannst du da auch nochmal kurz eine Einschätzung geben.
00:34:20: Rauchen und Alkohol!
00:34:24: Nicht nur für die Mithochondrieren, aber beides katastrophal.
00:34:26: Beides lässt sich erklären.
00:34:29: Beim Rauchen haben wir die Aufnahme über die Lunge und damit auch ne sehr hohe oxidative Last.
00:34:35: Und dementsprechend nen potenziellen schädlichen Faktor einfach Zelluläre Strukturen grundsätzlich, aber insbesondere auch die Mütter-Hondrien.
00:34:42: Und bei Alkohol haben wir die Aufnahme eben darm, aber die Entgiftung in der Leber – da brauchen wir auch antioxidative Systeme und in der Phase II.
00:34:51: Entgifting der Lebers natürlich auch andere Substanzen, die produziert werden müssen.
00:34:55: Zu viel Alkohl ist aus vielerlei Hinsicht nicht gut für Mütte-Honorien, aber auch vor allen Dingen in der chronischen Verwendung, in der Regelmäßigkeit wirklich ein
00:35:03: Problem.".
00:35:03: Matthias, großartig.
00:35:05: Viel gelernt?
00:35:06: Lass uns abschließend noch klären kann ich meine Mitochondrien irgendwie ja also ich hoffe du guckst jetzt nicht komisch testen lassen.
00:35:13: gibt es da tatsächlich irgendeine Möglichkeit herauszufinden?
00:35:17: wie ist in der status quo von hundert prozent topleistung wo stehe ich da ungefähr?
00:35:23: oder ist das zukunftsmusik?
00:35:25: was was kann ich machen um daran gefühlt zu bekommen?
00:35:27: nein es gibt durchaus möglichkeiten eine hauskunft über die energieproduktion in den Zellen zu bekommen.
00:35:35: Also man kann sowas wie intracelluläres ATP bestimmen, also wie viel Energie ist da und das zu vergleichenden Populationen herausfinden ist es zuviel oder zu wenig?
00:35:44: Es gibt Testungen die quasi die Funktionsweise der Atmungskette Das ist ja das wo die Energieproduktion im final in dem mitochondrieren stattfindet zu testen.
00:35:54: Da gibt es von verschiedenen Laboren eine Art Testmethode, wo aus dem Blut genommen an Achtung jetzt einen weißen Bruttkörper hin weil die haben Mütterhondrien testen kann wie die Energieproduktion mit abläuft und damit zu versuchende Überdragung auf auch andere Gewebstrukturen mitzutreffen, weil natürlich auch hier klar ich teste an der Einzelle und übertrage das logischerweise dann auf andere Bereiche.
00:36:20: Ich weiß bei der Mütterhontripartie nicht ob es immer notwendig ist final das mit zu bestimmen.
00:36:25: Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten Informationen über den Energiestoffwechsel zu bekommen, verschiedene Enzyme, die man auch im Blut mitbestimmen kann.
00:36:33: Aber vor allen Dingen geht es dann häufig um die Symptome und die Beschwerden, die die Patientinnen und Patienten quasi auch mit erwähnen.
00:36:41: Mitho-Hondripartien spielt eine Rolle bei Themen rund um Long Covid, Chronic Fatigue Syndrome beispielsweise, auch andere Erschöpfungszustände Burnout aber eben auch bei Herzkreislaufstoffwechselerkrankungen usw.
00:36:53: Und die Mithohonrien mitzudenken und zu supporten um das vielleicht noch so zu benennen.
00:36:58: Das macht so oder so Sinn, auch wenn ich es nicht final getestet habe aber es kann je nach diagnostischen oder auch therapeutischem Schwerpunkt durchaus
00:37:07: ein
00:37:08: ergänzender Aspekt in der Diagnostik darstellen und dann durchaus das Bild komplettieren.
00:37:14: Also Matthias großen Dank!
00:37:16: Es hat wieder viel Spaß gemacht deinen Gedanken hier zu folgen.
00:37:21: Was nehmen wir mit?
00:37:22: Also Mitochondrien reagieren auf das, was wir täglich tun.
00:37:27: Auf Bewegung, Schlaf, Ernährung und Stress und sehen scheiden am Ende darüber wie viel Energie unsere Zellen produzieren können.
00:37:36: Und genau deshalb sind gesunde Mitochenrien weit mehr als nur ein Fitness-Thema oder ein Hype-Fitnessthema.
00:37:42: sie beeinflussen tatsächlich wie leistungsfähig unsere zellen arbeiten, wie gut wir regenerieren und möglicherweise eben auch wie gut Wir altern.
00:37:51: Die positive Nachricht, unsere Zellkraftwerke reagieren direkt und ziemlich schnell auf unseren Lebensstil.
00:37:56: Also verbessern wir Bewegung, Schlafqualität und ja haben wir Phasen echter metabolischer Flexibilität.
00:38:03: dann kann die Funktion der Mitochondrien messbar beeinflusst werden.
00:38:07: Und ich finde das ist eine super Nachricht!
00:38:09: Matthias vielen Dank für deine wissenschaftliche Einordnung.
00:38:13: Leute am Montag gibt es ein Health and Hearts Deep Dive zu einem spannenden Thema.
00:38:17: bis dahin einen Tolles Wochenende, eine schöne Zeit.
00:38:20: In Deutschland ist es heiß momentan.
00:38:22: Gutes Wetter!
00:38:23: Ich hoffe ihr tankt ein bisschen Sonne und wir hören uns am Montag wieder bis dahin.
00:38:27: Bleibt neugierig und bleibt gesund!
00:38:29: Vielen Dank!
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