Wearables: Wie Smartwatches & Co. Medizin und Gesundheit verändern
Shownotes
„Wir sammeln mit Wearables gerade die größte Gesundheitsdatenbank der Menschheitsgeschichte.“ Smartwatches, Fitness Tracker, Smart Ringe und andere Wearables sind längst mehr als technische Spielereien. Millionen Menschen messen heute täglich Herzfrequenz, Schlaf, Bewegung, Stress, Sauerstoffsättigung oder Trainingsdaten. Allein 2025 wurden weltweit mehr als 611 Millionen Wearables ausgeliefert. Damit entstehen jeden Tag Milliarden Gesundheitsdaten aus dem echten Leben. Doch was können diese Geräte tatsächlich messen? Und welche Werte sind wirklich zuverlässig?
Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum nehmen die Welt der Wearables unter die Lupe. Von Apple Watch, Garmin und WHOOP über Smart Ringe bis hin zu kontinuierlichen Glukosesensoren erklären sie, welche Technologien heute verfügbar sind und wie die Messungen überhaupt funktionieren.
Besonders spannend: Die Wissenschaft kann durch Wearables erstmals langfristige Gesundheitsdaten von Millionen Menschen auswerten. Dadurch entstehen neue Erkenntnisse über Schlaf, Bewegung, Herz Kreislauf Gesundheit, Stressbelastung und Regeneration. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Studienlage klare Grenzen. Herzfrequenz, Ruhepuls, Schrittzahl und Schlafdauer werden inzwischen erstaunlich präzise erfasst. Deutlich schwieriger wird es bei Kalorienverbrauch, Schlafphasen, Stress Scores oder Recovery Werten. Hier liefern die Geräte oft eher Schätzungen als echte Messungen.
Die Folge erklärt, welche Wearables für welchen Einsatzzweck sinnvoll sein können, warum Trends oft wichtiger sind als einzelne Messwerte und weshalb Daten niemals das eigene Körpergefühl ersetzen sollten. Außerdem geht es um die Frage, ob Wearables die Medizin der Zukunft verändern könnten und welche Chancen, aber auch Risiken, mit der wachsenden Selbstvermessung verbunden sind.
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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:01: Die Einzelmessung vieler Parameter auch Hauttemperatur sind Orientierungswerte.
00:00:05: Das spannende für einen individuell ist der Trend, das glaube ich wird ein spannender Aspekt sein Krankheiten wirklich Jahre früher erkennen zu können.
00:00:13: Wir müssen es nicht so dystopisch betrachten im Sinne von okay eine Sache anerstören irgendwas in den Ohren da noch was im Mund jede Öffnung ist irgendwie mit irgendeinem Sensor versehen.
00:00:23: Die meisten Tracker sind mit in der Messgenauigkeit bei dem Thema Ruhepuls und Herzfrequenz, bei gleichmäßiger Ausdauerbelastung relativ
00:00:32: gut.
00:00:45: Leute wir sprechen heute über ein Thema das sich viele aus unserer Community gewünscht haben.
00:00:49: es gab immer wieder Nachrichten.
00:00:50: könnt ihr dazu bitte mal eine Folge machen?
00:00:52: Könnt ihr das erklären?
00:00:53: Könnte dir das Thema ein bisschen beschreiben und auch mal Grenzen aufzeigen.
00:00:58: Und vielleicht aber auch zeigen, was schon wirklich gut funktioniert?
00:01:01: Es geht um variables also um kleine technische Helferlein die wir am Körper tragen, die wir mit uns rum schleppen den ganzen Tag und die uns Daten liefern.
00:01:12: Und da gibt es viele Dinge, Schrittzähler Smartwatches Ringe Sensoren Fitness Tracker.
00:01:19: Die Dinger messen Herzfrequenz Schlaf unseren Stress die Sauerstoff Sättigung unseren Zyklus Training Kalorienverbrauch und einige Versprechen sogar Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken geben zu können.
00:01:31: Der Markt an Variables ist riesig.
00:01:34: Ich habe eine aktuelle Zahl mitgebracht Im vergangenen Jahr, zweitausendfünfundzwanzig wurden weltweit über sechshundertelf Millionen Variables ausgeliefert.
00:01:44: Eine gigantische Zahl!
00:01:46: Gleichzeitig wachsen große Marken und Geräte wie Aura das sind die, die diese Ringe haben.
00:01:52: Woop, die Apple Watch kennen wir alle oder auch Garmin.
00:01:55: wenn ihr Sport macht dann habt ihr mit Sicherheit auch irgendein Garmengerät.
00:01:58: Die wachsen immer mehr in eine Richtung wo Experten sagen Das ist schon so was wie ein kleines Gesundheitslabor am Handgelenk oder Finger.
00:02:06: Und genau da wird es spannend.
00:02:08: Denn was können diese Geräte wirklich?
00:02:11: Welche Werte sind zuverlässig, wo liefern sie sinnvolle Orientierung?
00:02:15: und wo entsteht vielleicht nur die Illusion von Kontrolle?
00:02:19: Was sollten wir tatsächlich tracken?
00:02:21: Was bringt einen echten gesundheitlichen Mehrwert?
00:02:24: Und wann wird die Selbstvermessung vielleicht eher zum Stressfaktor?
00:02:30: Darüber wollen wir sprechen mit Matthias Baum unserem Gesundheitswissenschaftler und Health Nerd.
00:02:34: Mathias Schönes du da bist!
00:02:35: Hi Hallo
00:02:36: Felix, ich freue mich immer mit dabei zu
00:02:37: sein.
00:02:38: Und ich sehe direkt an deinem Handgelenk auch einen Tracker?
00:02:42: Was
00:02:42: hast du da?
00:02:43: Ja gut für die Menschen, die mich kennen oder häufiger auch mal sehen, ich trage sogar zwei unterschiedliche Tracker und wechseln auch immer noch mal zwischendrin weil das Thema eben so ein auf der einen Seite ein Trend-Thema ist und weil mich natürlich auch am eigenen Leib interessiert was können die Dinger, was passiert da?
00:03:01: und weil mir viele danach fragen So, und dann muss ich natürlich Rede-und Antwort stehen können.
00:03:06: Und auch mit den unterschiedlichen Messsystemen umgehen können, dass man das einordnen kann ohne Werbung zu machen.
00:03:14: Linke Seite Apple Watch, rechte Seite Woop.
00:03:18: aktuell Super!
00:03:20: Welche Werte sind da für dich?
00:03:22: Sag mal worauf guckst du als erstes wenn du morgens auffaust?
00:03:25: Das ist vielleicht schon der erste wichtige Punkt.
00:03:27: Ich versuche eben genau nicht morgens unmittelbar draufzuschauen.
00:03:31: Das bringt mich zu einem der größten Kritikpunkte dabei.
00:03:34: Bei mir kommen da so zwei Welten zusammen, das eine ist dass ich schon ein ja auch datengetriebener Mensch bin und Daten- und Messwerte Objektivierungsmöglichkeiten sehr sinnvoll finde.
00:03:45: die andere Ebene ist wie funktioniere ich für mich?
00:03:48: Wie komme ich in meinem Alltag für mich selbst auch zurecht.
00:03:51: also wo habe ich selbst nach Reflektionsmöglichkeit wie nämlich Dinge an mir selbst war?
00:03:57: Und da kommen zwei Welten zusammen und das ist noch etwas, was ich immer empfehlen würde.
00:04:02: Nutzen der Daten auf der einen Seite und auf der anderen Seite aber erst auch mal selbst einschätzen.
00:04:07: Das heißt erste Antwort!
00:04:09: Ich fange nicht an morgens direkt drauf zu schauen.
00:04:12: Aber was mich interessiert ist vor allen Dingen das Thema Schlaf.
00:04:17: Das ist so mit der Hauptpunkt warum ich auch beispielsweise Bub verwende aktuell um hier einmal zu checken wie funktioniert es mit dem Schlaf?
00:04:25: Jetzt werden einige sagen, jetzt kannst du doch mit einer Apple Watch auch machen.
00:04:28: Kritikpunkt ist hier für mich eher die Akkulaufzeit.
00:04:31: Das ist nochmal so ein anderer Aspekt dabei und auch die Frage wie sinnvoll es ist noch ein elektronisches Gerät in der Nacht auch noch mit dabei zu haben?
00:04:38: Auch das darf man sicherlich auch noch mitteberlegen.
00:04:41: aber Schlaf finde ich einen interessanten Aspekt wenngleich und das schon mal vorwegzugreifen Die Genauigkeit.
00:04:50: Mit Genauigkeit meine ich nicht im Gerät selbst, sondern wenn man das auch mit anderen Geräten vergleicht oder wenn man sich das genauer anschaut.
00:04:57: Es schwierig ist wie deutlich diese Themen von Schlafqualität also Tiefschlafphasen, Remschlafasen, Wachfasen und Leitschlaf-Fasen wirklich adäquat abgedeckt werden.
00:05:09: Schlafdauer funktioniert eigentlich bei den meisten Geräten sehr gut.
00:05:12: Aber diese Nuancen in den Einstellungen, wo man dann wirklich genau sagen kann okay das ist jetzt Remschlaf
00:05:19: Das
00:05:20: siehst du in den Daten immer sehr aufgehübscht.
00:05:22: In der Grafische Benutzeroberfläche sagt man auch super ich hatte heute anderthalb zwei Stunden Remschlauf beispielsweise Dann ist doch alles wunderbar.
00:05:31: Ob das genauso ist?
00:05:32: Das ist der große Kritikpunkt des großen Problems was wir bei den Trackern auch insgesamt mit haben dass die Daten sehr heterogen sein können.
00:05:40: So und das wollen wir uns heute ein bisschen genauer anschauen.
00:05:43: Jetzt ist es spannend, du hast ja zwei Variables hast Du gerade gesagt eine links einen rechts einer einen tracker Wenn du die Daten mal vergleichst, also beide Tracken schlafen.
00:05:52: Sind die gleich oder denkst du manchmal so okay?
00:05:55: Also laut meiner linken Hand habe ich sehr gut geschlafen, laut meiner rechten Hand war ich total unruhig.
00:06:00: Genau!
00:06:01: Bei Schlaf weiß ich es nur bei Woop.
00:06:03: Habs aber natürlich mit Apple auch schon getestet, keine Frage.
00:06:07: Schlafdauer ist sehr ähnlich, Schlafphaseneinteilung eher ein bisschen unterschiedlich, auch unterschiedliche Darstellungen.
00:06:15: Man kennt es ja vielleicht selbst auch mal, dass man in der Nacht aufwacht und vielleicht wirklich bewusst in der nacht wahrgenommen hat, vielleicht auf eine Uhr geschaut oder auf Toilette war.
00:06:23: Dann ist es auch interessant ... Ist mir auch schon häufiger einmal aufgefallen, das man dann nicht unbedingt ablesen kann.
00:06:29: okay da war ich jetzt wach sondern gibt er dann vielleicht ne Rämschlafphase oder ähnliches mit an.
00:06:36: Das ist eben auch so eine Ungenauigkeit.
00:06:38: Und dann ist ein Thema, wo ich auch gerne darauf schaue.
00:06:41: Auch ein Thema in der Praxis beispielsweise oder wo wir hier auch schon häufiger darüber gesprochen haben wenn es um das Thema der Herzratenvariabilität geht.
00:06:47: Da haben ja auch schon mal drüber gesprochen
00:06:49: d.h.,
00:06:50: die elektrische Aktivität am Herzen nicht in der EKG also zwar schon EKG-Genauigkeit aber es geht mir jetzt nicht um einen EKG Elektrokardiogramm dass geschrieben wird sondern es geht erstmal nur um die Unterschiede der elektrischen Herzaktivität von der einen Aktivität zur nächsten Aktivität.
00:07:08: Und die sollte variabel sein und die lässt sich angeben in der sogenannten Herzraten oder Herzfrequenz-Variabilität, und hier soll es immer schöne Unterschiede geben.
00:07:19: Vereinfacht ausgedrückt bedeutet eine höhere Variabilität das wird gemessen in Millisekunden als Standardabweichung.
00:07:26: Eine höhere variabilität bedeutet eben auch dass das vegetative Nervensystem vereinfacht ausgedrückt besser anspringen kann Und man mit Stress vielleicht besser umgehen kann und ähnlichem.
00:07:37: Da ist der Unterschied, wenn ich meine Linke zur rechten Hand unterscheide, dass sich hier die Werte enorm unterscheiden.
00:07:43: Aber das hat noch nicht mal etwas mit den Messsensoren zu tun sondern mit dem Zeitpunkt.
00:07:48: Der eine Tracker Apple beispielsweise misst typischerweise stündlich einer Herzratenvariabilität Und woob, misst einmal pro Tag.
00:08:00: Und zwar immer in der Nacht und meistens immer in einer Tiefschlafphase.
00:08:03: Also auch hier gibt es natürlich nicht nur an der ... Es ist ja die eine Überlegung, die man vielleicht hat zu Sensorengenauigkeit oder Ähnlichem, sondern vor allem noch Messzeitpunkt.
00:08:13: wann findet etwas statt?
00:08:14: Das ist nicht was ich von außen steuern kann.
00:08:16: Ich kann jetzt nicht dem Eingerät heute sagen okay jetzt bitte nach HRV-Messungen machen, sondern das passiert automatisch und läuft mit Und liefert so letztendlich Daten und dann sieht man ganz klar deutliche Unterschiede in den Messwerden.
00:08:31: So, bevor wir uns gleich nochmal anschauen was es für Variables gibt und was wirklich auch mittlerweile gut gemessen werden kann und was vielleicht nicht.
00:08:38: so gut, müssen wir an dieser Stelle auch noch mal eine kurios Warnung aussprechen ist mir bei der Recherche untergekommen.
00:08:45: Es gibt einen Fall und wahrscheinlich gibt es mehrere, aber ein dokumentierten und öffentlich vorgetragenen Fall das an Ehepaar zwei Variables miteinander connectet hat weil sie immer gemeinsam Sport gemacht haben.
00:08:57: Und sich sozusagen gegenseitig auch pushen wollten.
00:09:00: wer verbrennt mehr Kalorien, wer macht mehr Schritte, wer ist beweglicher?
00:09:04: Und das Problem war, dass der Mann von den beiden immer wieder mal auch auf Geschäftsreise war und dann hat seine Uhr plötzlich mitten tief in der Nacht um drei Uhr zwei Uhr heftigsten Kalorienverbrauch und heftigste Aktivität angezeigt.
00:09:18: Und Matthias lacht schon.
00:09:19: also es kam dann raus, dass er seine Frau betrogen hat, dass sie fremdgegangen ist mit irgendeiner Arbeitskollegin und immer nachts haben die sich dann halt im Hotel getroffen und er kamen große Erklärungsnot weil seine Frau immer wieder halt Pushnachrichten nachts bekommen hat auf ihrer Watchwurstand.
00:09:36: Hey, dein Buddy ist gerade total aktiv der verbrennt gerade Kalorien Go!
00:09:41: Du musst auch mitmachen.
00:09:42: und dann hat sie natürlich irgendwann zur Rede gestellt gesagt Sag mal was machst du eigentlich immer nachts zwischen zwei und drei Uhr?
00:09:46: Warum isst da so eine Attacke?
00:09:47: Naja also das nochmal am Rande.
00:09:51: Jetzt wollen wir also mal gucken, Matthias.
00:09:52: Die Variables!
00:09:53: Wir nehmen die mal so ein bisschen auseinander.
00:09:55: Es gibt Dinge, die wir am Körper tragen.
00:09:58: Also eine Uhr ist glaube ich das meist verbreitete Variable.
00:10:02: Du hast mir vorhin schon gesagt, die Apple Watch ist die meist verkaufte Uhr der Welt Nicht jetzt nur als Variable oder als digitale Watch Sondern generell wenn wir von verkauften Uhren sprechen.
00:10:12: weltweit Ist die Apple watch auf Platz eins Ein riesiger Erfolg mit dem am Anfang übrigens viele gar nicht so gerechnet haben.
00:10:18: Das ging erstmal relativ schleppend los Und der Hype war gar nicht so groß vielleicht, auch weil die ersten Generationen noch nicht so genau und nicht so stark waren wie natürlich jetzt die etwas neueren Modelle.
00:10:29: So dann gibt es Variables, die trage ich am Finger also ein Ring ja, der sehr nah sozusagen an diesem Ring oder Zeigefinger sitzt und dort mit verschiedenen Sensoren verschiedene Sachen tragt.
00:10:43: Dann gibt es natürlich Tracker, die ich sogar in die Haut.
00:10:49: Ich meine, du hast auch mal einen Blutzuckertracker eine Zeit lang getragen.
00:10:54: Wie funktioniert das?
00:10:54: Tut es weh?
00:10:55: Kann ich damit duschen?
00:10:57: wie läuft das ab?
00:10:58: Eigentlich kommen diese Clucose-Trackers und dafür sind sie eingesetzt und sind Teil der Therapie für Menschen mit einem insulinpflichtigen Diabetes.
00:11:09: Typischerweise Typ I Diabetes kann aber auch sein, dass im Kontext eines Typ II Diabetes Meditators dazu kommt Und ich hab eine kontinuierliche Kontrolle.
00:11:17: Man muss sich vorstellen, wenn die Bauspeichertrüse nicht mehr ausreichend Insulin produziert, muss ich ja immer abschätzen okay was esse ich?
00:11:25: wie ist mein Blutzuckerwert im Ausgang?
00:11:27: Wie viel spritze ich mir?
00:11:28: Ist es ein Depot oder direkt Insulinpräparat?
00:11:31: oder wie auch immer?
00:11:32: und normalerweise misst man den Krokosewert in Kapila-Blut an der Fingerbeere.
00:11:37: Das kennen die meisten schon mal irgendwie ob das in der Apotheke oder zu Hause dass sich dann so einen kleinen Piks mit Zettel reingegeben haben und dann so ein Tropfen Blut raus, und dann hat man den Blutzucker wert.
00:11:48: So das ist natürlich aufwendig!
00:11:50: Jedes Mal muss man sich wieder penetrieren mehrfach am Tag, man muss es überprüfen... Und diese dauerhaften Messungen, diese klokose Tracker sind dafür vorgesehen.
00:11:58: die sitzen nicht in den Gefäßen drin sondern sitzen quasi im Gewebe zwischendrin.
00:12:03: Das ist eine kleine sehr dünne Nadel.
00:12:05: bringt man eben mit auch so eine Art Stempel an.
00:12:09: Viele haben das vielleicht schon mal gesehen, ist ein Runder, vielleicht zu dem Durchmesser zwei Zentimeter, drei Zentimeter rundes Gerät weiß...
00:12:18: Wie so'n fünf Fennigstück eigentlich von der Größe?
00:12:20: Noch ein Tickengröße?
00:12:22: also wenn wir jetzt schon in Demark-Zeiten sprechen wahrscheinlich eher sowieso einen Zweimarktstück würde ich eher einstufen nicht Einmark mehr Zweimarks Stück aber nicht fünf Mark Von der Orientierung sticht also hinter dem Oberarm ein und wird da meistens nochmal überklebt.
00:12:37: oder hält auch erst mal für sich, damit kann man duschen und abtrocknen.
00:12:40: Aber diese Nadel, dieser Dorn ist da die ganze Zeit drin?
00:12:43: Merke ich den nicht
00:12:44: drücken?
00:12:44: Nein der ist wenn man sich das anschaut ein paar Millimeter lang sehr dünn und geht in das Zwischengewebe rein.
00:12:51: Achtung!
00:12:52: Nicht in die Blutbahnen, vor allen Dingen wenn ich von oben rein steche... Ich bin ja noch nicht im Gefäß drin sondern er geht quasi ins Gewebe und misst dann von dort aus in der interstiziellen Flüssigkeit, also in den zwischen den Gefäßflüssigkeiten könnte man sagen nicht direkt im Blut die Blutklokose.
00:13:16: Und dieser Zuckerwert wird quasi automatisch wieder auf ein Gerät heutzutage in der App einen Smartphone überspielt.
00:13:23: Und dann kann ich eben mit beobachten, wie sich das entwickelt.
00:13:26: für Patientinnen und Patienten.
00:13:28: Mit insulinpflichtigen Diabetes super hilfreich wertvoll was wirklich abnimmt an Informationen auch Sicherheitswarnungen dass man sagt okay der Blutzuckerspiegel geht zu hoch oder geht so niedrig all solche Sachen kann man mit einstellen.
00:13:42: und ja wir wissen Wir haben auch schon häufig darüber gesprochen dass der Glucose Insulinstoffwechsel ein großes Thema unserer Zeit ist auch noch lange bevor man einen Diabetes entwickelt oder eben aus Autoimmunerkrankungen Typ I Diabetes hat.
00:13:55: Und man eben schon überlegt, na ja wie ist denn mein Blutzuckerspiegel morgens abends in Nüchternphasen und so weiter?
00:14:03: Jetzt gehört mit dazu dass die Werte durchaus ein bisschen unterschiedlich sind im Sinne von der Kapilarblutmessung teilweise auch höher sind Und richtig gut funktioniert es halt beim Menschen, wo das System aus der Bahn geraten ist.
00:14:17: Ehrlich muss man das an dieser Stelle konstatieren.
00:14:19: Es ist nicht dafür vorgesehen für gesunde Menschen eigentlich das dauerhaft zu tracken.
00:14:23: Ich weiß dass es Firmen gibt die das gerne mitgeben wollen aber wir haben auch ein bisschen Phasenverschiebung von.
00:14:30: ich habe etwas gegessen und der Blutzuckerspiegel steigt erst etwas später an Und wir sehen enorme, auch aus jüngeren Daten heraus, enorme Mess-Ungenauigkeiten bei gesunden Menschen mit einem funktionierenden Glucose Insulinstoffwechsel.
00:14:44: Nichtsdestotrotz ist es ein, finde ich nach wie vor auch interessantes Thema.
00:14:48: um mal einen gewissen Einblick zu bekommen ist aber steht ja nicht an erster Stelle dass das jeder unbedingt die ganze Zeit machen muss.
00:14:53: Du hast es ja getragen.
00:14:54: Wie war dein persönlicher Eindruck von dem Ding?
00:14:57: Hat's dir geholfen, war das präzise?
00:15:00: Hatte es dir irgendeinen Mehrwert geliefert oder warst du enttäuscht?
00:15:04: Ich muss an der Stelle gestehen, wenn ich Tracker-Teste, die natürlich auch bewusst etwas ausreizen möchte ... Also nicht nur okay, ich trage das mal zwei Wochen und schau mal was passiert.
00:15:15: Das heißt Erkenntnisgewinn auch dessen, was physiologisch schon nachvollziehbar ist Aber
00:15:22: z.B.,
00:15:23: wie entwickelt sich mein Blutzucker beim Nüchtern-Training, High Intensity Training beispielsweise?
00:15:27: Es war ein super spannender Effekt gewesen, dass ich von meinem Nüchterblutzucker über das Training eine extreme Glucose-Spitze erzeugt habe.
00:15:37: Ich weiß es, hab ich dir schon mal in einem anderen Kontext erzählt gehabt.
00:15:40: Also schießt mein Bluzuckerspiegel hoch!
00:15:41: Eigentlich sah's so aus als ob ich irgendwie einen Cola getrunken hätte oder ähnliches... Aber was sehr sinnvoll ist oder nachvollziehbar, weil intensive Stressaktivität sorgt letztendlich für die Stresshormonausschüttung zu Bereitstellung von Krokose und Mobilisation aus den Reserven.
00:15:57: Ich habe jetzt erst mal nichts zugeführt voraus und dann steigt der Blutzuckerspiegel an, sinkt danach auch wieder.
00:16:02: Ich hab das getestet mit unterschiedlichen Mahlzeitenkombinationen.
00:16:06: Auch ein spannendes Thema.
00:16:07: wie wirkt sich das aus?
00:16:10: die Mahlzeitenkomponenten in Timing, in der Kombination miteinander.
00:16:14: Also nicht nur eine reine Zuckerquelle sondern eben mit Fett und Eiweiß in der kombination mit dabei zu haben wie unterschiedlich bewegt sich das Menge habe ich getestet und habe eben schon auch gemerkt was man im Alltag vielleicht auch schon mal spürt dass man doch irgendwie in so einer Art Naja, ich will nicht sagen fressener Kose kommt.
00:16:32: Aber so müder wird vielleicht nach einer extremeren Mahlzeit größere Menge oder ähnlichen ... Und dann sieht man diese Blutzucker-Bewegung und die entsteht nicht in dem Anstiegs-, sondern eigentlich im Abfallmoment, wo noch Insulin mit dazu kommt.
00:16:46: Das sind meine Erkenntnisse daraus.
00:16:48: Wie gesagt, ich fand das ganz interessant.
00:16:49: Am Ende kriegt man über die längere Messung natürlich auch ein Ergebnis bei den Werten der Einschätzung.
00:16:55: Da kommen wir wieder auf einen ähnliche Punkt zurück dass wir einen Einblick bekommen, wie der Langzeitblutzucker wert ist.
00:17:02: Also HbA ins C. Wir haben immer noch keinen Einblick darin, wie sich Insulin in der Zeit natürlich
00:17:08: entwickelt.".
00:17:09: Also es ist immer am Ende eine gewisse Unschärfe natürlich dabei.
00:17:14: Das schauen wir uns auch gleich nochmal genauer an, aber wir wollen noch mal einen Überblick geben.
00:17:17: also die alles können habe ich schon gesagt sind die Watches ja da gibt's X verschiedene Anbietern Marken und im Grunde messen alle relativ standardmäßig das Gleiche.
00:17:26: Es gibt dann paar die noch mit KI Und mit irgendwelchen Algorithmen bestimmte singe kombinieren können und daraus Ableitungen machen.
00:17:34: dass geht mal besser mal schlechter.
00:17:36: smart Ringe haben wir gesprochen Fitness armbänder quasi noch mal so eine Leitversion.
00:17:41: Meistens haben die auch kein eigenes Display im Vergleich zu den Watches, sondern sind dadurch auch irgendwie sagen wir mal nicht so empfindlich.
00:17:49: man kann nicht irgendwo ein Display kaputt schlagen im Fitnessstudio oder man kann beim Baden oder Duschen das Ding irgendwie ersaufen.
00:17:55: es ist also quasi ein relativ Robustes Teil, da gibt es ja vor allem natürlich den Fokus auf Bewegung.
00:18:03: Auf Bewegungsabläufe, auf Schlaf und Herzfrequenz.
00:18:07: Brustgurte auch ein spannendes Thema sieht man bei professionellen Sportlern im Fernsehen ab und an.
00:18:13: wenn Macherton oder so gelaufen wird dass die einen Brusttracker haben und ihre Herzfreqenzen testen können ist das nochmal von den Werten stärker, weil zum Beispiel näher am Herz, näher im Tor so als wenn ich jetzt am Handgelenk was trage.
00:18:28: oder was ist der Vorteil von einem Brustgurt?
00:18:30: Ja das auf jeden Fall ein spannender Punkt.
00:18:31: Natürlich ist es ein Brust-Gurt und das kennen viele auch noch aus den Zeiten bevor es dieses Smartwatches gab Denn eine der bekanntesten Hersteller in dem Bereich ist Polar, die quasi sehr früh mit auch Brustgurten und einer genaueren Messung begonnen haben.
00:18:46: Für viele immer auch nervig gewesen, dass man gesagt hat okay ich brauche dann irgendwie ne Uhr unten Brust gurt.
00:18:52: früher waren dieses Thema auch getrennt.
00:18:53: es gab noch mal spezielle Schrittzähler zum Laufen die man sich an die Schuhe gemacht hat.
00:18:57: Die Zeiten sind quasi etwas vorbei aber die Genauigkeit is schon wichtig!
00:19:01: Die meisten Tracker das muss man relativ klar sagen Smartwatches, Screenless Tracker, also ohne Bildschirme.
00:19:08: Die Armbandvarianten sind mit in der Messgenauigkeit bei dem Thema Ruhepuls und Herzfrequenz bei gleichmäßiger Ausdauerbelastung relativ gut.
00:19:19: ziemlich genau könnte man auch sagen.
00:19:22: aber die Herzfreqenzen bei bestimmten anderen Belastungssituationen also explosivere Trainings Krafttraining Sprint usw.
00:19:31: Radfahren gehört auch mit dazu Kältereize.
00:19:34: da lässt das Ganze so ein bisschen nach am Handgelenke messen.
00:19:37: Und der Brustgurt ist und bleibt dort einfach genauer präziser, schneller mit dabei weil es quasi gerade mit Blick auf Herzfrequenz die Information natürlich näher am Herzen bekommt.
00:19:49: Und zum Verständnis, diese meisten Tracker kennen auch die, die schon mal drunter geschaut haben.
00:19:54: Dass es da immer mal so wild rumleuchtet und das wie so Linsen oder Ähnliches aussieht.
00:20:00: Der Grund ist, dass sich um fotoplasmographische Messungen handelt.
00:20:04: Also Licht wird in die Haut gesendet und daraus wird Informationen rausgeholt.
00:20:08: Jetzt können wir uns bewegen, dass natürlich Sitz eines Bandes oder einer Uhr sitzt jetzt locker oder sehr
00:20:13: strammt
00:20:14: beeinflusst das vielleicht auch die Durchblutungssituation.
00:20:17: Wie ist meine Bewegung mit den Armen?
00:20:19: Natürlich einen Einfluss darauf nimmt, so.
00:20:22: von daher ist auch die Ergänzung in dem Brustgurt durchaus sinnvoll.
00:20:26: und je genauer wir Messwerte haben wollen desto mehr kommen wir auch in Richtung des Goldstandards.
00:20:31: also der Brust Gurt ist noch nicht der goldstandard Aber die EKG-Abnahme bei bestimmten Messungen natürlich dann eher, denn man hat aber kein EKGgerät mit dabei und klebt sich unterschiedliche Pole am Körper auf.
00:20:43: Das ist dann eher etwas was wir in der medizinischen tereportischen Praxis
00:20:47: finden.".
00:20:48: So, dann gibt es diese Continuous Glucose Monitors CGM.
00:20:53: das hast du gerade schon beschrieben?
00:20:54: Es war das Ding was du im Arm hattest.
00:20:56: auch spannendes Thema Biosensor Patches.
00:20:59: also das sind eine Art Pflaster.
00:21:01: die werden direkt auf die Haut geklebt haben aber eben nicht diese Nadel, wenn ich es richtig verstehe.
00:21:06: Sondern haben andere Sensoren die auch über Spannungen, über verschiedene Messtechniken beispielsweise Herzfrequenz Temperatur ablesen können, Atemfrequence tracken können.
00:21:19: dann gibt es für mich auch spannend Variables im Ohr.
00:21:23: Warum?
00:21:24: Im Ohr?
00:21:24: was ist im Ohren nochmal anders als an anderen Körperstellen?
00:21:28: Ja, Ohrmessung ist auch noch mal mit einem Thema was mehr und mehr eine Rolle spielt.
00:21:34: Der Gehörgang oder die Ohrmuschel an sich das ganze System ist gut durchblutet.
00:21:39: Auch hier habe ich eine gute Abdeckung von diesen optischen Sensoren.
00:21:44: Ich hab vielleicht auch stabilere Signale als am Handgelenk.
00:21:47: Also es ist so ein bisschen welchen Ort nimmt man im Idealfall?
00:21:51: Gleichzeitig muss man aber kontra Seite natürlich auch mit betrachten muss man sich überlegen, ob das für einen so passend ist.
00:22:01: Weil unter dem Strich das schon mal vorweg natürlich wichtig ist wenn man auf solche Daten zurückgreift dass wir eine kontinuierliche Messung mit dabei haben.
00:22:08: Das ist eigentlich die größte Besonderheit dass man selbst bei Ungenauigkeiten vielleicht Trends erkennen kann, die auch im therapeutischen Kontext, im medizinisch-therapeutischen Kontxt auch interessant werden können.
00:22:20: Weil wir einfach Entwicklung mit betrachten, ob nun von der definierten Zielerreichung Schrittzahlen beispielsweise Herzfrequenzentwicklung Belastungsintensitäten und so was eben im Verlauf mit Begutachten zu können Trends erkennen zu können, dafür ist es geeignet.
00:22:37: Wenn ich immer etwas im Ohr habe, könnte das schwierig werden?
00:22:40: Der Vorteil ist aber wir haben hier auch eine bessere Herzfrequenzmessung im Ohhr direkt und die Bewegungsartifakte nicht.
00:22:48: Und dann potenziell vielleicht auch eine genaue HRV-Messung wäre noch mal mit einer Überlegung.
00:22:53: Das kennen einige schon, die Kinder haben ... sehr gut die zentrale Körpertemperatur im Ohr ablesen kann.
00:23:01: Und Körpertemperatormessung ist auch etwas, was viele Geräte mit dabei haben.
00:23:05: aber logischerweise wenn ich es am Handgelenk trage oder auf dem Finger habe ich eine Hautmessung.
00:23:11: Es ist auch ne Sensor-Messung, die quasi eine Temperaturentwicklung identifizieren kann.
00:23:18: In bestimmten Vorinfekten oder Währendinfektern kann eben die Körpertemperature der Haut sich etwas verändern.
00:23:26: Aber natürlich im Ohr könnte es etwas genauer sein, weil ich hier einfach mit direkten optischen Signalen auf das Trommelfell auch ein gutes Temperatur-Ergebnis mitbekommen kann.
00:23:35: Das könnt ihr ebenfalls mit einer Rolle spielen und auch Schlaf- und Stressmonitoring könnte tendenziell vielleicht noch bessere Ergebnisse liefern.
00:23:44: für die dauerhafte kontinuierliche Messung schwanke ich so'n bisschen.
00:23:49: Wir gehen nochmal die Liste weiter durch.
00:23:51: smart clothing also Werbis oder Sensoren, die in die Kleidung direkt integriert sind.
00:23:58: Gut, da stehe ich mir natürlich immer die Frage auch für Sportler ja dann brauche ich natürlich viele, viele, viel Tracker weil ich ja auch die Kleiddungen wechseln.
00:24:05: Ich trage ja nicht immer das gleiche T-Shirt aber gut vielleicht wenn ich fahrradfahrer bin oder Fentrierer trainiere habe ich doch irgendwie ein zwei Outfits, die ich immer anhabe und dann sind da die Tracker wahrscheinlich fest verbaut.
00:24:19: Smart Shoes oder Einlegesohlen, ja.
00:24:22: also auch da gibt es natürlich Anbieter die zum Beispiel das Gangbild analysieren.
00:24:26: Die gucken also, laufe ich gerade hinkt ein Bein hinterher.
00:24:30: wie ist meine Lauftechnik?
00:24:31: Wie ist die Druckverteilung?
00:24:33: habe ich auf beiden Füßen links und rechts den gleichen Druck?
00:24:36: hab ich?
00:24:36: ein bestimmtes Schrittmuster finde ich spannend, vor allem auch bei Leuten die sich da entweder optimieren wollen aufgrund von sportlichen Aspekten oder die vielleicht ein Problem damit haben.
00:24:46: Dass sie irgendwie kein gutes Gangbild haben oder verschiedene lange Füße oder so was.
00:24:50: Aber darf ich da auch... Na klar!
00:24:52: Ich find das auch spannend.
00:24:54: nochmal aber da haben wir genau den Aspekt den ich als schon mal wirklich einen wichtigen Kritikpunkt sehe neben dem ich verlass mich nur auf die Daten und höre nicht mehr auf mich selbst und vielleicht auch in stressenden Faktoren der Rolle dabei spielt Ist nur weil drauf steht, hier kannst du dein Gangbild analysieren.
00:25:11: Keine adäquate Gangbildanalyse unbedingt gegeben.
00:25:14: Also ich will den Herstellern jetzt da noch nichts unterstellen aber ob das wirklich eine Genauigkeit hat die man in einer richtigen Goldstandard-Analyse, Laufbandanalysen und ähnlichen mit erzeugen könnte und erkennen könnte.
00:25:28: damit gegeben ist weiß ich nicht, weil die Daten dafür ehrlicherweise nicht vorhanden sind, dass man sagt okay das kann ich eins zu eins daraus ableiten und von daher ja optimieren auf der einen Seite.
00:25:41: Aber wenn dann die Information ist ja du musst ... Ich weiß ja nicht genau, die Tracker kenne ich nicht so hundertprozentig genau aber du musst jetzt mit deinem Fuß anders auftreten oder muss dies und jenes anders machen bin ich mir nicht ganz sicher ob die Ergebnisse das wirklich hergeben können?
00:25:55: Und diese Empfehlung dann auch wirklich hilfreich sein können.
00:25:58: Ja, es ist wirklich ein schmaler Grad aus.
00:26:01: Was funktioniert und was gibt mir eben diese Illusion?
00:26:05: oder das führt mich vielleicht auch einfach auf den falschen Weg?
00:26:08: Weiter geht's in unserer Liste Neuro-Barebils.
00:26:11: Klingt erst mal so als wenn man sich in den Kopf ins Gehirn irgendeinen Chip einsetzt, aber so natürlich nicht gedacht ist.
00:26:18: also auch etwas, was nicht wehtut sondern es ist zum Beispiel einen Stirnband, was man trägt und was speziell EKG oder EEG misst.
00:26:26: Gehirnaktivität was auch die Aufmerksamkeit stärken soll, so versprechen einige oder was dir beim Meditieren helfen kann.
00:26:33: Das sind aber eher noch Nischenprodukte, aber wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt und ein bisschen liest.
00:26:38: das ist schon spannend, was auch Gehirnströme, elektrische Ströme im Gehirnen im Kopf wie die also von außen gemessen getrackt werden können eben auch mit KI und bestimmten Algorithmen ableiten kann, was im Kopf in bestimmten Phasen beispielsweise los ist.
00:26:56: Find ich ein spannendes Thema?
00:26:57: Ich glaub das wird auch in Zukunft wahrscheinlich größerer Markt.
00:26:59: oder wie schätzt du da sein?
00:27:00: Ja,
00:27:01: ich mein EEGs werden typischerweise im medizinischen Kontext sehr häufig geschrieben.
00:27:05: natürlich können wir daraus ableiten welche Hirnwellenaktivität welches Stadium ob nun im Schlaf beispielsweise oder in bestimmte Situationen Auswirkungen darauf haben.
00:27:15: hier aber auch wichtig dass es Typischerweise eine Rohemessung.
00:27:18: Wenn ich die ganze Zeit unterwegs trage, werde ich viele Artifakte haben.
00:27:22: Ungenauigkeiten in der Messung ist relativ klar und ... Ich bin bei dir, dass wir jetzt hier irgendwann wahrscheinlich KI benötigen werden um eine präzisere und genauere Interpretation zu haben.
00:27:35: Natürlich habe ich keinen tiefen Einblick in jede einzelne Mess- und KI-Gestaltung aber ... Es ist auch zu früh, glaube ich im Moment zu sagen.
00:27:45: Na ja, ich brauche einfach nur irgendeine KI und die interpretiert mir schon diese EEG-Daten Und dann habe ich da schon die besten Ableitungen draus.
00:27:52: Also es ist eigentlich schon was sich eher medizinisch gerade neurologisch hoheitlich einordnen würde Dass sich jemand in der Interpretation damit auch wirklich auskennt.
00:28:01: So das ist der nächste Punkt Das heißt Ich lasse eine KI drüber laufen Der ist extrem viele Datensätze drin, mit denen das abgeglichen werden kann.
00:28:09: Wo relativ genauer nachher im Idealfall gesagt werden kann okay welche Höhenströme oder was auch immer an anderen Messwerten haben wir hier und welches Muster sehen wir da raus?
00:28:20: Beispielsweise ob nun Stressmuster oder Schlafprobleme oder spezifisch hier vielleicht dann auch Informationen über Tiefschlaf, Remtschlafphasen genauer zu bekommen.
00:28:31: ich finde es Noch mal, super spannend.
00:28:34: Wir müssen es nicht so dystopisch betrachten im Sinne von okay eine Sache an der Stirn irgendwas in den Ohren dann noch was im Mund jede Öffnung ist irgendwie mit irgendeinem Sensor versehen.
00:28:43: Aber wir müssen natürlich irgendwo mal anfangen.
00:28:45: Und das, was du eben sagtest auch mit der Kleidung ... Das ist nicht neu!
00:28:49: Das gibt es schon seit den Nullerjahren als Mindestensmalüberlegungen und die ersten Tests, dass man sagt, man hat Sensoren in der Kleiddung.
00:28:57: Wie du richtig sagst, brauche ich ja ganz schön viele Tricker.
00:29:00: Aber nachher ist natürlich die Frage wie wird das abgegriffen?
00:29:04: Beispielsweise an einem Kleidungsstück, was sehr eng am Körper anlegt.
00:29:07: Habe ich da erst mal nur Sensoren und baue mir vielleicht den Haupttracker dann einfach mit rein wäre ja auch eine Überlegung dazu.
00:29:15: Und das gibt es auch schon.
00:29:17: Auch sowas wie Woop nutzt das eben nicht nur im Handgelenk Oberarm.
00:29:20: man kann das in Kleidungen mit reinstecken.
00:29:22: also da merkt man schon Da gibt es Möglichkeiten und je mehr das trendet und je höher die Zahlen werden desto mehr Entwicklung entsteht unter Umständen auch daraus.
00:29:32: Wir werden auf der einen Seite dann natürlich aber auch gläserner, was diese Informationsweitergabe mit angeht.
00:29:38: Und wir wissen noch nicht genau, wer und wann und wie man vielleicht Zugang dazu bekommt.
00:29:43: So spannend ich das aus einer therapeutischen Perspektive finde, Langzeitdaten von Menschen zu haben – was neu ist!
00:29:50: Wissen wir aber nicht, was es bedeutet wenn wir diese Daten haben und diese Datensätze vielleicht verkauft werden oder dass Krankenversicherungen sagen hey macht das doch mal, trackt es.
00:30:02: Wir haben hier ein Gerät, das für uns validiert ist und diese Daten spielst du zu uns zu und daran berechnen wir deinen Versicherungssatz beispielsweise.
00:30:12: Und dann würde es natürlich sehr gläsern werden was es bedeuten würde wenn all diese Daten rüber gespielt werden.
00:30:18: Jetzt sind wir auch nicht mehr in irgendwelchen Optimierungswahngedanken sondern dass diese Informationen mehr und mehr eine Rolle spielen.
00:30:27: Was das mit Menschen oder der Gesellschaft macht Weiß ich noch nicht genau.
00:30:30: Aber das ist ein spannender Punkt und das muss man sich auch mal vor Augen führen, also wie wir haben früher Forscher gearbeitet.
00:30:35: Früher klingt jetzt so lange weg aber schauen wir zwanzig fünfundzwanzig Jahre zurück.
00:30:39: es gab einzelne Studien es gab vielleicht einige hundert oder vielleicht auch mal tausend Teilnehmer es gab relativ wenige Messungen über wenige Wochen.
00:30:49: So was haben wir jetzt?
00:30:50: Wir haben habe ich gerade gesagt über sechshundert Millionen verkaufte Variables allein im vergangenen Jahr.
00:30:56: Da entstehen natürlich Milliarden von Messpunkten pro Tag.
00:31:00: Allein die großen Anbieter, Apple, Garmin, Fitbit, Woob, Aura, Samsung und
00:31:05: Co.,
00:31:06: die sammeln also von Millionen Menschen kontinuierlich Daten über Herzfrequenz, Ruhepuls, Schlaf, Bewegung, HRV, Temperatur... Was haben wir noch?
00:31:14: Sauerstoffsettingungen, Trainingsintervalle, Stressindikatoren.
00:31:18: Da entsteht natürlich ja eine, ich sag mal so was wie eine gigantische Gesundheits- Datenbank, die es in der Menschheitsgeschichte so noch nie gegeben hat.
00:31:27: Also das Verhalten von so vielen Millionen Menschen im Grunde dauerhaft fast in Echtzeit permanent, vierundzwanzig Stunden täglich über Jahre unter realen Alltagsbedingungen.
00:31:39: Das ist ja auch ein wichtiger Punkt.
00:31:40: Häufig waren er früher diese Forschung eher ... Die Leute mussten auch irgendwo hingehen oder haben spezielle große komplizierte Geräte bekommen.
00:31:48: heute hab ich so einen Tracker und vergess nach zwei Tagen, dass ich den am Handgelenk habe.
00:31:53: Das darf man auch nicht vergessen!
00:31:54: Was gibt's dafür Erkenntnisse?
00:31:56: Hilft das auch irgendwo tatsächlich gute Sachen damit zu machen?
00:32:01: Also werden Krankheiten vielleicht Jahre früher jetzt erkannt?
00:32:04: Kann man Entzündungen, Infekte, Übertrainingen, Schlafmangel, Stress ... Ist das insgesamt etwas wo du sagst, das hilft einer großen Gruppe von Menschen durchaus gesünder zu leben?
00:32:15: Ja definitiv also die Verwendung solcher riesengroßen Datensätze, die wir so noch nicht hatten.
00:32:21: Nicht nur von einer einzelnen Person sondern wirklich von ganz vielen Menschen lässt wenn sie verarbeitet werden natürlich Trends zu Erkenntnisse zu vorher so noch nicht gegeben waren oder wo auch die Daten nicht so entdeutig waren.
00:32:35: Beispielsweise Themen wie Schlafdauer und Sterblichkeit, bestimmte Bewegungsmuster- und Herzkreislaufrisiko.
00:32:41: Das Thema HRV Messung gerade diese rohe Messungen in der Nacht mit Stressbelastung Auswirkungen von Alkohol auf den Schlaf und die Regeneration, Einfluss von Schichtarbeit beispielsweise.
00:32:54: Und klar sind bestimmte Überlegungen und Erkenntnisse dazu durchaus gegeben.
00:32:58: aber jetzt habe ich das ja nicht nur für mich individuell wo man bei mir selbst sehe auch okay ich merke heute war die Nacht Kürzer.
00:33:06: Das hat eine gewisse Auswirkung auf meine Regeneration und es fühlt sich auch dementsprechend an, dann habe ich das über einen gewissen Trend bei mir selbst.
00:33:15: aber jetzt stellen wir uns vor er kommen Millionen Datensätze zusammen und dann hab' ich natürlich etwas was man alleine auch gar nicht verarbeiten kann.
00:33:22: Jetzt kommt natürlich diese große Datenmenge in Kombination mit auch künstlicher Intelligenz zusammen und ich kann Trends vielleicht erkennen, und kann natürlich nicht nur für mich selbst sondern auch der Volksgesundheit oder in der Gesellschaft natürlich Trends unter Umständen auch perspektivisch damit ableiten.
00:33:44: Und nochmal, ich finde den Aspekt mit Blick auf der individuellen Ebene natürlich super wichtig und spannend.
00:33:51: Nicht nur dass wir neuere Testmethoden da eine Einmalmessung dabei haben sondern wirklich für die Individualisierung Personalisierte Medizin und Gesundheit haben wir dann wirklich Möglichkeiten, diese Trends erkennen zu können.
00:34:07: Es wird auch neuere Techniken geben jetzt wo es schon gut funktioniert bei dem Thema Ruhepuls beispielsweise.
00:34:13: Es gibt so Themen rund um Blutdruckmessung.
00:34:15: auch das ist interessant und am werden.
00:34:18: mit mehr Informationen und mehr Daten wird es wahrscheinlich auch eine höhere Genauigkeit am Ende des Tages dabei geben.
00:34:24: Und dann erkenne ich natürlich für mich persönlich auch meine Trends und meine Entwicklung.
00:34:30: Und das nicht nur in zwei, drei Wochen sondern über Jahre hinweg.
00:34:36: Der andere Teil ist sicherlich noch ... Auch das würde ein spannender Aspekt sein, Krankheiten wirklich Jahre früher erkennen zu können.
00:34:45: Also auch da wo wir heute wenn man sich ... Studien zu dem Thema anschaut, die Epidemiologie, die Ursachen.
00:34:52: Warum entsteht etwas?
00:34:54: Hier haben wir immer wieder Bewegungsverhalten und hohe Herzfrequenz, Herzkreise auf Erkrankungen, entzündliche Situationen, was auch immer Schlaf ... Die Dinge laufen ja schon sehr zusammen, aber jetzt könnte man einen Trend erkennen.
00:35:06: Und wenn ich plötzlich merke, da entwickelt sich etwas über Monate hinweg weniger Schlafen, höhere Herzfreqenz, Stressbelastung
00:35:13: usw.,
00:35:14: kommt zusammen, lässt sich vielleicht ein gewisser Trend ableiten.
00:35:18: Das ... muss man aber auch aus ethischer Sicht und auch gesellschaftlich sich überlegen, was das bedeutet.
00:35:25: Auf der einen Seite habe ich hier ein Trend.
00:35:27: Wie reagiere ich selbst individuell darauf?
00:35:30: Oder wird es irgendwann dazu kommen ... Das soll gar nicht so dystopisch klingen.
00:35:33: Aber kommt es irgendwann zu, dass jemand Drittes sich diese Daten nimmt und sagt, du bist ja bei mir versichert.
00:35:40: Und ich sehe, dass dein Lebensstil sich ganz komisch entwickelt Und das Risiko steigt, und ich kann dir das sehr genau statistisch belegen.
00:35:50: Um diesen Faktor steigt dann auch eine Versicherungssumme beispielsweise oder der Beitrag, den man bezahlen muss.
00:35:58: Das soll gar nicht nur negativ und nur gläsern klingen aber natürlich ist es ein Thema auf das wir Perspektive schauen müssen.
00:36:06: aus einer datengetriebenen gesundheitswissenschaftlichen Perspektiven ist es natürlich interessant und vielversprechend, um schnell auch an Informationen zu kommen.
00:36:16: Und dann Datensätze, die in dem Umfang so noch nie gegeben waren?
00:36:19: Würdest du sagen wir sammeln mit diesen Variables gerade die größte Gesundheitsdatenbank der Menschheitsgeschichte und könnten damit tatsächlich die Medizin der Zukunft verändern?
00:36:31: Erst mal dass dieser Zugang quasi dazu besteht.
00:36:36: jetzt ist eher der Kritikpunkt für mich daran wie genau ... sind die Werte wie sinnvoll sind die werte?
00:36:43: wir gehen einzelne menschen damit um aber ja erst mal haben wir einen einen.
00:36:48: Da kommt wieder der Sammler und Fischer an uns hervor.
00:36:53: Wir sammeln erst mal unfassbare Datenmengen, was es so im Vorfeld noch nicht gab Und eine einzelne Person könnte auch jetzt nicht daraus berechnen Was das dann bedeutet?
00:37:04: Das ist wirklich eine Thematik die dann KI betreffen wird um hier Dinge abzuleiten über die wir so noch gar nicht nachdenken können.
00:37:11: wo wir vielleicht Hypothesen haben aber ist darüber verifizieren Und es ist, meines Erachtens definitiv ein Teil der Medizin der Zukunft aus unterschiedlichen Perspektiven für einen individuell.
00:37:24: Politisch ist es hochinteressant wenn wir über steigende Kosten längeres Leben auf der einen Seite sprechen aber auch längere Krankheitszeiten dann ist dieses Thema der Prävention hier eben nicht nur ich empfehle dir das so in so schlafe ausreichend beispielsweise macht dass man so und so sondern wirklich etwas was überprüft werden könnte Und dass das ein Teil werden wird, ist sehr wahrscheinlich.
00:37:49: Das glaub ich schon und im Moment ist es aber kapitalistisch getrieben.
00:37:53: Das kann man ja auch relativ klar sagen.
00:37:54: Ich find's cool so einen Tracker für mich zu haben, ich nutze das mal dann probiere ich das aus, ich finde es schön oder ich möchte damit ein Zeichen setzen für mich selbst.
00:38:04: Am Ende is man auch Teil des Ganzenes.
00:38:06: So Matthias, abschließend ... wollen wir nochmal eine Einschätzung geben.
00:38:11: Also, wir haben relativ gut glaube ich gezeigt was es für Tracker gibt welche Messpunkte genommen werden.
00:38:17: Lass uns noch mal von dir eine kurze Einordnung.
00:38:21: Welche Messwerte würdest du sagen sind qualitativ mittlerweile sehr gut und auch wirklich verwendbar?
00:38:27: Und welchen Messwerten sind eher geschätzt oder hochgerechnet oder eben nicht so genau.
00:38:33: Worauf sollte ich mich nicht verlassen, wenn ich so ein Tracker habe?
00:38:36: und wo kann ich durchaus sagen das funktioniert ziemlich gut?
00:38:39: Das sind die Punkte, die auch wirklich untersucht worden sind im Vergleich zu unterschiedlichen Trackern weil immer wieder die Frage im Raum steht wie genau ist es denn eigentlich?
00:38:48: und natürlich gibt es anhand der Verwendung Das Gerät ist auch Ungenauigkeiten.
00:38:55: Nur weil ich ein teures Gerät mit Abo habe, heißt es noch nicht, dass das gut funktioniert.
00:39:01: D.h.,
00:39:02: wie gut liegt das am Handgelenk an?
00:39:04: Ist das zu locker?
00:39:05: Passt einen Ring richtig?
00:39:07: Liegt der Brustgurt richtig an?
00:39:08: Das sind alles Faktoren, die das natürlich auch beeinflussen.
00:39:11: Wenn das gegeben ist, darauf höre ich hinaus ... Das müssen wir immer als Grundvoraus nehmen.
00:39:16: Dann funktioniert die Genauigkeit gut.
00:39:19: bei dem Themen Ruhepuls Sei es auch so, was wie nächtliche Ruhepulsmessung.
00:39:25: Herzfrequenz bei gleichmäßiger ausdauernde Bewegung.
00:39:30: Schrittzahlen sind bei den meisten Geräten sehr gut.
00:39:33: Schlafdauer noch mal explizites Thema.
00:39:36: Schlaffdauer weil in der Qualität, Rennen und Tiefschlafphasen wird das aus unterschiedlichen Parametern berechnet.
00:39:42: Und solche nächtlichen Trends HRV-Herzradenwachabilität, Ruhepolseatemfrequence da ist es relativ gut.
00:39:50: Mittelmäßig ist es eher bei den Themen rund um Herzfrequenz, bei anderen Sportarten.
00:39:55: Radfahren, Krafttraining, High-Intensity Training ... Die Sauerstoffsetigung ist auch im Regelfall ja vielleicht gar nicht so stark notwendig, aber als Orientierung ist das in Ordnung.
00:40:06: Aber am Handgelenk funktioniert's eben nicht so gut.
00:40:09: Die meisten kennen das eigentlich auch.
00:40:10: diese optische Messung mit dem Fingerclip, den man sonst eigentlich dabei hat.
00:40:15: Ob das am Handgelenk gut funktioniert?
00:40:17: Ist eher so mäßig!
00:40:18: Und dann geht es weiter.
00:40:20: Sauerstoffverfügbarkeit, also VO-II Max ist ein Schätzwert der einen Trend mir vielleicht auch geben kann, je nach Belastung und Intensitäten und Belastungszonen wo sich das hin entwickelt.
00:40:34: so Themen rund um Stress und Recovery Scores vor allen Dingen die von manchen Firmen rausgegeben werden.
00:40:40: Das sind Interpretationen auf vielen unterschiedlichen Ebenen.
00:40:44: Das ist ein Trend, den man sich hier auch mit anschauen kann.
00:40:48: Aber nagelt euch nicht fest, ob jetzt bei der einen Körperbatterie oder beim nächsten Erholungsmodus oder wie auch immer das dieser Wert das Absolute ist?
00:40:59: Da würde ich schon empfehlen, auf das eigene Körpergefühl mitzuhören und das finde ich auch wichtig.
00:41:04: Trainingsbelastung ohne Kontext!
00:41:07: Also es ist klar ... Ich mache Krafttraining da miss die Herzfrequenz vielleicht nicht so ganz genau Und mach so ein paar Übungen, aber ich brauch den Trainingskontext.
00:41:15: Also welche Übung hab' ich gemacht?
00:41:17: und so weiter?
00:41:18: Und daraus berechnet sich die Trainingsbelastung!
00:41:21: Und Felix das ist ein wichtiger Punkt und da wird's dann wirklich schwach bei allen Geräten.
00:41:27: aus solchen Messungen... Das sind dann die Schätzungen.
00:41:31: der Schätzung kommt dann die schätzung der verbrauchten Kilo Kalorien Ja und da sind die meisten oder nein.
00:41:38: man muss ehrlicherweise sagen dass was es an Daten dazu gibt Die Daten zu den Daten ist.
00:41:43: der Kalorienverbrauch schießt völlig am Ziel vorbei.
00:41:46: Das ist also die ungenauste Wert eigentlich, den wir ablesen können?
00:41:49: Genau!
00:41:49: Da finden wir immer wieder massive Unterscheidungen.
00:41:53: Es gibt es nicht eins-zu-eins wieder und das ist natürlich schade wenn Menschen sagen hey heute habe ich aber achthundert Kilokalorien verbraucht, die kann ja dann noch mehr essen.
00:42:01: Das wäre grade so bei dem Thema, wenn ich mich ... Wenn ich so ein Wearable auch nutzen möchte für meinen nicht nur Bewegung sondern vielleicht auch Ernährungs-Tracking eher kontraproduktiv das zu verwenden.
00:42:10: Weil ich kann ja die Daten auch überspielen zum Beispiel in andere Kalorientracking-Apps und dann geht das Ganze sich ... Dann
00:42:17: wird es natürlich schwierig, wenn die Grundlage schon falsch ist.
00:42:21: Schlafstadion!
00:42:23: Ich hab's schon erwähnt aber da ist es teilweise wirklich schwach.
00:42:26: Die Ringe funktionieren da teilweise bisschen besser.
00:42:30: Da ist so dieses Thema Aura Ring, gerade was so Schlaf angeht.
00:42:34: Besser auch was diese Stadien mit angeht aber es gibt keine.
00:42:40: wo würde ich ableiten können?
00:42:42: wir haben eben drüber gesprochen welches Schlafstadion mich habe indem ich meine Hirnwellenaktivität mir genauer anschaue.
00:42:49: das wird nicht getan also hab hier schätz Werte.
00:42:53: Die Einzelmessung vieler Parameter auch Hauttemperatur sind Orientierungswerte, das spannende für einen individuell ist der Trend.
00:43:00: also wo geht die Reise unter Umständen hin?
00:43:03: Mache ich in den letzten Monaten mehr Schritte weniger Schritte?
00:43:05: was macht mein Ruhepuls selbst?
00:43:07: so etwas wie eine geschätzte Blutdruck Messung als Trend okay aber es ersetzt nicht die klare medizinische Diagnostik.
00:43:16: nochmal solche Datensätze aus dem gelebten Leben sind aber sehr, sehr spannend für viele medizinische gesundheitswissenschaftliche Bereiche.
00:43:26: Variables ein tolles Thema!
00:43:27: Wir haben eine Menge gelernt.
00:43:28: Matthias ich sage schon mal vielen herzlichen Dank.
00:43:30: Ich fasse nochmal zusammen Was nehmen wir mit aus dieser Folge?
00:43:33: Variables können extrem hilfreich sein wenn wir sie richtig einordnen und wichtig Wenn wir sie auch richtig benutzen also wenn wir Sie auch richtig tragen.
00:43:42: Und Matthias hat schon gesagt ja wie eng sitzt eine Uhr am Handgelenk?
00:43:45: Wie groß ist der Ring?
00:43:46: Wie oft habe ich vielleicht einen Messsensor im Ohr?
00:43:50: Das sind alles Werte, die natürlich die Daten am Ende auch verfremden können.
00:43:53: Die wissenschaftliche Datenlage zeigt Herzfrequenzmessen.
00:43:56: Das können viele Geräte mittlerweile ziemlich zuverlässig beim Schlaf.
00:44:00: da wird schon schwieriger weil eben Schlafphasen häufig nur geschätzt oder hochgerechnet werden und beim Energieverbrauch also bei Kalorien Da bleibt die Messung extrem ungenau.
00:44:08: Auch Werte wie Readiness Recovery oder Stress Scores das sind keine Diagnosen das sind Modelle.
00:44:16: Werten basieren wie Herzfrequenz, HRV Schlaf Temperatur und Bewegung.
00:44:20: Sie können Trends sichtbar machen.
00:44:22: das hat Matthias Gut erklärt.
00:44:23: sie können uns helfen einen individuellen Trend über eine längere Phase zu erkennen aber sie sollten nicht als Einzelwert zu hoch gewichtet werden.
00:44:32: vielleicht ist die eigentliche Revolution der Variables gar nicht dass sie eben unseren Puls messen oder Daten für uns liefern, sondern das erstmals Milliarden Gesundheitsdaten aus dem echten Leben entstehen.
00:44:44: Wir sammeln also die größte Gesundheits-Datenbank der Menschheitsgeschichte und genau das finde ich extrem spannend für eine modernere bessere Medizin der Zukunft.
00:44:55: Was können wir als Tipp mitgeben?
00:44:57: Also nutzt diese Daten als Orientierung nicht als hartes Urteil.
00:45:01: macht euch vor allem keinen Stress wenn ihr morgens aufwacht und seht.
00:45:06: Ich habe offenbar keine gute Remsschlafphase gehabt oder ich hab irgendwie unruhig geschlafen heute Nacht.
00:45:10: Hört weiter auf euren Körper, Daten können helfen aber sie ersetzen eine Sache definitiv nicht euer eigenes Gefühl für euren eigenen Körper.
00:45:19: Matthias vielen herzlichen Dank!
00:45:20: Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge hier bei den HealthNurts.
00:45:23: wie immer wissenschaftliche Einordnung auch für Laien wie dich und mich damit wir hier verstehen was die Wissenschafts für Erkenntnisse liefert Die HealthNurs.
00:45:31: am Montag gibt es einen neuen Deep Dive.
00:45:32: bis dahin Leute ein schönes Wochenende.
00:45:34: bleibt gesund bleibt uns treu.
00:45:36: Vielen Dank!
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