Rheuma: Der große Irrtum über die vermeintliche Alterskrankheit
Shownotes
„Rheuma beginnt oft nicht in den Gelenken, sondern viele Jahre vorher im Immunsystem.“
Noch immer gilt Rheuma als typische Alterskrankheit. Die Realität zeigt allerdings ein anderes Bild: Tatsächlich können rheumatische Erkrankungen Menschen in nahezu jedem Lebensalter treffen. Hinter dem Begriff verbergen sich mehr als 100 unterschiedliche Krankheitsbilder. Im Mittelpunkt dieser Folge steht die rheumatoide Arthritis, die häufigste entzündliche Form von Rheuma.
Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklären, was bei einer rheumatoiden Arthritis im Körper passiert und warum sie heute als Autoimmunerkrankung verstanden wird. Das Immunsystem greift dabei körpereigene Strukturen an und löst chronische Entzündungen aus, die langfristig Gelenke schädigen können. Typische Warnzeichen sind Morgensteifigkeit, geschwollene Fingergelenke und Beschwerden, die häufig an beiden Körperseiten gleichzeitig auftreten.
Besonders spannend: Die eigentliche Krankheitsentwicklung beginnt oft lange vor den ersten Symptomen. Bestimmte Autoantikörper können bereits Jahre vor der Diagnose im Blut nachweisbar sein. Gleichzeitig rücken Faktoren wie genetische Veranlagung, Rauchen, chronische Entzündungen sowie die Gesundheit von Darm und Mundraum immer stärker in den Fokus der Forschung. Wissenschaftler diskutieren heute unter anderem, welche Rolle Parodontitis, Schleimhäute, das Mikrobiom und chronische Entzündungsprozesse bei der Entstehung rheumatischer Erkrankungen spielen könnten.
Die Folge zeigt, warum Rheuma längst nicht mehr als reine Gelenkerkrankung gilt, sondern als komplexes Zusammenspiel von Immunsystem, Genetik und Lebensstil verstanden wird. Außerdem geht es um moderne Behandlungsmöglichkeiten, die Bedeutung einer frühen Diagnose und die Frage, welchen Einfluss Ernährung, Omega 3 Fettsäuren, Vitamin D und andere Lebensstilfaktoren auf Entzündungsprozesse und den Krankheitsverlauf haben können.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
–– Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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00:00:01: Und wer hätte es gedacht, dass gerade bei den räumatischen Erkrankungen sehr gut auch nachgewiesen ist?
00:00:05: Dass es Probleme an unseren Barrieren sind die die Erkränkung mit beschleunigen können.
00:00:12: Gerade sowohl bei der Rheuma to Ina Trittis oder auch Morbus Bechtereff spielt die genetische Komponente durchaus eine Rolle.
00:00:19: Frauen sind zwei bis drei Mal häufiger betroffen also ungefähr siebzig Prozent der Betroffenen.
00:00:23: Personen sind weiblich Immer wieder ein zentraler Punkt.
00:00:28: was macht ihr eigentlich das Immunsystem
00:00:42: Rheuma?
00:00:43: Das bekommt doch nur ältere Menschen.
00:00:46: Genau das ist einer der größten Irrtümer rund um diese Erkrankungen, genau darüber wollen wir sprechen!
00:00:51: Leute herzlich willkommen.
00:00:52: hier sind die Health Nerds.
00:00:53: Ja tatsächlich können rheumatische Erkrankungen in Menschen in nahezu jedem Lebensalter treffen.
00:00:59: manche Formen beginnen bereits im Kindesalter.
00:01:02: Viele Patienten erhalten ihre Diagnose zwischen dem dreißigsten und sechzigsten Lebensjahr.
00:01:08: Allein in Deutschland leben mehrere Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung, die häufigste entzündliche Form ist die Rheumatoide Atritis.
00:01:17: Das ist eine Autoimmunerkrankung bei der das Immunsystem die eigenen Gelenke angreift.
00:01:23: Unbehandelt kann es zu starken Schmerzen Bewegungseinschränkungen und langfristig eben auch zu dauerhaften Gelenkschäden führen.
00:01:31: Doch was genau ist Räume eigentlich?
00:01:33: Welche vielen verschiedenen Formen gibt es?
00:01:36: und ihr werdet erstaunt sein, ich jedenfalls weiß.
00:01:38: Es gibt viel mehr Räumerarten als wir uns überhaupt zu vorstellen können.
00:01:42: Warum entsteht eine Räumatoide-Atritis?
00:01:45: Welcher Rolle spielt unsere Genetik und auch unser Lebensstil?
00:01:49: Das wollen wir uns anschauen hier in dieser Folge.
00:01:51: Matthias Baum ist da, unser Gesundheitswissenschaftler herzlich willkommen!
00:01:54: Hallo Felix, ich freue mich wie immer mit dabei zu sein.
00:02:01: Ja, es soll jetzt nicht böse klingen.
00:02:02: Aber an eine Rentnerkrankheit, das trifft Oma und Opa die haben Schmerzen im Knie, die laufen gebückt irgendwie, die haben Rheuma.
00:02:09: Das ist so in meinem Kopf auch so abgespeichert zu einer Krankheit, die wir vielleicht im hohen Alter irgendwann mal bekommen.
00:02:15: Das is aber eben nicht so!
00:02:16: Und es gibt ganz viele verschiedene Arten von Rheumas und deswegen lass uns da doch mal direkt einsteigen.
00:02:22: wie definiert die Medizin?
00:02:23: Die Wissenschaft den Begriff Rheume?
00:02:25: was verbirgt sich dahinter?
00:02:28: Erst mal ein Sammelbegriff von verschiedenen Erkrankungen.
00:02:33: Wobei, du hast es gesagt bei Rheumatoidatrixes sprechen wir schon von einer Autoimmunerkrankung.
00:02:38: nicht jeder Prozess ist autoimmun das muss man auch noch dazu sagen.
00:02:41: aber am Ende des Tages haben wir entzündliche Prozesse oder auf jeden Fall eine fehlende Immuntoleranz des Immunsystems teilweise verschiedene Auslöser Und man spricht hier wirklich von dem sogenannten rheumatischen Formenkreis, wo viele hunderte Erkrankungen mit zugezählt werden.
00:02:59: Der Klassiker über den dann viele vielleicht auch den ersten Gedankengang haben wenn sie Rheuma hören dass die irgendwie Gelenke assoziieren und sagen der entzünden doch irgendwie Gelänke.
00:03:10: Und die Rheumatüide ertritt es.
00:03:11: da haben wir genau diesen Fall also entzündliche rheumartische Erkranken.
00:03:15: Das wäre die Erkrankung der Gelenksituation, gerade so Fingergelenke.
00:03:20: Die beidseitig mit betroffen sind aber auch andere Gelenke.
00:03:23: Wir haben also Entzündungsreaktionen, die entstehen durch einen autimunen Prozess.
00:03:28: Da will ich gerne heute noch mal im Detail drauf eingehen.
00:03:30: Aber auch Erkranken wie die Psoriasis-Attrittes, also die Entzünden der Gelänke bei Schuppenflächenauftritt.
00:03:37: Dann haben wir Erkrankung wie Morbus Bechtereff.
00:03:40: Das ist eigentlich eine spezifische Erkrankung an den Gelenken, an der Wirbelsäule.
00:03:46: Die Spondyl-Atheritiden gibt es so etwas wie Kollagenosen also Bindegewebsentzündliche Prozesse.
00:03:53: Da haben auch einige schon mal verschiedene Erkränkungen rausgehört.
00:03:56: Entzündlichen Prozessen der Gefäße die gehören mit dazu.
00:03:59: Und wenn wir dann die Teile noch etwas anderes aufteilen, nämlich mehr mit Blick auf neben Gelenken auch Weichteilräumer.
00:04:07: Da kommen dann Erkrankungen dazu wie Phypromyagie, das haben auch schon einige gehört.
00:04:11: Auch dazu können wir eine ganz eigene Folge nochmal machen.
00:04:14: Degenerative rheumatische Erkrankung so was wie Atrose beispielsweise gehört mit dazu wird quasi auch mit dazu gepackt in den rheumartischen Formenkreis.
00:04:24: Atrose entwickeln wir alle aber es kommt eben zu reaktiven Arthrose, es kommt zu entzündlichen Situationen.
00:04:30: Und auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen, Osteoporose, Gicht, all das wird mit dazu gepackt.
00:04:35: Also ein sehr großes Feld in der Medizin, ein sehr weites Feld wie man therapeutisch vorgeht.
00:04:41: immer wieder einen zentraler Punkt was macht ihr eigentlich das Immunsystem?
00:04:45: Das schauen wir uns gleich an aber vorher wollen wir noch kurz da bleiben warum in der breiten Öffentlichkeit so diese Meinung herrscht dass das eine Krankheit ist die vor allem ältere Menschen trifft.
00:04:55: Warum ist diese Vorstellung falsch?
00:04:57: Warum ertrifft es im Grunde alle Menschen oder kann alle Menschen treffen.
00:05:01: Na ja, sicherlich gibt es eine gewisse Häufung und da liegt das eben auch.
00:05:05: also das heißt wir haben wenn wir auf Deutschland beispielsweise schauen bei der Rheumatoidener Trittis zwanzig bis fünfzig Neuerkrankungen pro hunderttausend Personen pro Jahr Und Frauen sind zwei- bis dreimal häufiger betroffen.
00:05:19: Also ungefähr siebzig Prozent der betroffenen Personen sind weiblich.
00:05:22: Und jetzt kommt eigentlich der Punkt auch bei der Rheumaturidener Trittis, die durchaus auch jüngere Menschen betreffen kann ist aber der Erkrankungsbeginn meist zwischen dem viertigsten bis sechzigsten Lebens.
00:05:34: Aber andere Erkrankungen – auch dieses rheumatischen Formenkreises Fypromyagie beispielsweise oder auch Stoffwechselerkrankungen mit rheumantischen Beschwerden Die können auch durchaus früher auftreten.
00:05:47: Das Bild ist verändert, dass man diese Vorstellung hat naja das ist doch eigentlich eine ältere Person die sich irgendwann nicht mehr gut bewegen kann was früher mal sehr schnell einfach als Rheuma oder Rheumatismus bezeichnet wurde.
00:05:59: ich finde es wichtig dass wir hier wirklich einmal zeigen okay das Feld ist riesengroß und die Mechanismen sind sehr unterschiedlich und es gibt nicht die eine Therapie die dann wirklich ausschließlich geeignet ist dafür.
00:06:09: Okay
00:06:11: lass uns mal über Warnzeichen sprechen Matthias.
00:06:14: Also gibt es typische Anzeichen, wo du sagst Achtung da könnte sich tatsächlich eine Rheumatoide-Atritis im Körper bilden oder eine andere Form von Rheuma entstehen?
00:06:27: Gibt es da so ein Marker?
00:06:31: Schmerzen im Knie hat vielleicht jeder mal im Laufe seines Lebens.
00:06:33: Oder Schmerz im Rücken in der Schulter, wo auch immer.
00:06:36: In den Gelenken muss ja nicht sofort Räumer sein.
00:06:39: Das kann viele andere Gründe haben.
00:06:40: aber was sagst du?
00:06:41: Sind Anzeichen oder welche Zielgruppen sind besonders empfänglich dafür an einer räumatischen Erkrankung zu erkranken?
00:06:50: Also auch da ist die Palette natürlich groß.
00:06:53: Wenn es ein Weichteil-Rheumatismus ist, würde man nicht unbedingt an die Gelenke dann direkt denken.
00:06:59: Aber wenn wir wirklich bei dem Prototyp-Aute-Immunerkrankung Rheumatoid Arthritis uns das anschauen, sind es die Gellenkbeschwerden und vor allen Dingen auch Gelenkschmerzen in Ruhe typischerweise Nacht oder morgens oder nach längeren Ruhephasen.
00:07:15: Und der Unterschied ... Das ist nämlich ein schönes Beispiel was du gerade genannt hast.
00:07:19: Jeder hat mal kurzzeitig Schmerzen in einem Knie.
00:07:24: Vielleicht gibt es auch eine atrotische Veränderung, also wirklich Gelenkstruktur die sich verändert hat, Knorpel der sich abgebaut hat, Gelenkspalt der vermindert ist... Die Struktur hat sich verändert und hier entsteht ein entzündlicher Prozess.
00:07:36: Rein theoretisch würde das hier in diesen rheumatischen Formkreis reinfallen.
00:07:40: aber wenn wir wirklich über die Rheumatioida artistisch sprechen dann haben wir das vor allen Dingen gerne an kleineren Gelenken gerade der Finger Und wir haben typischerweise einen beidseitigen Befall.
00:07:53: Das heißt, der erste Punkt ist natürlich... Früher war ein Zeichen irgendwie erst mal Schmerzen, Morgensteifigkeit und dann aber auch wenn es eine akute Entzündungsreaktion ist – das ist ein wichtiger Unterschied!
00:08:06: dann sieht man das unter Umständen an einzelnen Gelenken, an den einzelnen kleinen Fingergelenkten beidseitig.
00:08:11: Dass die geschwollen sind, dass die rot sind und die Bewegungseinschränkung vorhanden ist.
00:08:16: also wir haben hier die klassischen Entzündungssymptome.
00:08:18: man würde es wirklich von außen mit betrachten aber natürlich geht es dann nicht nur um die Beschwerden an den Gelenken, sondern auch allgemeinere Symptome mit Blick auf Erschöpfung oder Leistungseinbruch.
00:08:32: Vielleicht auch so eine leicht erhöhte Körpertemperatur.
00:08:35: Also noch nicht wirklich.
00:08:36: Fiebergewichtsveränderungen gehören dazu und von daher hat man natürlich einmal in der Gelenkssituation, etwas was man erkennen kann und vielleicht ein paar Warnzeichen.
00:08:48: Man sollte es auf jeden Fall kontrollieren lassen.
00:08:50: nochmal nicht nur weil irgendwo etwas auch an einem Gelenk wehtut heißt das automatisch dass es Räumer ist.
00:08:56: aber wenn es hier Auffälligkeiten in diesen frühen Symptomen gibt würde man dem nachgehen Und vielleicht ist auch da schon mal vorweg zu greifen Das bei der Räumaturidener Trittis sehr wichtig ist und spannend ist dass man vielleicht lange Zeit keine Symptome im Sinne von einer akuten Entzündungsreaktion hat.
00:09:16: Aber die Entwicklung, und das ist der spannende Teil der Rheumatoidinartritis beginnt teilweise Jahrzehnte vorher oder viele Jahre vorher weil ich habe es eben den Begriff schon erwähnt bei der R heumatoide in Artritis sprechen wir eigentlich von dem Prototyp eine Autoimmunerkrankung.
00:09:33: Wir haben schon so häufig über autoimmune Prozesse gesprochen Und verkürzt würden wir jetzt einfach sagen naja der Körper bildet Antikörper gegen körpereigene Strukturen.
00:09:44: Und genau das ist etwas, was wir bei dem so genannten Seropositiven ... Es gibt auch negative Seropositiven,
00:09:50: d.h.,
00:09:51: wir haben hier wirklich Autoantikörper, die nachgewiesen werden und die entstehen teilweise schon Felix Jahre bevor die ersten Symptome überhaupt auftreten.
00:09:59: Mhm.
00:09:59: Ist spannend!
00:10:01: Also ... Was können wir noch mitnehmen als wirklich Warnzeichen?
00:10:06: Also morgensteifigkeit ja irgendwie geschwollene Finger, symmetrische Gelenkbeschwerden.
00:10:13: Also nicht nur irgendwie an einem Fiesern an beiden Seiten.
00:10:17: Und
00:10:17: typischerweise... also Knie kann natürlich sein aber typischer Weise sind es eher zu Beginn die kleineren Gelenksstrukturen.
00:10:23: Also Finger am Fuß wäre auch typisch.
00:10:27: Es gibt natürlich so eine Einteilung wo tritt das eher häufiger auf?
00:10:30: Aber das wäre schon ein sehr typischer Befall beizeits an den Händen beispielsweise.
00:10:36: Was gibt's für Risikofaktoren, die wir heute kennen?
00:11:06: Erkennungs-Muster, wir nennen die HLAs.
00:11:10: Humanolycoside antidieneiweißstrukturen, die wie eine Art Personalausweis der Körperzellen funktionieren damit das Immunsystem erkennen kann und hier gibt es Spezifische, die bei den jeweiligen Erkrankungen eventuell mehr exprimiert sind oder vorhanden sind.
00:11:24: Die können nachgewiesen werden.
00:11:25: Das ist also ein genetischer Test und das wäre der genetische Teil des Risikofaktors.
00:11:29: nur wenn man sie hat heißt es aber noch nicht dass man dann eine rheumatische Erkrankung bekommen wird.
00:11:35: Wie wichtig sind andere Faktoren in unserem Lebensstil?
00:11:38: Natürlich zählen Dinge mit dazu wie Alkohol, Rauchen die potenziell das Risiko noch mal mit erhöhen können.
00:11:46: Aber der Mechanismus ist eigentlich das sehr Entscheidende und wer hätte es gedacht dass gerade bei den rheumatischen Erkrankungen gut auch nachgewiesen ist dass es Probleme an unseren Barrieren sind mit beschleunigen können.
00:12:02: Wir können uns vorstellen, bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen spielt das Immunsystem und den zündlichen Prozess eine ganz entscheidende Rolle.
00:12:10: Bei der Rheumatoidinatritis ist es wirklich eine Autoimmunerkrankung also Autoantikörper die produziert werden Und die Bildung und die Störung in der Barriere und barriere ist hier spezifisch.
00:12:24: der Mundraum ist eine der Hauptrisikofaktoren, die wir haben für die Entstehung der Rheumatriidenatritis.
00:12:31: Wenn wir sprechen über Parodontitis-Entzündungen im Zahnhalterapparat quasi als Eintrittsforte und jetzt ganz wichtig auch die Fehlbesiedelung mit bestimmten Pathogenenkeimen im Mundraum ... Ganz vorne mit dabei ist der Keim Pauphyrmonas gingivalis.
00:12:49: Die haben den einen oder anderen vielleicht schon mal gehört.
00:12:51: Und der Keime sorgt letztendlich dafür dass bestimmte Eiweiße im Mund in ihrer Struktur verändert werden.
00:13:01: Und das Immunsystem reagiert auf diese veränderten Eiweißstrukturen, indem es Autorantikörper bildet, obwohl's eigentlich körpereigene Strukturen sind.
00:13:10: und diese Autoranti-Körper können schon frühzeitig irgendwann mal angestiegen sein.
00:13:14: Da ist noch kein einziges Gelenk entzündet.
00:13:17: die zirkulieren dann und irgendwann lösen die einen entzünftlichen Prozess in den Gelenken mit aus.
00:13:22: Von daher ist der Risikofaktor Mundraumbarriere, Störung der Mundraum barrierefe Besiedlung im Mundraum ein treibender Faktor und Rauchen ist natürlich ein extremer Beschleuniger mit dazu.
00:13:34: Gleiches Thema andere Barrieren nämlich Darm-Barriere gehört ebenfalls mit dazu als ein wichtiger Risikophaktor das es überhaupt mit entstehen kann und natürlich alles andere was auch chronisch entzündliche Prozesse mitsteigern kann also beispielsweise Adipositas erhöhtes viscerales Fett Alles was Entzündung an kurbeln könnte, chronisch entzündliche Prozesse sind dann unter Umständen auch ein beschleuniger oder Risikofaktor für die Entstehung letztendlich der dann ausgebildeten rheumatischen Erkrankungen.
00:14:04: Und jetzt Matthias würde ich gerne nochmal tiefer eintauchen um mehr zu verstehen welche Rolle unser Immunsystem bei dieser ganzen Geschichte spielt vor allem beim Thema Rheumatoide-Attritis.
00:14:16: Du hast schon gesagt bei der Atritis ist es so dass unser Immunsystem plötzlich anfängt gegen die Gelenke irgendwie vorzugehen.
00:14:23: Es wird irgendwie getriggert und fängt plötzlich an, in den gelenken Entzündungen aus zu lösen.
00:14:29: Ganz vereinfacht gesprochen!
00:14:31: Warum macht es das?
00:14:32: Unser Immunsystem ist ja wie wir wissen etwas da was uns schützen soll... Wir haben aber über einen ähnlichen Vorgang schon gesprochen beim Thema Allergien wo auch unser Immun-System überschießend reagiert und plötzlich eigentlich harmlose Stoffe derart massiv attackiert dass die Collateralschäden die dadurch entstehen eben dazu sorgen, dass wir eine allergische Reaktion haben.
00:14:52: Ist es bei einer Rheumatoidenartritis ähnlich?
00:14:56: Ist das Immunsystem fehlgeleitet oder was passiert da in unserem Körper?
00:15:01: Naja am Ende arbeitet das Immunsystem ... Bei Allergien ist es ein anderer Teil des Immunesystems.
00:15:07: Da geht es um stoffliche Abwehr und es ist ne übermäßige Produktion von Antikörpern gegen eine Substanz also gegen einen Antigen, gegen eine Pole beispielsweise.
00:15:16: Hier haben wir, und ich hab's gerade schon versucht mit anzudeuten dem Prozess.
00:15:20: Dass es zur Umwandlung zu sogenannten Zitrolinierung von Eiweißstrukturen kommt gegen die dann Antikörper produziert werden.
00:15:30: Die sind im Körper vorhanden und zirkulierende Blutbahnen kommen in Gelenkstrukturn und sorgen letztendlich für eine Akuteentzündungsreaktion.
00:15:38: Das ist das was ich eben sagte als Warnzeichen.
00:15:41: wenn einzelne Fingergelänke beispielsweise entzündet sind kann auch immer eine andere Ursache noch mal mit dabei haben.
00:15:48: Aber wenn wir diesen Prozess der Antikörperbildung mit dabeihaben, dann wäre das der Zusammenhang, warum vielleicht am Ende des Tages es zu dieser Rheumatoid Natritis gekommen ist?
00:16:00: Die Frage, warum macht unser Immunsystem das?
00:16:03: Eigentlich macht unser Imunsystem genau das Richtige, erkennt Strukturen und wenn ich diese genetische Disposition habe, vielleicht noch ein bisschen intensiver, ein bisschen extremer stärker kommt es letztendlich mit zur Ausbildung und zu der überschließenden Reaktion dabei.
00:16:20: Das Problem liegt meines Erachtens weniger bei einer Fehleitung eines Immunsystems, das kann durch chronische Entzündung quasi mit beschleunigt werden.
00:16:28: aber der wesentliche Punkt ist eigentlich die Störung im Kontext der Barriere oder auch Fehlbesiedlung, die voran gegangen ist oder sehr häufig vorangegangen ist den eigentlichen treibenden Faktor damit hat, dass sich überhaupt die Strukturen bilden können und das Immunsystem reagiert da drauf.
00:16:45: Und dann kommt es zur Entzündung.
00:16:48: Was Matthias, können wir präventiv tun?
00:16:51: Du hast schon gesagt, die Genetik spielt eine große Rolle.
00:16:54: Dennoch viele Faktoren, also Rauchen-Übergewicht haben wir gelernt.
00:16:58: auch chronische Entzöhnungen im Darm können ein Problem sein.
00:17:01: Was gibt es also konkret, was du empfehlen würdest?
00:17:04: Wer vielleicht in der Familie bei den Eltern Großeltern beobachtet.
00:17:08: Da gibt es Rheuma oder rheumatische Erkrankungen.
00:17:10: Was kann ich tun aktiv um mein Risiko an Rheumer zu erkranken, zu senken?
00:17:17: Also erstens... Genetische Komponente ist natürlich etwas, was wir nicht unmittelbar beeinflussen können.
00:17:22: Selbst wenn man so mal getestet hat oder sowas auch familiär geholft vorkommt heißt es nicht automatisch dass eine rheumatische Erkrankung daraus dann überhaupt entstehen muss.
00:17:31: von daher haben wir die größten Einflussmöglichkeiten über unsere Ernährung Stressregulation schützen und unterstützen unserer Barrieren Darm-und Mundraum.
00:17:40: ich habe das gerade schon mit angesprochen.
00:17:42: Das heisst wo ich auf jeden Fall ernährungsseitig mit drauf schauen würde Ballaststoffzufuhr, prebiotische Unterstützung quasi mit dabei damit die Darmwand gut arbeiten kann.
00:17:55: Ich würde als grobe Empfehlung auch hier sagen Glutein Milchkaseine eher zu reduzieren.
00:18:02: eine ausreichende Auch das ist nachweislich Omega-III Fettsäurenversorgung und Vitamin D III Versorgung ist hier ganz entscheidend.
00:18:09: Und wenn wir weitergehen von der Darmbarriere in den Mundraum Dann ist natürlich wichtig, wenn entweder Entzündungen im Mundraum vorhanden sind die auch in den Griff zu bekommen.
00:18:20: Wenn nichts ist gut aber dann sollte das Zahn- und Mundraummanagement dementsprechend angepasst sein.
00:18:25: sprich neben Zähne putzen, Zahn zwischen Räumen mitzureinigen Öl ziehen es beispielsweise noch etwas was man präventiv gut mit dazu machen kann.
00:18:33: Und wenn der Parodontitis mit besteht, dann sollte die im Idealfall behandelt werden nicht nur mit Blick auf Rheumatische Erkrankungen.
00:18:40: Aber hier wissen wir relativ klar, mehr Parodontitis sorgt dann sehr wahrscheinlich auch für die Entstehung von Reumatoida
00:18:48: III.,
00:18:48: weil wir hier einen sehr klar beschriebenen Mechanismus mit dabei haben.
00:18:52: So und dann können wir noch darüber hinaus schauen gibt es entzündliche Prozesse, andere chronische und zündliche Prozisse.
00:18:59: Wenn Sie sich nicht über eine Darmbarriere beispielsweise erklären lassen vielleicht auch durch zu viel wisterales Fett also ist das durchaus ein Punkt wo wir mit ansetzen müssen kronischen zündlichen Prozessen mit zu reduzieren Also vor allen Dingen viscerale fettmenge zu reduziern.
00:19:15: Auch das geht über Ernährung und Bewegungsverhalten sehr gut Und kann man hier sehr gut mit beeinflussen.
00:19:22: und der punkt Wenn Barrieren, Entzündungsregulation das gut mit unterstützt ist, dann mache ich präventiv sehr viel.
00:19:30: Und ich würde aber auch allen Patientinnen und Patienten die ein Thema mit rheumatischen Erkrankungen haben, die Dinge durchaus auch mit zu integrieren.
00:19:38: Auch wenn eine Erkränkung schon mit besteht.
00:19:40: Ansonsten habe ich natürlich immer wieder einen Brandbeschleunige, dass mehr Autorantikörper produziert werden und der Prozess immer weiter bestehen bleibt.
00:19:49: Was ich dann auch wichtig finde in der eigentlichen ... finalen Therapie, wenn schon entzündliche Prozesse auch bestehen.
00:19:57: Halt ich es für sehr wichtig dass diese Entzündung medikamentös auch akut gehemmt wird weil sie eine überschießende Entzüngungsreaktion ist.
00:20:07: und wir können uns vorstellen wenn es hier zu dauerhaften entzünglichen Prozessen gerade an den Fingergelenken kommt dann verändern sich die Strukturen und von daher gehört das auf jeden Fall mit dazu in diesen Akuts Phasen auch die Medikamente richtig einzustellen, damit es zu diesen Entzündungen so nicht kommt und gleichzeitig aber in der Prävention für Menschen, die noch nicht betroffen sind.
00:20:28: Aber natürlich auch wenn man davon betroffen ist hier eine passende Unterstützung Darm-Mundraum entzündungsregulation vorzunehmen.
00:20:35: Super erklärt Matthias!
00:20:36: Und wenn wir direkt nochmal bei dieser Rheumatoinatrie das bleiben?
00:20:40: Ist die Diagnose dass ich so etwas habe sagen mal ein Schicksal dem ich mich ergeben muss oder ist dieser Prozess Umkehrbar, kann ich das wirklich wieder komplett reversibel entfernen aus meinem Körper?
00:20:53: Dass sich Rheuma frei sein kann in Leben lang.
00:20:55: Oder wie ist da der aktuelle Stand?
00:20:58: Also natürlich isst wieso oft der aktue Stand eher der, dass man sagt nein und es ist chronisch und bleibt auch.
00:21:05: Und die meisten Betroffenen sind ... Und noch mal, die Medikamente machen total viel Sinn, die zu verwenden aber es ist häufig der einzige Schritt in der Therapie nichts Begleitendes sonst mit dabei.
00:21:18: Ja, alles nicht so wichtig und wie auch immer obwohl relativ klar ist oder sehr deutlich sogar ist das gestörte Barrieren der zentrale Treiber sind damit der Prozess überhaupt angestoßen werden kann.
00:21:29: Von daher kann man jetzt nicht sagen Klar ist das Reversibel von den biologischen Prozessen her, ist es aber etwas was sich aufgebaut hat und am Ende darf eine Diagnose auch bestehen bleiben ohne dass sie weitere Probleme macht.
00:21:41: Sprich nicht ständig schübe kommen, nicht stendig entzündliche Prozesse kommen.
00:21:45: Wenn man auf die Dinge achtet kann man damit durchaus gut leben.
00:21:49: wenn man ärztlich und auch begleitend gut eingestellt ist kann das sehr wohl sehr gut funktionieren und vielleicht gab es auch bei jüngeren Menschen einmal einen Schub Und danach hat sich das über Jahrzehnte auch sehr gut stabilisiert.
00:22:03: Ich würde da nicht nur an der Diagnose hängen und sagen, okay, das hab ich jetzt!
00:22:06: Das wird mich sehr stark einschränken... ...und es werden andere Erkrankungen mit dazukommen.
00:22:12: Sondern gerade dann eben zu sagen was kann ich hier für meine Gesundheit mit tun und unterstützen?
00:22:17: Um das Ganze gut in den Griff zu bekommen.
00:22:19: Da kenne ich auch, wechsle ich das Feld von Rheuma auch mit Blick zur anderen, auch Autoimmunerkrankung wo man doch sehr häufig sieht Ein Leben ist durchaus sehr gut möglich ohne dauerhafte Schübe, auch wenn die Diagnose mit besteht.
00:22:34: Aber das Leben ist trotzdem ein lebenswertes Leben und man ist nicht nur mit Einschränkungen konfrontiert.
00:22:40: Man muss ganz klar sagen, die moderne Rheumatherapie hat enorme Fortschritte gemacht in den letzten Jahren oder Jahrzehnten.
00:22:48: Wie gut lässt sich das heute wirklich behandeln?
00:22:53: Und warum ... Das ist noch mal ein entscheidender Punkt!
00:22:56: Warum ist eine frühe Diagnosis So entscheidend.
00:23:00: Also definitiv, Felix gibt es ganz viele auch Ansatzpunkte in der Medikamententherapie um spezifisch herauszufinden welcher Teil des Immunsystems.
00:23:10: und nochmal das haben wir allein schon für das Rheumatoide-Altritis Erkrankungsthema aber für alle Erkrankungen.
00:23:17: Es gibt aber nicht die eine einzelne Wunderwaffe.
00:23:20: Die Maßnahmen, die ich eben beschrieben habe sind begleitend für alle definitiv sinnvoll Aber die Medikamente werden spezifischer.
00:23:27: Die werden eventuell auch so eine epigenetische Komponente mit dabei haben, dass man vielleicht bestimmter Gen-Expressionen mit abstellen kann und ähnlichem.
00:23:34: Also da wird noch viel erforscht werden.
00:23:37: Da wird es viel geben!
00:23:38: Und wie du richtig sagst, die frühe Diagnostik ist deshalb wichtig... Weil, wenn wir hier so einen klaren Nachweis haben wie bei der Rheumazuridener Drittes.
00:23:47: Also ein Prozess, der vielleicht vor Jahren begonnen hat die Antikörper, die gebildet werden das schlummert vor sich hin, es macht erst mal überhaupt keine Entzündung und irgendwann kommt es zur Entzündenung Und dann gehe ich drüber hinweg Dann entzündet das Gelenkmal, dann das nächste da nochmal an beiden Seiten und man geht darüber hinweg.
00:24:03: Dann verändern sich natürlich Strukturen weil wir wissen Entzindung zerstört und nach einer abgelaufenden Entzückungsreaktion kommt es zu Wundheilung.
00:24:12: Das passiert hier nicht.
00:24:13: Die Entzündung warbert weiter, die läuft kontinuierlich weiter und das heißt es kommt zur Heilung aber eben auch zu Defekteilungen.
00:24:21: Gelenke funktionieren nicht mehr so gut und dann kommt es wirklich massiv zur Einschränkung in der Lebensqualität.
00:24:27: Und das ist natürlich der wichtige Punkt dass von vornherein auch Zu vermeiden.
00:24:33: das heißt jetzt nicht dass alle präventiv erst mal untersuchen müssen.
00:24:36: Hab ich das vielleicht ja oder nein?
00:24:38: Muss sich irgendwelche Gentests machen, dass auf keinen Fall.
00:24:40: Aber es im Blick zu behalten und frühzeitig hier sich auch Unterstützung zu holen, Medikamente dann noch zu verwenden und wie gesagt begleitend die Aspekte mit zu berücksichtigen um zu verhindern, dass es zu weiteren größeren Schübenmittel
00:24:55: zukommt.".
00:24:56: Matthias, abschließend.
00:24:57: Wir haben ja gerade in den Tagen vor dieser Folge intensiv über eines der ältesten Moleküle in unserem Körper gesprochen, Laktopherin und da ging es immer wieder auch um die Hautbarrieren, um die Schleimhaut-Barrieren unseres Körpers und das Laktiferin da eine entscheidende protektive Rolle einnimmt.
00:25:14: Würdest du sagen, dass kann beim Thema Rheuma?
00:25:17: Du hast ja gut beschrieben grade, also bei der Rheumatoidenatritis im Grunde schon Jahre vor den Symptomen Probleme in den Schleimhäuten dafür sorgen können, dass diese Krankheit mal entsteht.
00:25:30: Kann Laktiferin hier helfen?
00:25:32: Kann Laktyphorin auch dafür ein Schutz sein?
00:25:34: Wie schätzt du das
00:25:35: ein?".
00:25:35: Sehe ich ehrlicherweise schon so.
00:25:37: Das ist zumindest einmal in der Begleitung eine passende Unterstützung mit dabei sein kann – ob man jetzt überargumentiert.
00:25:45: Wir haben es besprochen über prä- oder probiotische Effekte mit dabei aber natürlich auch für die Schleimehautbarriere zur Unterstützung des Immunsystems.
00:25:52: All das sind Aspekte.
00:25:54: und ja Die Schleimhaut-Barrieren spielen eine wichtige Rolle in dieser Frühfasung, in der Entstehung der Erkrankung.
00:26:01: Und die atritistische Lenkenzündung selbst ist dann nicht der Ursprungsort des Geschehens sondern die Folge von Bildung von Antikörpern und dann einer entzündlichen Reaktion.
00:26:13: Hier setzt man natürlich schon frühzeitig mit ein.
00:26:15: Wir haben das häufiger schon bemiterwähnt.
00:26:17: Schleimatbarrieren, Mundraum, Darm ... Auch andere Barrieren sind extrem wichtig und sollten sowieso mit unterstützt werden.
00:26:24: Und da schreibe ich Laktiferin auf jeden Fall eine wichtige Rolle mit zu, ist natürlich spannend was auch die Forschung noch zeigen wird.
00:26:32: Räumer!
00:26:32: Ist also deutlich mehr als nur ein bisschen Gelenkverschleiß im Alter.
00:26:36: Hinter dem Begriff verbergen sich zahlreiche unterschiedliche Erkrankungen, die Menschen – das ist wichtig in jedem Alter treffen können – bei denen eine frühe Diagnose oft einen entscheidenden Unterschied macht?
00:26:48: Die gute Nachricht?
00:26:49: Matthias hat es gerade gut beschrieben.
00:26:51: In den vergangenen Jahren hat die Forschung enorme Fortschritte gemacht, heute verstehen wir viele Zusammenhänge deutlich besser und daraus ergeben sich eben Behandlungsmöglichkeiten, die so zielführend und so gut sind wie nie zuvor.
00:27:03: Also vielen Dank Matthias für die tollen Einblicke in dieses spannende Thema!
00:27:07: Und jetzt seid ihr dran.
00:27:08: habt ihr selbst Erfahrungen mit Räumer gemacht?
00:27:10: Seid ihr betroffen?
00:27:11: kennt jemand im eurem Umfeld Welche Fragen habt ihr zum Thema?
00:27:15: Schreibt uns gerne direkt in die Kommentare bei Spotify unter dieser Folge.
00:27:19: Wir lesen mit und greifen eure Fragen natürlich auch auf und senden euch eine Antwort!
00:27:24: Jetzt schon mal der Hinweis, nächsten Montag gibt's die nächste Folge hier bei den Health Nerds.
00:27:27: bis dahin Leute ein schönes Wochenende und vor allem bleibt neugierig und bleibt gesund!
00:27:32: Vielen Dank!
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