Urolithin A: Kann ein Stoff aus Granatäpfeln unsere Mitochondrien erneuern? (Deep Dive)
Shownotes
„Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Zellen an Energie. Ein Grund dafür: Beschädigte Mitochondrien werden nicht mehr zuverlässig erkannt und recycelt.“ Genau hier wird Urolithin A interessant: Der Stoff könnte die Mitophagie unterstützen, also den Prozess, mit dem Zellen defekte Mitochondrien abbauen und ihre Energieproduktion stabil halten. Urolithin A steckt jedoch nicht direkt in Granatäpfeln, Walnüssen oder Beeren. Es entsteht erst, wenn bestimmte Darmbakterien deren Pflanzenstoffe umwandeln. Und genau das gelingt nur einem Teil der Menschen.
In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Urolithin A entsteht, warum das Darmmikrobiom darüber entscheidet und welche Rolle der Stoff für Mitochondrien, Muskelkraft und gesundes Altern spielen könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die zelluläre Qualitätskontrolle gezielt unterstützen lässt.
Erste Humanstudien zeigen Veränderungen mitochondrialer Biomarker und mögliche Effekte auf Muskelkraft und körperliche Leistungsfähigkeit. Die Datenbasis ist jedoch noch begrenzt. Urolithin A ersetzt weder Bewegung noch Krafttraining. Der Stoff macht vielmehr sichtbar, wie entscheidend es für unsere Gesundheit ist, beschädigte Zellstrukturen rechtzeitig auszusortieren.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:03: Granatepfel, Walnüsse, verschiedene Beeren.
00:00:04: Da kann ich diese Säuren quasi oder diese Tannine drin finden.
00:00:09: Wenn wir die primären Marker- oder Merkmale des Alters uns anschauen dann sehen wir das unter Umständen ja die DNA nicht mehr die Gene adäquat
00:00:18: abspielen kann es epigenetische
00:00:20: Auffälligkeiten gibt.
00:00:24: Artgerecht, Helfnerz, Deep Dive, Analyse und Fakten Mit Felix Möse und Matthias
00:00:34: Baum.
00:00:34: Leute, herzlich willkommen!
00:00:35: Wir haben heute ein spannendes Thema wie ich finde.
00:00:37: wir wollen über einen Stoff sprechen der Urolitin A heißt.
00:00:42: das klingt erstmal sehr abstrakt aber wir robben uns mal langsam an dieses Thema ran.
00:00:48: also folgendes Szenario in jeder unserer Zellen arbeiten mit Chondrien daran Energie bereitzustellen haben wir schon mehrfach drüber gesprochen hier auch im Diebdeif eine Folge dazu gemacht.
00:00:59: doch das Spannende ist diese kleinen Kraftwerke der Zellen, diese Mitochondrien funktionieren eben nicht unbegrenzt.
00:01:05: Mit der Zeit werden einzelne Mito-chondrieren beschädigt sie produzieren weniger Energie und Sie können den Stoffwechsel der Zelle dadurch auch belasten.
00:01:16: Unser Körper besitzt deshalb ein eigenes, na ich würde das mal Qualitätskontrollsystem nennen.
00:01:23: also was passiert da?
00:01:24: Defekte Mito Chondriern.
00:01:26: Er kann, zerlegt und recycelt.
00:01:29: Dieser Prozess heißt Mithophagie!
00:01:32: Und das Spannende mit zunehmendem Alter scheint dieser Prozess an Effizienz zu verlieren.
00:01:38: Er funktioniert nicht mehr so zuverlässig.
00:01:40: Genau hier wird Urulitin A interessant.
00:01:43: Denn dieser Stoff entsteht, wenn bestimmte Darmbakterien Pflanzenstoffe umwandeln.
00:01:50: Noch ein spannender Side Fact?
00:01:51: Das kann nicht jeder Mensch gleich gut oder in gleicher Menge.
00:01:55: Ja, also da gibt es Unterschiede und das wollen wir uns anschauen.
00:01:58: Matthias Baum ist da!
00:01:59: Unser Gesundheitswissenschaftler.
00:02:00: Matthias herzlich willkommen schön dass du da bist.
00:02:02: Hallo Felix ich freue mich wie immer mit dabei zu sein.
00:02:04: Uro-Litin A. Ich habe ehrlich gesagt vor unserem Gespräch dazu noch nie davon gehört noch nie darüber gelesen.
00:02:11: wenn Du mich gefragt hättest was ist das?
00:02:14: Es hätte auch irgendeinen Stoff für ein Atomkraftwerk sein können.
00:02:19: So klingt es so ein bisschen, ja?
00:02:20: Also lass uns mal ganz langsam ran tasten.
00:02:22: Urolitin A ich habe verstanden wir brauchen es in unseren Zellen in den Mitochondrien um Ja dort eben einen Recyclingprozess zu überwachen zu schauen dass das alles funktioniert.
00:02:32: aber was genau ist urolitina?
00:02:34: Was ist das für ein stoff?
00:02:35: wie müssen wir uns den vorstellen?
00:02:36: Also weil wir ja hier immer in den Diebdivs über Stoffe, Substanz und Substrate sprechen.
00:02:41: Da haben wir uns den mal rausgenommen, weil wir jetzt nicht ein Vitamin, ne?
00:02:46: Weil das ist es nicht.
00:02:46: Es ist kein Mineralstoff, kein Vitamin, keine Aminosäure im klassischen Sinne Sondern du hast es eben schon mit angedortet Ein Stoffwechselmetabolit der eigentlich auch erst dem Körper produziert wird Aus einer anderen Säule aus einer anderen aus einer anderer Säure Elaxauro oder Elagitanine.
00:03:05: Das ist quasi die Ursprungsstruktur, die man auch in bestimmten Lebensmitteln findet.
00:03:08: Granatepfel, Walnöse, Beeren beispielsweise.
00:03:11: aber die enthalten dann quasi nicht dieses Urolitin A direkt.
00:03:15: das heißt damit es überhaupt gebildet werden kann brauchen wir bestimmte Bakterien und Bakteriezusammensetzung im Darm dass das Verstoff wechselt werden kann.
00:03:23: deswegen isst urolitina eigentlich ein postbiotisches Stoffwechselmetabolid.
00:03:29: also stell dir vor du nimmst das Lebensmittel beispielsweise auf darin sind diese allergitenine oder die Elaxore enthalten und dann muss es umgewandelt werden schrittweise.
00:03:39: Und dafür braucht das nicht nur, wie wir typischerweise denken, die passenden Bakterien sondern auch die richtige Enzymenfunktion dieser Bakterie.
00:03:46: Auch das ist ein sehr spannendes Feld!
00:03:48: Dann habe ich im Idealfall nachher selbst metabolisiert dieses Ucholitin A. Das hat eine relativ gute Bioverfügbarkeit gelangt also in die Blutbahn Und dann hast du genau diesen Punkt angesprochen.
00:04:02: Einer der wichtigsten Mechanismen, worüber gesprochen wird aktuell die auch untersucht worden sind ist die Bwirkung auf Mythohontrien und da haben wir schon viel zu gesprochen weil ein wichtiger Unterschied.
00:04:12: Wir haben schon viel über Substanzen gesprochen Die hilfreich sind neue mythohondrien zu bilden also mythogenese zu betreiben.
00:04:22: Ja jetzt haben wir aber noch einen anderen punkt weil stellen wir uns vor wir haben auch dazu schon natürlich So Aussagen getroffen wie, naja wenn die oxidative Last in den Mütterhontren zu hoch wird oder die nicht richtig funktionieren.
00:04:33: Ja dann müssen sie auch abgebaut werden.
00:04:34: und diesen Mythophagie Prozess den du angesprochen hast der scheint so nach aktueller Datenlage durch urolytina quasi mit angestoßen zu werden.
00:04:43: das ist eine Art Recyclingprozess.
00:04:45: Wir haben schon den Mythophagie-Prozess, steckt auch so dieses Fage, dieses Abbauende.
00:04:51: Das kennen wir aus diesen Autophagiefrozessen.
00:04:54: Auch ein wichtiger Aspekt wenn wir über Langlebigkeit sprechen und Überalterungsprozesse sprechen das nicht mehr gut funktioniert.
00:04:59: Das scheint quasi dadurch angeregt
00:05:01: zu werden.
00:05:02: Okay, so das haben wir soweit verstanden.
00:05:04: jetzt ist natürlich die frage.
00:05:06: zwei dinge will ich mal näher beleuchten.
00:05:08: zum ein warum nimmt es im alter ab?
00:05:10: also warum funktioniert das plötzlich nicht mehr so gut dass das eine thema und das andere?
00:05:16: wir haben darüber gesprochen dass nicht jeder mensch diesen Stoff gleich stark oder in der gleichen Menge produzieren kann, herstellen kann.
00:05:25: Das wollen wir uns auch angucken.
00:05:26: Lass uns mal mit dem ersten Thema direkt anfangen!
00:05:29: Das lässt im Alter nach diese Qualitätskontrolle.
00:05:34: Wieso?
00:05:35: Was ist da der Mechanismus dahinter?
00:05:36: Warum fängt der Körper an das nicht mehr so ordentlich hinzubekommen?
00:05:41: geht nicht unbedingt nur um einen einzelnen Mechanismus und Mythophagie würde ich quasi einordnen als Teilprozess des Autophagiprozesses.
00:05:49: Und das heißt, im Endeffekt geht es immer darum dass die Zelle intern in der Zelle selbst drin immer überprüft na ist diese Zellorganelle noch in Ordnung?
00:05:59: sollte die mal erneuert werden.
00:06:00: anders ausgedrückt um sich das besser vorzustellen sind vielleicht Eiweißstrukturen, die die Zelle mal selbst gebildet hat, jetzt irgendwie verformt verändert und sie funktionieren gar nicht mehr richtig.
00:06:09: Und das muss quasi gemarkert werden!
00:06:12: Diese Markerung findet auch wieder über Signalwege statt, auch wieder mit Enzymen statt – mit Struktur in der die Zellen auch selbst bilden.
00:06:20: Das ist wie eine Wechselwirkung.
00:06:22: Also eigentlich möchte sich die Zälle selbst regenerieren, reparieren, möchte überprüfen.
00:06:27: Aber wie wir wissen, wenn wir die primären Marker oder Merkmale des Alterns uns anschauen dann sehen wir das unter Umständen ja.
00:06:35: Die DNA nicht mehr die Gene adäquat abspielen kann es epigenetische Auffälligkeiten gibt so am Ende werden die Signalwege nicht mehr aktiviert.
00:06:44: bei der Mythophagie nur dass man's mal gehört hat ist u.a.
00:06:49: Pink I Parkin-Signalwege, die aktiviert werden müssen.
00:06:54: Wenn sie nicht mehr gebildet oder ausreichend vorhanden sind und der Signalweg unterbrochen ist, weil die Zelle in eine Alterung gerät, können auch diese Autophagieprozesse oder Mythophageeprozesse nicht mehr angestoßen werden.
00:07:07: Mit zunehmendem Alter oder einer schnelleren biologischeren Alterung kann das nicht mehr gut funktionieren sind unter anderem die Mütter-Hondrien davon betroffen und wir wissen dann auch unsere Energieproduktion.
00:07:22: Okay,
00:07:23: jetzt ist natürlich die Frage Matthias was sind so Anzeichen dafür dass das nicht mehr funktioniert?
00:07:29: Merken wir das irgendwie?
00:07:30: Sind wir nicht mehr so leistungsfähig, sind wir
00:07:33: müde.
00:07:34: gibt es irgendwelche messbaren Effekte die jeder von uns beobachten kann?
00:07:40: Naja wenn
00:07:41: Mythophagie-Prozesse nicht funktionieren, dann wird es Auswirkungen auf die Energieproduktion haben.
00:07:45: Es geht im Organismus immer darum, Energie zu verfügen zu haben.
00:07:49: Energie ist das absolut Entscheidende.
00:07:51: Das heißt wenn wir eine gestörte Mythophagee haben sind die daraus folgenden oder resultierenden Prozesse beispielsweise Effekte da wo ich viel Energie brauche.
00:07:59: immer dann wenn ich Muskulatur betätige also muskuläre Ausdauer oder Regeneration reduziert sich.
00:08:04: Die Muskulatur wird unter Umständen Wir haben gerade erst zugesprochen auch alterungsbedingter Abbau von Muskelgewebe.
00:08:13: Es gibt Stoffwechselprozesse, die eingeschränkt nur noch funktionieren können oder Probleme bereiten können wie Insulinresistenz.
00:08:19: Zellen, die quasi kaputt gehen und mehr Entzündungsbotenstoffe produzieren.
00:08:24: Und dann bezieht sich das auf jedes Organsystem Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankung, neurodegenerative Prozesse die angestoßen werden können immer dann wenn die Energieproduktion eingeschränkt ist.
00:08:35: Die fehlende Mythophage, das ist dann eigentlich einer der Schlüsselteile die quasi fehlen oder nicht mehr ausreichend gut funktionieren.
00:08:46: So dass am Ende weniger Energie produziert wird.
00:08:49: und ob man das dann auch messen kann also die Mythophagie selbst Derzeit muss man sagen nein, aber es wird natürlich geforscht an so Spezialdiagnostik.
00:08:56: Ich habe das eben schon angesprochen diese Signalwege dieser Enzyme quasi auch spezifisch zu bestimmen um darüber eine Aussagekraft zu finden.
00:09:04: Aber am Ende des Tages reden wir über nichts funktionsfähige Miltachonrien.
00:09:09: Okay So jetzt wollen mal gucken.
00:09:11: also was können wir tun?
00:09:12: Um unseren Körper ausreichen mit Urulitin A zu versorgen bzw.
00:09:19: um ihm das zu geben, was er braucht, um es irgendwie selbst herzustellen?
00:09:23: Lass uns mal auf die Lebensmittel gucken!
00:09:25: Wo ist Urulithin A beziehungsweise die Baustoffe dafür enthalten?
00:09:30: Was sollte man essen oder auf den Speiseplan stellen, um dann eine Versorgung
00:09:35: sicherzustellen?".
00:09:36: Das ist glaube ich der ganz spannende und wichtige Punkt.
00:09:39: Ich hatte gerade schon eingangs erwähnt dass man in Lebensmitteln eine Vorläuferstruktur des Urlithin-Ares findet, die Elagitanina oder Elaxorre.
00:09:49: Beispielsweise um das mal aufzuführen Granatäpfel, Walnüsse verschiedene Beeren.
00:09:55: da kann ich diese Säuren quasi oder diese Tannine drin finden.
00:10:00: und jetzt ist der entscheidende Punkt so wie wir es auch eingestuft haben Es ist ein postbiotischer Stoffwechselmetabolit.
00:10:07: Das heißt ohne die passenden Darmbakterien ohne eine Zusammensetzung des eigenen Darmikrobiums kann es nicht ausreichend produziert werden.
00:10:15: Noch mal zum Verständnis, Urulitin A ist kein essenzieller Stoff.
00:10:20: Das heißt auch ohne Granatepfel-Walnüsse und Beeren ist ein Überleben möglich.
00:10:25: Aber das ist ja der spannende Punkt des direkt verfügbare Urulithin A scheint diesen Mütterphrygieprozess anzustoßen.
00:10:31: Und von daher ist es interessant die Forschung darin zu sehen.
00:10:35: Wenn es aber umgebaut werden soll ... Aus den Lebensmitteln brauche ich bestimmte Zusammensetzung verschiedener Bakteriengruppen und dann, Achtung nicht nur die Anwesenheit der Bakterie.
00:10:46: Da gibt es verschiedene Gruppen sondern natürlich auch deren Stoffwechselaktivität.
00:10:50: also produzieren diese Bakterianenzyme um am Ende des Tages Urolitin-A bilden zu können was dann relativ gut aufgenommen werden kann.
00:10:58: und wir sehen nur ein Teil ungefähr ein Drittel der Gesellschaft kann das überhaupt.
00:11:03: Es gibt unterschiedliche Untersuchungsmethoden, es gibt so Ex-Vivo-Untersuchungen, d.h.
00:11:08: außerhalb des lebenden Organismus werden nur die Stuhlbogen getestet und es wird geschaut ob Urulitina ausreichend gebildet werden kann.
00:11:16: Und hier klassifizieren sich unterschiedliche Stoffwechseltypen des Mikrobioms und nur ein Teil davon ist überhaupt in der Lage es bilden zu können.
00:11:26: weshalb mehr?
00:11:28: dann quasi der eigentliche Stoff Urolitin-A in die Forschung kommt und man sagt, okay, dann versuchen wir doch schon den synthetisch hergestellten Stoff urolitinn A zu nehmen.
00:11:38: Der wird gut aufgenommen, der muss nicht erst von bestimmten Bakterien umgewandelt werden, ich muss nicht eine Mikrobiomanalyse machen oder eine spezifische Analyse herauszufinden.
00:11:47: kann das die jeweilige Person oder dessen Mikrobiom?
00:11:50: Und dann könnte durch die direkte Anwendung von Urolithin-a mitophagie Prozesse unterstützt
00:11:57: werden.
00:11:57: Also wenn wir über Supplementierung sprechen, sprich das gezielte Zufügen von Urolitin A. Wie funktioniert es und warum ist in Europa momentan nicht möglich Matthias?
00:12:08: Wie kommt das?
00:12:10: Naja weil hier in dem Kontext für die Nahrungsergänzung das sicherlich ein spannender Bereich ist noch nicht ausreichend erforscht ist und ich habe die Einschätzung also wie gesagt im nahrungsergänzten Mittelbereich Wenn wir die Daten hier richtig sehen.
00:12:24: In den USA haben wir hier eine Verfügbarkeit Aber es wird natürlich mit dran geforscht.
00:12:29: Und die Frage, die sich auch stellen wird hat das eher eine pharmacologische Wirkung und gehört quasi gar nicht auf den Nahrungsergänzungsmittelmarkt?
00:12:36: Das Problem ist dass natürlich viele diese Daten gesehen haben und auch dass die Menge, die man verwenden kann und auch die Verträglichkeit auch das ist getestet worden.
00:12:44: Das muss man natürlich auch immer machen eigentlich sehr gut aussieht.
00:12:48: Das heißt auch ne längere Anwendung sechs bis vierzehn Wochen so sind typische Studienbereiche in denen sich das Ganze bewegt kann es eingenommen werden und die Verträglichkeit ist gut.
00:12:57: Es gibt hier nicht größere Nebenwirkungen, die mit auftreten.
00:13:00: Von daher scheint das in den USA für ausreichend gut befunden worden zu sein.
00:13:05: Viele nehmen natürlich jetzt die Überlegung mit und sagen ja wo finde ich den Ursprung?
00:13:09: Also nehme ich doch beispielsweise einen Granatapfel-Extrakt und sage da is ja quasi Uroletin A drin.
00:13:16: aber hier nochmal der Hinweis Nicht jeder kann es dann wirklich produzieren.
00:13:19: Das heißt wir brauchen im Idealfall Lebensstil orientierte oder auch therapeutische Anwendung irgendwann natürlich eine standardisierte Dosis, die dann auch untersucht wird von reinem Urulitinar.
00:13:31: Für wen würdest du sagen ist eine Supplementierung sinnvoll?
00:13:37: und gleich noch ne Frage hinten dran Kann sie den Weg ins Fitnessstudio oder das Krafttraining über dass wir auch so oft gesprochen haben vor allem mit steigendem Alter ersetzen?
00:13:48: Ja also Da schon mal ganz klar vorweg, kann es auf gar keinen Fall ersetzen.
00:13:52: Das macht überhaupt keinen Sinn.
00:13:53: Weil wie wir darüber gesprochen haben, es braucht immer und immer den mechanischen Reiz.
00:14:00: Sonst wird Muskelwachstum so nicht möglich sein?
00:14:03: Weil selbst stell dir vor ... Und ich sag gleich gerne was zum Muskelwachstum.
00:14:08: Es gibt natürlich auch Enzyme die dem Muskel wachsen zum Hemmen können.
00:14:10: Auch dieses Enzym könnte man hemmen aber selbst dann bräuchte ich einen adäquaten Muskelreiz, also ein Gewicht das bewegt wird.
00:14:19: Eine Bewegung die ausgeführt wird.
00:14:20: Sonst weiß er die Muskulatur gar nicht wo es hingehen soll.
00:14:24: ja aber mit der Frage Wo könnte dann Uralithin A perspektivisch interessant sein?
00:14:29: da wo wir's quasi auch aus der Blase aus der wirs auch rausgeholt haben jetzt natürlich immer wenn es um das Thema Alterungsprozesse geht weil nochmal Mythophagie Prozesse als Teil der Autophagee prozesse im Alter, mit zunehmendem Alter immer mehr und mehr eingeschränkt sind ist natürlich hier genau einen Ansatzpunkt zu sagen diesen Mechanismus umzukehren vielleicht mit Urulitinar.
00:14:50: Von daher ist es wahrscheinlich zukünftig am ehesten für Menschen mittleren höheren Alters und dieses Thema Muskelkraft nachlassende Muskel Kraft reduzierte Belastbarkeit.
00:15:01: auch die Entstehung von Sarkopenie könnte jetzt hier ein spannender Ansatz Punkt sein?
00:15:07: Immer!
00:15:07: in Verbindung mit Bewegung, Nährstoffversorgung, ausreichend Energieversorgungen über die Nahrung.
00:15:12: Das gehört logischerweise auch dazu.
00:15:14: Alleine wird das Uralithin A nicht lösen noch mal nicht um dann primär Muskeln aufzubauen sondern Energie in den Zellen und Energieproduktionen in den zellen zu verbessern.
00:15:25: Und von daher ist dieser Bereich sehr spannend.
00:15:28: es gibt natürlich Auch für verschiedene Krankheitsbilder erstmal Hypothesen oder Richtung wo es angesetzt wird wenn man sagt naja eingeschränkte Mythophagie oder nicht mehr funktionsfähige Mythohondrien.
00:15:39: Wo finden wir das?
00:15:40: bei chronischen Erschöpfungs-Syndromen beispielsweise, kann das durchaus mit ein Faktor sein?
00:15:46: Auch hier könnte nochmal ein wichtiger Ansatzpunkt dabei sein und von daher ist das Feld logischerweise breit.
00:15:54: Klar, immer geht es um das Thema Energie.
00:15:57: Und immer dann wenn Mitochondrien in ihrem Ab- und auch Aufbau eingeschränkt sind, immer da wird es wahrscheinlich eine Berechtigung haben, je nachdem wie sich die Datenlage natürlich weiterentwickeln wird.
00:16:09: Also was nehmen wir mit aus der heutigen Deep Dive Episode hier bei den Health Nerds?
00:16:14: Urolitin A kann keine neuen Mito Chondrien herbeizaubern!
00:16:18: Das wäre auch zu schön.
00:16:19: Interessant ist der Stoff aber, weil er einen Prozess beeinflussen könnte den jede Zelle für ihre eigene Qualitätskontrolle benötigt.
00:16:28: Beschädigte Mitochondrien zu erkennen und zu entsorgen.
00:16:31: Erste Studien am Menschen liefern dafür biologische Signale und einzelne funktionelle Effekte.
00:16:37: Der Beweis für einen umfassenden Schutz vor Muskelabbau oder Alterungsprozessen steht allerdings noch aus.
00:16:43: Wir beobachten das Thema also natürlich weiter.
00:16:46: Matthias, vielen Dank für diesen Deep Dive und Leute wenn ihr Fragen habt zu Uru-Litin A oder zur Mithophagie schreibt uns gerne direkt in die Kommentare bei Spotify.
00:16:54: unter dieser Folge jetzt am Donnerstag gibt es schon die nächste Health Nerds Episode.
00:16:59: bis dahin Leute bleibt gesund und bleibt neugierig!
00:17:03: Vielen Dank original podcast.
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