SIBO: Wenn gesunde Lebensmittel massive Verdauungsbeschwerden auslösen

Shownotes

„Gesunde Lebensmittel machen keine Beschwerden. Aber sie zeigen, wenn Verdauung am falschen Ort beginnt.“ Äpfel, Haferflocken, Hülsenfrüchte oder Brokkoli gelten zu Recht als gesund. Trotzdem reagieren manche Menschen darauf mit Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Durchfall. Häufig liegt das Problem nicht im Lebensmittel, sondern in seiner Verarbeitung in unserem Körper: Fermentierbare Kohlenhydrate werden bereits im Dünndarm von Mikroorganismen vergoren, obwohl dort vor allem Verdauung und Nährstoffaufnahme stattfinden sollten. Dabei entstehen Gase wie Wasserstoff oder Methan. Der Dünndarm dehnt sich, Flüssigkeit verschiebt sich und Beschwerden können bereits kurz nach dem Essen einsetzen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet SIBO, Small Intestinal Bacterial Overgrowth.

In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Dünndarm und Dickdarm völlig unterschiedliche Aufgaben haben und weshalb rund 99 Prozent unserer Darmbakterien im Dickdarm leben. Sie zeigen, wie eine gestörte Darmbeweglichkeit, zu wenig Magensäure, fehlende Verdauungsenzyme, bestimmte Medikamente oder anatomische Veränderungen das Milieu im Dünndarm verändern und eine bakterielle Überwucherung begünstigen können.

Im Fokus stehen außerdem FODMAPs, fermentierbare Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchten oder Milchprodukten. Bei SIBO sind sie nicht grundsätzlich schädlich, sie werden nur zu früh vergoren. Eine zeitlich begrenzte FODMAP-arme Ernährung kann Beschwerden lindern, löst aber nicht automatisch die Ursache. Entscheidend ist, die Darmbeweglichkeit zu unterstützen, Auslöser zu erkennen und Rückfälle zu vermeiden. Dabei spielen Essenspausen eine wichtige Rolle, damit der Dünndarm seine Selbstreinigungsfunktion aktivieren kann: Der Migrating Motor Complex (MMC) wird zwischen den Mahlzeiten aktiv und bewegt Nahrungsreste und Mikroorganismen durch den Dünndarm weiter.

Außerdem geht es um Atemtests mit Glukose oder Laktulose, wasserstoff- und methanbildende Formen von SIBO, moderne Therapiestrategien und die Frage, warum Antibiotika allein oft nicht ausreichen. Der praktische Kern der Folge: Der Apfel ist nicht das Problem. Aber er kann zeigen, dass Bakterien am falschen Ort arbeiten.

HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.

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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:00: Es geht um das Milieu im Dündarm, was letztendlich dazu führt dass die Bakterien dort bleiben können.

00:00:06: Small intestinal bacterial overgrowth also erst mal eine Überwucherung von Bakterie.

00:00:12: Neunundneinzig Prozent der Bakterian sind eigentlich im Dickdarm und dementsprechend nur ein sehr kleiner Anteil im Dünndarm geworden.

00:00:21: Die Verbindung zwischen Reizdarm- und SIBO liegt schon sehr stark auf der Hand auch was die Wahrnehmung angeht.

00:00:28: wie ich den Schmerz oder dieses Unwohlsein wirklich auch im Gehirn interpretiere

00:00:33: gehört auch noch mit dazu.

00:00:46: Leute, herzlich willkommen!

00:00:47: Es ist Donnerstag und Donnerstag is Health Nerds Tag Und wir wollen heute über ein ja wie ich finde kurioses Thema sprechen.

00:00:54: Kuriosen sofern weil es wie ein Widerspruch klingt.

00:00:57: Also, stellen wir uns mal Folgendes vor.

00:00:58: Viele Menschen werden das an sich vielleicht auch schon beobachtet haben.

00:01:02: Man hat den Eindruck man ernährt sich gesund.

00:01:05: Man startet in den Tag mit einer Schüssel Haferflocken und man ist ein Apfel in Apple a Day keeps the Doctor away.

00:01:11: Haben wir schon tausendmal drüber gesprochen?

00:01:12: Hülsenfrüchte oder auch Gemüse, Brokoli... Und trotzdem hat man das Gefühl

00:01:18: hey

00:01:18: irgendwie wenn ich diese Dinge esse die ja so gesund sind!

00:01:21: habe ich im Bauch ein komisches Gefühl.

00:01:23: Ich hab'n Blähbauch, vielleicht Völlegefühl oder sogar Bauchschmerzen und man wundert sich!

00:01:29: Und die Folge ist dann dass viele Leute anfangen bestimmte Lebensmittel von ihrer Lebensmittel- oder Ernährungsliste zu streichen weil sie meinen ja das kommt vom Apfel oder das kommt dann vom Brokkoli.

00:01:39: deswegen esse ich das lieber nicht mehr.

00:01:41: Das ist aber eben nur die halbe Story oder die halben Wahrheit.

00:01:44: Denn ein möglicher Grund für diese Beschwerden im Verdauungstrakt heißt

00:01:48: SIBO,

00:01:49: das ist eine bakterielle Fehlbesiedlung unseres Dünndarms.

00:01:53: was passiert da?

00:01:54: Grob gesagt es landen Bakterien an einem Ort, an dem sie eigentlich nicht vorkommen sollten jedenfalls nicht in dieser Menge.

00:02:01: Was passiert im Darm, was passiert im dünn Darm?

00:02:04: Dickdarm!

00:02:05: Was sind die Gründe für diese beschwerden und Wie spielen die guten Lebensmittel da mit rein?

00:02:10: Das wollen wir besprechen in dieser Folge.

00:02:12: Und diesen vermeintlichen Widerspruch, wenn wir aufklären, dann bin ich sicher!

00:02:14: Matthias Baum ist da und unser Gesundheitswissenschaftler und HealthNheit.

00:02:17: Matthias schön, dass du da bist hallo!

00:02:19: Hallo Felix, ich freue mich wie immer mit dabei zu sein.

00:02:21: So das müssen wir direkt mal vorne einmal nochmal rekapitulieren.

00:02:24: es ist ja eine kurioses Sache.

00:02:26: Ich ernähre mich vermeintlich gesund und die Lebensmittel Haferflocken Apfel, Hülsenfrüchte Brokoli

00:02:31: usw.,

00:02:32: das sind der per se erstmal gute natürliche Lebensmittel, wenn sie vielleicht sogar noch Bio sind.

00:02:36: Wunderbar!

00:02:37: Warum sorgen Sie trotzdem für solche Probleme?

00:02:40: Was ist da schon der gedankliche Fehler vielleicht den viele Leute im Kopf

00:02:43: haben?".

00:02:43: Ich glaube das ist ein grundsätzlicher gedanklicher Fehler, den wir bei Ernährung haben dass wir häufig dem Blickwinkel des Lebensmittels wählen für sich alleine Nicht eine Ernährungsstrategie, sondern ein einzelnes Lebensmittel und sagen ja das ist doch natürlich.

00:02:58: Das hat viele Mikronährstoffe die enthalten sind vielleicht viele Ballerstoffe komplexere Kohlenhydratquellen wie auch immer Eiweiß was auch immer dazukommen könnte.

00:03:09: man würde sagen okay dass es doch etwas sehr gesundes.

00:03:12: aber in den meisten Fällen ist eben nicht so dass das Lebensmittel darüber entscheidet ob es uns gut tut oder ob es Probleme bereitet sondern eben die Verarbeitung im Verdauungsdruck selbst.

00:03:24: Und wir haben ja auch in den letzten Folgen immer mal wieder auch bei anderen Mechanismen gesprochen, die hier durchaus eine wichtige Rolle spielen also Verdauungsenzyme beispielsweise sind die ausreichend vorhandenen.

00:03:34: Die Magensäure spielt hier eine ganz entscheidende Rolle und natürlich dann auch wieder Bakterien, die vorhandensein müssen und vorhanden sein sollen und auch im Dünder am vorhandensen sollen und wie du gerade eingesprochen hast Eventuell eine Fehlbesiedlung, eine Überwucherung im Dünndamen stattfindet.

00:03:53: Was für viele der Menschen da draußen Beschwerden bereitet.

00:03:56: und man denkt das Lebensmittel ... Früher konnte ich das essen.

00:03:58: vielleicht habe ich eine Lebensmittelallergie oder es ist eher ein Verarbeitungsprozess der Bakterien?

00:04:05: Das heißt nur dass wir das gleich mal vorne einmal sauber trennen.

00:04:08: nicht das gesunde Lebensmittel macht die Beschwerde sondern im Grunde deckt das Ja, sagen wir mal Beschwerden oder ein Problem was ich in meinem Verdauungstrakt habe auf.

00:04:18: Kann man das so vereinfacht sagen?

00:04:20: So könnte man es beispielsweise sagen Man kann auf einzelne Komponenten schauen.

00:04:23: natürlich macht nicht alles unter Umständen In einem Lebensmittel selbst auch die Beschwerde da wollen wir gleich drauf schauen Sondern einzelne komponenten daraus Die sich quasi in diesen erstmal vermeintlich gesunden Lebensmitteln auch wieder spiegeln würden.

00:04:37: und ja Ich würde grundsätzlich dazu plädieren zu sagen Nicht dass Lebensmittel entscheidet ob ist gut oder schlechtes sondern entscheidend ist, wie der eigene Stoffwechsel aber vor allen Dingen der Verdauungstrakt und dementsprechend auch die Bakterien damit umgehen.

00:04:51: Super!

00:04:51: Jetzt lass uns ein bisschen Rheinsum in den Verdauungsstrakt.

00:04:54: wenn wir an den Darm denken da haben viele eine ungefähre Vorstellung also ein langes schlauchartiges Gebilde in unserem Bauchraum mit vielen Darmzotten Da es viel Bewegungen haben wir gelernt Der Darm bewegt sich, der Nahrungsbrei wird vorangeschoben Und das sind Bakterien da drin.

00:05:12: und auch da haben wir schon hundertmal drüber gesprochen, hier bei den Health Nuts.

00:05:16: Die sehr vereinfachte Einteilung in gute und schlechte Bakterien, hast du auch schon erklärt, greift natürlich zu einfach.

00:05:21: Aber lange Rede kurzer Sinn?

00:05:22: Da sind Bakterie drin!

00:05:23: Wo ist jetzt der erste Gedankenfehler oder was viele gar nicht so auf dem Schirm haben wenn wir mal den Dickdarm- und Dünndarm vergleichen?

00:05:30: für mich?

00:05:31: Als Leier ist das erst einmal relativ ähnlich im Dündarm.

00:05:35: Sagen wir mal, es ist vielleicht eine andere Verdauungsstufe, ja da ist die Nahrungsbrei vielleicht in einer anderen Konsistenz als er dann im Dickd arm ist.

00:05:43: aber erstmal ist das für mich same-same würde ich sagen.

00:05:46: So ist es aber offenbar nicht?

00:05:47: Nein, das ist nicht!

00:05:49: Es gibt wesentliche Unterschiede natürlich in den Funktionsweisen der einzelnen Abschnitte des gesamten Verdauungstraktes und ich betone das immer noch mal.

00:05:57: In dem Fall reden wir jetzt heute vielleicht mehr über den Darm wo wir schon sagen können okay der beginnt quasi mit dem Ausgang des Magens im dünn-darm Bereich und dann erst mit dem zwölf Finger-Darm.

00:06:08: Dann zieht er sich weiter bis zum Ende des dünndarms.

00:06:11: Und in Dünndamen haben wir eine andere Aufgabe, wie du richtig sagst.

00:06:16: Das ist noch ein Speiseprei der jetzt weiter und weiter verdaut wird und Nährstoffe in unterschiedlichen Abschnitten des Dündamens quasi reserviert werden können.

00:06:25: Da findet quasi wirklich die Nahrungsaufnahme statt.

00:06:28: Im Dickdarm geht es dann mehr um das Thema Eindickung des Stuhls also Flüssigkeitsrückresorptionen und hier haben wir viele Bakterien, die natürlich auch mit den Resten des Speisepris immer noch weiter arbeiten.

00:06:42: Aber der wichtige Unterschied ist, und gerade wenn wir so auf Bakterien schauen.

00:06:46: Wenn wir im Mundraum beginnen wissen wir haben eine sehr komplexe diverse im Idealfall Mundflora Und wenn wir hier also anfangen, mechanisch unsere Nahrung zu zerkleinern.

00:06:58: Das zu schlucken über die Speisere und das gelangt in den Magen?

00:07:01: Dann können wir uns vorstellen dass im Magen ja vielleicht noch so ein paar Bakterien vorhanden sind.

00:07:05: aber die Funktionsweise des Magens ist ja eine chemische und teilweise beginnende vorbereitende enzymatischer Aufspaltung des Speisepreises.

00:07:15: So mit viel Säure im Maken wird Bakterie, die zum Beispiel auch auf gesunden Lebensmitteln oben drauf sind, zerstören.

00:07:23: Wenn sich das dann zerkleinert hat, gelangt es in den Dünndamen.

00:07:26: Und jetzt einen wichtigen Punkt von Dünnendarm bis Ende Dickdarm nimmt die Bakterienanzahl also wie viele Bakterie vorhanden sind im physiologischen Kontext immer weiter zu.

00:07:38: Das heißt im Dünnedarm erst weniger und je weiter wir uns wegbewegen Richtung Ausgang Richtung Annus desto mehr Bakteria werden es werden.

00:07:47: Neunundneunzig Prozent der Bakterian sind eigentlich im Dickdam und dementsprechend nur ein sehr kleiner Anteil im Dünndarm

00:07:54: waren.

00:07:54: Das ist schon mal der erste große Wow-Mement hier, ich glaube das ist vielen nicht bewusst.

00:07:59: also neunundneinzig Prozent der Bakterien im Digdarm und also nur einen Prozent im Dündarm,

00:08:04: d.h.,

00:08:05: der Dündam ist was die Bakterianbesiedlung angeht komplett etwas anderes als der Digd arm.

00:08:09: erstmal in der Zusammensetzung auf der einen Seite und grundsätzlich wenn wir über Dysbiosen sprechen.

00:08:14: das macht Sinn wenn man Stuhl ob oben nimmt, beispielsweise um eine Dysbiose dann auch festzustellen.

00:08:19: Dann ist das eine Information des Dickdarms.

00:08:22: Die Stadt findet die nicht unwichtig.

00:08:24: Aber wenn wir gerade noch mal diese Koppelung haben zu trotz einer gesunden Ernährung jetzt verdauungsbeschwerden zu haben, Darmprobleme zu haben sich aufgebläht zu führen vielleicht Sootbrinnen zu bekommen Reizdarm-ähnliche Symptome zu haben und dann vielleicht auch sehr schnell nach dem Essen Und auch dazu haben wir sicherlich schon gesprochen, diese Fehlbesiedlung im Dündarm

00:08:50: haben.

00:08:51: So jetzt müssen wir uns das einmal bildlich vorstellen.

00:08:53: also da ist der Dickdarm und der Dünderm.

00:08:56: die sind logischerweise miteinander verbunden.

00:08:58: Da gibt es keine Ahnung.

00:08:59: gibt's da einen Verschlussmechanismus?

00:09:01: Gibt's eine Art Portal dass das wirklich an einer Stelle sauber getrennt ist?

00:09:06: oder ist es...

00:09:07: Es gibt eine Klappe Das ist die sogenannte Iliocekalklappe.

00:09:11: Die ist am Ende des Dünndarms, im Übergang zum Dickdarm und dann habe ich einen Dickd arm.

00:09:17: Viele haben vielleicht noch so diese Organmodelle vor Augen.

00:09:20: also wenn man mittig auch sich selbst mal ein bisschen tastet unter dem Rippenbogen an der Spitze des Brustbeins findet man quasi den Magen und der Magen ist dann wenn Speisebrei drin ist oder wenn Nahrung drin ist auch natürlich etwas größer und hier wird es erst auch für ein paar Stunden verarbeitet, dann geht das weiter in den Dünndarm.

00:09:41: Und der Dündendarm ist wie nicht nur dünner an sich sondern auch länger und hat viel mehr Windungen also erstmal groß wenn rausgesummt, wenn man drauf schaut.

00:09:50: Also das geht links rechts vorne hin zurück wo dann wirklich dieser Speisebrei dann durchgeht.

00:09:55: und der Dickdarm verläuft dann eigentlich noch einmal wenn es quasi von dem Dündedarm ankommt einmal nach oben.

00:10:02: Für sich selbst kann man schauen von rechts unten nach oben, einmal rüber über den Bauch und einmal wieder runter.

00:10:09: Und dann kippt es so nach hinten hin, dass es dann hinten am Arnoß auch wieder rauskommen kann.

00:10:14: Also

00:10:15: Anatomie jetzt erstmal

00:10:16: mit

00:10:17: Sprachniveau runtergebrochen?

00:10:18: Ja aber

00:10:19: ist ja gut, dass wir das mal so verstehen.

00:10:21: So also jetzt haben wir verstanden, jetzt gibt's eben dieses SIBO darüber haben die hier auch schonmal gesprochen wo also eine Fehlbesiedlung des Dündarms stattfindet.

00:10:31: Da wandern also offenbar Bakterien vom Dickdarm irgendwie durch diese Klappe, die du beschrieben hast in den Dündarm rein und so stelle ich mir das jedenfalls vor.

00:10:40: Aber gib uns da mal mehr Infos wie was passiert?

00:10:42: Warum sind da plötzlich Bakterian am falschen Ort?

00:10:46: Du

00:10:46: hast einen sehr guten Punkt und ich lass es denn genauso stehen weil so ist es nicht unbedingt dass jetzt die Bakterie von Dickdarms zurück zum dünndarmen Wandern sondern wir haben letztendlich auch nicht unweigerlich eine sogenannte Dysbiosin im klassischen Sinne, sondern erst mal ... Das sagt dieses Akronym SIBO.

00:11:04: Small Intestinal Bacterial Overgrowth.

00:11:08: Also erstmal eine Überwucherung von Bakterien und small intestinal heißt letztendling Dündarmen.

00:11:15: Das heißt das Ganze findet in Dündaren statt Und es geht jetzt gar nicht darum dass Bakterian sich überlegen okay wir machen uns auf den Weg von Dickdarm zur Rückrichtung dünn Darmen Sondern dass es dazu kommt im Verlauf, dass sich im Dündarm selbst mehr Bakterien ansiedeln, als es eigentlich sein sollte.

00:11:31: So und jetzt können wir aber zurückschauen auf bestimmte Mechanismen die dazu führen können.

00:11:36: ich hatte eben schon so ein paar Dinge erwähnt.

00:11:38: wenn man sie zusammenfasst erkennt man auch das vielleicht das Säure-Niveau im Dünndarm nicht passend ist also zum Beispiel zu wenig Markensäure produziert wird und dementsprechend auch das Milieu in dem Dündem schon zu Beginn nicht wirklich optimal ist quasi zu hoch ist.

00:11:56: Das heißt, da wandern aus dem Magen eher Bakterien in den Dündarmen?

00:12:00: Ja auch immer noch nicht!

00:12:01: Stell dir vor, Bakteriend

00:12:03: passieren sowieso immer wieder die Strukturen.

00:12:06: Ob sie nun von oben kommen oder vielleicht in Teilen in Resten durch eine Fehlfunktion der Heliozecalklappe.

00:12:14: Auch in Teilend zurück.

00:12:15: das mag alles sein aber es geht um das Milieu im Dündarm was letztendlich dazu führt dass die Bakterie dort bleiben können Weil wenn sich alles normal bewegt, du hast eben diese Bewegung angesprochen und dabei rede ich nicht von der Bewegung die wir haben.

00:12:28: Wenn wir atmen auch diese Bewegungen ist wichtig sondern wirklich über glatte Muskulatur dass wir so eine wellenförmige Bewegung immer im Darm mit dabei haben.

00:12:37: Also diese Motalität also diese Bewegungs die stattfindet diese Peristaltik spielt eine ganz entscheidende Rolle.

00:12:44: das heißt der Speiseprei wird immer weiter bewegt und dann auch ein Großteil der Bakterien.

00:12:49: So, und wenn wir jetzt eine Veränderung im Milieu haben.

00:12:52: Und Milieu heißt letztendlich Veränderungen in PH-Wert.

00:12:54: veränderte Enzyme nicht funktionierende Gallensäuren beispielsweise zu wenig Gallensauere all das können Komponenten dabei sein.

00:13:03: auch das kann schon Verdauungsprobleme verursachen aber auf Dauer persistieren.

00:13:09: also bleiben länger diese Bakterien im Dünder und dann sieht man sich dort an.

00:13:14: und erst dann Erkennen Menschen unter Umständen, dass wenn wir zurück auf den Ausgang, wenn sie plötzlich anfangen einen Apfel zu essen oder Hülsenfrüchte zu essen.

00:13:25: Oder bestimmte andere Lebensmittel zu konsumieren verschiedene Kohlgemüse beispielsweise oder Artischocken oder Spargel oder verschiedenes Steinobst, das sich da im Verdauungstrakt erst mal nicht gut anfühlt.

00:13:37: und es ist teilweise schwierig zu sagen ja is das jetzt Dickdarm, Dünndarm?

00:13:42: Das hängt schon alles So wie es eben beschrieben hat, ist schon eher ein bisschen auseinandergezogen.

00:13:46: Es hängt ja schon alles sehr eng miteinander zusammen.

00:13:49: Die Hundertprozentige Lokalisation ist immer schwierig.

00:13:52: Aber so einen Indikator ist sehr zügig nach dem Essen irgendwie auch ein aufgeblättes Gefühl zu haben vielleicht auch sichtbar eine Blähung auf geblähten Bauch zu haben kann eine wichtige Rolle dabei sein.

00:14:04: und dann kann es sein dass sich im Laufe der Zeit diese Bakterien dort angesiedelt haben wo sie eigentlich nicht hingehören.

00:14:10: Also wieder viel gelernt.

00:14:12: ich fasse das nochmal einfach zusammen Die wenigen Bakterien, die im Dünndarm sind, fangen plötzlich an sich vielleicht zu vermehren.

00:14:19: Oder die Bakterinnen, die dort durchwandern, fang an, dort sich wohlzufühlen.

00:14:23: warum?

00:14:24: Weil das Milieu hast du es genannt, also das Umfeld wie der Dünnendarm ausgestattet ist vom pH-Wert von Enzymen und so weiter, sich verändert.

00:14:33: Vielleicht eben nicht so ist wir eigentlich sein soll.

00:14:36: Und plötzlich fühlen sich diese Bakterie dort wohl und vermehrenden sie sich.

00:14:39: Es werden mehr Bakterian dort Zuhause sein als Als sie sein sollten.

00:14:45: und die folge und das müssen wir jetzt glaube ich noch mal klar machen Die bakterien an sich sind erst einmal nicht das problem sondern die bakterin fangen natürlich dann an zu arbeiten.

00:14:52: also die fangen dann an schon im dünn darm Lebensmittel weiter zu Verdauen sozusagen als sie fangen an die zu fermentieren zu zersetzen

00:15:02: Ja,

00:15:03: und dass eben an einer stelle wo es eigentlich nicht stattfinden soll.

00:15:05: Das ist später im dickdarm stattfindet findet aber plötzlich in diesem Dünndarm, also im Oberbauchbereich statt.

00:15:13: So und wie müssen wir uns das vorstellen?

00:15:14: Was passiert wenn im Dündendarm jetzt plötzlich schon Dinge verdaut werden die da eigentlich nicht verdaut wären sollen entstehen da Abfallprodukte die für Probleme sorgen?

00:15:23: oder was ist das Problem?

00:15:25: Logischerweise ist es so, dass die mechanische, das beginnt im Mundraum dann nicht chemische also über Säuren beispielsweise und enzymatische Verdauung über Enzyme der Bauchspeicheltruise hier schon Verdauungen stattfinden soll.

00:15:37: Also die Nahrungsbestandteile sollen zerkleinert werden aber der Mechanismus den Bakterien einnehmen ist eine wie gesagt eine Vergärung einen Fermentationsprozess der Stadt findet Mängenmäßig oder eine Häufigkeit wo die Bakterien vorkommen tendenziell eher im Diktarm statt.

00:15:53: so jetzt haben wir Die bakterien und bestimmte Lebensmittel die oben reinkommen und ja verschiedene fermentierbare Substrate die rein kommen.

00:16:02: also vor allen Dingen Kohlenhydrat Quellen.

00:16:05: So das heißt Jetzt wird diese Kohlen hydrat Quelle sehr frühzeitig mit den Bakterian konfrontiert Und mir haben Ja auch Eine Überwuchung.

00:16:14: Also finde dass sehr viel statt.

00:16:16: Und jetzt verarbeiten die Bakterien genau diese Kohlenhydratquellen und was am Ende dabei passiert ist, dass sie Gase produzieren, insbesondere gerne Wasserstoff.

00:16:26: Die Wasserstoffgase müssen ja erst mal irgendwo hinkommen.

00:16:30: und was jetzt passiert ist neben Wasserstoff auch logischerweise im Abbauprodukt ist CO² also Kohlendioxid das produziert wird.

00:16:39: Und jetzt haben wir also mehr und mehr an Gasen.

00:16:44: Auch eine veränderte Beweglichkeit, Flüssigkeitsverschiebungen und dann unter Umständen auch so was wie Durchfälle die entstehen können durch diese Veränderung des Flüssiggkeitstransportes.

00:16:53: Dann haben wir die Darmdehnung durch Mehrgase und dann Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen, die jetzt durchaus mit dazukommen können.

00:17:01: Das macht absolut Sinn!

00:17:03: Ich glaube man kann sich das gut vorstellen dass das natürlich ein Problem ist wenn da mehr Volumen plötzlich entsteht, der Dünn-Darm sich vergrößert.

00:17:11: Obwohl er das eigentlich gar nicht soll zumindest in dem Ausmaß und klar dass es dann drückt, dass das weh tut, dass wir da Bauchschmerzen haben, Bauchkrämpfe vielleicht bekommen.

00:17:18: Das kann sich jeder gut vorstellen.

00:17:21: Jetzt lassen Sie noch einmal den Fokus auf diese bestimmten Lebensmittel erwerfen, die leider genau das eben begünstigen.

00:17:28: Obwohl sie eigentlich grundsätzlich gesunde Bestandteile enthalten oder gesunde Lebensmittel sind – diese sogenannten Foodmaps.

00:17:35: Du hast ja angesprochen, diese fermentierbaren Kohlenhydrate.

00:17:39: Lass uns da nochmal die Liste auch noch mal komplementieren!

00:17:41: Du hast schon viele genannt.

00:17:42: es ist also vor allem in Obst, in vielen Gemüsen.

00:17:45: was haben wir noch?

00:17:46: Zwiebeln, Knoblauch...

00:17:48: Hülsefrüchte.

00:17:49: Verschiedene

00:17:49: Kohlarten, die mit dazu gehören ... Aber auch in Milchprodukten beispielsweise.

00:17:54: Warum?

00:17:55: Weil Foodmap dieser ... Auch hier wieder ähnlich wie bei Sieber ein Akronym, also immer die Anfangsbuchstaben, die rangezogen werden, haben wir fermentierbare Oligo-Die-Monosacheride des A steht für das englische Endpoliole.

00:18:12: So!

00:18:12: Das heißt letztendlich Foodmap und letztendling sind es Kohlenhydratstrukturen, die unvollständig reserviert werden können.

00:18:20: Das heißt es geht nicht in dem Falle primär um reine Klikose sondern bei den Milchprodukten beispielsweise um ein Diesacheritum Laktose.

00:18:29: und jetzt werden diese Strukturen über die Nahrung aufgenommen werden mit denen sich mittlerweile schon angesiedelnden Bakterien konfrontiert und sorgen für Probleme.

00:18:39: das heißt Nicht jeden interessiert das im Detail.

00:18:42: Manche erkennen einfach, Milchprodukte sind nicht meins.

00:18:45: Ich hab wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz.

00:18:48: Jetzt wissen wir die Laktosentoleranz wäre wirklich ein enzymatisches Thema.

00:18:53: Das heißt, im Laufe des Lebens hört Homo sapiens eigentlich auf Laktase, das Aufspalten der Enzyme zu produzieren und dann wird es mehr mit Darmbactäen im Nachgang verarbeitet werden und für Verdauungsprobleme sorgen.

00:19:07: Das kann auch im Dickdarm passieren.

00:19:10: Und jetzt merkt man irgendwie, das bekommt mir nicht wirklich gut und riecht dann daher auch nicht gut.

00:19:15: Ja weil diese Bakterien jetzt anfangen sehr viel zu arbeiten aber vielleicht wird auch genügend Laktase prinzipiell produziert.

00:19:21: Aber es reicht eben nicht aus weil die Bakterian zu früh damit in Kontakt kommen.

00:19:24: und dass haben wir bei verschiedenen Lebensmitteln wo Menschen davon ausgehen.

00:19:27: wahrscheinlich habe ich eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit entwickelt.

00:19:31: Wahrscheinlich hab ich irgendwelche Antikörper produziert und ja Das kann durchaus auch mit ein Faktor sein Auf Ebene der Verarbeitung, wie die Bakterien das machen und wo sie es machen ist wahrscheinlich eine häufiger Rolle.

00:19:46: Die hier ganz entscheidend ist.

00:19:48: Und jetzt nochmal diese Foodmaps nehme ich über die Nahrung auf Und jetzt können wir uns ja ein leckeres Gericht zusammenstellen.

00:19:55: Das kann Obst, Steinobst auch verschiedene Kern-Obstsorten, auch Zitrusfrüchte oder exotische Früchte, Mango beispielsweise mit beinhalten wo man erst mal sagen würde er ist doch wunderbar.

00:20:07: das wollen wir doch ganz gerne eigentlich in unserer vielfältigen Ernährung mit dabei haben.

00:20:11: aber es sorgt immer und immer wieder für Probleme durch die stoffwechsel Prozesse der Bakterien.

00:20:18: und jetzt kommt noch ein anderer Aspekt dazu Den ich eben bei dem SIBO-Thema noch nicht erwähnt habe, Wasserstoff.

00:20:25: und die Wasserstoffproduktion spielt die eine Rolle.

00:20:28: Und dann siedeln sich unter Umständen gerne nicht nur Bakterien an sondern auch sogenannte Methan produzierende Archeen.

00:20:38: Das sind auch Einzeller und edeln sehr den Bakterian sind aber ein bisschen was anderes.

00:20:43: Was die jetzt gerne machen ist da kommt ausreichend Wasserstoff Dann regulieren wir doch unseren Stoffwechsel auch hoch und produzieren mehr und mehr Methan.

00:20:53: So, dann habe ich auch noch Methan in dem System mit drin.

00:20:57: Auch das sorgt für Probleme unter Umständen dabei.

00:21:00: Und da gibt es nochmal andere Bakterien, die gerne auch so was wie Schwefelwasserstoff produzieren.

00:21:05: All das immer mehr Gasproduktion, Dehnung, Schmerz, Wahrnehmung... ...und diese Unklarheit darüber Gerade für die Menschen, die auch mit Reizdamen zu tun haben.

00:21:19: Was ist das jetzt?

00:21:19: Was ist die Ursache?

00:21:21: Man muss nicht immer alles auf Sibo testen.

00:21:25: Das will ich damit auch nicht sagen.

00:21:26: Aber die Verbindung zwischen Reizdam und Sibo liegt schon sehr stark auf der Hand.

00:21:32: Auch was die Wahrnehmung angeht wie ich den Schmerz oder dieses Unwohlsein im Gehirn interpretiere gehört auch noch dazu Und von daher gibt es da schon sehr enge Verbindungen zueinander.

00:21:45: So, dann lass uns doch mal gucken was sind die Auslöser dafür?

00:21:48: Also die Bakterien selbst ja nicht... Die können erstmal nichts dafür!

00:21:51: Die Lebensmittel, die wir in uns reinwerfen eigentlich auch nicht.

00:21:54: sie zeigen im Grunde nur dass da ein Problem offenbar besteht.

00:21:58: also was verändert das Milieu in unserem Dünndarm?

00:22:01: Was sorgt dafür, dass sich Bakterie dort plötzlich sowohl fühlen?

00:22:05: Das ist für mich eigentlich einer der wichtigsten Punkte dabei, weil wir auch wenn wir jetzt gleich nochmal über Therapie bei SIBO sprechen.

00:22:13: Man immer so diese Vorstellungen hat die bösen Bakterien müssen einfach dort weg.

00:22:16: ja sie sollten dort nicht sein.

00:22:18: das ist schon durchaus richtig aber es ist nicht die Ursache.

00:22:21: So wie du sagst die haben sich nicht entschieden vom Dickdarm hoch zu wandern und sich dort anzusiedeln oder zu sagen ach hier finde ichs viel schöner sondern ja des Milieus ist viel viel angenehmer geworden.

00:22:34: Tier kann man gut bleiben.

00:22:35: Hier ist der pH-Wert höher als ich ihn erwarten würde, also kann mich hier gut ansiedeln und das führt auch für mich zu dem Blickwinkel der eigentlichen Ursachen.

00:22:45: Der Haupt oder einer der wesentlichen Faktoren und Risikofaktoren ist eine veränderte oder gestörte Darmmotilität, also Darmbeweglichkeit ja?

00:22:56: Das heißt, der Darm sollte eigentlich nicht nur während wir essen sondern auch in Ruhephasen immer mal wieder einige Bewegungen vornehmen, um ... Wir sagen im Dündarm eigentlich wie einmal so ein Aufräumprogramm durchzufahren.

00:23:11: Damit eben nicht Reste vorhandenbleiben in dem Dündar.

00:23:15: und genau das ist ein Mechanismus der bei vielen nicht optimal funktioniert diesen Mechanismus zwischen Mahlzeiten also den Phasen wo man quasi fastet oder nichts ist.

00:23:25: Das nennt sich Migrating Motor Complexes Genau dass du isst Nichts.

00:23:30: trotzdem bewegt sich ab und an, gerade dein Dünndarm um vielleicht irgendetwas was ich in der Falte eingefangen hat heraus zu bewegen und weiterzubewegen.

00:23:39: Weil das ist logischerweise ein Milieu wo Bakterien sagen alles klar dann bleibe ich hier unter Umständen gerne.

00:23:45: Dann geht es viel mehr jetzt nicht nur um den Darm selbst oder die vorhandenen Bakterien, sondern vor allen Dingen auch um die Ansteuerung des Nervensystems.

00:23:56: Das heißt bei bestimmten Erkrankungen wie verschiedenen Neuropathien, autonome Neuropartien, die zum Beispiel bei Diabetes Meditus mit auftreten können.

00:24:04: Das heisst die Nerven funktionieren nicht mehr richtig und die Darbeweglichkeit nimmt ab.

00:24:08: Das kann durchaus ein wichtiger Faktor dabei sein.

00:24:11: Oder auch Veränderungen im Darm selbst, ja?

00:24:14: Der Darm verengt sich.

00:24:15: unter Umständnis entstehen sogenannte Stehnosen oder die Vertikel also Ausstülpungen und am Ende hat man wirklich wie so ein mechanisches Rückhaltebecken zu wenig Darm-Beweglichkeit und erstmal die Ausgangssituation das überhaupt entstehen kann bzw.

00:24:33: dass die Voraussetzung schaffen kann, dass die Bakterien sich gar nicht so schnell durchbewegen können oder der Speisepreis sich nicht sehr schnell durch bewegen kann?

00:24:40: Wenn wir dann noch einmal auf das Milieu schauen sind wichtige Faktoren zu wenig Magensäure und auch das ist ein Verdauungsthema über das wir schon häufiger gesprochen haben, dass der Magen zu wenig Säure produziert oder dass die Bauchspeichertrüse – auch dazu haben wir erst kürzlich exokrine Insuffizienz hat, also zu wenig Verdauungsenzyme produziert oder Galle zu wenig produziert wird.

00:25:07: Und all das sorgt natürlich nicht nur für pH-Wert sondern dass nah und nicht gut aufgespalten werden kann es die Bakterien sich eher ansiedeln können.

00:25:15: Und hier sind eigentlich unsere ursächlichen Ansatzpunkte, die man in der Therapie auch immer mit berücksichtigen muss und es gibt verschiedene Medikamente das noch so als letzte Gruppe, die auch hier die Darbeweglichkeit oder eben auch die SIBO mit begünstigen können.

00:25:29: Das sind vor allen Dingen verschiedene Schmerzmittel, Opioide beispielsweise, die mit dazugehören oder die bekannten Protonenpumpenhämmer ,die man bei zu viel Magensäure nimmt ja das verändertes Milieu und kann unter Umständen für SIBO sorgen.

00:25:44: Okay, haben wir verstanden.

00:25:45: Jetzt, Matthias, wollen wir gleich mal darüber sprechen was jeder einzelne konkret auch tun kann um da für sich eine Verbesserung herbeizuführen ohne sagen wir das zu machen was viele eben ja aus Reflex vielleicht machen nämlich auf genau diese Lebensmittel zu verzichten.

00:26:00: Ja also wir wollen nicht die Symptome mildern sondern wir wollen ja dauerhaft versuchen die Ursache in den Griff zu bekommen.

00:26:09: Das wollen wir uns gleich angucken.

00:26:10: vorher habe ich aber noch ne Frage an dich gibt es denn so etwas wie eine wie eine Schutzfunktion unseres Dünndarms.

00:26:16: Also hat ja irgendeine Mechanik, wie er sich selbst auch wieder reinigen kann?

00:26:20: Oder wie werde ich dann diese Bakterien wenn die da einmal besiedelt sind, auch wieder los?

00:26:24: Gibt es da Mechanismen und hat sich unser Körper irgendwas überlegt?

00:26:27: Ja also weniger das Loswerden als dass es überhaupt zu einer Fehlbesiedlung kommt.

00:26:32: Das ist genau das was ich gerade meinte mit der darmbeweglichkeit und diesem migrating motor complex so nennt man das letztendlich.

00:26:39: Das heißt zwischen den Mahlzeiten oder dieser Migrating-Motorkomplex quasi aktiv ist.

00:26:46: Das heißt, es gibt so periodische Kontraktionswellen.

00:26:49: Also das ist diese sogenannte Peristaltik und dann können eben Nahrungsreste, Sekrete und auch Mikroorganismen Richtung Dünndamen besser transportiert werden.

00:26:59: So nennt man das gerne eine Art Putzprogramm des Dündarmes.

00:27:02: Und jetzt können wir uns schon vorstellen also entweder Meine Darmbeweglichkeit ist eingeschränkt.

00:27:08: Und hier lohnt es sich, aus einer Psyche- und Neuroimmunologischen Perspektive zu betrachten?

00:27:14: Weil die Darm-Beweglichkheit nicht losgelöst in unserem Körper stattfindet!

00:27:20: Wenn wir bestimmte Stressbelastungen haben, psychoemotionale Stressbelasten oder stressigen Alltag haben ... Und anfangen, unser Essverhalten dementsprechend auch anzupassen, zwischendrin immer mal wieder zu snacken sind die einen mit dabei plus, dass wir unter Stressbelastung einfach die Darmbeweglichkeit vom zentralen Nervensystem vom Gehirn runtergefahren wird.

00:27:42: Weil was bringt mir in einer Stressphase ist sich jetzt mit Verdauung und Darmbewaglichkeit zu beschäftigen?

00:27:49: Und genau das ist etwas, was passieren kann!

00:27:51: Das heißt, wir haben auf der einen Seite wirklich ein Faktor, der weit entfernt gefühlt vom Darm liegt nämlich eher in unserem zentrale Nerven-System diesen Migrating-Motorkomplex quasi abschalten möchte, kann ich das ganz einfach machen indem ich einfach ständig esse.

00:28:07: Das heißt häufige Mahlzeiten, ständiges Essen unterbricht quasi diesen inneren

00:28:14: Reinigungsmechanismus.

00:28:16: Und am Ende des Tages habe ich gar keine Fastenintervalle, da geht es jetzt noch nicht mehr intermettieren das Fasten sondern wirklich Abstände zwischen den Mahlzeiten.

00:28:25: Sag mal ne Zeitspanne drei Stunden vier Stunden fünf

00:28:27: Stunden?

00:28:28: Drei Stunden

00:28:29: vier Std.

00:28:29: Zwischen

00:28:29: der Mahlzeit schonmal dazwischen zu haben aber dann wirklich nicht irgendetwas zwischend reinzuschieben

00:28:35: oder?

00:28:35: Nicht nochmal kurz eine Banane einen kleinen Apfel Genau.

00:28:38: Weil wir dann jetzt abgesehen davon, dass wir beim Apfel dann auch wahrscheinlich ein Lebensmittel haben mit einem hohen Food-Mapgehalt ... Sondern wir dann vor allen Dingen immer wieder den Darm in seinem Verdauungsprozess fordern.

00:28:53: Jetzt kommt aber noch Stress mit dazu und wird das quasi wieder gegengekoppelt.

00:28:57: Dann liegt es doch wieder schwerer im Bauch, so könnte man sagen.

00:29:02: Und dann verweilt es einfach länger mit dabei.

00:29:04: Von daher ... Ist das eine Maßnahme, die durchaus mit einer Rolle spielt?

00:29:09: Bei den Maßnahmen wie du eben schon angesprochen hast.

00:29:11: Mit dem Blick auf einfach die Lebensmittel, die einem nicht gut bekommen rauszunehmen.

00:29:16: Phasenweise kann das sinnvoll sein aber es ist natürlich nicht die langfristige Strategie.

00:29:21: Okay, aber ein Ding können wir uns also alle schon mal mitnehmen.

00:29:25: Essenspausen ja!

00:29:27: Also nicht intermittieren des Fasten.

00:29:28: Das meinst Du hier an dieser Stelle nicht sondern wirklich zu sagen okay... Erstmal

00:29:31: zwischen den Mahlzeiten Pausen einzubauen.

00:29:34: Lass uns unser dünnendamen Putzprogramm aktiv schalten, so kann man sagen.

00:29:39: Ja super!

00:29:40: Gibt es Möglichkeiten Matthias eine SIBO zu diagnostizieren?

00:29:45: Also wie macht man das?

00:29:45: Gibt man da zum Arzt?

00:29:48: Muss man dazu einen Spezialisten?

00:29:49: Wer kann das?

00:29:50: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.

00:29:52: Es gibt invasive Techniken wo man wirklich quasi Proben aus dem Darm raus ernehmt.

00:29:56: Das ist eigentlich Goldstandard aber

00:29:59: nicht

00:29:59: die... erste Wahl, die eigentlich verwendet wird.

00:30:02: Es gibt eine andere Testmöglichkeit.

00:30:04: Jetzt würden die ein oder anderen sagen wir wollen Bakterien herausfinden also testen wir doch machen wir doch ne Stuhlprobe aber da werde ich ja keine Informationen heraus bekommen ob das Ganze wirklich aktuell im Dünndamen wirklich stattfindet.

00:30:16: deswegen guckt man von der anderen Seite oder testet von der andern Seite und man verwendete dafür einen Atemtest.

00:30:23: Und das ist entweder ein Glucose- oder ein laktulose Atemtest.

00:30:27: Und wie das funktioniert ist relativ simpel.

00:30:29: Es gibt quasi eine Testlösung, man muss den Test etwas vorbereiten.

00:30:33: Das ist etwas was man zu Hause durchführt und dauert eine gewisse Zeit weil es mehrere Messpunkte quasi gibt.

00:30:39: Diese Trinklösungen entweder Glucose oder Laktylose wird verwendet.

00:30:44: Es wird vorher einmal in ein Röhrchen rein geatmet auch für eine bestimmte Zeit.

00:30:50: dann wird das weggenommen, dann trinkt man das dann wartet man einen Moment und man testet den unterschiedlichen Abständen immer wieder oder macht diesen Atemtest.

00:30:59: Und im Labor letztendlich wird diese Atemluft analysiert, und gemessen wird für SIBO der Wasserstoffgehalt.

00:31:08: Das heißt wie viel Parts per Million Wasserstoffanstieg habe ich eigentlich?

00:31:14: in der Atemluft.

00:31:15: Warum funktioniert das?

00:31:16: Weil entweder Dinge, die nach oben steigen oder Wasserstoff quasi hochsteigt und in die Atem luft gelangt oder zügig nach diesen kurzen Abständen in die Blutbahn gelangte und dann über die Atmluft abgetragen werden kann, also über die Lungen abgegeben werden kann.

00:31:33: Und wenn das zur Messung von vorher quasi zu stark ansteigt, Hinweis dafür.

00:31:40: Und dann wird typischerweise nicht nur Wasserstoff gemessen, sondern das was ich eben gesagt hatte, was heutzutage mehr und mehr auch in den Fokus mit dazu kommt dass es unter Umständen gar nicht der Wasserstoff ist, der das Problem verursacht hat, sondern eher Methan.

00:31:54: also wird auch typischer Weise Methan mit gemessen.

00:31:57: gleiches Prinzip aus der gleichen Probe heraus wird quasi im Verhältnis Wasserstoff und Methan mitbestimmt.

00:32:04: Auch hier werden die Anteile Parts per Million in der Atemluft gemessen, und man guckt sich den Verlauf an.

00:32:10: wie steigt das an oder eben auch nicht an?

00:32:13: Und haben wir damit ein Hinweis für eine SIBO-Ja oder Nein?

00:32:17: Es gibt heutzutage viele Testungen, die man mal so machen kann.

00:32:21: ich würde aber immer empfehlen Arzt oder und Therapeuten mit zu involvieren, weil man mal schnell so ein Test macht.

00:32:30: Und dann hat man da einen Ergebnis was man nicht wirklich interpretieren kann.

00:32:34: Was bedeutet das jetzt?

00:32:35: Also zum Beispiel auch dass man sagt okay ist es jetzt eher eine Methan produzierende Überwucherung und die nennt sich übrigens Nichtsimo sondern Imo.

00:32:46: Warum erwähne ich das?

00:32:47: Weil das eine intestinal Metanogene Überwucherung ist, das heißt es kann sich in Teilen auch mit auf den Dickdarm beziehen und dann verändern sich die Symptome.

00:32:57: Die Symptomen an sich sind halt bei den einen mehr verbunden mit einem schnellen aufgebläht sein und durchfällen und bei dem nächsten eher mit diesem Gefühl von Wer Verstopfungsgefühl und es bewegt sich nicht.

00:33:10: typischerweise, sehr häufig zumindest haben wir gerade bei diesen Methanüberbuchungen wenn diese Archeen viel arbeiten.

00:33:16: Und quasi den Wasserstoff aufnehmen und den zu Methan umwandeln.

00:33:21: Häufig eher Verstoppfungstypform und auch eine verlangsame Damenbeweglichkeit mit dazu.

00:33:27: Das unterscheidet sich am Ende des Tages natürlich die Therapie wie man jetzt im ersten Schritt vielleicht auch diese Bakterien wieder daraus bekommen kann oder beseitigen kann.

00:33:36: Abschließend Matthias, lass uns nochmal deine Top-Tipps mitgeben.

00:33:41: Was können wir tun?

00:33:43: Welche Maßnahmen helfen langfristig dabei den Dünndamen gesund zu halten, Rückfälle möglichst zu vermeiden?

00:33:52: Dauerhaft hier eine Verbesserung der Symptome dann am Ende auch natürlich zu bekommen?

00:33:57: was würdest du jemanden raten, der genau mit diesem Beispiel zu dir in die Praxis kommt und sagt Herr Baum ich brauche Hilfe

00:34:05: Genau, also jetzt nicht nur bei mir sondern grundsätzlich ist wenn es ordnungsgemäß ein Test durchgeführt worden ist und das diagnostiziert worden ist.

00:34:13: Fangen wir erstmal mit der Standardtherapie an so wie eigentlich auch medizinisch vorgesehen ist weil wenn Bakterien zu viel sind Felix wie bekomme ich Bakterian weg?

00:34:24: Ich würde sagen, man nimmt ein Antibiotikum.

00:34:26: Aber das ist natürlich so wie wenn du mit Kanonen auf Spatzen schießt wahrscheinlich oder?

00:34:30: Ja

00:34:30: aber es ist... Du hast aber recht!

00:34:32: Es ist genau die Strategie mit Antibiotika quasi die SIBO zu behandeln indem man die Bakterien versucht damit zu erredieren also quasi wirklich rauszunehmen.

00:34:43: Das

00:34:43: beschränkt

00:34:44: sich dann aber nicht nur unter Umständen auf den Dünndarm bei SIBO selbst.

00:34:50: Also wir haben diese Wasserstoffbildner Standardprotokoll.

00:34:54: Ich weiß von sehr vielen Menschen, die davon betroffen sind und das auch gemacht haben und sagen, es löst eben nicht das Problem, weil diese Strategie ... Die Bakterien sind jetzt das Böse!

00:35:03: Die müssen wir beseitigen.

00:35:04: Sind wir uns jetzt ja einig drüber?

00:35:05: Das kann ja noch nicht die wirkliche Problemlösung sein so.

00:35:09: Und wenn wer dann bei Leuten was häufig übersehen wird oder bei manchen Tests auch nicht mitgetestet wird vielleicht eine erhöhte Methanproduktion haben, dann funktionieren die verwendeten Antibiotika typischerweise auch nicht optimal.

00:35:21: So, das heißt Nichtsdestotrotz, das wäre die Standardtherapie.

00:35:25: Es gibt im naturheilkundlichen und pflanzlichen Kontext auch Strategien und Überlegungen, Pflanzliche Antibiotika-Strukturen zu verwenden.

00:35:32: Da gehört beispielsweise Berberin mit dazu und Oreganoöl.

00:35:36: Das kennen die einen oder anderen Nähm gehört mit dazu.

00:35:39: Und gerade bei diesem metanproduzierenden Bakterien gerne auch Alizine ... Das gewinnt man aus Knoblauch jetzt nochmal.

00:35:47: Knobblauch ist eigentlich etwas was insgesamt gerne auch aber diese Alizinverbindung ist eine schwefelhaltige Verbindung, die hier eigentlich sehr gut mit funktioniert.

00:35:58: Also auch hier muss man schauen was das Therapiekonzept ist.

00:36:01: ich würde auf jeden Fall empfehlen mit nicht den Test alleine durchzuführen und dann mal zu gucken was man so verwendet sondern wirklich ne strukturierte Therapiestrategie dann mitzuwählen und abzubegen.

00:36:13: was passt bei dem jeweiligen Bild jetzt dann wirklich mit am besten?

00:36:18: Dann gehört natürlich die Ernährung mit dazu.

00:36:20: Darauf würde ich jetzt gerne noch mal eingehen, weil die eine Strategie jetzt logischerweise ist okay, ich weiß schon bestimmte Lebensmittel vertrage ich nicht und eine Strategies nutzen auch viele Reizdamen Patientinnen und Patienten zumindest zu Beginn dass man diese Foodmaps konsequent einmal raus nimmt für ungefähr sechs Wochen und dann in eine Wiedereinführung der unterschiedlichen Gruppen geht, also ob es jetzt beispielsweise Laktose ist oder verschiedene Fructane oder andere Oligosaharide.

00:36:49: Oder wie auch immer die dann quasi wieder einzuführen um herauszufinden auf was reagiere ich denn wirklich stark?

00:36:55: Futma warme Ernährung reduziert bei vielen die Symptome aber das reduzierte Symptom ist nicht die wirkliche Ursache mit dabei so dass heißt Es muss eine Komponente geben um diese Ursache mitzubehandeln.

00:37:06: Und wenn sich das bestätigt, mit der Darmbeweglichkeit müssen wir natürlich da ansetzen und auch Verstopfungssituationen die vorhanden sind wirklich konsequent zu verbessern.

00:37:17: Wenn anatomische Veränderungen bestehen muss man natürlich auch darüber nachdenken.

00:37:21: also wenn es Verengungen gibt dann wird es immer wieder auftreten.

00:37:24: Also dann kann ich zwar mit einem Antibiotikum versuchen die Menge zu reduzieren und auch über die Ernährung weniger Treibstoff für die Bakterien, für die Fermentation mit reinzugeben.

00:37:35: Aber es löst nicht die Ursache.

00:37:37: Auch Medikamentenanpassungen kann unter Umständen ein Faktor sein, den man berücksichtigen muss.

00:37:41: All diese Elemente sollten aber ein Fektor dabei sein.

00:37:45: Dann gehe ich so weit, würde ich bei allen Patientinnen und Patienten mit dem Thema Reizdarm eben auch angehen.

00:37:52: Darum Beweglichkeit hat jetzt nicht nur etwas damit zu tun die Transitzeit kürzer ist, also jetzt beispielsweise sehr viel Öl trinken oder dass man schneller auf Toilette gehen müsste.

00:38:02: Sondern ausgewählt natürlich die Ernährung anzupassen auf dem was im Moment funktioniert und durchaus auch Faserstoffe und Ballerstoffen zu ergänzen, die ganz gut funktionieren.

00:38:10: bei SIBO ist es beispielsweise Das partiell hydrolysierte Goa-Kernmehl, PHGG.

00:38:17: Was bei vielen sehr gut vertragen wird um zumindest auch Volumen und Stuhlkonsistenz hier zu beeinflussen, dass ich das besser mit einstellen kann.

00:38:27: aber es steht für mich ganz oben mit dabei das Thema Stressregulation und auch das Thema der psychoemotionalen Belastung eine Berücksichtigung finden muss.

00:38:35: Es gehört sehr eng zusammen, weil hier haben wir ganz häufig eine Komponente die komplett übersehen wird.

00:38:40: Weil es uns gerne wieder zu einem Rezediv kommen kann also das heißt wieder sich die Bakterien auch im Nachgang ansiedeln werden.

00:38:47: Und Matthias ein abschließender Gedanke von mir das Thema SIBO und LAKTOFERIN.

00:38:53: Wir haben so oft und so viel über LAKTOPHERIN gesprochen über seine eisenbindenden Fähigkeiten und gibt uns einen kurzen wissenschaftlichen Abriss.

00:39:02: Kann LAKTFERIN bei SIBO, bei den Themen die wir hier besprochen haben auch eine Maßnahme sein.

00:39:08: Die man mal ausprobieren kann.

00:39:09: gibt es da Erkenntnisse?

00:39:10: wie funktioniert Laktiferin in Bezug auf dünnendarm Probleme und SIBO?

00:39:14: Also das kann auf jeden Fall einen Einfluss nehmen oder auch Teil der Strategie sein bei SIBO.

00:39:20: Warum?

00:39:20: Wie du schon gesagt hast, Lactopherin ist ein eisenbindendes Glycoprotein.

00:39:24: Das entzieht grundsätzlich erst mal des Eisen von Bakterien die jetzt auch darauf angewiesen werden dass sie sich dann noch weiterhin vermehren können und es hat eben diese antimikrobielle Eigenschaft.

00:39:35: Hier durchaus ein wichtiger Faktor sein kann.

00:39:37: Unterstützung der Darmbarriere gehört mit dazu, bei erhöhtem oxidativen Stress spielt es eine wichtige Rolle.

00:39:42: Von daher kann das durchaus eine wichtige Ergänzung sein um das Wachstum zu bremsen und dementsprechend kann's bei SIBO durchaus mit eingesetzt werden.

00:39:51: Also SIBO Verrückte am Anfang zumindest widersprüchlich erscheinende Effekt, dass gesunde Lebensmittel uns Probleme im Verdauungstrakt verursachen können.

00:40:03: Ich würde – wir haben das sehr gut erklärt Matthias!

00:40:05: Danke, dass du uns da auf diese Reise in unseren Körper wieder mitgenommen hast.

00:40:09: Viele Aha-Momente was nehmen wir mit?

00:40:12: Erst einmal nicht jede SIBO hat dieselbe Ursache.

00:40:15: ja also es ist immer eine sehr individuelle Sache und wir nehmen auch mit.

00:40:19: gesunde sichtbar machen, dass Bakterien am falschen Ort leben konkret in unserem Dündarm.

00:40:29: Brokoli, Äpfel, Hülsenfrüchte verursachen die Beschwerden also nicht zwangsläufig selbst.

00:40:35: Kritisch wird es wenn sie bereits im Dündar statt im Dickdarm fermentiert oder eben vergoren werden!

00:40:42: So Leute habt ihr Fragen zu SIBO Foodmaps oder Essenspausen.

00:40:46: Habt ihr eigene Beschwerden, eigene Erfahrungen?

00:40:48: Vielleicht habt ihr auch einen Weg den ihr gegangen seid der euch jetzt besser fühlen lässt.

00:40:53: Teilt es mit unserer Community.

00:40:55: schreibt es gerne direkt unter diese Folge bei Spotify und Leute schon am Montag gibt's die nächste Folge bei den Health Nerds unseren Deep Dive.

00:41:02: bis dahin bleibt gesund und bleibt neugierig!

00:41:05: Vielen Dank I'm all ears on you, original podcast.

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