Brokkoli: Warum Sulforaphan ihn zu einem der gesündesten Lebensmittel macht (Deep Dive)
Shownotes
„Brokkoli ist nicht einfach nur gesund. Er enthält einen der spannendsten Pflanzenstoffe der modernen Ernährungsforschung.“ Kaum ein Gemüse hat einen besseren Ruf als Brokkoli. Doch was macht ihn eigentlich so gesund? Die Antwort liegt nicht an seinem Gehalt an Vitamin C oder seinen Ballaststoffen, sondern in einem sekundären Pflanzenstoff namens Sulforaphan. Er entsteht erst, wenn Brokkoli zerkleinert oder gekaut wird, und aktiviert in unserem Körper Schutzmechanismen, die unsere Zellen dabei unterstützen können, mit oxidativem Stress und Entzündungsprozessen umzugehen. Genau deshalb gehört Sulforaphan heute zu den intensivsten erforschten Pflanzenstoffen überhaupt.
In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Sulforaphan entsteht, warum Brokkolisprossen besonders reich an seiner Vorstufe sind und weshalb die richtige Zubereitung entscheidend sein kann. Denn erst wenn das Pflanzenenzym Myrosinase mit seiner Vorstufe Glucoraphanin zusammenkommt, bildet sich der eigentliche Wirkstoff. Deshalb kann bereits das Schneiden des Brokkolis vor dem Garen einen Unterschied machen.
Außerdem ordnen die beiden die aktuelle Forschung ein. Sulforaphan wirkt nicht wie ein klassisches Antioxidans, sondern aktiviert über den Nrf2-Signalweg körpereigene Schutz- und Entgiftungsmechanismen. Genau dieser biologische Ansatz macht den Stoff für Wissenschaftler so interessant. Aktuell wird unter anderem zu seinem möglichen Einfluss auf gesundes Altern, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-Gesundheit, chronische Entzündungen und Krebsprävention geforscht. Viele Ergebnisse sind vielversprechend. Gleichzeitig gilt: Brokkoli ist kein Wundermittel. Er zeigt vielmehr, wie stark bestimmte Lebensmittel die Biologie unseres Körpers beeinflussen können.
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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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00:00:01: Wenn Sulforephan für mehr Glutadion sorgen kann, dann hat es auch eine Auswirkung auf die Leberentgiftung.
00:00:08: Weil sie ist gerade auch davon abhängig des genügendes Glutationen produziert werden kann.
00:00:12: Das ist Teil der Phase II der Leber-Entgiftungen.
00:00:16: Sulforophan finden wir eben nicht nur in Pokoli selbst sondern auch in anderen Kreuzblütlern.
00:00:22: In verschiedenen Kohlegemüsen, ob Blumenkohl, Rosenkohl oder Grünkohl schneiden und dann für eine Zeit stehen lassen,
00:00:30: liegen lassen.
00:00:31: Vierzig Minuten ungefähr kann auch etwas kürzer sein.
00:00:35: dann kann das arbeiten und dann kann ich es bei einer milden Hitze gut zubereiten und dann habe ich im Idealfall eine gute Verfügbarkeit in der Aufnahme.
00:00:56: Leute!
00:00:56: Ich war gerade mit der Family und unseren Jungs im Urlaub.
00:01:02: Schokoladenmanufaktur, wo so kleine süße tolle Schokoladenkreationen entstehen.
00:01:06: Und da hing ein großes Schild an der Wand und er stand drauf.
00:01:09: Schokolade ist.
00:01:10: Gottes Entschuldigung für Brokoli!
00:01:13: So dann musste ich natürlich sehr lachen und musste auch meinen kleinen Jungs Oscar und Karl mit vier und fünf erklären warum das lustig ist und sie essen eigentlich Brokuli ganz gerne.
00:01:23: Sie haben es nicht so verstanden.
00:01:24: Jetzt ist die Frage Also, Brokoli hat ja einen wahnsinnig gesunden Ruf und gehört zu den am besten erforschten Gemüsesorten überhaupt.
00:01:33: Allerdings... Und das ist spannend nicht wegen seiner Vitamine oder Ballaststoffe sondern wegen eines ganz bestimmten Inhaltsstoffs ein Pflanzenstoff namens Sulphorafan.
00:01:44: Und über den wollen wir heute sprechen also über den und über Brokuli.
00:01:48: Warum?
00:01:49: Ist Brokulis so gesund?
00:01:50: was macht ihn so spannend?
00:01:52: Und warum sollten wir alle mehr Brokoli essen?
00:01:54: Matthias Baum ist da, unser Gesundheitswissenschaftler und Health Nerd.
00:01:58: Matthias herzlich willkommen!
00:01:59: Hallo Felix ich freue mich immer mit dabei zu sein.
00:02:02: Erst mehr Brokkoli.
00:02:04: Wie viel sollen wir essen?
00:02:05: Gleich meine erste Frage.
00:02:06: Jeden Tag oder einmal die Woche, was würdest du empfehlen?
00:02:10: Schon regelmäßig vielleicht einmal die Woche, warum nicht?
00:02:14: über die Mengen dieses Zufreuffahrens müssen wir gleich auch noch mal sprechen aber regelmäßig in einer vielfältigen Ernährung machen das auf jeden Fall sind.
00:02:21: also Wir werden alle heute bestärkt nochmal aus dieser Folge rausnehmen dass Brokkoli wie ich persönlich finde nicht nur unglaublich lecker schmeckt sondern eben auch wirklich gesund ist und wir werden besser verstehen warum das so ist.
00:02:34: Also, jetzt mal der Reihe nach.
00:02:35: Von diesem Stoff Solforafan haben wahrscheinlich noch nicht alle Leute gehört.
00:02:39: für mich war es auch ein neuer Begriff.
00:02:41: und wenn mich jemand gefragt hätte solforafahn was ist das?
00:02:44: worin kommt es vor?
00:02:45: also auf Brokoli wäre ich ehrlich gesagt nicht gekommen.
00:02:48: deswegen Matthias in der Wissenschaft gilt dieser Pflanzenstoff als einer der spannendsten sekundären Pflanzenstoffe überhaupt.
00:02:55: nimm uns einmal mit auf diese Reise.
00:02:56: Was sind Sekundäre Pflanzen Stoffen nochmal genau?
00:02:59: Und was genau?
00:03:03: Also, du sagst es schon, sekundäre Pflanzenstoffe sind letztendlich Schutzstoffe.
00:03:09: So könnte man sie beschreiben auf Flavanuida und ähnliches die in bestimmten Pflanzen, in Bären oder eben auch im Gemüseobst drin vorkommen.
00:03:17: Mehr sekundäre Pflanzenstoffe, so einfach könnte man sagen sind definitiv mit einem gesundheitlichen Vorteil verbunden und unterschiedliche sekundere Pflanzenstoffe erfüllen auch unterschiedliche Aufgabe.
00:03:28: Sulphorafan ist eine schwefelhaltige sekundärer Pflanzenstopp und er kommt jetzt nicht ausschließlich im Brokkoli vor.
00:03:35: aber wer sich da botanisch etwas auskennt weiß okay es gehört zu den Kreuzblütlern und genau dieses Sulphorofan finden wir in unterschiedlichen Kreuz Blütlernen.
00:03:45: Der spannende Teil und damit fängt es schon mal an, ist das es sich um bei diesen sekundären Pflanzenstoffen.
00:03:51: Und in diesem Fall auch um einen Schutzmechanismus ein Abwehrmechanismus der Pflanze handelt, um Fressfeinde und Pathogene zu beseitigen.
00:04:01: Das haben wir mit unterschiedlichen Substanzen auch immer schon mal gehört, auch unterschiedliche sekundären Pflanzenstoffen.
00:04:09: Dass das eigentlich in der Menge betrachtet schädlich sein könnte wenn es davon zu viel gibt.
00:04:15: aber es ist ein Schutzmechanismus für die Pflanze erstmal dient und jetzt geht es darum wenn man das eben regelmäßig konsumiert ist eben im Gegensatz dazu eine Schutzwirkung für uns im Körper
00:04:27: haben kann.
00:04:28: Da wollen wir eben mehr darüber verstehen und da wollen wir tiefer eintauchen in dieses System, diesen Schutzmechanismus auch in die Fähigkeit, die wir eingangs beschrieben haben.
00:04:38: Dass ja offenbar unserem Körper dabei helfen kann diese Schutzmechnismen selbstständig zu aktivieren.
00:04:44: also meine Frage Matthias welches biologische Problem konkret hilft Sulphorafan unseren Körper zu lösen?
00:04:54: Also, als sekundärer Pflanzenstoff ist es auch nicht essentiell.
00:04:57: Das heißt ich muss es nicht zwingend zu mir führen aber wenn wir mal in so einzelne Zellen reinzoomen dann haben Zellen gelernt auf unterschiedliche Stressreize auch dementsprechend reagieren zu können.
00:05:10: also Beispiel oxidative Stressbelastung und der Körper reagiert mit Anti-Oxidanz hin die der Körper selbst produziert.
00:05:18: das läuft über einen Mechanismus der nennt sich NRF II Die einen oder anderen haben das schon mal gehört und dieser NF-II Signalweg ist wie so eine Art Transkriptionsfaktor, ein Abspielfaktore in der Zelle.
00:05:31: Der letztendlich Gene aktiviert die körpereigene Schutzsysteme.
00:05:37: Also zum Beispiel Glutadion haben wir erst kürzlich darüber gesprochen, unterschiedliche Redox-Reaktionsmechanismen die letztendlich dazu führen dass es eine zelluläre Stressantwort gibt und anders ausgedrückt.
00:05:50: Wir haben einen Reiz in der Zelle und die Zelle versucht quasi eine Lösung zu finden.
00:05:54: Und genau diesen Mechanismus unterbricht Sephora Farn, das heißt, dass NRF II wird aktiver sein und dementsprechend körpereigene Antioxidantien produzieren soll.
00:06:05: kann man also auch sagen ist es wie eine Art indirektes Antioxidanz eigentlich ein Giftstoff, ein Schutzstoff der Pflanze kommt aber auch an menschliche Zellen in die Zellen rein und erfüllt hier sehr spannende Aufgaben als nicht direkt des Antioxidants, also nicht wie Vitamin C beispielsweise arbeitet sondern als Aktivator für körpereigene Schutzsysteme.
00:06:27: Jetzt ist es so Matthias dass dieser Stoff von der Wissenschaft sehr gut untersucht ist und vor allem in den letzten Jahren auch nochmal deutlich in den Fokus gerückt ist.
00:06:40: was An seinen Fähigkeiten ist wissenschaftlich wirklich gut belegt und bei welchem Thema wird er besonders intensiv beforscht?
00:06:49: gibt uns damals so ein.
00:06:51: Ein kurzen wissenschaftlichen Abriss?
00:06:53: was die, was deine Kollegen ja bei diesem Stoff für Erkenntnisse
00:06:58: haben dieser Mechanismus diese Aktivierung?
00:07:02: also?
00:07:02: wir haben die Ernährungskomponente in dem Fall nehmen als Ursprung Vielleicht eine Pokolikwelle, eine Kreuzblütlerquelle.
00:07:10: Wir haben am Ende – das ist auch noch mal spannend – muss erst einmal surferer fahren und dann eigentlich auch erst entstehen!
00:07:16: Es kommt in den Körper, es aktiviert in der Zelle... und bildet vor allen Dingen neues Glutadion.
00:07:22: Und das ist auch wichtig für Entgiftungsprozesse, warum erwähne ich das?
00:07:25: Weil das etwas ist was gerade so in der Umweltmedizin bereits schon sehr gut erforscht worden ist oder eine interessante Erkenntnis zeigt.
00:07:33: wir kennen ja dieses Thema entgiftung unterstützen funktioniert es eigentlich überhaupt?
00:07:38: machtes unsere lebern hier eigentlich selbst und alleine?
00:07:42: aber wenn sulfurer fahren Für mehr glutadionen sorgen kann dann hat es auch eine Auswirkung auf die Leberentgiftung, weil die ist gerade auch davon abhängig des genügend Glutadion produziert werden kann.
00:07:55: Es ist Teil der Phase II der Leberendgiftungen.
00:07:58: und da gibt es also spannende oder auch wie ich finde ganz erstaunliche Daten wenn es um die Detoxifikation, also die Entgiftungs von Luftschadstoffen geht, die quasi aufgenommen werden, das ist eine Untersuchung, die in China gemacht worden ist, die wirklich Brokkoli-Sprossen in einer Getränkvariante bekommen
00:08:16: haben
00:08:17: und man sich angeschaut hat im Vergleich gegenüber Placebo, wie unterschiedliche Luftverschmutzungsmoleküle quasi ausgeschieden worden sind.
00:08:25: Und wie es besser funktioniert hat im vergleich.
00:08:28: So das ist sicherlich ein spannender Aspekt und natürlich alles rund um... naja oxidative und anti-oxidative Belastungssituationen.
00:08:39: Das ist definitiv auch ein spannender Punkt, wenn wir auf das Thema in der Vergangenheit häufig eher gesagt zu haben dass wir zu viel oxidativen Stress haben was durchaus sein kann aber wenn wir natürlich eine Möglichkeit haben unser körpereignes antioxidatives System damit anzukurbeln gibt es sehr viele spannende Bereiche, wie beispielsweise auch mehr und mehr beforst wird.
00:09:02: Das ist das Thema rund um Krebsprävention oder auch in der Krebstherapie sicherlich noch nicht so weit dass man final sagen kann, dass es ein wirklicher Verhinderer ist zu Behandlung ausreicht aber durchaus spannende Forschungsbereiche Auch in diesem Feld Und auf Ebene des Darmes bzw gerade auch des Magens.
00:09:25: da gibt es nämlich einen was wir gar nicht so gerne dort haben wollen.
00:09:29: Das ist Helicobacterpylori, das haben die ein oder anderen schon mal gehört.
00:09:33: Sieht es sich ganz gerne im Magen mit an und auch hier gibt es Untersuchungen, die Effekte auf Helicobactapylori zeigen also jetzt gar nicht in den Zellen im Körper selbst drin sondern erst einmal im Verdauungsdruck.
00:09:45: Auch hier gilt in der Begleitung natürlich nicht.
00:09:48: als Alternative zu der Standardtherapie, die eigentlich auch mit Antibiotika verwendet wird Bildet das Ganze aber schon einen interessanten Ansatzpunkt, quasi dass Helikopakte aus dem Magen wirklich raus verschwinden kann.
00:10:00: Wahrscheinlich auch weil es da wo's nämlich eigentlich evolutionär hinkommt ein Schutzstoff ist und dementsprechend wie eine Art antibakterielle Wirk-Eigenschaft aufweist.
00:10:11: Das ist spannend!
00:10:12: Lass uns mal kurz ne Abstecher in die Evolution machen.
00:10:14: haben unsere Uhrur Ur vorfahren tatsächlich Brokkoli gegessen?
00:10:18: oder war das eben auch in anderen Pflanzen Ein fester Bestandteil, den wir damals mehr konsumiert haben?
00:10:24: oder warum funktioniert das bei unserer DNA?
00:10:27: Bei unserer Programmierung?
00:10:29: so gut dieser Stoff.
00:10:30: So würde es eben gar nicht so dramatisch sehen dass wir da für Brokkoli gegessen haben müssen.
00:10:34: also Fakt eins Wir werden nie Brokkolissogegessen haben wie wir ihn heute kennen.
00:10:38: die ein oder anderen kennen auch andere Formen von Brokkolie in Urformen quasi die es durchaus noch gibt aber ist natürlich alles eher auch gezüchtet, noch mal.
00:10:49: So vorerfahren finden wir eben nicht nur in Pokoli selbst sondern auch in anderen Kreuzblütlern.
00:10:55: In verschiedenen Kohlgemüsen, ob Blumenkohl-, Rosenkohl-, Grünkohl und die Schutzstoffe sind gleich geblieben.
00:11:01: Die Struktur oder wie das aussah war nochmal etwas anderes.
00:11:05: Unsere Vorfahren müssen jetzt gar nicht den Hauptaspekt gehabt haben um zu sagen ich muss für mein antioxidatives System anfangen Kreuz blütler zu konsumieren.
00:11:12: aber sie waren natürlich Bestandteil Evolutionär von der Pflanze, aber ist es der Versuch sich vor Fressfeinden zu schützen.
00:11:19: Weshalb gerade in dem Prokoli Sprossen eine hohe Menge an dem Baustoff und das ist jetzt wichtig vom Sulphorophan mit enthalten ist.
00:11:29: Also stelle dir das wie folgt vor wir haben in dem Falle Blumenkohl oder die Blumenkrullsprossen Und eine Substanz darin einer Art Vorstufe des Sulphorophans, die nennt sich Glucoraphanie Und Glucoraphanin liegt erstmal vor und räumlich davon getrennt gibt es einen Enzymen, was ebenfalls darin enthalten ist.
00:11:49: Das ist die Myrosinase!
00:11:51: So und das ist räumlich getrennend und aktive Souverophane also diesen eigentlichen sekundären aktiven Pflanzenstoff habe ich erst mal noch gar nicht vorliegen.
00:11:59: Aber wenn sich ein Lebewesen entscheidet in diese Pflanze reinzubeißen, dann wird diese räumliche Trennung gestört.
00:12:06: Da sie die Zellen brechen quasi auf.
00:12:09: Klukoraphanin und Myrosinase kommen zusammen das Enzym wird aktiv Und am Ende entsteht dann letztendlich erst zu Voraffahren.
00:12:17: Warum erwähne ich das?
00:12:19: Weil es, wie gesagt auf der einen Seite ein Schutzstoff ist und in einer zu hohen Menge macht der Konsum definitiv
00:12:26: auch
00:12:26: keinen Sinn.
00:12:27: Heute nutzen wir es eher vielleicht sogar perspektivisch entweder für den Bereich der Prävention oder Therapie und verstehen okay durch diesen Mechanismus können wir unser körpereignes antioxidatives System hormitisch unterstützen.
00:12:42: Und es gibt uns noch einen anderen Hinweis.
00:12:44: Das heißt, wenn ich wirklich über Prokulisprossen, über Kreuzblütler, über Kreuzblüter-Sulfarraffan aufnehmen möchte dann macht das sehr viel Sinn erst den Prokuli zu schneiden und zu zerkleinern.
00:13:00: Das heißt, dass ich wirklich die Zerstörung habe der Zeltstrukturen.
00:13:04: Die Myrosinase-Aktivität letztendlich auf das Glukoraphanien habe so, dass überhaupt erst Zufferraphan gebildet werden kann und das können sich heute schon alle mit in ihre Küche nehmen.
00:13:15: wenn man also anfängt und zu Hause beispielsweise Prokoli oder andere Kohlgemüse zubereitet schneiden Und dann für eine Zeit stehen lassen, liegen lassen.
00:13:26: Man findet immer wieder so Empfehlungen um vierzig Minuten ungefähr.
00:13:30: Kann auch etwas kürzer sein, kann das arbeiten und dann kann ich es bei einer milden Hitze gut zubereiten.
00:13:36: Dann hab' ich im Idealfall auch eine gute Verfügbarkeit in der Aufnahme.
00:13:40: Lass uns noch mal kurz bleiben Matthias beim Thema Brokoli-und-Brokoli Zubereitung!
00:13:45: Du hast da schon einen guten Tipp gerade gegeben.
00:13:47: aber ich weiß die meisten Leute werden Brokkoli wahrscheinlich Kochen im Wasser.
00:13:51: Ja, heiß bei hundert Grad geht da schon alles kaputt.
00:13:55: sollte man ihn eher vielleicht blanchieren oder Ro, kann man ihn natürlich auch essen.
00:14:01: Ist sicherlich nicht so lecker wie wenn er irgendwie gekocht ist oder was es im Backofen.
00:14:05: gehen da die Dinge kaputt?
00:14:06: Wenn bei zweihundertzwanzig Grad der Brokkoli irgendwie Teil von einem Grataz zum Beispiel ist gibt uns da noch mal ein paar Tipps damit wir möglichst viel von diesen guten sekundären Pflanzenstoffe erhalten.
00:14:17: Naja, wenn ich den Brokkolis sehr starker hitze dann wird die Enzymfunktion nur eingeschränkt funktionieren.
00:14:24: Das heißt, diese Myosinase würde nicht ausreichend vorhanden sein.
00:14:28: Dann habe ich zwar Glukoraphaninen drin enthalten aber so vor der Fahne hab' ich am Ende des Tages noch nicht.
00:14:33: von daher bietet sich die Variante an entweder auch das roh zu konsumieren oder eben auch mechanisch zu zerkleinern wenn man es
00:14:41: dementsprechend
00:14:42: auch zerkaut und sich da auch etwas zeitbar lässt.
00:14:45: oder die Zubereitung, was gerade schon gesagt quasi bei nicht zu hoher Temperatur also so ein kurzes Dämpfen von einem bis drei Minuten.
00:14:54: Da sieht er farblich auch immer eigentlich mit am besten aus.
00:14:56: Quasi das im Idealfall neben dem Zerkleinern durchaus mitzukombinieren.
00:15:02: Und manches, man kann Solforafan natürlich auch als Supplement zu sich nehmen.
00:15:08: Du hast schon von dieser Studie erzählt in Asien wo es als Getränk irgendwie verabreicht wurde.
00:15:14: Wie macht man das hier bei uns im europäischen Raum?
00:15:16: Sind das Tabletten ist das Pulver?
00:15:17: Ist das empfehlenswert?
00:15:18: Funktioniert das?
00:15:20: was kannst du uns darüber sagen?
00:15:22: Naja, das werden wir natürlich alles noch sehen wie gut das funktioniert in der Standardisierung Und das muss man eben drauf achten, auch bei Präparaten.
00:15:31: Ist ein ... ich sag mal einen Prokoli-Extrakt natürlich nicht sinnvoll.
00:15:37: Das heißt im Idealfall hab' ich schon eine standardisierte Menge dann auch entweder an Kluco-Raphanin oder so für Raphan wirklich auch mit als Angabe dabei.
00:15:45: aber ja es gibt es in Kapselvarianten was aber nicht bedeuten muss dass jeder sofort einnehmen muss.
00:15:50: der erste Schritt ist den ich festhalten würde Mama und Aroma hatten schon recht Prokolis gar nicht so verkehrt und darf auf jeden Fall mit auf dem Schweißplan stehen.
00:15:59: Zubereitung sollte man natürlich mit berücksichtigen, und am Ende wenn man es mit einnehmen möchte dann geht es primär nach dem aktuellen Stand her.
00:16:12: wirklich zur Unterstützung des körpereigenden antioxidativen Systems.
00:16:16: in bestimmten Konstitutionen kann das sinnvoll sein.
00:16:20: ich bin jetzt nicht der der sagt es muss unbedingt für diese Detoxifikation also detox da findet man es häufig, das was du meintest mit so Getränken oder Shakes auch so grünen Getränke.
00:16:32: Es ist mithalten kann man verwenden aber nicht jeder muss es substituieren.
00:16:37: Brokoli gut dass wir mal drüber gesprochen haben hier im Health Nerds deep dive.
00:16:42: Was nehmen wir mit aus dieser Folge?
00:16:43: Erstens, Brokkoli ist weit mehr als nur ein gesundes Gemüse.
00:16:48: Denn und das ist wirklich spannend.
00:16:49: es enthält einen Stoff namens Sulphorafan Und das ist ein Pflanzenstoff der eben nicht nur selbst als Antioxidanz wirkt sondern körpereigene Schutzmechanismen aktiviert und damit Prozesse beeinflusst die für Zellschutz Entzündungsregulation und eben auch Stoffwechsel Relevant sind.
00:17:06: genau dieser Mechanismus.
00:17:07: Der macht Sulphorafan seit Jahren zu einem der intensivsten erforschten sekundären Pflanzenstoffe überhaupt.
00:17:15: So, was nehmen wir noch mit?
00:17:16: Punkt zwei die Forschung oder sucht auch andere Einflüsse beim Thema gesundes Altern also longevity Herzkreislauf Gesundheit Stoffwechsel chronische Erkrankungen und sogar Krebsprävention Matthias hat es kurz angerissen Also einen Stoff der offenbar sehr viel Potenzial noch in sich trägt.
00:17:33: Wir bleiben dran an diesem thema Und ich sage vielen Dank, Matthias für diesen Deep Dive.
00:17:38: Für den Einblick in Sulphorafan.
00:17:41: Welche Fragen habt ihr dazu?
00:17:42: Seid ihr Brokoli-Fans oder nicht?
00:17:44: Also Team Brokuli oder eher doch Team Schokolade wie eingangs gesagt?
00:17:49: Schreibt's gerne mal unter die Folge hier bei Spotify und Leute am Donnerstag gibt es nächste Folge bei den Health Nerds.
00:17:54: bis dahin bleibt gesund und erst mehr
00:17:57: Brokulee!
00:17:58: Vielen Dank!
00:18:08: our ears on you, original podcast.
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