Glukose-Keton-Index (GKI): Diesen Biomarker für Deinen Stoffwechsel solltest Du kennen

Shownotes

„Wir können mit dem Glukose-Keton-Index mit zwei relativ einfachen Messwerten etwas sichtbar machen, das für unsere Stoffwechselgesundheit zentral ist: unsere metabolische Flexibilität.“ Eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung sorgt derzeit für Aufmerksamkeit. Das Paper wurde vor Kurzem in Frontiers in Science veröffentlicht und stammt von einem internationalen Autorenteam um Derek C. Lee und Thomas N. Seyfried vom Boston College. Die Forscher schlagen vor, zwei bekannte Messwerte systematisch zu verknüpfen: die Glukose im Blut und die Konzentration von Ketonkörpern. Aus diesem Verhältnis entsteht der Glukose-Keton-Index, kurz GKI. Er soll zeigen, wie stark unser Stoffwechsel gerade auf Glukose angewiesen ist und wie gut er auf Fett als Energiequelle umschalten kann.

In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum dieses Paper so interessant ist. Der GKI stammt ursprünglich aus der metabolischen Krebsforschung. Nun wird diskutiert, ob er künftig breiter eingesetzt werden kann, etwa zur Beurteilung der Stoffwechselgesundheit und zur langfristigen Beobachtung metabolischer Veränderungen. Damit rückt nicht nur der einzelne Blutzuckerwert in den Fokus, sondern die Frage, wie flexibel unser Energiestoffwechsel auf Ernährung, Fasten oder Bewegung reagiert.

Felix und Matthias zeigen, welche Rolle Insulin dabei spielt und warum eine einzelne GKI-Messung nur begrenzt aussagekräftig ist. Spannend wird der Wert vor allem im Verlauf über Tage, Wochen oder Monate. Neue Messsysteme machen es heute möglich, Glukose und Ketonkörper regelmäßig selbst zu bestimmen und den eigenen GKI engmaschig zu verfolgen. Das Paper schlägt unterschiedliche GKI-Bereiche und farblich markierte Gesundheitszonen vor. Noch sind das keine etablierten medizinischen Grenzwerte, sondern ein Modell, das weiter geprüft werden muss.

Der Glukose-Keton-Index könnte künftig helfen, metabolische Flexibilität einfacher sichtbar und vergleichbar zu machen. Ob er sich als fester Gesundheitsmarker etabliert, wird die weitere Forschung zeigen.

Hier direkt zum Paper:
https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2026.1763395/full

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Transkript anzeigen

00:00:01: Wenn wir dauerhaft einen hohen Wert haben, wird Gewichtszunahme, Fettleibigkeit nur ein Teil des ganzen Prozesses sein.

00:00:07: Hier kann ich quasi draus ableiten wo geht mein Stoffwechsel gerade hin?

00:00:11: in welche Richtung?

00:00:13: Es wird in dem Paper von einem Metabolic Health Assessment gesprochen der quasi diesen Glucose-Ketonindex betrachtet über den zeitlichen

00:00:23: Verlauf über Wochen

00:00:24: Monate Jahre hinweg.

00:00:26: die Bestimmung von Glucosen und Ketokörpern ist Relativ simpel.

00:00:30: bestimmen

00:00:33: war.

00:00:43: Leute, herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Health Nerds und wir haben heute ein Thema wo wenn ihr den Matthias sehen könntet seien leuchten in den Augen durch den Computerbildschirm springen würde.

00:00:55: Es geht um ein neues Paper, was veröffentlicht wurde.

00:00:57: es geht um den sogenannten Glucose-Ketonindex aber der Reihe nach.

00:01:01: also wir fangen mal vorne an.

00:01:02: unseren Blutzucker den können wir messen das wissen wir alle.

00:01:06: Diabetiker haben häufiger damit zu tun weil die denn ja besonders im Auge behalten müssen.

00:01:11: die messen einmal am Tag oder sogar mehrmals am tag.

00:01:14: Aber jeder von uns kann seinen blutzucker bestimmen.

00:01:17: Man kann ihn messen und auch die Ketone lassen sich bestimmen, das sind die Energiemoleküle, die unser Körper vor allem dann aus Fett bildet wenn eben weniger Glucose also weniger Zucker zur Verfügung steht.

00:01:30: zum Beispiel wenn wir fasten oder wenn wir sehr Kohlenhydratarm uns ernähren braucht der Körper trotzdem Energie?

00:01:36: Das wird aus diesen keton-Körpern gebildet.

00:01:40: so spannend wird es jetzt wenn wir beide Dinge beide Welten miteinander verbinden, denn genau das macht der sogenannte Glucoseketonindex kurz GKI.

00:01:52: Er setzt also Blutzucker und Ketone ins Verhältnis und soll damit sichtbar machen ob – und das ist spannend unser Stoffwechsel gerade stärker auf Glucosa, also Zucker läuft oder stärker und vermehrt auf Fett als Energiequelle setzt.

00:02:09: Und dieses neue wissenschaftliche Paper, das ich kurz erwähnt hatte.

00:02:13: Das geht noch einen Schritt weiter.

00:02:15: die Autoren diskutieren ob dieser GKI künftig sogar mehr sein könnte als nur ein Wert für Menschen die fasten oder sich ketogen ernähren.

00:02:24: vielleicht lässt sich damit sogar besser beurteilen wie unser Stoffwechsel insgesamt funktioniert und wir aufgestellt ist Wie gut er also zwischen diesen verschiedenen Energiequellen wechseln kann.

00:02:36: So jetzt mache ich mal Punkt.

00:02:37: Jetzt wollen wir mit Matthias Baum darüber sprechen, denn es ist sehr komplex.

00:02:40: Aber eigentlich ist relativ einfach und wir versuchen euch diese Faszinationen und diese Einfachheit hier in dieser Folge ja runterzubrechen und zu erklären.

00:02:49: Matthias erst mal herzlich willkommen.

00:02:50: schön dass du da bist.

00:02:51: Hallo Felix ich freue mich wirklich sehr heute Mittag mal zusammen.

00:02:54: Ja das ist direkt meine erste Frage Diese Begeisterung bei diesem Thema.

00:02:57: Du hast schon vor Tagen mich angerufen dass er das will nicht machen.

00:03:00: Lass uns darüber reden!

00:03:01: Du hast mir einen riesigen Vortrag gehalten.

00:03:02: Was löst bei euch Wissenschaftlern?

00:03:04: Und bei dir ganz konkret diese Begeisterung für dieses Paper auf, was jetzt vor wenigen Tagen oder Wochen in Amerika erschienen ist.

00:03:11: Was ist so der Kern?

00:03:13: Der das so spannend macht!

00:03:19: etabliert werden soll.

00:03:20: Noch ist nichts passiert, aber ein Thema über das wir schon häufiger gesprochen haben wie flexibel arbeitet eigentlich unser Stoffwechsel und das Thema von Wertebestimmung?

00:03:29: auch dazu haben ja schon sehr viel gesprochen.

00:03:32: ich kenne es auch im Praxiskontext man misst einmal man hat einen bestimmten Wert den interpretiert man vergleicht dem mit der Population betrachtet die innerhalb der Referenzwerte kann erkennen es ist vielleicht ein Problem zu hoch so niedrig wie auch immer.

00:03:46: Und hier geht es um ein sehr simples, wie ich finde, Verhältnis von Krukose zu Ketonen.

00:03:53: Erst mal in der Heerleitung auch ... Was bedeutet das?

00:03:58: Was muss im Stoffwechsel passieren, dass diese Energieproduktion sich quasi verändert?

00:04:02: und wie können wir das für das Thema Gesundheit, Stoffwechse, Flexibilität und dann natürlich auch Prävention bis hinzu Krankheitsrisiko ansetzen?

00:04:13: Gerade im Moment wo ... über so viele Parameter gesprochen wird, wo immer wieder auch Einzelne herausgezogen werden.

00:04:19: Viele ... Wenn ich jetzt was an V-Zweih mags beispielsweise denke, dann wissen alle ja das ist doch ein unabhängiger Faktor für Gesundheit und wenn er zu niedrig ist, dann werden wir früher krank.

00:04:31: in diese Richtung wird es eben auch hier besprochen.

00:04:34: Und es ist aber für viele nicht direkt messbar.

00:04:37: Die Bestimmung von Klukose und Ketunkörpern ist relativ simpelbestimmbar natürlich auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

00:04:45: Und wenn sich das wirklich etablieren würde und die Daten, die jetzt natürlich folgen müssen, die Implementierung auch in dem Präventionsbereich rein, könnte man mehr über den Stoffwechsel herausfinden – es sind nicht viele Werte!

00:04:58: Das löst eine gewisse Begeisterung erstmal aus, dann bremse ich mich wieder und sage okay machen wir mal klare Einordnung, was ist es dann letztendlich?

00:05:06: Und schauen wir mal wo das hingeht.

00:05:07: Aber als ich's gelesen habe, fand ich das einfach ein spannendes Thema, wo ich von ausgehe, dass für den Podcast auch sehr interessant sein kann und natürlich für die Menschen, die uns hier

00:05:16: zuhören.".

00:05:17: Ja du hast eben diese metabolische Flexibilität angesprochen.

00:05:20: Das ist eigentlich ein Thema, das uns seit Folge eins hier bei den Health Nerds ja seit mittlerweile fast sechs Jahren sind wir hier und er begleitet.

00:05:28: Das müssen wir auch nochmal kurz erklären.

00:05:30: Evolutionär betrachtet wir Homo sapiens, wir Menschen und natürlich auch andere Säugetiere.

00:05:37: Wir haben die Fähigkeit dass wir die Energie die unsere Zellen brauchen im Grunde aus zwei verschiedenen Quellen gewinnen können.

00:05:44: das eine ist Zucker.

00:05:46: den haben wir heute leider im Überfluss.

00:05:48: ja überall ist Zucker drin.

00:05:49: wir sind eine verzuckerte Gesellschaft.

00:05:51: auch darüber haben wir schon mehrfach gesprochen und eben aus Fett so und Fett war wahrscheinlich in der Uhrzeit die Quelle die wir Häufiger zur Verfügung hatten, die wir logischerweise auch speichern konnten.

00:06:06: Aber eben aus unseren Fettspeichern wieder in Energie umwandeln konnten.

00:06:11: und wenn ich es richtig verstehe das Problem dass wir als Gesellschaft häufig haben, dass wir fett gut einlagern können in großen Mengen aber unser Körper gar nicht mehr darauf zurückgreifen muss Und im Zweifel auch gar nicht mehr so gut darauf zurückgreifen kann, weil diese Flexibilität dieses Umschalten zwischen Zucker-Energiequelle und Fettenergiequelle haben wir ein bisschen verlernt.

00:06:36: Weil wir es eben nicht mehr brauchen.

00:06:37: Habe ich das als Leier im Kern richtig beschrieben?

00:06:40: Für dich bist ja schon lange kein Leier mehr, wer so viel über diese Themen spricht und sich damit auseinandersetzt.

00:06:47: Ich finde du hast es super zusammengefasst.

00:06:49: wenn ich eine Ergänzung dazu machen darf dann ist es nicht nur die Komponente Was kommt über meine Nahrung rein?

00:06:56: Sondern die Besonderheit, wenn wir über Stoffwechsel-Flexibilität, metabolische Flexibilität sprechen, bezieht sich eigentlich darauf, dass in unterschiedlichen Zuständen oder Situationen das kann Nahrungsüberfluss sein.

00:07:09: Das kann Narrungsmangel sein!

00:07:11: Das kann körperliche Aktivität sein in unterschiedlichem Intensitäten also sprich schnelles Rennen und auch langsamer Bewegungen.

00:07:18: All das verändert ja die Energieanforderung und wie wir auf Energieträger letztendlich zurückgreifen.

00:07:24: Und ja, es stimmt absolut, dass der Miss-Match unserer Evolution oder wie sich unser Stoffwechsel im Laufe der Evolution entwickelt hat zu dem, wie wir heute eine Situation vorfinden eher mit einem Überkonsum einhergeht.

00:07:37: Das heißt, wir sind immer auf dem Modus mehr Zucker zu Verstoff wechseln und dann wissen die meisten ... naja!

00:07:44: Wenn viel Zucker im System ist, warum auch immer?

00:07:47: über Ernährung hohe Dichte an Energie pro Mahlzeit häufiges Essen?

00:07:52: Dass mehr Insulin ausgeschüttet wird.

00:07:55: Und auf dem Papier und das macht diesen GKI so interessant ... sieht man das unter Umständen nicht.

00:08:01: Der einzelne Blutzuckerwert, den wir bestimmen würden, sieht unauffällig aus.

00:08:05: Die einen oder anderen würde sagen, dann lass uns Insulin bestimmen!

00:08:07: Aber das wissen wir dann auch.

00:08:10: Bestimmt das Insulin, das mache ich nicht eben mal einfach so.

00:08:14: Das kann ein Hinweisgeber sein und finde ich durchaus interessant mit Blick auf Insulinresistenz aber für die Stoffwechsel-Flexibilität herauszufinden welches Substrat wird gerade herangezogen?

00:08:24: Also Zucker oder diese Ketonkörper die aus diesem Fettsstoffwechsel herauskommen?

00:08:29: natürlich können auch Aminosäuren und vieles mehr verwendet werden umgebaut auch noch ein paar andere Substrate.

00:08:35: Aber hier kann ich quasi draus ableiten Wo geht mein Stoffwechsel gerade hin?

00:08:40: in welche Richtung?

00:08:41: In dem jetzigen Moment, im aktuellen Zustand, in nüchternen Phasen nach dem Essen.

00:08:46: Und wie pendelt sich das im Mittel letztendlich ein und welche Tendenz lässt sich vielleicht daraus ableiten?

00:08:53: Das heißt nur dass ich es nochmal richtig verstehe dieser Index ist im Grunde eine Anzeige, er gibt uns einen Wert aus und mit diesem Wert müssen wir dann sagen mal daraus Schlussfolgerung ziehen oder eben Interventionen ableiten.

00:09:08: Was müssen wir tun um diesen Wert zu beeinflussen in die eine oder andere Richtung?

00:09:12: Es ist also kein Programm oder keine Methode wie wir abnehmen oder unseren Fettstoffwechsel aktivieren.

00:09:19: es geht erst einmal nur darum zu gucken haben wir da ein Problem oder nicht?

00:09:24: Ja es wird in dem paper von einem Metabolic Health Assessment gesprochen, der quasi diesen Glucose-Ketonindex betrachtet über den zeitlichen Verlauf.

00:09:35: Über Wochen, Monate Jahre hinweg und natürlich Schwankungen mit dabei sind.

00:09:40: also es ist ein Verhältnis das heißt beides hat die gleiche Einheit.

00:09:44: dann wissen wir also wir teilen die Glucosa durch die Ketone Die Einheiten kürzen sich weg Also entsteht wirklich am Ende nur eine Zahl Und die kann sich verändern.

00:09:53: also wenn ich mein Glucoseketonindeks direkt nach dem Essen bestimme, dann wird der Klokosewert höher sein.

00:10:01: Aber wir wissen halt nicht inwieweit noch oder überhaupt Quitone vorhanden sind oder eben auch nicht was wir mit den Werten noch nicht.

00:10:09: also wir gehen gerne auf einzelne Bereiche ein, noch nicht hundertprozentig sagen können Auch das ist im Payperson nicht angegeben es ist natürlich grafisch nett dargestellt so eine Art Ampelsystem.

00:10:20: sehr hohe Werte sprechen eben dafür dass chronisch nicht übertragbare Erkrankungen überhaupt erst entstehen können.

00:10:27: Stoffwechselerkrankung wie Diabetes, aber eben auch Herz-Kreisauferkrankungen, chronischen Zündsituationen und Demenzerkrankungs.

00:10:33: Und es ist wenn dann überhaupt erstmal nur mit hohen Werten assoziiert heißt aber noch nicht dass ich ab einem bestimmten Wert sagen kann der dort steht okay jetzt bekomme ich Demenz.

00:10:42: das muss eben auch

00:10:43: klar sein.

00:10:44: Aber das ist ein wichtiger Punkt da würde ich kurz einmal reingeregen weil diese diese farbigen Gesundheitszonen ja also wer wäre das jetzt auch mal googled oder wer mal schaut die haben?

00:10:52: Wir verlieben

00:10:52: das gerne.

00:10:53: Genau, wir haben in den Show-Notes den Link zu diesem Paper.

00:10:56: Könnt ihr euch anschauen ist zwar auf Englisch aber das ist heute kein Problem mehr.

00:11:00: da ist auch diese Grafik drin.

00:11:02: und man muss ganz klar sagen die Autoren sagen diese farbige Einteilung eine Hypothese, das ist ne Idee die sie jetzt mal vorgeschlagen haben.

00:11:12: Sie verweisen aber selber drauf dass wird sich durchaus in den nächsten Wochen Monaten Jahren wenn da weitere Forschung betrieben wird nochmal verändern.

00:11:19: wie belastbar kann man sowas jetzt denn überhaupt schon nehmen Matthias

00:11:23: Näh, belastbar mit dem Blick auf.

00:11:26: Wir haben da einen Wert und ich prognostiziere dir aufgrund der Stoffwechsel ... Ich nenn's mal Störung oder anders ausgedrückt einem hohen GKI also ein hoher Index.

00:11:36: wir teilen Glucose durch Ketone Also viel Zucker in der Blutbahn wenig Ketonkörper das auf Dauer kann man nicht sagen dass am Ende die eine Erkrankung dort stehen wird.

00:11:46: aber wenn wir uns natürlich physiologisch biochemisch anschauen was passiert in der Energiegewinnung.

00:11:52: Wie funktioniert es?

00:11:53: Das wissen wir gut, das ist einfach eine physiologische Evidenz.

00:11:56: Da reicht noch das alte Lehrbuch von früher was man Physiologie-Lehrbuch um herauszufinden, was passiert wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt.

00:12:05: und durch was kann es ansteigen?

00:12:06: ernährungsbedingt beispielsweise eben auch körperliche Aktivität also mehr Zucker angefordert wird Insulin ansteigt dann ist es einfach so dass weniger Kittonkörper produziert werden können.

00:12:18: Warum?

00:12:19: Insulin ist ein aufbauendes Hormon, es hemmt quasi den Abbau von Fett ganz im Gegenteil des Bautes neues Fett auf in der Leber wird den Novo-Lipogenese betrieben also Neubildung von Fetten weil genügend Energie da ist.

00:12:35: das ist das Signal was Insulin in der leber eigentlich durchgibt.

00:12:38: hey wir haben genügende energie Bauenergiereserven auf.

00:12:42: Von daher haben wir eben diese Verschiebung.

00:12:44: und was wir verlieren.

00:12:45: Das ist das Spannende in diesem zeitlichen Verlauf, wenn wir immer einen hohen Wert haben – dafür brauche ich diese Wertbestimmung unter Umständen gar nicht mehr, aber wir wissen doch!

00:12:53: Wenn wir dauerhaft einen hohe Wert haben wird Gewichtszunahme, Fettleibigkeit nur ein Teil des ganzen Prozesses sein sondern die Stoffwechsel Gesundheit jeder einzelnen Zelle wird nicht optimal funktionieren.

00:13:06: Das heißt im Umkehrschluss, die Mütter-Hondrien werden nicht gut funktionieren!

00:13:10: Sie werden viele freie Radikale bilden und keinen guten Energieoutput haben.

00:13:15: Es ist zwar gefühlt immer genügend Energie da aber die Energiegewinnung funktioniert eingeschränkt.

00:13:19: Und das ist der andere Teil auf Zellulärmstoffwechsel, dass die Energiegewinnungen nicht optimal funktioniert.

00:13:25: dann funktionieren Zellen nicht, dann funktioniert Gewebe und Organe nicht und dann können Erkrankungen entstehen, das ist Teil dieser Hypothese Und ich freue mich sehr auf Daten, die über längere Zeiträume laufen und man diesen GKI an wiederholten Messungen eben mit vornimmt.

00:13:42: Und vielleicht wirklich perspektivisch etwas prognostizieren kann?

00:13:45: Vielleicht nicht nur dieser Marke alleine aber im Konklomerat unterschiedlicher Biomarke sicherlich ein sehr spannender Aspekt.

00:13:53: Wenn wir jetzt mal auf diesem GKI schauen ja also ich habe verstanden jetzt durch dieses Paper auch durch sagen wir neue Technologien, die sich in der Wissenschaft ergeben Forschungsmöglichkeiten wird der plötzlich sehr spannend, weil man den besser messen kann.

00:14:07: Besser auswerten kann, wenn man ihn besser versteht, besser kombinieren kann.

00:14:13: aber erfunden wurde das Ding vor etwa zehn elf Jahren.

00:14:16: ich glaube es war zwartausend fünfzehn wenn ich mich recht erinnere.

00:14:18: Ich habe es in der Vorbereitung gelesen und Der ursprüngliche gedanke War ja also es kommt eigentlich aus der krebs Forschung und gar nicht aus der Lifestyle Ernährungsforschung, wie wir das jetzt hier besprechen.

00:14:32: Gib uns dann noch mal einen kurzen Exkurs.

00:14:34: Warum ist es in der Krebsforschungen ebenfalls so relevant diese Daten zu haben?

00:14:39: Diese Werte messen zu können zuverlässig?

00:14:42: was kann man daraus ableiten oder wie kann man Daraus eine Verbesserung bei Krebspatienten herbeiführen?

00:14:48: also Wir sehen bei unterschiedlichen Krebsarten Und bei unterschiedlichem Tumoren eine stark erhöhte Glucose, also Zuckeraufnahme.

00:14:58: Und dementsprechend ist eine Überlegung viele kennen diesen Begriff auch den Barburg Effekt, sprich die Krebszellen, die entarteten Zellen sind nicht so differenziert verbrauchen mehr Zucker.

00:15:11: und Die Überlegungen erst mehr Zucker in der Verfügbarkeit wird den Krebs füttern.

00:15:16: das isst mit Verlaub So nicht haltbar für alle Krebsarten.

00:15:21: das so zu beschreiben.

00:15:22: Also jeden Patienten auf eine ketogene Ernährung zu setzen macht keinen Sinn, aber wenn wir die metabolische Krebstherapie mit berücksichtigen und da stammt es her dann bezieht sich das insbesondere auch verschiedene Hirntumore, die dabei untersucht worden sind.

00:15:38: wo wir eben genau das erkennen ist ne erhöhte Zuckeraufnahme und der Versuch quasi den Stoffwechsel so flexibel zu gestalten dass Ketone wieder eine größere Rolle spielen.

00:15:49: So, das ist ein Teil der Überlegung gewesen.

00:15:51: Und dann hat man eben gesagt okay setzen wir doch ins Verhältnis die Krokose zu den Kritonproduktionen und schauen uns an dass wir einen möglichst niedrigen Wert also ein GKI von eins bis zwei haben um potenziell einen optimalen therapeutischen Bereich zu haben oder zumindest da diskutiert wurde oder diskutiert wird.

00:16:08: bei bespezifischen Hirntumoren nochmal nicht jede Kripstherapie wird ausschließlich ohne Zucker behandelt.

00:16:17: Obso lett, würde ich sagen.

00:16:18: Die Mechanismen sind klar nachvollziehbar vielleicht noch aber das kann nicht die singuläre Strategie sein dass man einfach nur sagt okay dann nehmen wir den Zucker raus und dann verschwindet der Krebs oder auch der Krebes für sich alleine entsteht nur aufgrund von zu viel Zucker.

00:16:32: es ist eine Veränderung der Energieproduktion der Stoffwechsel und das ist der entscheidende Punkt.

00:16:37: da spielt Zucker nämlich eine Rolle dass die Energieprodukation der Zellen schon vorher nicht gut funktioniert hat.

00:16:44: Die Zelle kann zu viel Zucker mit einer Rolle gespielt haben.

00:16:53: Ja, kaputt gegangen ist und unter Umständen entartet ist.

00:16:56: So rum würde ich es eher betrachten.

00:16:58: Nichtsdestotrotz die Rückkehr zu dieser Stoffwechsel-Flexibilität war der Hintergedanke gewesen.

00:17:03: Der GKI kommt genau dort her und die Überlegung gesetzt zu sagen lasst ihn uns mitnehmen um endlich diese Stoffexelflexibilitet denn dann zum Messen und zu bestimmen anstatt das mehr zu betrieben, aber mehrere unterschiedliche Dinge.

00:17:19: Wäre das doch ein gutes Maß für Prävention, potenzielles Risiko und hohes Risiko vielleicht auch etwas zur Entstehung von Erkrankungen gerade der nicht übertragbaren chronischen Krankheiten beitragen kann?

00:17:33: Weil um da den letzten Satz noch zu machen ... Chronisch-Niedrig-Kardigen Entzündung eben ist, dass wir ein Energieverteilungsproblem haben und die Mütterhondrien nicht optimal funktionieren.

00:17:48: Und daraus entsteht dann unter Umständen auch wirklich Erkrankungen und hier könnten was frühzeitig ganz simpel messen.

00:17:54: Daraus würde sich doch ergeben im Grunde die Grundannahme Ein niedriger GKI ist gesünder.

00:18:02: Kann man das so sagen?

00:18:03: oder ist es zu einfach?

00:18:04: Ich würde sagen, das ist an der Stelle definitiv zu einfach.

00:18:08: Weil man natürlich in einem Verhältnis immer drauf schauen muss wie entsteht er?

00:18:14: Also ich könnte ja einen hohen Klikosewert haben und einen hohem Kettonkörper wert.

00:18:18: Warum die Stoffhexellage dann individuell auch immer sich so darstellt, könnte man nochmal überlegen.

00:18:22: aber ich nehme ein schönes Beispiel wenn man eine nicht therapierten Typ-I Diabetes hat.

00:18:29: Für alle noch mal, es gibt unterschiedliche Formen des Diabetes mellitus.

00:18:34: Also dem Honig süßen Ausfluss, also Zuckererkrankung.

00:18:38: Typ zwei Diabetes kennen wir eigentlich, das ist eher dieser ursprünglich mal Altersdiabetes genannt weil einfach die Insulinrezeptoren nicht mehr gut funktionieren.

00:18:46: Beim Typ eins Diabetes reden wir aber über eine Autoimmunerkrankungen.

00:18:49: dort werden aufgrund eines autoimmunen Prozesses das Immunsystem arbeitet gegen körpereigene Zellen nämlich die Zellen, Häufig vorhergehend virale Infektionen oder ähnlichem werden verschiedene Mechanismen diskutiert, dann hab ich zu wenig Insulin.

00:19:04: Und noch mal!

00:19:05: Zu wenige Insulin hat ja im Umkehrschluss zur Folge das A-Zucker nicht mehr in die Zellen kommen kann und die zählen sich was Neues überlegen müssen.

00:19:14: Insbesondere die Leberzellen fangen an mehr Kette um Körper zu produzieren.

00:19:18: Der Blutzuckerspiegel selbst ist aber extrem hoch.

00:19:20: Das heißt, dass ich nehme dieses Extrembeispiel Wir haben einen sehr hohen Ketonkörperwert, aber ich bin in der Phase definitiv nicht.

00:19:30: So kann man nicht nur bei einem Verhältnis sagen, niedriger Wert ist immer besser.

00:19:36: Man muss die Einzelwerte sich auch noch mal mit anschauen und sagen, wo ist denn der Blutzuckerwert?

00:19:40: Und wo ist der Ketonkörper-Wert?

00:19:45: dann spannend wird, ist das wenn wir beide jetzt unseren Blutzucker bestimmen würden und hätten beide den identischen Wert von achtzig Milligramm pro Dezeliter beispielsweise oder neunzig Milligramm pro Decelite.

00:19:54: Das sind dann glaube ich fünf Millimol pro Liter umgerechnet Und du hast einen hohen Ketonenwert und ich ein total niedrigen.

00:20:03: Würden wir eigentlich sagen ja wir sind doch also erst mal von dem blutzuckerwert ja alles okay Ist kein Diabetes?

00:20:09: Kein Hinweis dafür?

00:20:11: Ja Aber was macht der Stoffwechsel?

00:20:14: Und das ist die Auskunft über die Ketone.

00:20:16: Ich kann damit immer noch nicht final sagen, arbeiten meine Mütterhonderin richtig gut!

00:20:20: Aber die Kettone, insbesondere Beta-Hydroxybutyrat ... Das ist dieser primäre Ketonkörper, der produziert wird, aber auch Acetoacetat und Aceton in der Leber.

00:20:30: primär weil wir Energiemangel verspüren ja ob jetzt über eine Nüchternzeit oder weil wir wenig Zucker-Kohlenhydrate zugeführt haben oder sportlich körperlich aktiv waren, die Muskeln mehr Energie verbraucht haben müssen Energiereserven rangezogen werden.

00:20:47: Und so würden wir dann ableiten können okay interessant Felix dein Blutzuckerwert ist genauso wie meine aber ich habe keine Kettunkörperproduktionen oder sehr gering und deine ist hoch.

00:20:56: Dein GKI würde besser werden mit besser mein ich niedriger.

00:21:01: Ich

00:21:01: hab's jetzt schon angedeutet.

00:21:03: Dann könnte man unter Umständen perspektivisch auch daraus ableiten zu sagen, okay in der Zielsetzung hohe Ketonkörper bei niedrigen Klokose.

00:21:12: Wäre das eigentlich so?

00:21:12: diese Zielsetzungen die man vielleicht mit verfolgen würde um etwas über die Stoffwechselflexibilität aussagen

00:21:17: zu können?

00:21:18: Das heißt entscheidend ist eigentlich eine einzelne Messung macht gar keinen Sinn!

00:21:23: Das ist ein anderer wichtiger Aspekt.

00:21:25: natürlich kann einer Einzelmessung mal einen ersten Auskunft geben.

00:21:30: Aber wie du grade geschrieben hast, ich hab gerade Sport gemacht oder hab mich Kohlenhydratreich ernährt.

00:21:36: Dann sind die Werte völlig verschoben?

00:21:38: Wenn

00:21:38: du unmittelbar nach dem Essen misst, wirst du einen hohen GKI haben, das ist doch klar!

00:21:42: Warum?

00:21:43: Weil Blutzucker steigt an, Insulin wird ausgeschüttet, Insulin hemmt die Lipolyse und damit auch die Keltonkörperproduktion.

00:21:51: der Energiestoffwechsel ist auf Anabol umgestellt.

00:21:53: Wir sind in einem aufbauenden Prozess absolut richtig.

00:21:57: Deshalb ... Wäre jetzt natürlich, und die Möglichkeiten gibt es heutzutage auch dieses Glucose Monitoring.

00:22:02: Da haben wir ja schon zugesprochen das kann man mit Ketoden auch machen.

00:22:05: über die Genauigkeit, Validierung der Messgeräte muss man natürlich auch noch mal drauf schauen.

00:22:10: aber was man eigentlich macht ist aus Kapilarblut zu sticksen sprich man sticht sich in die Fingerbeere misst aus dem gleichen Blut zum gleichen Zeitpunkt.

00:22:20: Zucker- und Ketonkörper.

00:22:22: Das gibt es mittlerweile Messgerät zusammen und ihr könnt den GKI berechnen.

00:22:26: Und wenn man das standardisiert für sich selbst, also auch hier wird auch im Paper diskutiert wie häufig sollte man das messen.

00:22:32: Klar die eine Vorstellung und da wird es Daten zu geben im Tagesverlauf super spannend natürlich orientiert daran was habe ich gegessen?

00:22:40: Wie bewege ich mich?

00:22:41: Was hab' ich an anderen Einflussfaktoren vielleicht mit dabei Stressbelastung usw.

00:22:46: Und für uns natürlich in der Verlaufsperspektive natürlich viel spanner.

00:22:52: was passiert eigentlich in den nächsten Wochen monaten Wenn wir auch so im Mittel genauer bestimmen können, wo landen wir eigentlich mit unserem Lebensstil?

00:23:01: Also haben wir häufiger Fastenperioden dabei.

00:23:05: Was ist man so?

00:23:06: Wenn ich das nur an einer Messung festmache, wird es nicht ausreichen.

00:23:10: Aber die Empfehlung oder die Richtung wenn man's engmaschig macht einmal pro Tag zur gleichen Zeit zum gleichen Standardisierung ... Ich hab in den Daten jetzt eher gefunden nach dem Essen zwei Stunden ungefähr nach dem essen Das wäre eine Möglichkeit.

00:23:26: Natürlich ist aber auch spannend im Tagesverlauf.

00:23:28: gar keine Frage, du merkst da kommt so die Testfreudigkeit mit raus?

00:23:31: Aber wenn ich quasi zumindest die gleichen Ausgangssituationen über die Tage schaffe und wiederhole das.

00:23:37: über einige Wochen vielleicht sogar Monate habe ich ja ne Tendenz.

00:23:41: wo landet eigentlich mein GKI?

00:23:43: bei unterschiedlichen Mahlzeiten Bewegungsverhalten usw.

00:23:46: Aber das doch fasziniert.

00:23:47: also wenn wir mal gucken vor zehn fünf zehn zwanzig Jahren gab es Für jedermann, wie dich und mich diesen Tracker noch gar nicht.

00:23:54: Das war noch gar nichts erfunden.

00:23:55: die Technologie gab es vielleicht noch gar Nicht so dass sie ein einzelner sich irgendwie leisten konnte.

00:23:59: heute können wir diese tracker Nicht nur kaufen sondern wir können Sie auch im zweifel uns selber ansetzen.

00:24:05: Wir können über unsere smartphones regelmäßig beim längeren zeitraum Daten erfassen.

00:24:10: Wir können mithilfe von k i diese daten in den verhältnissen oder besser verstehen.

00:24:15: also die technologie hilft, hier tatsächlich mehr Messpunkte zu ermöglichen und am Ende daraus eben ein deutlicheres und ein belastbares Bild zu bekommen.

00:24:27: Wie groß würdest du Matthias für einen gesunden Menschen heute schon einen echten praktischen Nutzen in diesem GKI sehen?

00:24:35: Ist das vor allem derzeit ein Forschungsinstrument oder kann man das jetzt schon irgendwie wirklich verwenden?

00:24:42: Also ich nehme euch alle, die uns jetzt hier zuhören auch eher auf der Ebene der Health Nerds mit und sage lasst uns das Thema uns gemeinsam mit anschauen.

00:24:51: Nicht größer machen als es ist!

00:24:53: Und aktuelle Übertragung für die allgemeine Präventionen und Präventionsgedanken entweder in der Vermeidungsstrategie Ich möchte nicht Erkrankungen ins Y bekommen.

00:25:02: von daher versuche sich mal einen GKI niedrigzuhalten.

00:25:05: aber auch bei schon bestehenden Niedrigenwerten wird es halt unter Umständen irgendwann auch ein bisschen nun genauer werden.

00:25:10: also Im Moment haben wir dafür die klare Datenlage noch nicht.

00:25:13: Ich würde jetzt auch nicht empfehlen, dass alle rausgehen einmal googeln oder eine andere Suchplattform nutzen um mal herauszufinden wo man sich die Glucose-Ketone-Doppeltracker mit kaufen kann.

00:25:24: aber für das eigene Forscherherz oder dieses Interesse daran ist es natürlich eine simple Methode, um erst mal für sich selbst vielleicht etwas daraus abzuleiten.

00:25:34: Aber es ist eben aktuell noch kein validierter Einsatz und natürlich nutzen wir andere Parameter wie Langzeitblutzuckerwert, Nüchternklukose, Nöchterninsulin, Triglyceride – natürlich ebenfalls mit dazu aber das zusammengepackt mit einem GKI?

00:25:50: Auch das ist eine Überlegung.

00:25:52: Könnte halt wirklich einen breiteren Rahmen der klinischen Daten liefern und eine Stoffwechselbetrachtung, die wir sonst nicht haben?

00:26:00: Gerade auch übergeleitet ... Auch das muss natürlich final noch mal mit dazu kommen.

00:26:04: Ich streiche das nochmal.

00:26:06: Wir können nicht hundertprozentig sagen ob es einen individuell gesehen dadurch die Mythohondrien besser Energie produzieren können.

00:26:14: aber wenn wir mehr Ketunkörper haben wird dieser sehr potente Energieträger, sehr energiereiche Energietriger eher bei in Mütter-Hondrien verwendet werden.

00:26:24: Mehr als Klokose wenn es vorhanden ist.

00:26:26: und dann habe ich unter Umständen eine Möglichkeit wirklich eine Tendenz meines Stoffwechsels herauszufinden ohne irgendwie testen zu wollen ob meine Mütte Hondrien denn gut arbeiten oder nicht.

00:26:38: die Testmöglichkeiten gibt das auch aber der ist halt deutlich komplexer Und ich glaube mit dem GKI haben wir in der Tendenze etwas was wäre Implementieren können.

00:26:49: Super, also ein Thema was wir auf jeden Fall im Blick behalten werden und ich hab auch gerade mal nachgeschaut bevor ihr jetzt Google anschmeißen müsst.

00:26:56: Also diese Glucose keton tracker die beides sozusagen tracken können kosten so roundabout zwischen fünfzig und hundertfünfzig Euro.

00:27:03: Wahrscheinlich so um die hundred euro kriegt ja ein ziemlich gutes gerät Was mit eurem smartphone verbunden werden kann Und euch dort über mehrere tage oder sogar wochen Daten liefern Kann.

00:27:13: Vielleicht ist das etwas was ihr euch mal anschauen wollt?

00:27:16: Was nehmen wir mit aus dieser folge?

00:27:18: Der Glucose-Ketonindex verbindet zwei Werte, die wir bislang meist getrennt betrachten.

00:27:25: Unseren Blutzucker und die Ketone im Blut.

00:27:27: Und dadurch entsteht eben ein faszinierender, spannender zusätzlicher Blick darauf welchen Brennstoff unser Körper gerade bevorzugt und wie sich unser Stoff wechselt zwischen Glucase und Fett bewegen kann, wie er hin- und herschaltet.

00:27:40: Wie metabolisch flexibel er ist!

00:27:42: Und genau das macht den GKI so spannend.

00:27:44: dass neue Paper schlägt also vor diesen Wert künftig deutlich breiter zu nutzen möglicherweise sogar als Marker für eben metabolische Gesundheit einzusetzen und es ist eben trotzdem wichtig jetzt zu verstehen einen niedriger GKI ist nicht automatisch besser.

00:27:59: Und die vorgeschlagenen Zielbereiche, über die wir auch hier gesprochen haben.

00:28:02: Die sind keine allgemeingültigen medizinischen Grenzwerte sondern es sind erstmal Vorschläge, Ideen und es wird noch viele klinische Daten brauchen um am Ende ein belastbares Protokoll oder eben einen belastbaren Index zu generieren.

00:28:15: Also spannend!

00:28:17: Ich finde faszinierende Ausflug in die Wissenschaft Matthias vielen Dank.

00:28:20: Das Paper aus dieser Frontierveröffentlichung haben wir euch verlinkt.

00:28:26: Bei uns in den Shownotes könnt ihr gerne mal reinglicken, wenn ihr da mal tiefer reinlesen wollt.

00:28:30: Wenn ihr Fragen habt oder Kommentare, gerne direkt bei Spotify unter diese Folge einfach euren Kommentar hinterlassen.

00:28:36: Freuen wir uns drüber!

00:28:37: Am Montag gibt's die nächste Folge hier bei den HealthNurts.

00:28:40: bis dahin Leute bleibt neugierig und bleibt gesund.

00:28:43: Vielen Dank!

00:28:51: Jeden Donnerstag neu!

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