Glukose: Wann Zucker für unseren Stoffwechsel zum Problem wird (Deep Dive)
Shownotes
„Glukose ist nicht unser Feind. Problematisch wird sie erst dann, wenn unser Körper dauerhaft keine Pause mehr von Glukose und Insulin bekommt.“ Genau darin liegt der entscheidende Unterschied. Glukose ist einer unserer wichtigsten Energieträger. Unsere Zellen nutzen sie zur Bildung von ATP, unser Gehirn ist auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen und auch unsere Muskulatur greift bei höherer Belastung intensiv auf Glukose zurück. Gleichzeitig müssen wir Glukose nicht permanent über die Nahrung zuführen. Unser Körper kann sie speichern, aus Reserven freisetzen und bei Bedarf sogar selbst neu bilden.
In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum aus einem physiologisch wichtigen Energiesubstrat trotzdem ein metabolisches Problem werden kann. Entscheidend ist nicht der normale Anstieg des Blutzuckers nach einer Mahlzeit. Problematisch wird eine dauerhafte Überversorgung mit Energie, hohe Mahlzeitenfrequenz und immer neue Glukosezufuhr über zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel oder Getränke. Der Stoffwechsel bleibt dadurch immer häufiger im Glukosemodus, Insulin wird ständig gefordert und die Fähigkeit, flexibel zwischen Zucker- und Fettstoffwechsel zu wechseln, nimmt ab.
Felix und Matthias verfolgen den Weg der Glukose vom Darm über die Leber bis in Muskel- und Fettzellen und erklären, wie Insulin diesen Prozess steuert. Bleibt dauerhaft mehr Energie verfügbar, als der Körper verbraucht, werden Speicher gefüllt und neue Fette gebildet. Langfristig können Insulinresistenz, Fettleber, Übergewicht und schließlich Typ-2-Diabetes entstehen. Dabei kann der Blutzucker zunächst sogar noch unauffällig aussehen, weil der Körper immer größere Mengen Insulin benötigt, um ihn im normalen Bereich zu halten.
Aktuell bekommt diese Biologie zusätzliche politische Relevanz. In Deutschland wird über eine Zuckersteuer auf zuckerhaltige Getränke diskutiert. Matthias ordnet ein, warum gerade flüssiger Zucker problematisch ist und weshalb solche Maßnahmen aus Public-Health-Sicht sinnvoll sein können. Gleichzeitig bleibt die individuelle Ebene entscheidend: mehr Bewegung und Muskelmasse, weniger stark verarbeitete Lebensmittel, längere Essenspausen, ausreichend Schlaf und eine insgesamt geringere Energiedichte helfen dem Körper, seine Glukoseregulation zu erhalten.
Die zentrale Erkenntnis: Nicht Glukose macht unseren Stoffwechsel krank. Entscheidend ist, wie viel davon ständig verfügbar ist und ob unser Körper noch flexibel zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln kann. Genau hier schließt diese Folge an den Glukose-Keton-Index aus der vergangenen HEALTH NERDS Episode an.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:01: Wir konsumieren zu viel Zucker und egal wie wichtig Klukose für uns ist, wir müssen klukose dafür nicht zwingend über die Nahrung aufnehmen.
00:00:11: Typ zwei Diabetes-Patientinnen und Patienten ist definitiv Krafttraining anzuraten.
00:00:16: warum Krafttrainig?
00:00:17: intensive Beanspruch der Muskulatur sorgt letztendlich für eine höhere Klukosseaufnahme und dementsprechend Effekte das längerfristige im Mittel der Blutzuckerspiegel niedriger ist.
00:00:29: Wenn der Muskel bewegt gibt es die Möglichkeit, dass diese Glut IV Rezeptoren in dem Fall aktiv werden und den Zucker auch ohne Insulin aufnehmen können.
00:00:50: Leute herzlich willkommen zu diesem Deep Dive!
00:00:52: Wir haben in der vergangenen Folge am Donnerstag letzte Woche über den GKI gesprochen, den Glucose-Ketonindex und darüber wie unser Körper zwischen Zucker und fett, als Energiequelle wechseln kann.
00:01:07: Heute gehen wir noch mal einen Schritt zurück und schauen uns einen dieser beiden Energieträger ganz genau an nämlich die Glucose also den Zucker.
00:01:15: Und das passt gerade ziemlich gut denn ihr habt es sicherlich mitbekommen in Deutschland wird aktuell über eine Zuckasteuer auf zuckerhaltige Getränke diskutiert.
00:01:24: dahinter steht eine grundsätzliche Gesundheitsfrage was
00:01:27: macht
00:01:28: Zucker eigentlich mit unserem Körper?
00:01:31: Dabei ist Glukose und das wollen wir hier ganz klar einmal sagen, zunächst erstmal überhaupt nichts Schlechtes.
00:01:36: Im Gegenteil unsere Zellen können aus Glukese wunderbar und sehr schnell Energie gewinnen.
00:01:41: Unser Gehirn benötigt kontinuierlich Energie und unser Körper reguliert den Glukosespiegel im Blut mit einer erstaunlichen Präzision.
00:01:50: Problematisch wird es dort
00:01:52: wo
00:01:52: ständig mehr Energie verfügbar Als wir benötigen und unser Stoffwechsel kaum noch aus diesem, ja ich nenne es jetzt mal Glucose-Modus herauskommt.
00:02:02: Dann wird's problematisch!
00:02:04: Matthias Baum ist da, unser Gesundheitswissenschaftler aus dem HealthNerds Team.
00:02:07: Matthias schön, dass du da bist.
00:02:09: Hallo Felix, ich freu mich wie immer mit dabei zu sein.
00:02:11: Lass uns ganz vorne anfangen Matthias.
00:02:13: was genau ist Glucase?
00:02:15: Wie definiert sie die Wissenschaft?
00:02:17: Und warum is' sie für unseren Körper trotz aller Diskussionen darüber das Zucker so schlechtes?
00:02:21: Warum ist sie für unsere Körper so
00:02:23: wichtig?!
00:02:25: Also, fangen wir ganz vorne an.
00:02:26: Klokose ist ein Monosacharit also einen sogenannten Einfachzucker.
00:02:31: Ja gibt es unterschiedliche aber Klokoze ist der zentrale Energieträger für uns im Körper.
00:02:36: Ein Energie-Substrat den der Stoffwechsel sehr gerne verwendet und ist notwendig praktisch in allen Zenden.
00:02:43: wenn es um mehr Energie und wir wissen Energie heißt dann am Ende nicht das ursprüngliche Substrat die Klokose selbst sondern ATP was daraus gebildet wird.
00:02:53: besonders relevant Das wissen viele, ist Klokose für unser Gehirn.
00:02:57: Für unsere Muskulatur und die Muskulature insbesondere dann wenn wir sie bewegen und intensiv bewegen wollen also bei höheren Belastungsintensitäten.
00:03:06: auch unsere roten Blutköppchen nehmen die Klokose einfach auf weil die haben keine Mütterhorndrehen und keinen Zellkern aber die können klokose direkt auflösen und verarbeiten.
00:03:19: eben auch wichtig, nicht nur ausschließlich für die Produktion von neuer Energie.
00:03:24: Sondern dient als Baustoff ... Das passiert in den Zellen im sogenannten Pentose-Phosphatweg.
00:03:31: Ich hab's nur einmal erwähnt.
00:03:33: Wo quasi, wir sagen mal vereinfacht ausgedruckt Biomasse produziert wird, die wir letztendlich brauchen, um neue Nucleotide für unsere DNA zu produzieren oder antioxidative Systeme zu unterstützen und so weiter und sofort.
00:03:49: Also es ist auch Baustoff.
00:03:51: Entscheidend ist, und das muss klar werden ... Wenn wir jetzt über Zuckersteuer sprechen oder Zucker verteufeln, dann würde ich das sowieso nicht ganz unterschreiben.
00:04:00: Aber Fakt ist, wenn wir uns volksgesundheitlich anschauen, wir konsumieren zu viel Zucker.
00:04:07: Und egal wie wichtig Klokose für uns ist, wir müssen Klokos dafür nicht zwingend über die Nahrung aufnehmen.
00:04:15: Interessant!
00:04:16: Super spannend.
00:04:16: Das heißt, wo können wir sie noch herbekommen?
00:04:18: oder wie kann der Körper sie noch bauen?
00:04:20: Und das ist für mich so ein ganz zentrales Element dabei.
00:04:24: es geht um Glucose-Regulation und die Fähigkeit des menschlichen Organismus und natürlich auch verschiedener anderer Lebewesen.
00:04:33: aber wenn wir hier auf Homo sapiens schauen die Möglichkeit die Energieversorgung immer sicherzustellen Obgleich ist so, dass das Gehirn eine große Klukosemenge aufnehmen kann.
00:04:44: Kann es aber auch andere Teilenergie-Träger aufnehmen?
00:04:47: Wir haben über die Ketone gesprochen ... Das Betahydroxybutyrat, was quasi ganz sauber verbrannt wird.
00:04:55: Da entstehen weniger freie Radikale.
00:04:58: Natürlich kann der Zucker in einer aktiven Muskulatur erst mal in Laktat umgewandelt werden.
00:05:03: Auch das kann das Gehören aufnehmen.
00:05:04: Das hat natürlich im Ursprung auch etwas mit Zucker zu tun und ... Am Ende geht es immer darum, dass der Blutzuckerspiegel im Blut, das sagt der Name schon, erst mal reguliert werden kann und bei einem Abfall neuer Zucker aus Reserven gebildet werden kann.
00:05:21: Und wenn er eben ansteigt, der Zucker umgebaut wird zu Glycogen-Speicher oder auch die Produktion von Neuem Fett mit anregen kann.
00:05:31: So haben wir ein Wechselspiel, das wir uns gut ausgleichen können.
00:05:35: Da darf der Blutsuckerspiegel natürlich nach dem Essen ansteigen.
00:05:38: Aber wir haben die Möglichkeit, ob nun aus Glycogenen speichern.
00:05:42: Wir haben in der Leber und der Muskulatur Zucker quasi zu gewinnen oder über Gluconeogenese in den Leber beispielsweise auch aus glycogenem Aminosäuren.
00:05:53: Und am Ende haben wir immer ein regulierendes System und Glucose ist an dieser Stelle wichtig für unseren Energiehaushalt.
00:06:02: aber das lösen wir nicht nur über die Aufnahme über die Nahrung.
00:06:06: Und trotzdem wird Zucker so viel diskutiert und von vielen du hast gesagt im Grunde verteufelt als ein großes Problem dargestellt, dass es sicherlich auch ist.
00:06:15: Also nur das wir's nochmal richtig einordnen dieses dauerhafte Versorgen unseres Körpers mit viel zu viel Zucker über unsere Nahrung gar nicht nur zwingend in Süßigkeiten sondern eben auch in ganz normalen Lebensmitteln also auch in Wurst, Salami natürlich in hochverarbeiteten Lebensmitteln überall.
00:06:34: Guckt mal drauf ist im Grunde Zucker drin und auch wenn es immer nur ein paar Gramm oder sehr wenig prozentuales über den Tag verteilt, ist das dann eben doch eine ganze Menge hier ein paar g da dort.
00:06:44: und diese Dauerversorgung unseres Körpers mit diesen Zuckern Das ist, wenn ich's richtig verstehe, das Problem.
00:06:52: Das ist das zentrale Problem weil so wichtig Zucker sein mag ist die Beeinflussung unseres Stoffwechsels.
00:06:58: Und Stoffwechsel heißt in der Stelle für mich Nahrungsaufnahme, Verdauung der Nahrung Aufnahme dann auch von längeren Zuckerketten, Kohlenhydraten, Stärke, die am Ende auseinandergebaut werden und als Glucose aufgenommen werden.
00:07:14: Natürlich gibt es hier Unterschiede wie stark, wie schnell der Blutzuckerspiegel ansteigt aber die Überverfügbarkeit also man kann auch über eine hohe Energietichte in den Nahrungen sprechen, hohe Mahlzeitenfrequenz ständiges Essen und diese sogenannten versteckten Zucker, wie du sie in Lebensmittel angesprochen hast zählen auch mit dazu.
00:07:29: Und das Thema was wirklich spannend ist der hohe Konsum von Getränken.
00:07:35: im Podcast sieht man es nicht.
00:07:37: ich setze das gerne an Anführungszeichen weil es sind keine Getränke.
00:07:41: Homo sapiens hatten vertragt was das trinken angeht mit Wasser sonst nichts und wir führen uns eben oder viele Menschen Ich glaub, viele aus dem Podcast eher weniger.
00:07:51: Aber viel Zucker und damit Energie und damit eigentlich eine flüssige Mahlzeit zu uns.
00:07:57: Und das ist das spannende Felix, weil quasi unsere Klukose-Regulation fehlreguliert wird.
00:08:04: Die funktioniert irgendwann nicht mehr so gut?
00:08:05: Das haben wir in der letzten Hauptfolge besprochen als wir zu dem klukose Ketonindex gesprochen haben als Biomarker.
00:08:12: Super spannend!
00:08:13: Aber vielleicht ist genau das das Problem, dass wir quasi in der Dauerverfügbarkeit unseren Stoffwechsel quasi umprogrammieren.
00:08:20: Er wird regide die Zellen arbeiten nur mit Zucker.
00:08:23: Ketone müssen gar nicht produziert werden.
00:08:25: Unser Bewegungsverhalten wird sich verändern weil wenn wir gut gesättigt sind wird unser Motor Cortex im Gehirn auch runterfahren.
00:08:32: dann wollen wir uns auch weniger bewegen.
00:08:34: und es geht eben nicht um einmal oder um eine Blutzuckerspitze sondern dauerhaft erhöhte Blutzucker-Spitzen und dann natürlich eine Beeinflussung unserer Hormone, wie Insulin war Spitzmaße.
00:08:45: Und im schlimmsten Fall auch das haben wir hier bei den hälften Nutzen ein paar Mal schon von dir erklärt bekommen Wenn wir das also ein Leben lang machen diese Überversorgung mit viel zu viel Energie, viel zuviel Zuckerenergie Dann kann es eben dazu führen dass die Insulinenregulation oder das Insulin diesen Blutzuck reguliert.
00:09:04: Dass das nicht mehr funktioniert, das trainieren wir uns ab Das klappt einfach nicht mehr Und daraus entsteht ein Diabetes.
00:09:12: Das wäre eine Richtung, die daraus entstehen könnte.
00:09:15: aber wir haben natürlich auch andere Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Veränderung der Leber, Fettleber gehört logischerweise mit dazu, die nicht erzeugt ist durch eine erhöhte Toxinbelastung oder sehr viel Alkohol gibt es logischer Weise auch.
00:09:31: Es geht um das Thema der Überernährung und des Prinzipes wie folgt wenn du über die Nahrung Kohlenhydrate oder auch direkt Zucker aufnimmst als Monosaharit, dann gelangt es über den Darm.
00:09:44: Über sogenannte SGLT-I Rezeptoren durch die Darmzellen quasi durch.
00:09:51: Das wird über dann sogenannte Klukkose-Transportsysteme weitergegeben in dem Falle Clut II-Transporter.
00:09:58: das gelangte in die Fortarter und dann zu Leber sondern zirkuliert das angereicherte Blut mit Zucker.
00:10:07: Über den Körperkreislauf wird überall ein bisschen Zucker abgegeben, aber vor allen Dingen wird an der Bauspeicheltruise ausgelöst.
00:10:13: Der Blutzuckerspiegel steigt an und auch hier über Glutrezeptoren wird quasi der Bauspreicheltruiser suggeriert?
00:10:20: Okay mehr Zucker!
00:10:22: Jetzt brauchen wir verhältnismäßig mehr Insulin.
00:10:23: Wir haben nie null oder extrem viel Insulin.
00:10:26: das kommt immer etwas darauf an wie für Zucker im System ist.
00:10:30: Insulin ist einfach ausgedrücktes Hormon dass Zucker in Zellen bringt, in insulinabhängiger Organe.
00:10:38: Nämlich Fetch und Muskulatur.
00:10:41: Und dann hab ich Zucker und Insulin und es kommt quasi dort rein.
00:10:47: Was aber gleichzeitig an der Leber passiert ist, dass Insulin das Signal gibt.
00:10:50: Das heißt wir haben hier einen aufbauenden Prozess.
00:10:53: Wir haben genügend Energie produzier mal Energiereserven die wir jetzt gar nicht verbrauchen werden weil wir uns in Wahrheit dann nicht intensiv bewegen sondern süß getränke parallel mal ebenso am Schreibtisch oder wo auch immer getrunken haben.
00:11:08: Das heißt, die Leber fängt dann plötzlich an ein neues Fett zu produzieren.
00:11:12: Und dann haben wir ja viele Insulin in der Blutbahn sowieso und dieses Fett wird dann in Fettsälen eingespeichert.
00:11:17: Das heißt am Ende wird es ein Stoffwechselproblem werden weil die Energieproduktion nicht mehr flexibel funktioniert?
00:11:23: Wir arbeiten ... Die Zellen arbeiten mehr mit reinem Zucker, der einfach zur Verfügung steht.
00:11:29: Es wird vielleicht im Laufe der Zeit oder sehr wahrscheinlich mehr und mehr Insulin benötigt um die gleichen Ausgangswerte zu halten.
00:11:36: das ist in dieser Messmethodik.
00:11:38: Deswegen über diesen GKI hatten wir gesprochen.
00:11:40: Eben spannend, weil wenn ich nur auf den Blutzuckerspiegel schaue kann alles super aussehen aber vielleicht brauche für diesen Blutzucker spiegelt sehr viel Insulin und am Ende habe ich halt einen aufbauenden Prozess.
00:11:52: die Energiegebindung ist eingeschränkt und dann paradoxerweise entstehen Körper Zusammensetzungsveränderung, also Fettleibigkeit beispielsweise und eine Insulinresistenz.
00:12:03: Dann funktionieren die Rezeptoren nicht mehr so gut.
00:12:04: Irgendwann auch bis hin zu einer Erschöpfung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeichertröse.
00:12:12: Und ein Gefühl von ... Ich hab eigentlich Energiemangel!
00:12:15: Mir fehlt Energie.
00:12:16: Weil wohl ich eigentlich den ganzen Tag esse und Zucker mir zu knalle wie sonst was?
00:12:21: Genau.
00:12:22: Und von daher braucht es, auch hier könnte man natürlich weiter reingehen verschiedene Mikronährstoffe die notwendig sind das die Energieumwandlung effizient funktioniert.
00:12:31: also erhöhe ich mein Klokose meine klokose Menge dann brauche ich auch bestimmte B Vitamine nämlich insbesondere Vitamin b eins dafür um diese Umwandlung im Umbauprozess von Zucker zu am Ende ATP gewährleisten zu können.
00:12:46: Viel Zucker und im Verhältnis zu wenig Vitamin B I wird die Energieproduktion nicht adäquat unterstützen können, auch das können Gründe natürlich auch nachher vom Erschöpfungsthemen sein.
00:12:59: Das Thema ist wirklich nicht der böse Zucker, sondern es geht wenn wir's als Böse einordnen würden.
00:13:05: Wirklich hohe Mengen die über die Nahrung mehrfach am Tag zugeführt werden.
00:13:10: Über klare Empfehlungen hinaus also Und natürlich kann ich mich auch mit langkettigen Kohlenhydraten so sehr überessen, also die Energiedichte so hochfahren.
00:13:24: Dass dann immer noch das zerkleinert wird und zu Zucker wird.
00:13:27: Perspektivisch kann ich die gleichen Prozesse mit anstoßen.
00:13:30: Auch wenn die erste Blutzuckerspitze nicht so hoch sein wird!
00:13:33: Also auch wichtig, noch mal zum Verständnis.
00:13:35: Vielleicht für Hörer die hier neu sind und sich jetzt irgendwie noch relativ jung und jungenfreulich sozusagen mit Gesundheitsthemen befassen.
00:13:44: Auch das müssen wir ganz klar sagen, auch Kohlendhydrate sind im Grunde Zucker!
00:13:48: Ja es sind halt Polysacheride Und Poly heißt vieler.
00:13:52: Sacharide ist immer noch der Zucker.
00:13:54: In dem Falle isst Klukose ein Monosacharid.
00:13:57: Das gibt doch andere... ...und das eigentliche Substrat was wir dann Primär verwenden in Zeltstoffwechsel ist die Glockose, also ist der Umwandlungsweg auch in diese Richtung.
00:14:07: Und es wird dann einfach enzomatisch ... Wir brauchen mehr Amylasen bei Stärke vor allen Dingen um die Kohlenhydratketten kleiner zu machen.
00:14:16: Aber der Anstieg des Blutzuckers ist durchaus mitgegeben.
00:14:18: und wie gesagt, Kohlenydratkettern können sehr lang sein und das geht jetzt nicht um die Verteuflung aller Kohlenhytrate, das auch nicht.
00:14:24: Es geht dann eher wieder um den Aspekt der Überernährung.
00:14:27: Das heißt ich habe hohe Energiedichten Und der Stoffwechsel wird regide.
00:14:31: Er wird sehr simpel mit Klukose funktionieren und ... Trotzdem wird eine effiziente Energiegewinnung so nicht gewährleistet sein, geschweige denn dass wir diese Nüchternphasen haben oder auch Kohlenhydrate reduzieren in der Ernährung und das dann wirklich mehr Fettsäuren verstoffwechselt werden.
00:14:48: Und die Zellen merken hier fehlt etwas Glucose und dann auch Ketone produziert werden.
00:14:52: Lass uns da trotzdem nochmal ein bisschen reinzoomen hier im Deep Dive.
00:14:55: also du hast es schon gesagt nach dem Essen ist ein Pieck im Blutzucker Normal, also ein Anstieg ist physiologisch.
00:15:03: Aber wann wird aus einem normalen Blutzucker-Anstieg ein echtes metabolisches Problem?
00:15:10: Das ist ein wichtiger Punkt, den ich gerne noch mal habe hier auch schon gesagt und würde mich immer wieder unterstreichen die Blutzuckerspitze, die gemessen wird nach einer Mahlzeit.
00:15:21: Die Völlig physiologisch.
00:15:23: Wer euch da draußen wieder erzählen möchte, ja zu hohe Blutzuckerwerte sind sofort ein Problem!
00:15:28: Nein so funktioniert die Physiologie der Klikose-Regulation.
00:15:34: Hoher Anstieg und quasi reflektorisch über erst den hohen Anstieg kann ja Insulin erst ausgeschüttet werden.
00:15:40: Zum Problem Felix wird es in unterschiedlichen Perspektiven, einmal wo liegt mein Ausgangswert?
00:15:47: Bei einem gesunden physiologischen Stoffwechsel wäre der in den sogenannten Referenzbereichen also ungefähr achtzig Milligramm pro Dezeliter so.
00:15:56: dann ist schon die Frage wie hoch steigt er an?
00:15:59: weil er kann auch so hoch ansteigen plötzlich auch nach einer Mahlzeit dass das doch sehr viel ist und der Körper das nicht schnell regulieren kann.
00:16:08: Also die Insulinmenge nicht passend mit dazu kommt, der Grenzwert liegt bei ... Warum erwähne ich das?
00:16:16: Weil dann ist die Zuckermenge so hoch dass die Nieren das nicht mehr gut filtern können und den Zucker über die Niren abgeben.
00:16:23: Und dann wird der Urin süß.
00:16:25: Da kommt der Begriff des Honig-Süßen Durchfluss also Diabetes mellitus eigentlich her.
00:16:31: So hat man das früher getestet, Finger rein.
00:16:33: Süß, es scheint sehr hoher Zuckergehalt mit dabei zu sein.
00:16:36: Das heißt, dass ist eine Orientierung die man nehmen kann.
00:16:40: aber in Wahrheit ist bei den meisten Menschen der Verlauf sprich ich habe eine Blutzuckerspitze dann sinkt sie auch wieder ab.
00:16:47: was wir dann häufig sehen wenn wir uns blutzuckerwerte insulin kurven das anschauen Entweder der Wert sehr hoch geht, das Plateau sehr hoch ist.
00:16:55: Also der Blutzuckerwert geht nicht adäquat runter.
00:16:57: oder wenn man dagegen legt wie viele Insulin wird produziert einfach sehr viel Insulin produziert werden muss.
00:17:03: und dass ihr dann noch häufig sehen ist die hohe Mahlzeitenfrequenz.
00:17:06: Wenn ich natürlich ständig wieder ein Schokoriegel esse immer wieder einen Softdrink trinke
00:17:12: Ja, oder.
00:17:12: wir müssen auch ganz klar sagen hier ich meine ich nehme gar nicht raus in Kaffee mit einem großen Schuss Hafermilch.
00:17:18: Auch da natürlich Zucker!
00:17:19: Genau
00:17:20: und die Hafer Milch wird wenn mir das jetzt mal politisch noch mit aufgreifen ja ebenfalls gerade mit diskutiert zu sagen okay da sind hab es nicht genau kreifbereit über sieben Gramm Zucker auf hundert Milliliter mit drin.
00:17:33: Die Menge wird auch mit besteuert.
00:17:36: Ich will mich gar nicht in die Politik da final mit einmischen weil wahrscheinlich das jetzt gerade etwas anders betrachtet wird und der reizt, den es eigentlich haben sollte.
00:17:45: Der nicht so entstehen wird sondern ist eher eine größere Steuerwirt okay?
00:17:48: Jetzt hab ich doch was zu gesagt.
00:17:50: aber ja!
00:17:51: Es isst auch einer Zufuhr von Zucker.
00:17:54: Und wenn du das Felix eben nicht bei einer Tasse Kaffee am Tag hast Sondern zwischendurch-und regelmäßig und vielleicht dein Stoffwechsel sowieso etwas regide geworden ist und die Mahlzeiten sich auch noch so gestalten Dann ham das viele dass sie dann sehr starken Hunger bekommen.
00:18:07: und das ist ein anderer Aspekt den wir sehen dass zu Beginn noch lange bevor es eine Insulinresistenz gibt, es unter Umständen zu starken Insulinausschüttungen kommen kann.
00:18:16: Dann steigt der Blutzuckerspiegel gar nicht so stark an oder steigt etwas an und die Bauchspeicheldrüse schüttet gefühlt Unmengen Insulin aus sodass der Bluzucker sehr steil wieder abrauscht ja?
00:18:29: Und dann bekommt man ein Gefühl der Unterzuckerung was auch wirklich dann passiert also nicht so wie ist bei einem insulinpflichtigen Diabetes.
00:18:37: passieren würde in der Unterzukung.
00:18:39: Der Körper kann es schon regulieren, aber man merkt, kalschweißige Finger und man ist vielleicht ein bisschen gereizt.
00:18:44: Und das sind Veränderungen die auch mit entstehen können.
00:18:47: Was ist die Konsequenz?
00:18:48: Ich glaube ich muss was essen am besten etwas Süßes, was schnell zur Verfügung steht.
00:18:51: Nächster Peak usw.
00:18:53: Also quasi fast ohne Boden?
00:18:55: Genau!
00:18:55: Das auf Dauer wird ein Problem werden.
00:18:58: Die Energielichte kommt logischerweise dazu Und das Thema Übergewicht gehört mit dazu.
00:19:03: Irgendwann kommen wir in Richtung der Insulinresistenz, die Rezeptoren funktionieren nicht mehr gut und der Diabetes Meditus ist quasi der nächste Schritt wo es sich einreit.
00:19:13: Dann habe ich viele oxidative Prozesse und auch den nächsten Risikofaktor für Herz-Kreiseverkrankungen was unsere Haupttodesursache nach wie vor weltweit ist.
00:19:22: Ein wirklich großes Thema, das Thema Zucker und deswegen lassen Sie da noch einmal drauf schauen auf die aktuelle Diskussion um eine Zuckersteuere bei uns in Deutschland.
00:19:31: Wie schätzt du das ein?
00:19:32: Ist weniger zugesetzter Zucker tatsächlich einer der wirksamsten Hebel für unsere Stoffwechsel Gesundheit?
00:19:40: Kann das wirklich einen Effekt haben?
00:19:42: Andere Länder machen das schon – das wird auch immer wieder als Beispiel angeführt!
00:19:46: Wie ist deine Einschätzung als Gesundheitswissenschaftler?
00:19:49: Genau.
00:19:50: Und hier triffst du meinen Ursprung, meinen Kern wenn wir über Public Health sprechen und über das Thema der Präventionsmöglichkeiten, Verhaltens- oder Verhältnispräventionen.
00:20:01: Wir verändern die Verhältnisse.
00:20:04: Das kann man in unterschiedlichen Aspekten denken.
00:20:08: Es geht nicht darum Menschen zu manipulieren aber Viele Menschen würden sagen, keine Ahnung ob da jetzt zehn, fünf, zehn, zwanzig Gramm Zucker drin sind.
00:20:16: Ich merke den Unterschied vielleicht gar nicht aber es hat längerfristig auf den Stoffwechsel natürlich Auswirkungen und die Besteuerung hat zweierlei Ideen.
00:20:24: einmal wir haben eine ziegerichtierte Steuer die dann eigentlich den Gesundheitssystem zugeführt werden sollte Und unter Umständen einige Menschen die sagen ich trink davon weniger weil das ist mir zu teuer geworden.
00:20:36: Die andere Option und Hoffnung darin ist eigentlich, dass die Hersteller sagen, unsere Getränke werden teuer.
00:20:43: Die Umsätze brechen ein.
00:20:44: Wir verändern die Formulierung.
00:20:46: Das haben wir gesehen in UK oder England wo es diese Steuer gibt, wo einfach die gleichen Produkte angetränken, an zuckerhaltigen Softricks, die Zuckermenge reduziert worden sind.
00:21:02: Dadurch wird die Steuerniedrige und das kann günstiger verkauft werden.
00:21:05: Das löst es nicht ganz und final, aber es ist eine verhältnismäßige Prävention.
00:21:11: Die keinem... Also ich verstehe die Idee, dass man sich bevormundet fühlt.
00:21:16: Aber wir alle kennen das Thema.
00:21:19: Wir reden so häufig drüber.
00:21:20: Wir könnten unser Verhalten ... Das können wir machen dies- und jenes.
00:21:23: Und einige werden sagen schön, dass ihr auch wieder darüber redet.
00:21:26: Aber ich schaffe das einfach nicht!
00:21:28: Von daher ist es eine Möglichkeit, wie sie im Moment vorgesehen ist?
00:21:33: läuft das aber sehr wahrscheinlich eher auf eine Gesamtssteuersituation hinaus.
00:21:37: Und es werden Dinge mitbesteuert, wo's eben eher nicht drum geht.
00:21:41: und wenn natürlich auch Zucker-Ersatzstoffgetränke ebenfalls genauso mit besteuert werden was rein von der Datenlage halt nicht das Ziel trifft ja dann werden die Leute das ein oder das andere nehmen.
00:21:54: das wird ja an der Stelle keinen Effekt haben.
00:21:56: Das Ziel wäre quasi Gesamtgesellschaftlich.
00:22:00: prozentual sinkt der Konsum um X Prozent.
00:22:03: Es wird etwas Geld in die Kassen gespült, was eigentlich Richtung Krankenkassen gehen sollte, um die Folgen daraus natürlich mit Abfedern zu können.
00:22:12: und am Ende geht es hier immer auf die lange Distanz also Gesamtbevölkerung und lange Distance Und das ist für den einzelnen in dem Moment manchmal schwer zu erkennen.
00:22:21: aber das kann eine Tendenz sein.
00:22:22: wir haben viele Beispiele In der Volksgesundheit die genauso umgesetzt worden sind.
00:22:28: Ob es bleifreies Benzin ist, ob es Anpassungen in Ernährungsthemen sind, Veränderungen, die einem gar nicht spürbar sind, aber dies früher gab und heute so nicht mehr?
00:22:38: Die wir heute auch ganz normal empfinden oder mit denen die jüngere Generation gar keine Berührung mehr hatte.
00:22:44: Ja.
00:22:44: Es ist spannend!
00:22:45: Also das ist ein großes Thema und ich habe gerade noch mal nachgeschaut.
00:22:48: also seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn gibt es eben diese Zuckersteuer in Großbritannien du hast es grad schon gesagt Und der durchschnittliche Zuckergehalt in britischen Erfrischungsgetränken ist seitdem um knapp fünfzig Prozent geringer geworden.
00:23:01: Also das hat schon Effekt und es gibt auch verschiedene Untersuchungen von verschiedenen Universitäten, die University of Cambridge beispielsweise Die hat eine Studie gemacht und einen spürbaren Rückgang des täglichen Zuckerkonsums bei Kindern und Jugendlichen in Verbindung gebracht, damit das die Steuer eben erhoben wurde.
00:23:19: Dass einfach weniger Zucker in den Getränken ist oder dass einige Familien vor allem auch einkommensschwache Familien werden jetzt zitiert, weniger häufig zu zuckerhaltigen Getränkten greifen.
00:23:29: So also schauen wir mal wie sich das bei uns in Deutschland am Ende durchsetzen wird was da wirklich beschlossen wird.
00:23:37: Abschließend Matthias, vielleicht können wir noch mal ein paar Tipps mitgeben.
00:23:40: Was können wir alle tun unabhängig von irgendeiner Steuer um unseren Glucose-Stoffwechsel?
00:23:46: Um unsere metabolische Flexibilität gesund zu halten ohne Zucker oder Kohlenhydrate zu verteufeln?
00:23:53: Ja finde ich einen ganz wichtigen Punkt.
00:23:56: es geht uns wenn wir darüber sprechen eher um metabolische flexibilität Glucoseregulation optimieren und die Punkte die vielleicht schon klar geworden sind.
00:24:05: also was sind?
00:24:05: die Problemstellung, dass es zu Stoffwechsel-Erkrankungen natürlich auch führen kann.
00:24:09: Aber erst mal zur Veränderung im Stoffwechsel.
00:24:12: Frequenz die energiedichte Glucose oder Zuckergehalt grundsätzlich in Lebensmitteln und eine Sache, die wir mal wieder noch nicht benannt haben aber die ich gerne erwähnen würde und für mich ganz vorne mit dabei steht das heißt vor allen Dingen Bewegung und ausreichend Muskelaktivität oder auch Erhöhung der Muskelmasse mit in den Topf zu schmeißen.
00:24:32: Das kennen viele hobbymäßig Leistungssport treiben oder auch Profiatleten sind, dass die Verbrennung eine andere ist.
00:24:40: Ich kann mich trotzdem immer noch rein theoretisch überessen und das Gewichtsmanagement funktioniert.
00:24:45: mehr über das Thema Ernährung.
00:24:46: aber ein bewegter Muskel nimmt Zucker auch Insulin unabhängig auf.
00:24:52: und wer jetzt zurückspult?
00:24:53: vor ein paar Minuten habe ich gesagt Muskulatur nimmt insulin abhängig eigentlich Zucker auf.
00:24:58: Aber wenn der muskel bewegt ist gibt es die Möglichkeit dass diese Glut vier Rezeptoren in dem Fall aktiv werden und den Zucker auch ohne Insulin aufnehmen können.
00:25:09: Und das ist unser Hauptthema, wenn es präventiv um die Klikose Regulation geht – und therapeutisch auch!
00:25:18: Also Typ zwei Diabetes-Patientinnen und Patienten ist definitiv Krafttraining anzuraten, warum Krafttrainig?
00:25:24: intensive Beanspruch der Muskulatur Sorgt letztendlich für eine höhere Klokoseaufnahme und dementsprechend Effekte, dass längerfristig im Mittel der Blutzuckerspiegel niedriger ist.
00:25:36: Und wenn ich das dreimal die Woche mache habe ich eine supergute Möglichkeit!
00:25:39: Natürlich sollten wir darüber hinaus auch auf unsere Lebensmittelqualität achten.
00:25:44: es empfiehlt sich bei diesem doch überlebens wichtigen Thema wie Essen Sie schon auch damit auseinanderzusetzen und dementsprechend darauf zu schauen, was kauf ich hier eigentlich ein?
00:25:55: Und sehe ich hier.
00:25:56: Das muss angegeben werden da eine höhere Zuckermenge mit dabei.
00:25:59: Dreißig Gramm reiner Zucker in der Orientierung pro Tag kann man sich ja mal im Hinterkopf behalten.
00:26:05: Die einfachere Möglichkeit nicht für alle einfach in der Umsetzung aber die einfache Möglichkeit ist Ich verbanne hochverarbeitete Lebensmittel wo Zucker zugesetzt sein könnte Und habt dementsprechend vielleicht auch höhere Ballaststoffmengen, eine bessere Lebensmittelmatrix.
00:26:21: Die auch die Blutzucker-Regulation noch mal mit anpassen.
00:26:24: und natürlich das Thema Überessen.
00:26:26: zu viel Energie spielt hier auch ne ganz wichtige Rolle.
00:26:29: Der letzte Punkt wie so oft?
00:26:32: Das Thema Schlaf und Regulation.
00:26:35: wenn ich entweder im Timing am Abend zu spät esse oder Schlechtschlafe, wird sich das genauso auf das Thema des Konsums erst mal von Zucker mit auswirken.
00:26:46: Aber eben auch die Glucose-Regulation über den Tag.
00:26:50: Wir wissen bei Schlafmangel werden wir mehr Hunger am nächsten Tag haben.
00:26:54: Das passiert am ersten Tag und wenn es häufiger stattfindet, dann konsumieren wir unter Umständen noch mehr Zucker dazu.
00:26:59: Das ist ein zentraler Punkt, wo ich drauf achten würde, nüchternd Phasen mit zu integrieren macht total viel Sinn, niedrigere Mahlzeitenfrequenz.
00:27:10: All das ist hilfreich um den Körper selbst dahin zurückzubringen, selbst die wichtige Glucose zu regulieren ohne sie nur von außen zuzuführen!
00:27:18: Unser Diebdive zum Thema Glucase.
00:27:20: was nehmen wir mit aus dieser Folge Leute?
00:27:22: Also erstmal ganz wichtig, Glucrose is nicht unser Feind Sie es einer unserer wichtigsten Energieträger und ein normaler Anstieg des Blutzuckers nach einer Mahlzeit gehört Zu einem gesunden Stoffwechsel dazu.
00:27:34: Wann wird's problematisch?
00:27:36: Dann, wenn ständig neue Glucose nachkommt.
00:27:39: Wenn wir den ganzen Tag uns befeuern mit Zucker.
00:27:42: Insulin also dauerhaft gefordert ist und unser Körper kaum noch zwischen Zucker- und Fettsstoffwechsel wechseln muss!
00:27:48: Dann beginnt metabolische Unflexibilität – das müssen wir vermeiden.
00:27:53: Anders gesagt, das Problem ist nicht dass Glukose unseren Blutzucker ansteigen lässt.
00:27:58: Das Problem beginnt, wenn unser Körper dauerhaft keine Pause mehr von Glukase und Insulin bekommt.
00:28:06: Matthias, wir haben viel gelernt.
00:28:07: Es war wirklich sehr dicht formuliert viele Insights zu unserer Gesundheit.
00:28:12: Nein, also ich finde es immer klasse wie du das auch...es ist ja doch sehr komplex aber wie du es immer schaffst uns uns leihen dass hier auf eine verständliche Weise beizubringen.
00:28:21: Also herzlichen Dank dafür.
00:28:22: und Leute wenn ihr Fragen habt zum Thema Glucose Blutzucker oder Zuckersteuer hey schreibt uns gerne auch gerne mal eure Meinung unter.
00:28:29: die Folge bei Spotify könnt ihr direkt kommentieren.
00:28:32: am Donnerstag gibt's den nächsten Hauptfolge bleibt neugierig und vor allem bleibt gesund.
00:28:38: Vielen Dank!
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