mTOR & Autophagie: Fördert Eiweiß das Wachstum von Krebszellen?
Shownotes
„Unser Körper muss permanent zwischen zwei Programmen wechseln: aufbauen und aufräumen.“ Hinter diesem Wechsel stehen zwei zentrale Mechanismen unserer Zellbiologie: mTOR fördert Wachstum, Proteinsynthese und Regeneration. Autophagie zerlegt dagegen beschädigte oder nicht mehr benötigte Zellbestandteile und führt ihre Bausteine zurück in den Stoffwechsel. Gesundheit braucht beide Prozesse und die Fähigkeit, flexibel zwischen ihnen zu wechseln.
In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was mTOR aktiviert und warum insbesondere Aminosäuren wie Leucin, ausreichend Energie und körperliche Reize Wachstumssignale auslösen. Genau daraus entsteht eine kontroverse Frage: Wenn Protein mTOR aktiviert und eine fehlregulierte mTOR Aktivität auch bei Krebs eine Rolle spielt, kann eine eiweißreiche Ernährung dann Krebs begünstigen? Matthias erklärt, warum diese Schlussfolgerung zu kurz greift und weshalb wir funktionierende Wachstumsprozesse und ausreichend Protein gerade mit zunehmendem Alter brauchen.
Auf der anderen Seite steht die Autophagie. Bei Energiemangel beginnt die Zelle verstärkt, eigene Bestandteile abzubauen, zu überprüfen und zu recyceln. Fasten und körperliche Aktivität können diese Prozesse fördern. Doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick: Autophagie beginnt beim Menschen nicht automatisch nach exakt 16 Stunden Fasten und möglichst lange nichts zu essen bedeutet nicht automatisch mehr Gesundheit.
Entscheidend ist das Wechselspiel. Krafttraining und Protein setzen bewusst Signale für Aufbau und Muskelerhalt. Essenspausen, Bewegung, Schlaf und zeitweise geringere Energieverfügbarkeit schaffen Raum für abbauende und erneuernde Prozesse. Weder Protein ist der Feind noch Fasten ein Longevity Wundermittel. Entscheidend ist die metabolische Flexibilität zwischen Aufbau und Recycling.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
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Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:01: Dieses Wechselspiel ist aber eigentlich das, was Homo sapiens oder Leben vielleicht auch ganz grundsätzlich ausmacht.
00:00:07: Dass eine Zelle versteht, wann habe ich Aufbauprozesse?
00:00:10: Wann hab' ich Reinigungsprozesse und abbauende Prozesse?
00:00:15: Am Ende ist alles, was die Zelle selbst bauen kann, aus Eiweiß gebaut beziehungsweise aus den Aminosäuren.
00:00:21: Sorgt zu viel Protein, zu viel Eiweiss für Krebswachstum.
00:00:29: Mensch einfach erklärt.
00:00:32: Mit Felix Möse und Matthias Baum!
00:00:38: Leute, wir starten direkt rein in dieser Health Nerds Folge.
00:00:40: aber ich habe vorher einen ganz kleinen Tipp für euch falls ihr es nicht mitbekommen habt.
00:00:43: gestern am Mittwoch gab es eine Spezial-Spezial-Spezialfolge hier bei den Health Nerd's Und zwar hatten wir eine Pro Edition zusammen mit Rudi Föller, Rudis großartiger Frau Sabrina und dem Gründer von artgerecht Ari Biesemis über Freundschaft den Weg der Erkenntnis bei Rudi von, ich brauche eigentlich gar nicht auf meine Gesundheit achten.
00:01:08: Das läuft von alleine hin zu.
00:01:10: hey als erwachsener Mann, als Mann über sechzig muss sich ein bisschen gucken dass es mir gut geht und das ich auch gesund alt werden kann.
00:01:18: Tolle Folge!
00:01:19: Und vor allem ist es die erste Videofolge hier bei den Health Nerds.
00:01:22: also guck gerne mal rein im wahrsten Sinne des Wortes.
00:01:24: bei Spotify gibt's uns als Video Und auch bei YouTube findet ihr die Folge mit Rudi, Sabrina Völler und Ari Biesemis zum Anschauen.
00:01:33: So!
00:01:34: Jetzt starten wir rein wie immer am Donnerstag hier unsere Health Nerds Hauptfolge.
00:01:38: und da geht es heute um ein Thema das wir schon seit einigen Wochen mal machen wollten mit euch und ich glaube Es ist etwas was wirklich viele in der Community interessieren wird.
00:01:48: Was ist die Story?
00:01:49: Also unser Körper muss permanent zwischen zwei Programmen wechseln Aufbauen und aufräumen.
00:01:58: Ihr erinnert euch vielleicht von ein paar Tagen haben wir schon einmal über die Aufräumprozesse im Gehirn gesprochen, daran schließt das so ein bisschen an.
00:02:06: jetzt geht es aber um unsere Zellen.
00:02:08: Gesundheit entsteht also nicht dadurch dass aufbauen oder aufräumen maximal aktiv sind sondern eben der ausgewogene der richtige Wechsel aus diesen beiden verschiedenen Programmen.
00:02:20: Für den Aufbau gibt es in unseren Zellen einen zentralen Signalweg.
00:02:25: Das Stichwort dafür heißt M-Tor, wird uns Matthias gleich erklären was das ist.
00:02:31: auf der anderen Seite da steht ein Begriff der heißt Autophagie.
00:02:35: über denen haben wir hier auch schon paar mal gesprochen.
00:02:37: Was macht Autophagi genau?
00:02:38: Auch das wird uns Mathias erklären.
00:02:40: beide Programme sind eng miteinander verbunden.
00:02:43: viel Energie und Eiweiß aktivieren M-tor Fasten Und Energiemangel verschieben das System dann eher stärker Richtung Autophagie.
00:02:55: Jetzt also der Reihe nach, denn es gibt dazu viele Mythen und Halbverhalten im Internet, wo's um Krebs geht, um Krebstellenwachstum, wo es um schädliches Verhalten gehen kann.
00:03:06: Wir wollen das ein bisschen aufräumen und wollen besser verstehen wie funktionieren Aufbauprozesse und Aufräumprozesse in unserem Körper?
00:03:13: Matthias Baum herzlich willkommen.
00:03:14: schön dass du da bist!
00:03:15: Hallo Felix ich freue mich heute mit dabei
00:03:17: zu sein.
00:03:19: M-Tor und Autophagie.
00:03:23: Was sind aus deiner Sicht die größten Mythen bei diesen beiden Begriffen?
00:03:27: Was begegnet auch dir in deinem Praxisalltag, wo vielleicht Patienten kommen und sagen, ich hab da was gelesen, gehört das ja unglaublich!
00:03:35: Das größte Problem ist wie so oft – auch wenn ich selbst manchmal gerne dazu neige – kleinteilig reductionistisch in einzelne zelluläre Prozesse einzusteigen um sie verständlich zu gestalten.
00:03:49: Das größte Problem, was entsteht ist, wenn ich die eine Seite gehört habe und gehört hab wie gut es sein könnte.
00:03:54: Dass sich dann sagen, naja das überwiegt doch, das ist doch viel besser als das andere.
00:03:58: M-Tor wird in Verbindung gebracht mit verschiedenen Prozessen nämlich Alterung und auch Krebserkrankungen oder Krebsentartung.
00:04:08: viel mehr also Max-Tumsprozessen.
00:04:10: Wohin gegen Autophagie und eine ausbleibende Autophagee Alterung in Verbindung steht, aber eher verjüngend.
00:04:19: Weil ich habe eine Art Aufräumprozess in meinen Zellen und was mir häufig begegnet wo man schnell einsteigt und sagt, wir wollen paar Autophagie-Prozesse anstoßen.
00:04:29: Also komm, lass uns ein paar Stunden fasten beispielsweise oder wir wollen Wachstum erzeugen bewusst dann lasst uns unser Ämter gezielt aktivieren Und ja diese Mechanismen gibt es.
00:04:40: das größte Problem darin sehe ich eigentlich dass man vom kleinen sehr schnell auf das große überträgt also nicht nur von der Zelle selbst sondern von einem Prozess einen Mechanismus Das ist zumindest bei Autophagi der Fall als Enzym, als Kinase entscheidend für das Anstoßen von Wachstumsprozessen.
00:04:59: Um dann simpel zu sagen naja wenn das das eine Anschlüsse ist es ja im Umkehrschluss auch krebserregend.
00:05:05: und dieses Wechselspiel ist aber eigentlich das was Homo sapiens oder Leben vielleicht auch ganz grundsätzlich ausmacht dass eine Zelle versteht wann habe ich Aufbauprozesse?
00:05:16: Reinigungsprozesse oder auch abbauende Prozesse und dieses Wechselspiel ist eigentlich das, was dann Gesundheit in ihrer Flexibilität wirklich
00:05:24: ausmacht.
00:05:25: So, dann lass uns diese beiden Themen oder diesen beiden Prozess mal genauer betrachten!
00:05:30: Wir fangen mit M-Tor an.
00:05:32: Welche Rolle spielt Eiweiß?
00:05:35: Oder was genau aktiviert M-tor besonders
00:05:39: stark?
00:05:41: Also M Tor klingt schon mal spannend kleines M großes TOR Und das M steht für Mechanistik oder Memalien, Target of Rappamuzin.
00:05:54: So und wie gerade schon erwähnt ist es ein Enzym eine Kinase die zentrale Kinase also eine Art Signalplattform Für Nährstoff- und Wachstums Signale.
00:06:07: so man findet dann häufig auch in der Begrifflichkeit des mThoric One Also oder mTor C auch geschrieben, nur dass man das erst mal hat.
00:06:18: Das ist quasi der zentrale Prozess, dass etwas registriert wird in der Zelle beispielsweise bestimmte
00:06:24: Aminosorren.".
00:06:25: oder Wachstumsfaktoren in Phasen, indem man sich im Wachs- dumm befindet.
00:06:29: Wo man ableiten kann, dass jüngere Menschen die mehr Wachslumshormone produzieren auch eher darauf reagieren?
00:06:37: Oder wenn ich von Außenwachstumfaktorinnen in den Körper reingebe... ...oder viel Energiereingebe oder viel Sauerstoffreingeben... All das ist etwas Aktivierendes für Mtor und die Konsequenz heißt, wenn dieses System aktiviert wird Dann geht der Prozess weiter und der Zellkern wird quasi beauftragt.
00:06:59: Hey, wir haben genügend Energie!
00:07:01: Wir haben das Signal bekommen, wir sollen wachsen also lasst uns das tun.
00:07:05: Also werden neue Eiweiße gebildet es kommt zur Proteinsynthese zu anderen anerbohlenwachsenden Prozessen.
00:07:12: die werden also alle gesteigert und im Gegenzug werden abbauende Kataboleprozesse wie auch die Autophagie gehemmt.
00:07:21: Das klingt dann Im ersten Gedanken natürlich erst mal gut, dass man sagt okay da wächst etwas zum Beispiel Muskulatur.
00:07:27: Aber wenn wir es weiter denken könnte man sagen naja wenn ich ihr zu hohe MTOR-Aktivität in bestimmten Geweben habe dann produziert das vielleicht auch einen zu viel von etwas.
00:07:37: oder die Zelle weiß nicht mehr genau wie sie darauf reagieren soll und fängt an zu entarten.
00:07:42: Und das ist genau der Punkt, der im Internet viel diskutiert wird.
00:07:45: Wer ja um Social-Web unterwegs ist oder da so ein bisschen googelt, der wird schnell auch Foren finden, Leute finden, Veröffentlichungen finden, wo es darum geht wenn M-Tor also Wachstum fördert und bei vielen Krebsarten überaktiv ist.
00:08:00: Daraus ergibt sich eben für viele die Frage okay macht dann viel Eiweiß dass ich zu mir nehme vielleicht Krebs begünstigt er's?
00:08:09: Ja, da muss man einmal noch dazu sagen.
00:08:11: Ich habe es ja gerade nur gesagt, Aminosoren aktivieren M-Tor.
00:08:16: Es gibt bestimmte Aminosäuren die hier eine ganz besondere Rolle spielen unter anderem von den Verzweikettigen Aminosauen, den sogenannten BCAAs.
00:08:23: Insbesondere Leuzin gehört mit dazu also auch eine essenzielle Aminosaure.
00:08:28: Es gibt auch noch andere.
00:08:29: Das heißt diese Aminosauer ist nicht nur Baustoff für neue Eiweiße sondern expliziter Signalgeber.
00:08:35: das heißt hier kommt anscheinend am Gewebe an den Zellen ein Signal an, hey wir haben genügend potenziellen Baustoff und im Laufe der Evolution hat es sich so entwickelt dass M-Tor genau darauf reagieren
00:08:46: kann.
00:08:47: So aber zur Rutsa Frage also sorgt zu viel Protein, zu viel Eiweiß für Krebswachstum?
00:08:54: Das ist ja das was viel diskutiert wird
00:08:56: Genau und deswegen muss man sie aber erst noch einmal erklären weil viel Eiweis letztendlich auch mehr Leuzien liefern würde.
00:09:06: Das ist genau der Kritikpunkt, den ich sehe.
00:09:07: Es greift zu kurz wenn man nur sagen würde okay da habe ich etwas was MTOR aktivieren kann und durch diese MTOR Aktivität habe ich potenziell dann eine Entartungsmöglichkeit oder Krebs der daraus entstehen könnte.
00:09:22: Man muss erstmal unterscheiden dass es natürlich Gewebsunterschiede gibt und Wachstumsprozesse genauso wichtig sind und übrigens nicht nur im jungen Jahren für junge Menschen oder in Phasen des Aufbaus, wenn man es auch sportlich betrachtet.
00:09:36: Sondern auch im höheren Alter, wo wir auch häufiger davon sprechen, dass mehr und mindestens mal der Erhalt der Muskelmasse extrem wichtig ist und ein Faktor mit Langlebigkeit hergehen kann.
00:09:47: Das heißt... wenn wir es so verkürzt betrachten und sagen Protein aktiviert im Tor.
00:09:53: Und die Folge davon ist, dass zu viel Protein dann auch Krebs vorursacht, ist das völlig an den Haaren herbeigezogen?
00:10:00: Ich weiß, dass gerade aktuell viele Untersuchungen von Langlebigkeitsforschern zu diesem Thema mitpublikiziert worden sind aber die humanen Studien geben das nicht her.
00:10:11: Das heißt, wir brauchen auf jeden Fall ein Leben lang verschiedene Wachstumsprozesse.
00:10:16: Gleichzeitig ist es so, wenn wir unterschiedliche Mechanismen haben und da ist das eben nicht nur Eiweiß sondern auch erhöhte Energiezufuhr.
00:10:25: Auch andere anerbohle-Substanzen klingt jetzt erstmal so komisch.
00:10:30: Das müssen nicht Steroide sein die man zu sich führt.
00:10:32: Es sind zum Beispiel auch Substanzen wie Insulin oder Insulin-like growth factor, was man in bestimmten Lebensmitteln mit aufnehmen kann.
00:10:42: Wie sehr viel Milchprodukten beispielsweise spielt das eine Rolle dabei?
00:10:46: Aber auch die körpereigene Insulinsignalgebung ist immer anerbohl und damit ein wachsender Faktor.
00:10:51: Und dann haben wir eher schon einen Zusammenhang der da mit in Verbindung steht aber es nur auf die Aminosoren beziehungsweise auf das Eiweiß zurückzuführen greift definitiv zu kurz.
00:11:03: Also diesen Mythos oder diese Angst, die vielleicht auch bei vielen Leuten entsteht aus dem Lesen solcher Publikation.
00:11:09: Die können wir hier abräumen.
00:11:10: Proteine... Eiweiße brauchen wir ein Leben lang und wer uns hier regelmäßig hört, der weiß.
00:11:17: Matthias hat es so oft gesagt gerade mit steigendem Alter müssen wir für eine ordentliche, für eine ausreichende Eiweißzufuhr über unsere Nahrung sorgen.
00:11:27: Es ist essenziell Der Körper braucht diese Aufbauprozesse ein Lebenlang.
00:11:32: im Gegenteil Also wenn sie reduzieren, grade mit zunehmenden Alter gibt's eher negative Effekte als positive.
00:11:41: Ja, und wir müssen ein bisschen den Blick auf ... Ich würd's wirklich gewebsspezifisch sagen.
00:11:45: Zell spezifische Sagen.
00:11:47: Weil Muskelwachstum- oder Wachstumsprozesse in den Muskelzellen wollen wir nicht nur erhalten, die wollen wir auch noch fördern.
00:11:55: Und sie stehen im Einklang mit Langlebigkeit.
00:12:00: Dafür muss ich nicht Unmengen an Eiweiß konsumieren aber ausreichen, dass sich gut versorgt bin aktiviert M-Tor.
00:12:09: Das gehört auf jeden Fall auch mit dazu und es ist eher ein biologisches System, das aus den Bahngeraden ist, dass überwiegende Wachstumssignale durch andere Substanzen eben nicht nur Eiweiß losgelöst werden – noch mal hohe Energiedichte, Insolinsignale -, dass das das System weiter antreibt.
00:12:29: aber jedes Wachsumsignal zu unterbinden Das steht nicht im Einklang mit Langlebigkeit.
00:12:37: Wir brauchen diese physiologischen Prozesse wirklich ein Leben
00:12:40: lang.
00:12:40: Jetzt wechseln wir mal die Seite von MTOR, was also Wachstumsprozesse hier gut beschrieben hat.
00:12:45: Wollen wir jetzt mal schauen?
00:12:46: Was sind diese Aufräumen-Prozesse?
00:12:49: Autophagie ist der Fachbegriff.
00:12:51: wie funktioniert das Matthias?
00:12:52: Wie reinigen sich die Zellen von Dingen, die sie eben nicht mehr brauchen?
00:12:57: Naja, Autophagi heißt selbst und Fahre, das fressende also quasi wirklich sich selbst auffressende.
00:13:05: Das steckt in diesem Begriff mit drin und das ist ein klassisch in der Einteilung.
00:13:10: wenn wir sagen mTOR-Aktivität ist Wachstum ein anabolarprozess dann wäre das quasi ein katabola Prozess ein abbauender prozess und da passiert relativ viel.
00:13:20: das heißt abbauende Prozesse können losgelöst werden auch hier nicht durch bestimmte Lebensmittel, wobei so ein paar Substanzen auch diskutiert werden.
00:13:30: Da gehe ich gerne gleich noch mal drauf ein.
00:13:32: Sondern eben auch durch körperliche Aktivität, ausdauernde Aktivitäten, durch Nüchternphasen, durch Fasten wenn wir es auf die Ernährung beziehen also Zeiten in denen bestimmten Zellen oder Geweben keine Energie zugeführt wird.
00:13:46: das heißt die Energieversorgung in der Zelle nimmt ab Und abgesehen davon, dass die Zellen anfangen zu erkennen.
00:13:57: Da kommt irgendwie plötzlich ganz schön wenig Energie an.
00:14:00: Fangen Sie einen Prozess an und das ist eben genau das.
00:14:03: Bestimmte Eiweißstrukturen, die in den Zellen gebildet worden sind oder auch verschiedene Aggregate, die nicht mehr so gut funktionieren, auch zellorganellen und bestimmte Bestandteile, zu packen, anzuschauen ob die noch in Ordnung sind und abzubauen und sie quasi zu recyceln.
00:14:18: Das Recyclingsystem in der Zelle funktioniert ziemlich gut.
00:14:22: Am Ende ist alles, was die Zelle selbst bauen kann aus Eiweiß gebaut beziehungsweise aus den Aminosoren.
00:14:28: Und diese Eiweiße werden quasi wieder aufgespalten und können wieder in das System zugeführt werden für die Zellen.
00:14:34: Das heißt sie ist noch nicht verschwunden.
00:14:35: es wird wirklich recycelt so könnte man sagen aber das ist natürlich kein aufbauender Prozess.
00:14:40: Was ist der Vorteil der darin entsteht?
00:14:43: Naja wenn wir plötzlich das Programm von dauerhaftem Wachstum verlassen und in eine Phase kommen wo die Zeller anfängt aufzuräumen dann ist in der Zelle selbst besteht jetzt plötzlich die Möglichkeit zu erkennen, dass die eine Zellorganelle gar nicht mehr so gut funktioniert wie sie eigentlich funktionieren sollte.
00:15:00: Also weg damit bauen wir sie neu und das ist das grundsätzliche Prinzip was in dieser Phase der Autophagie beginnt.
00:15:07: plus wir haben Energiemangel der festgestellt wird.
00:15:11: Das heißt, die Zelle riegt sich selbst an dazu aufgrund von registriertem Energiemangel neue Zellorganen zu bilden, die eine effizientere Energiegewinnung erzeugen können.
00:15:21: Wie beispielsweise neue Mütterhondrien, die gebildet werden.
00:15:24: All das steckt hier mit drin.
00:15:26: und jetzt fallen so ein paar Begriffe wie Zellreinigungsprozesse, auch Phasen der Regeneration quasi mit dabei zu haben.
00:15:34: Und genau das ist etwas wo wir heute sagen würden okay vielen Menschen fehlt das weil längere Nahrungspausen oder Fastenzeiten obwohl es evolutionär sehr eng mit uns verbunden ist haben viele Menschen heutzutage nicht mehr oder moderate, ausdauernde Bewegung über längere Zeit.
00:15:54: Auch teilweise Kraft-Ausdauertrainingen würde auch noch mit dazu gehören.
00:16:00: Diese Reize finden zu wenig statt und das heißt im Umkehrschluss wenn wir jetzt etwas raushoben aus den Zellen raus man könnte vielleicht vermuten dass solche Wachstumsprozesse nicht an der Muskulatur aber in anderen Geweben mehr stattfinden und die Autovergie Prozesse deutlich
00:16:16: weniger.
00:16:17: So und Autophagie wird unter anderem eben aktiviert, wenn wir fasten.
00:16:24: Haben ja auch schon natürlich viel darüber gesprochen, auch Intervallfasten, intermittientes Fasten, Fasten-Perioden mehrmals im Jahr.
00:16:32: Ergib uns da nochmal einen Einblick wie lange zum Beispiel müssen wir fasten oder wie lang muss eine Fastenzeit sein damit dieser Autophageeprozess wirklich beginnt?
00:16:42: Das ist ein wichtiger Punkt weil es schwierig dass wir eine bestimmte Zahl oder Zeit nehmen können, wenngleich ich an vielen Stellen auch Befürworter des intermitierenden Fassens bin.
00:16:53: Man kann es entweder zur Energiereduktion verwenden oder dem damen Pause gönnen.
00:16:58: Aber der Mythos mit dem Blick auf macht genau sechzehn Stunden und nach sehzehn bis vorn in der Autophagie ... Das ist so nicht ganz stimmig!
00:17:09: Das hängt damit zusammen, dass diese ursprüngliche Sechzehntinacht Zeitangabe aus Untersuchungen stammt, die an kleinen Nagern nämlich Mäusen durchgeführt worden sind.
00:17:19: Die quasi ... Das hab ich hier im Podcast auch schon erwähnt.
00:17:23: Sechzehn Stunden gefastet haben und man hat genau diese Zeit auf den Menschen übertragen.
00:17:29: Wenn wir aber überlegen wie lange keiner eine Maus überleben wenn sie nichts ist?
00:17:35: Gar nichts ist!
00:17:36: Dann sind das vielleicht drei Tage.
00:17:38: Dann sind sechzehnt Stunden sehr langer Zeitraum.
00:17:41: Und es zeigt uns auch Wenn wir dann diese Ergebnisse nehmen und sagen, hier haben wir wirklich im Stoffwechsel der Mäuse Autophagie im Nachweis.
00:17:50: Und das wird alles hochgefahren!
00:17:51: Wir haben schon mal gesagt, längeres Fasten erzeugt eine Veränderung der Eiweißproduktion nicht im Aufbau-Sinne sondern ganz viele neue Einweise werden aktiv und der Stoffwächse wird wie umprogrammiert sondern kann ein intermitierendes Fasten einen Zugang dazu sein.
00:18:07: Und Vereinige löst vielleicht auch schon das Intermitierende Fasten mit sechzehn Stunden die Autophagie aus, aber man ist jetzt nicht im maximalen Ausmaß.
00:18:15: also letztendlich zu sagen nur über intermitierenes Fasten in ein Autophagi-Prozess zu kommen dauerhaft oder über den längeren Zeitraum ist definitiv zu wenig und stimmt so nicht.
00:18:27: es gehören andere Aspekte mit dazu.
00:18:29: Man könnte nämlich auch sagen Auch Kalorienrestriktion, Energierestriktion.
00:18:33: um zehn bis fünfzehn Prozent meines Energiebedarfes pro Tag führt die Zellen auch in die Autophagie.
00:18:39: Oder körperliche Bewegungen hatten wir auch gesagt gehört ebenfalls mit in diese Regelmitteln zu.
00:18:46: Fasten ist das Grundprinzip was quasi eher einen katabolen Recycling Effekt auslösen würde als uns eher zur Autophagi bringt.
00:18:56: Aber auch hier gilt nicht viel, hilft viel.
00:18:58: Das heißt auch wenn es einige Zeit braucht bis diese Autophagie-Prozesse losgelöst werden wäre es falsch zu sagen dann fast unheimlich lange oder so lange wie du nur kannst weil das ist ein Stressor für die Zellen und den ganzen Organismus muss man mit berücksichtigen.
00:19:17: Eingangs versucht, das ein bisschen zu erklären.
00:19:19: Beide Prozesse sind also für uns lebenswichtig und beide Prozisse funktionieren eben nicht dann besonders gut wenn jeder für sich auf Maximum Power läuft sondern wenn sie sich abwechseln Wenn der Körper zwischen beiden Prozessen hin- und herschalten kann Und wenn Sie im richtigen Verhältnis zueinander laufen.
00:19:37: Das wollen wir jetzt mal angucken.
00:19:38: Also wie hängen Matthias M. Tor und Autophagie zusammen?
00:19:44: Wann wechselt die Zelle von Aufbau zu aufräumen.
00:19:49: Das können wir schon unterscheiden in biorhythmischen Themen, wie zum Beispiel dem Zykerdian-Rhythmus und dem Tagnachtrhythmus.
00:19:56: Auch hier haben wir Phasen von Kaufbaum und Phasend vom Abbau, wo unser Stoffwechsel ganz Automatisch quasi durch die Anwesenheit von außen kommen, von Lichtreizen beispielsweise, die dann in der Nacht nicht mehr vorhanden sind.
00:20:10: Plötzlich den Energiestoffwechsel verändern kann.
00:20:13: das heißt dass ist der erste Schritt wo wir einen natürlichen Wechsel zwischen Aufbauwachstumsphasen und Autophagiefasen haben oder auch Energie-Umstellungsprozessen, die mit einhergehen können.
00:20:25: Das heißt diese Tagnachtlogik gehört mit dazu.
00:20:27: jetzt könnte man sagen ja was ist denn jetzt wann?
00:20:29: Naja logischerweise wenn wir über den tag schauen und sagen okay wir haben hier Reize Die Wachstum erzeugen wie bestimmte Kraftreize Trainings oder bestimmte Alltagsbewegung, die ich durchführe oder hier mein Essen stattfindet.
00:20:44: Dann ist das eher Wachstum und in der Nacht führen wir prinzipiell erst mal nichts hinzu.
00:20:48: Der Energiestoffwechsel verändert sich, das Immunsystem kann mehr aktiv werden und wir haben einen natürlichen Wechsel zwischen einer gewissen MTOR-Aktivität und einer gewisse Autophagie Aktivität, so dass es ein Teil der Mitte zu gehört.
00:21:03: Unsere Umwelt im Laufe der Evolution hat uns aber auch immer geprägt von Phasen wo wir mehr Wachstum hatten und Phasens wo das eher weniger Stark stattgefunden hatte.
00:21:13: also immer in Mangelzeiten würde Autophagie immer die Oberhand gewinnen.
00:21:18: Das heißt natürliche Perioden wo weniger Nahrung beispielsweise zur Verfügung stand und genau das haben wir in der heutigen Zeit typischerweise nicht mehr.
00:21:26: Von daher würde ich für den Alltag wirklich schauen, dass man nicht ständig nur zwischen Emptor und Autophagie hin- und herdenkt oder Energiemangel-Situationen und Überschuss hin-undherdenkt.
00:21:38: Aber wenn wir natürlich ein gezieltes Krafttraining als Beispiel durchführen wollen ... Dann habe ich einen bewusst gesetztes anerboles Signal für meine Muskulatur.
00:21:49: Das hat nichts mit anderen Gewebstrukturen unbedingt zu tun.
00:21:52: Erst mal der mechanische Reiz macht das kann man wirklich versuchen ergänzend bestimmte Aminosäuren, Leuzin gehört mit dazu aber auch grundsätzlich Eiweiß mithin zuzufügen.
00:22:02: Man kann eine gewisse Kohlenhydratmenge mit hinzufühlen damit man etwas mehr Insulin mit dabei hat um diesen Wachstumsprozess in dem Moment mitzufördern.
00:22:12: und dann gibt es Phasen den ich das nicht habe und eben auch mal nüchtern unterwegs bin.
00:22:17: Das Problem in der heutigen Zeit ist, wir haben unseren Alltag oft in die ein oder in die andere Richtung stark geprägt also dass Menschen sehr unter Stress stehen und sehr wenig beispielsweise essen.
00:22:29: und dann gibt es eine andere die sehr viel und sehr häufig essen.
00:22:32: alle gemeinsam haben sie häufig dass sie sich zu wenig bewegen und von daher isst für Autophagie
00:22:39: Und
00:22:39: für MTOR-Aktivität Bewegung immer eine wichtige Komponente.
00:22:42: Man kann sich wirklich wie so ein Strahl vorstellen, je intensiver, je muskelbelastender das Training wird, desto höher wird die mechanisch erzeugte MTOR Aktivität, wohingegen ich moderate ausdauernde Bewegungsbereiche habe, die eher mit einer Autophagie einhergehen können natürlich immer abhängig von dem was ich in den Momenten dann vielleicht auch noch als Snack zwischendrin hinzufüge.
00:23:05: Jetzt Matthias zum Abschluss dieser Folge.
00:23:07: du weißt wir wollen Konkret unserer Community etwas an die Hand geben, was wir ausprobieren können.
00:23:14: Was wir besser machen können in unserem Alltag.
00:23:17: Meine Frage deshalb wie sieht ein ja aus dem was du uns gerade erklärt hast abgeleiteter sinnvoller Alltag aus?
00:23:25: Also wann wollen wir M-Tor?
00:23:27: Wann wollen wir Autophagie?
00:23:29: und wie können wir das steuern?
00:23:32: Wir können es definitiv durch unser Verhalten steueren.
00:23:34: Step eins wichtigste Schritt achtet auf euren Zirkadianen Rhythmus.
00:23:38: verlasse ich diesen Prozess, sprich im Regelfall ganz häufig ein zu wenig schlafen und zu unregelmäßiges Schlafen.
00:23:46: Wird es meinen Auf- und Abbauprozess mit beeinflussen auf unterschiedlichen Ebenen?
00:23:51: Aber das wird sich auch auf Ämteraktivität und Autophagieprozesse mit auswirken.
00:23:56: So dann möchte ich ... Im Idealfall ist eigentlich für mich selbst in jedem Lebensalter haben, dass meine Muskeln wissen was sie tun.
00:24:04: Das heißt die funktionell zu trainieren macht extrem viel Sinn einfach um gut durch den Alltag zu kommen und für ältere Menschen noch mal mehr.
00:24:12: Das heißt, es macht Sinn gezielte Trainingsreize in der Woche zu setzen sagen wir zwei bis drei Trainingseinheiten verschiedener großer Muskelgruppen.
00:24:21: das muss kein ausgeflügelter Plan sein aber ein bestimmter Reiz und das könnte man wirklich so einstufen wie bestimmte Trainingtage an denen das stattfindet.
00:24:29: Das heisst ich trainiere meine Muskulatur Danach darf es eben auch ein passender Anabola im Tor aktivierender Reiz sein.
00:24:40: Was ich gerade schon erwähnt habe, die Eiweißzufuhr kann mit berücksichtigt werden noch mal gezielt an dem Tag direkt nach dem Training mit drüber nachzudenken und auch mit Aminosäuren vielleicht noch zu arbeiten.
00:24:52: Und dann hab' ich im Umkehrschluss Phasen oder Tage wo ich auch mal nüchter bin, wo ich nicht unmittelbar in das Essen rein stolperer mit der ersten Mahlzeit direkt nach dem Aufstehen und ganz viele Mahlzeiten über den Tag habe.
00:25:07: Ein natürlicher Wechsel macht Sinn, die grobe Orientierung ist ein Essensfenster von Vormittags-Morgensvormittag bis früher Abendabend so in diesem Fenster kann man essen das kann man an bestimmten Tagen etwas ausweiten das heißt etwas Früher die letzte Mahlzeit zu einem nehmen und dann am nächsten Tag nicht unmittelbar zu essen, dann hätte ich schon ein gewisses Fastenfenster mit dabei.
00:25:32: Und das kann man natürlich in bestimmten Phasen im Jahr auch mal ausweiten wo man auch mal so eine Art Fastenkur sich mit überlegt.
00:25:39: da bin ich aber immer ein bisschen vorsichtig.
00:25:40: das jedem einfach nur zu empfehlen und mal selbst für sich durchzuführen gesteuert oder therapeutisch begleitet macht hier durchaus nochmal mehr Sinn.
00:25:49: und dann habe ich einen natürlichen wechsel wie es eigentlich in der natur vorgesehen ist mehr und mehr mein alltag mit integriert auch wenn das natürlich nicht die ganz natürliche Vorgabe ist, aber so habe ich beide Welten miteinander verbunden.
00:26:04: Ich gehe nicht in die Extreme, ich gehe nicht an die Überernährung und die Dauerernährungen mit dazu was bei verschiedenen Krankheitsbilder nicht optimal wäre.
00:26:13: Und andersrum, ich geh nicht nur in die Katabolenprozesse und noch mehr Fasten is dann auch immer besser.
00:26:20: So würde ich es eben auch nicht sehen.
00:26:21: ein Wechselspiel heraus sorgt für eine Flexibilität.
00:26:24: Ich hab beide zellulären Prozesse die angestoßen werden diesen zellulären Prozessen, dass wir sie zu groß werden lassen.
00:26:32: Dass das der einzige Punkt ist, worauf wir schauen sollten und im Umkehrschluss dann vielleicht Eiweiß verbannen oder sagen nur Fasten macht Sinn oder auch gar kein Fastenmacht Sinn?
00:26:44: Das Wechselspiel ist hier das ganz Entscheidende
00:26:46: M-Tor und Autophagie.
00:26:50: Was nehmen wir mit aus dieser Folge?
00:26:52: also unser Körper muss sich nicht zwischen Wachstum und Zähreinigung entscheiden er braucht beides.
00:26:58: Und er braucht vor allem die Fähigkeit.
00:26:59: Und ich finde Matthias, das hast du super beschrieben zwischen beiden Zuständen flexibel hin und her zu wechseln.
00:27:06: M-Tor signalisiert also Energie, Baumaterial beides vorhanden.
00:27:10: wir können Proteine herstellen Wir können Muskeln aufbauen, wir können Gewebe regenerieren.
00:27:16: Autophagie setzt einen komplett anderen Schwerpunkt.
00:27:19: Beschädigte oder eben nicht mehr benötigte Zellbestandteile werden zerlegt und ihre Bausteine wiederverwendet.
00:27:26: Also Auch das ist noch mal ein wichtiges Learning.
00:27:29: Weder bis Protein unser Feind, noch Fasten automatisch einen Longevity-Wundermittel.
00:27:34: der Wechsel ist entscheidend Phasen des Aufbauungs und Phasens in denen Zellenzeit für Erhaltung für Reparatur für Recycling
00:27:43: bekommen.
00:27:44: Ich finde es ist ein guter Guter Gedanke zu dieser Folge.
00:27:47: Gesundheit entsteht also auf Zellebenen nicht durch permanentes Wachstum Und eben auch nicht durch permanentes Fasten und Entzug sondern durch diesen Begriff, den wir so oft hier schon genannt haben.
00:27:59: Metabolische Flexibilität!
00:28:03: Matthias vielen Dank hat großen Spaß gemacht.
00:28:04: Wir haben eine Menge gelernt.
00:28:05: ich bin sicher in der Community gab es genau wie bei mir einige Aha-Momente und Leute.
00:28:10: wir sind gespannt auf eure Kommentare.
00:28:11: schreibt gerne direkt unter diese Folge was denkt ihr?
00:28:15: Wie ist euer Blick darauf?
00:28:16: habt ihr persönlich Fragen dazu her damit?
00:28:19: am Montag gibt's die nächste Folge ein Diebdive hier bei den Health Nerds mit einem frischen Thema.
00:28:23: bis dahin passt auf euch auf und bleibt gesund.
00:28:27: Vielen Dank.
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